Archiv 2018/19 (chronologisch umgekehrt)

Topleistungen 2018/19

Int. Ortenburger Schach Open: Henrik Fesl im B-Open Dritter

Maxi Lohr gewinnt Rapidturnier in Bamberg - Nicolas Mooser in Deisenhofen - Daniel Lichtmannecker in Garching

Nicolas Mooser beim OIS Zwanzigster - Plus 96 DWZ

U14-Team Fünfter bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften mit
Sebastian Astner, Maxi Lohr, Patrick Sowka und Felix Handschuh

U20-Team Dritter der Bayernliga mit Daniel Lichtmannecker, Nicolas Mooser, Sebastian Astner, Maxi Lohr, Jonas Hammerl und Dimitri Alexandrov

Niederbayerische Meister:
U18 Dimitri Alexandrov - U16 Maxi Lohr - U14 Dominik Lieder

Niederbayernliga-Meister mit FM Stefan Mooser, Daniel Lichtmannecker, Nicolas Mooser, Markus Mock, Sebastian Astner, Erich Kreilinger, Vladimir Simin, Tobias Denk, Jonas Hammerl, Anton Königl, Ronald Kühne, Dimitri Alexandrov und Maria Kühne - damit Aufstieg in die Regionalliga Südost

GRENKE-Open: Daniel Lichtmannecker, Jonas Hammerl und Gabriel Mock steigern sich

Bayerische Jugendmeisterschaften: U16w: Dritte Maria Kühne, U16: Fünfter Maxi Lohr, U10w: Sechste Laura Huber, U16: Zehnter Sebastian Astner

Bei der Sportlerehrung des Marktes Ergolding wurden geehrt: Maxi Lohr, Simon Lichtinger, Dimitri Alexandrov, Christopher Jessen, Martin Vladimirov, Maxim Klein und Anton Königl

Jonas Hammerl ist neuer Vereinsmeister punktgleich vor Patrick Sowka

Max Lohr ist neuer Blitz-Vereinsmeister vor Daniel Lichtmannecker und Sebastian Astner

Jonas Hammerl, Maxi Lohr und Maxim Klein sind Ndb.-Jugend-Blitz-Meister

FM Stefan Mooser beim Bamberg-Open auf Rang 4

FM Stefan Mooser gewinnt in Cattolica gegen einen GM, spielt gegen drei weitere GM Remis, verbessert seinen Startrang 43 auf Platz 16 und schafft eine IM-Norm

Daniel Lichtmannecker Schnellschach-Vereinsmeister vor Jonas Hammerl und Erich Kreilinger

Ergoldinger Jugendopen: Daniel Lichtmannecker und Maxi Lohr gewinnen

Maxi Lohr und Maxim Klein sind Ndb.-Jugend-Schnellschach-Meister

Bayerische Jugend-Blitz-MS U16: 3. Maxi Lohr, 5. Sebastian Astner

Schnellschachturnier in Zabrze (Hindenburg) Polen

Korbinian Forstner wurde Dritter
31.08.2019  Zabrze (Hindenburg) Polen   Turnierseite
Auf der Heimfahrt vom Polen-Urlaub nahm der 8-jährige Korbinian Forstner (794) noch bei einem U8-Schnellschachturnier (15 Min. Bedenkzeit) teil. Unter den 11 Teilnehmern wurde er mit seiner Polnischen Kategorie (IV) auf Startrang 6 eingestuft. Mit 5 Punkten aus 7 Runden wurde er guter Dritter und verlor nur in der zweiten und fünften Runde gegen die beiden Ersten, die es auf je 6,5 Punkte brachten, weil sie untereinander Remis spielten.

Ferienprogramm in Niederaichbach

Angenehmer Saisonausklang
29.08.2019 Niederaichbach - Diesmal leider nur sechs Teilnehmer dabei
Im Rahmen des Niederaichbacher Ferienprogramms veranstaltete unsere FCE-Schachabteilung mit Jugendleiter Helmut Gmeinwieser, heuer zusammen mit dem stellv. Jugendleiter Thorsten Bernhard, bereits zum neunten Mal, diesmal im Rathaus, weil das Gemeinschaftshaus anderweitig besetzt war, einen Schachnachmittag, an dem insgesamt sechs Kinder/Jugendliche teilnahmen. Der Ergoldinger Trainer brachte zwei Nachwuchsspieler und Vereinsmeister Jonas Hammerl mit. Zu den angemeldeten leider nur zwei Niederaichbacher Kindern kam noch ein ehemaliger ortsansässiger Jugendspieler des FCE dazu. Den beiden Niederaichbacher Mädchen wurden Grundbegriffe und einige Tricks übermittelt, sie waren mit Begeisterung bei der Sache. Gegen Ende der Veranstaltung spendierte Familie Pusl wieder für jeden ein/zwei Steckerleis, was natürlich prima ankam. Ob es auch in den nächsten großen Ferien wieder einen Schachnachmittag in Niederaichbach geben wird, hängt von künftigen Anmeldungen ab, wenigstens fünf Niederaichbacher Kinder/Jugendliche wären schon wünschenswert, also mal abwarten.

Vienna Chess Open

FC Stefan Mooser spielt gegen GM Stefan Kindermann Remis
17.-24.08.2019  Wien   Veranstalterseite
A-Open 401 Teilnehmer   Fortschrittstabelle
Insgesamt 1049 Teilnehmer im Großen Festsaal im Wiener Rathaus 
FM Stefan Mooser (2296 ELO) an StNr 97 gesetzt - mit 5,5 Pkt. auf Platz 104 - DWZ -11 = 2263
Nicolas Mooser
(2025 ELO) an StNr 340 gesetzt - mit 3,5 Pkt. auf Platz 318 - DWZ -4 = 1988
Prof. Markus Mock
(2007 ELO) an StNr 356 gesetzt - mit 2 Pkt. auf Platz 382 - DWZ -3 = 1970

Schachnachmittag im Ferienprogramm Ergolding

Schach machte wieder Spaß
17 Jugendliche und Kinder dabei

22.08.2019 Bürgerhaus
Bereits zum 18. Mal lud die Jugendabteilung zum Saisonabschluss im Rahmen des Ergoldinger Ferienprogramms zu einem Schachnachmittag ins Bürgerhaus ein. Mit 17 Teilnehmern, davon zwei vom FCE, waren es wieder mehr als im Vorjahr (13), und diesmal waren auch wieder drei Mädchen dabei, im Vorjahr keins. Jugendleiter Helmut Gmeinwieser begrüßte die Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Danach ging es schon zur Sache und die Teilnehmer konnten untereinander und mit Begeisterung ihre Kräfte am königlichen Spiel messen. Stellvertretender Abteilungsleiter Anton Königl und der Jugendleiter, sowie Martin Meier, unterstützten vor allem die "Anfänger" mit wichtigen Tipps. Auch Vereinsmeister Jonas Hammerl ließ es sich nicht nehmen, den Kindern Anregungen zum Spiel zu geben. Die zwei Stunden vergingen wie im Fluge, und den Ferienkindern wurde angeboten, jeweils montags ab 16:30, nach den Ferien, an einem kostenlosen Schnuppertraining teilzunehmen, Infos unter 0871-77800.

55. Internationales Rubinstein Schachfestival

Korbinian Forstner (Jg. 2011) mit 5 aus 9 auf Rang 27
17.-25.08.2019  Bad Altheide/Polen   Turnierseite
Gruppe E - 91 TN nach 9 Runden:
Korbinian Forstner (794 DWZ) mit StNr 89 mit 5 Pkt auf Rang 27 im vorderen Drittel
Die Bedenkzeit betrug 90 Minuten + 30 Sek/Zug. An dem Turnier nahmen insgesamt in sechs Gruppen 590 Spieler teil! Das älteste Schachturnier in Polen und eines der ältesten Turniere in Europa. In den Teilnehmerlisten sind die Besten der Besten aus Polen dabei. Korbinian verband das Turnier mit den Ferien bei den Großeltern mütterlicheraeits und das Schachspielen machte ihm dort großen Spaß!

26. Augsburger Friedensfest-Open

Nicolas Mooser von StPl 34 auf Rang 11 verbessert
Maxi Lohr fällt von StPl 43 auf Rang 56 zurück

08.-11.08.2019  Augsburg   Turnierseite
A-Open 111 Teilnehmer -    Fortschrittstabelle
Nicolas Mooser mit 2025 ELO an StNr 34 gesetzt - mit 5 Pkt. auf Platz 11 - DWZ +28 = 1990
Maxi Lohr mit 1983 ELO an StNr 43 gesetzt - mit 3 Pkt. auf Platz 56 - DWZ -16 = 1992
1. Runde Brett 3:  IM Alvir Aco (SV Raiba/AUT, 2339) - Nicolas  1:0
Brett 11:  Grill Bernd (SV Ebersbach, 2113) - Maxi  1/2
2. Runde Brett 17:  Maxi - Bernauer Stephan (SF Tegernheim, 2068)  1:0
Brett 27:  Nicolas - Hausmann Sarah (MTV Ingoldtadt, 1576)  1:0
3. Runde Brett 10:  Reimann Sebastian (SK Kriegshaber, 2181) - Maxi  1:0
Brett 19:  Hecker Rafael (SC Waldkraiburg, 1864) - Nicolas  0:1
4. Runde Brett 16:  Nicolas - Klapper Jürgen (SK Gräfelfing, 1852)  1/2
Brett 25:  Maxi - Weisheit Erik (SF Augsburg, 1862)  1/2
5. Runde Brett 12:  Knödler Marcel (FC Wiesbaden, 1647) - Nicolas  0:1
Brett 29: Hausmann Sarah (MTV Ingolstadt, 1576) - Maxi  0:1
6. Runde Brett 9:  Nicolas - Deuer Marius (SC Weiße Dame Ulm, 1881)  1/2
Brett 13:  Maxi - Wahrlich Andreas (SC Rottal-Inn, 2177)  0:1
7. Runde Brett 11:  Feistauer Dirk (SC Weiler im Allgäu, 1906) - Nicolas  0:1
Brett 24:  Poniatowski Pawel (SK Klosterlechfeld, 2043) - Maxi  1:0

Internationales Schachfestival Biel

FM Stefan Mooser spielt Remis gegen einen GM mit 2486 ELO
Stefan hält seinen Startplatz - Nicolas verliert ein paar Plätze
22.-31.07.2019  Biel/CH   Turnierseite
Meisterturnier (MTO) - 132 TN: Startrangliste  Tabelle   nach 7 Runden:
Stefan
auf Startrang 61 mit 2296 ELO - mit 4,5 Pkt. auf Rang 61   DWZ +1 = 2274
Runde 1 - Brett 56: Stefan - Poetschke Wolfgang (1986)  1:0
Runde 2 - Brett 22: GM Bellahcene Bilel (ALG, 2541) - Stefan  1:0
Runde 3 - Brett 40: Stefan - Nicolas  +:-
Runde 4 - Brett 25: Stefan - GM Harsha Bharathakoti (IND, 2486)  1/2
Runde 5 - Brett 20: GM Santos Ruiz Miguel (ESP, 2567) - Stefan  1:0
Runde 6 - Brett 34: Zemach Roee (ISR, 2243) - Stefan  1:0
Runde 7 - Brett 39: Stefan - CM Ferster Fabian (LIE, 2150)  1:0
Runde 8 - Brett 36: Stefan - Burrows Martin P (ENG, 2121)  1:0
Runde 9 - Brett 22: GM Harika Dronavalli (IND, 2492) - Stefan  +:-
Nicolas auf Startrang 116 mit 2025 ELO - mit 2,5 Pkt. auf Rang 122   DWZ -18 = 1962
Runde 1 - Brett 48: Lee Jun Hyeok (KOR, 2383) - Nicolas  1:0
Runde 2 - Brett 51: Nicolas - Ludwig Peter (GER, 2207)  1:0
Runde 3 - Brett 40: Stefan - Nicolas  +:-
Runde 4 - Brett 51: Schweizer Simon (JPN, 2163) - Nicolas  1:0
Runde 5 - Brett 52: Nicolas - Csiki Endre (HUN, 2351)  0:1
Runde 6 - Brett 59: Jarmany John (ENG, 2118) - Nicolas  1:0
Runde 7 - Brett 61: Nicolas - Doehler Tobias (GER, 2031)  0:1
Runde 8 - Brett 63: Roessinger Jean-Jacques (SUI, 1874) - Nicolas  1/2
Runde 9: Nicolas spielfrei

14. Türmchenturnier in Ortenburg

Dimitri Alexandrov gewinnt
Laura Huber Dritte

21.07.2019  Ortenburg   Ergebnisse
Am Sonntag fand in Ortenburg bei Passau das 14. Türmchen- und Jugendturnier statt. In den vier Altersklassen U8, U10, U12 und U18 spielten 40 Kinder und Jugendliche mit. Vom FC Ergolding waren drei Spieler dabei.
U18 - 12 TN: 1. Dimitri Alexandrov (1718) mit 6,5 Pkt.
Dimitri hatte mit Abstand die meiste DWZ aller Teilnehmer und galt daher als Favorit. In der ersten Runde war er allerdings noch nicht ganz "wach" und stellte gleich zwei Figuren ein. Mit seiner Erfahrung konnte er aber noch ein Remis erreichen. Die anderen sechs Partien gewann Dimitri klar und wurde mit 6,5 Punkten Turniersieger der U18. Er bekam einen schönen Pokal und eine Holzfigur zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins überreicht.
U10
- 17 TN: 3. Laura Huber (1057) mit 5 Pkt., 11. Vincent Walter (776) mit 3 Pkt.
Laura und Vincent waren in der U10 am Start. Laura legte gleich gut los und konnte die ersten drei Partien klar gewinnen. Nach der Mittagspause hatte sie es mit den beiden Favoriten Dennis Beckel und Vincenz Schilay zu tun. Sie nutzte die knappe Zeit von nur 15 Minuten voll aus, verlor aber beide Partien knapp auf Zeit. Da die beiden letzten Runden siegreich verliefen, hatte Laura 5 Punkte und wurde mit dem Pokal für den 3. Platz geehrt.
Vincent spielt noch nicht so lange Schach. Bei einer Partie war er kurz vor dem Mattsetzen an der knappen Zeit gescheitert. Er konnte drei der sieben Partien für sich entscheiden und erzielte den guten 11. Platz. Geehrt wurde er mit einer schönen Medaille.

DWZ-Pokalturnier in Dorfen

Paul, Martin und Viola steigern ihre DWZ
Korbinian Forstner bekommt eine

21.07.2019  Dorfen   Ergebnisse
Beim 3. DWZ-Pokalturnier in Dorfen, dem letzten DWZ-Pokalturnier dieser Saison, empfing der erst in diesem Kalenderjahr gegründete Schachverein Isental 109 Teilnehmer in der Grundschule Dorfen-Nord. Der Start der hinteren Amateur-Gruppen stotterte zum Leidwesen der Turnierleitung etwas, aber als mal alles in Gang gesetzt war, wurde überall mit viel Einsatz und Konzenztration um die Oberhoheit auf den Brettern gekämpft.
Die Ergoldinger waren mit acht Spielern vertreten, aber der Erfolg musste unter dem Strich bei den Amateur-Klassen als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. Nur Martin Vladimirov (+9 DWZ) und Paul Helmbrecht (+2 DWZ) konnten leichte Pluspunkte verzeichnen, während Maxim Klein (-86), Tobias Arnold (-54) und Dominik Lieder (-30) leider doch erhebliche Einbußen hinnehmen mussten.
Bei der U12 lief es dann etwas besser. So ging gar noch ein Mädchen-Pokal an eine sichtlich überraschte Viola Spitzlsperger, doch ihr Remis gegen den späteren U12-Sieger David Militaru (SK Tarrasch München, 950) zu Turnierbeginn ließ diesen Preis mehr als verdient erscheinen. Und mit Rang 17 und 2,5 Punkten gewann Viola 38 DWZ dazu. Auch mit der U8 können wir einigermaßen zufrieden sein. Korbinian Forstner wurde zwar mit 3 Punkten nur Siebter, erhielt aber mit 794 seine erste DWZ. Marlene Spitzlsperger erzielte 2 Punkte, verlor aber leider 7 DWZ-Punkte.
Amateur-Pokal:
Gruppe 3: 3. Dominik Lieder (1387) 1 Pkt. DWZ -30
Gruppe 6: 4. Maxim Klein (1267) 0 Pkt. DWZ -87
Gruppe 8: 4. Tobias Arnold (1113) 0,5 Pkt. DWZ -54
Gruppe 10: 2. Paul Helmbrecht (1067) 1,5 Pkt. DWZ +2
Gruppe 12: 3. Martin Vladimirov (969) 1,5 Pkt. DWZ +9
U12 - 32 TN: 17. Viola Spitzlsperger (754) 2,5 Pkt. DWZ +38
U8 - 15 TN: 7. Korbinian Forstner (-) 3 Pkt. DWZneu 794, 12. Marlene Spitzlsperger (735) 2 Pkt. DWZ -7

Bayerische Jugend-Blitzmeisterschaften

Maxi Lohr Dritter - Sebastian Astner Fünfter
20.07.2019  Kelheim   Ergebnisse
U20 - 16 TN: 10. Daniel Lichtmannecker (2029) 6,5 Pkt., 12. Jonas Hammerl (1916) 5 Pkt.
U16 - 16 TN: 3. Maxi Lohr (1990) 11 Pkt., 5. Sebastian Astner (1879) 10 Pkt.
U14 - 18 TN: 18. Martin Vladimirov (969) 0 Pkt.
U12 - 20 TN: 15.Maxim Klein (1267) 8 Pkt. 16. Simon Lichtinger (1223) 6,5 Pkt.
Dieses Jahr gabs eine Neuerung: Jeder Spieler bekam einen Zettel mit den Paarungen in dem diese ihre Ergebnisse eintragen sollten. Alle Klassen wurden im Rutschsystem gespielt, bei der U16 waren es 15 Runden. Bis zum Ende konnte sich kein klarer Sieger herauskristallisieren. Auch wir Ergoldinger hatten Chancen, aber es sprang dann doch nur Rang 3 und 5 für uns heraus. In der U20 spielten die Ergoldinger keine Rolle und auch in den anderen Altersklassen konnte sich keine im Vorderfeld platzieren. sa

Eisessen der Schachjugend

Angenehmes Sommerwetter
15 Kinder/Jugendliche und acht Erwachsene dabei
17.07.2019  Bürgerhaus - Landshut
Bei angenehmen Sommerwetter mit ca. 29° im Schatten, machten sich Jugendleiter Helmut Gmeinwieser und Stellv. Abteilungsleiter Anton Königl mit vier Jugendlichen, mit den Fahrrädern vom Ergoldinger Bürgerhaus auf den Weg nach Landshut in die "Stamm-Eisdiele". Einer musste leider bald wegen eines Reifendefekts umkehren. Trotzdem war es wieder ein gelungenes Event der Ergoldinger Schachjugend, das durch die "Zehnerlkasse" finanziert wurde. Zwölf Kinder und Jugendliche, die in Landshut und Umgebung wohnen, kamen teils mit ihren Eltern direkt zum Treffpunkt. Rekordversuche wurden heuer von vorn herein unterbunden, denn die maximale Eiskugelzahl wurde auf fünf Kugeln beschränkt. Aber insgesamt 74 Eiskugeln zeugen, dass es wieder sehr gut geschmeckt hat und nebenbei wurde auch noch ein wenig Schach gespielt.

Bay.U16MM - Finale

3. Platz für unser Team
2:2 gegen Augsburg, Niederlage gegen Südost und Sieg gegen Schweinheim
13.+14.07.2019  Augsburg   Turnierseite
Wir trafen uns am Samstagmorgen in Freising um die Reise nach Augsburg zu bestreiten. Unser Fahrer und Betreuer Stefan Mooser brachte uns dorthin. Dort angekommen stellten wir uns unserem ersten Gegner, den Schachfreunden Augsburg. Wir konnten uns gegen sie aber nicht durchsetzen.
SF Augsburg - FC Ergolding  2:2 und AB-Schweinheim - SK München Südost 0,5:3,5
Maxi Lohr (2024) gewann gegen Jakob Gubariev (1963) souverän und sicherte uns den ersten Punkt. Nach einigen Fehlern konnte Alexander Brückner (1845 ELO) die schwarze Dame von Nicolas Mooser (2032) gewinnen und somit auch die Partie. Eine sehr holprige Partie zwischen mir, Sebastian Astner (1892) und Behzad Hamkar (1524). Nach Qualitätsgewinn meinerseits und dem Rückgewinn der Qualität durch Behzad war das Endspiel eigentlich Remis. Doch am Ende gewann ich doch noch durch einen Fehler seinerseits. Durch eine schlechte Eröffnung geriet Patrick Sowka (1840) schnell in Schwierigkeiten und verlor die Partie gegen Katarina Vuckovic (1486). Nach dem Mittagessen stand unserer schwerster Gegner bevor:
FC Ergolding - SK München Südost  1,5:2,5 und SF Augsburg - AB-Schweinheim 4:0
Die gute Partie zwischen Petro Lohvinov (2086) und Maxi endete letztendlich in einem Remis. Nach starkem Spiel durch Nicolas, war dieser gegen Benedikt Huber (2048) schon klar im Vorteil, doch er übersah leider den Gewinnzug und stelle daraufhin seine Dame ein. Nach einer geglückten Eröffnung war ich gegen Maximilian Ponomarev (1850) einen Bauern vorn. Doch ich übersah ein Turmopfer und verlor so die Partie. Patrick gewann seine Partie souverän, da sein Gegner, David Glok (1299) zwei Figuren einstellte. Am letzten Tag versuchten wir noch einmal alles zu geben um zur Deutschen zu kommen. Doch es kam nicht nur auf uns an, sondern auch auf Augsburg gegen München.  
AB-Schweinheim - FC Ergolding  1,5:2,5 und SK München Südost - SF Augsburg 2:2
Nach Turmgewinn von Gabriel Susur (1749) musste sich Maxi nach einem starken Turnier geschlagen geben. In der Partie gegen Dominik Kodalle (1671) konnte Nicolas nie die Oberhand bekommen und musste mit einem Remis zufrieden sein. Nach einer schlechten Abwicklung meinerseits kam ich gegen Jonas Neuburger (1464) in ein Endspiel das leicht Remis hätte werden könnte. Doch glücklicherweise für mich, stellte mein Gegner einen Turm ein. Patrick gab von Anfang an das Tempo in der Partie gegen Daniel Nagel (1197) an und konnte sie am Ende souverän für sich entscheiden.
Am Ende reichte es doch nur für den dritten Platz da Augsburg gegen München unentschieden spielte und somit an uns vorbei zog. Doch nächstes Jahr wird es hoffentlich besser und wir werden uns für die Deutsche qualifizieren! sa

9. Altöttinger Jugend-Open

Vier Pokale, ein Minipokal und zwei Geldpreise
Maxim gewinnt die U12 - Jonas, Jakob und Laura jeweils Zweite
08.07.2019  Altötting/Teising   Turnierseite
Im Reiterhof in Teisnach wurde die Turnierruhe diesmal nicht durch ein gleichzeitig stattfindendes Country-Festival, wie im Vorjahr, gestört. Heuer war aber mit 48 Teilnehmern (im Vorjahr 58) das Altöttinger Jugend- und Junioren-Open leider wieder schwächer besetzt. Vom FC Ergolding beteiligten sich diesmal acht TN (im Vorjahr waren es nur vier). In allen Klassen wurden 7 Runden mit 20 Minuten Bedenkzeit gespielt. Wegen der geringen Beteiligung spielten die fünf U12er zusammen mit den acht U14er in einer Gruppe und der einzige U16er musste zusammen mit den neun U25iger antreten, die zusammengefassten Altersklassen wurden aber alle getrennt gewertet. Nach einigen Begrüßungsworten und Erläuterungen konnte die erste Runde um kurz nach 10.00 Uhr beginnen.
U25/U16 (10 TN): 2. Jonas Hammerl (1916) 5 Pkt., 3. Dimitri Alexandrov (1718) 5 Pkt.
Jonas ist mit zwei Siegen gut ins Turnier gestartet. In der dritte Runde hatte er es mit dem DWZ-losen Leon Fanninger aus Österreich zu tun. Jonas konnte Leon nicht richtig einschätzen und verlor. In der vierten Runde kam es zum Duell gegen den Vereinskameraden Dimitri. Auch hier verlor Jonas knapp. Die übrigen drei Partien gewann er ohne größere Probleme. Jonas erzielte mit 5 Punkten den zweiten Platz und gewann einen Geldpreis.
Dimitri gewann die ersten beiden Partien und verlor dann die dritte Partie gegen Leopold Kern. Zwei Siegen folgte eine Niederlage gegen den Turniersieger Leon. Die siebte Runde konnte Dimitri gewinnen und wurde am Ende Punkt- und Buchholzgleich Zweiter neben Jonas und gewann ebenfalls einen Geldpreis.
U14/U12 (13 TN)/ U12 (5 TN): 1. Maxim Klein (1277) 5,5 Pkt., 2. Jakob Paringer (1010) 5 Pkt.
Maxim startete mit drei Siegen in die Mittagspause. Nach der Niederlage gegen den U14-Sieger Timo Vollmar (BSV Chemie Weißensee Berlin) setzte es ein Remis gegen den Vereinskollegen Jakob. Nach den Siegen in den letzten beiden Runden gewann Maxim mit 5,5 Punkten somit die U12 und erhielt einen großen Siegerpokal.
Jakob begann mit zwei Siegen und einer Niederlage gegen Timo. Nach der Pause gewann er die nächste Partie und remisierte dann zweimal. Die siebte Runde gewann er wieder und konnte sich mit 5,0 Punkte über den zweiten Platz und einen Pokal freuen.
U10 (15 TN): 2. Laura Huber (1057) 6 Pkt., 3. Andy Lupusor (803) 5 Pkt., 13. Vincent Walter (776) 3 Pkt.
Laura hatte einen Lauf und gewann bis zur Pause alle drei Partien. Nur das Spitzenspiel gegen den Turniersieger Benedikt Racky (SK Wasserburg) verlor sie. Die fünfte Runde führte Laura und Andy an ein Brett. Diese Partie sowie die beiden folgenden Partien gewann Laura und wurde mit 6,0 Punkten Zweite.
Andy gewann die ersten beiden Partien und verlor gegen den Sieger Benedikt. Er konnte auch ohne größere Mühe die Runden vier, sechs und sieben gewinnen. Mit 5,0 Punkte durfte er sich über den dritten Platz und einen Pokal freuen.
Vincent startete mit einem Sieg und musste dann aber zwei Niederlage hinnehmen. Nach dem Freilos in der vierten Runde folgten zwei weitere Niederlage ehe er mit einem Sieg das Turnier abschließen konnte. Mit 3,0 Punkte reichte es für den 13. Platz.
U8 (10 TN): 4. Korbinian Forstner 4,5 Pkt.
Vor der Pause spielte Korbinian nur mit „halber Kraft“ und erzielte folgerichtig auch nur drei Unentschieden. In der Mittagspause konnte er Kraft sammeln und gewann drei der vier restlichen Partien. Nur gegen den Turniersieger Daniel Hepp (SC Wolfratshausen) verlor er nach gutem Spiel knapp. Mit 4,5 Punkte erreichte er den vierten Platz und erhielt einen kleinen Teilnehmerpokal.

Ndb-Jgd-Schnellschach-MS U25 + U12

Maxi Lohr und Maxim Klein Niederbayerische Meister
Alle acht Pokale gehen an den FC Ergolding
06.07.2019  Bürgerhaus
Philipp Sadlo, der 2. Jugendleiter des Schachbezirks Niederbayern, begrüßte die 30 Teilnehmer (im Vorjahr waren es 28 TN) und viele Eltern, aus leider nur drei Vereinen (im Vorjahr ebenfalls 3), von derzeit nur noch 9 (im Vorjahr 11), die in den Niederbayerischen Jugendligen mitspielen. Neben dem FC Ergolding, der 27 TN an den Start brachte (im Vorjahr 25), kamen noch zwei vom SC Straubing und einer vom SK Landau-Dingofing. Die beiden Spielräume waren gut ausgelastet. Es wurden 7 Runden im Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit und der 3-Punkteregel gespielt. Diese Meisterschaften waren keine Ausscheidung für die Bayerischen Meisterschaften, weil seit sechs Jahren die Offene Bayerische U25-Schnellschach-Meisterschaft im Rahmen des Neumarkter Rapidturniers ausgetragen wird. Dort kann also jeder teilnehmen. Organisatorisch klappte alles wieder wie am Schnürchen, mittags wurden vom nahelegenen Stammlokal "Lindenwirt" die Pizzas angeliefert und FCE-Jugendleiter Helmut Gmeinwieser konnte schon um 14:30 mit der Siegerehrung der U12 beginnen und die der U25 war dann auch schon vorzeitig um 15:45 beendet. Alle acht der zu vergebenen Pokale (für die jeweils ersten Drei und das beste Mädchen) gingen an den FC Ergolding, der damit ziemlich uneingeschränkt in Niederbayern dominiert, bei derzeit 50 (!) aktiven Jugendlichen und Kindern an den vier Ergoldinger Trainingstagen auch kein Wunder.
Maxi Lohr gewinnt vor Sebastian Astner und Daniel Lichtmannecker
U25 (14 TN): Teilnehmer   Rangliste   Fortschritt
Titelverteidiger und knapper Topfavorit Daniel Lichtmannecker (2029 DWZ) verlor in der zweiten Runde gegen Sebastian Astner (1892) und musste auch noch in der fünften Runde gegen den späteren Sieger Maxi Lohr (2024) ein Remis hinnehmen. Dies brachte ihm am Ende mit 16 Punkten den 3. Rang ein. Sieger Maxi Lohr blieb mit 19 Punkten als einziger ungeschlagen und gewann neben dem Remis alle anderen sechs Partien. Einen Punkt dahinter mit 18 Punkten auf dem 2. Platz Sebastian Astner, der nur in der 4. Runde gegen Maxi verlor. Deutlich hinter dem Ergoldinger Spitzentrio dann Moritz Stöttner (SK Landau-Dingolfing, 1439) mit 12 Punkten, gefolgt von Patrick Sowka (1840) und Maria Kühne (1671), beide ebenfalls je 12 Punkte, also vier Siegen. Siebter wurde Dimitri Alexandrov (1718) mit 10 Punkten vor Jonas Hammerl (1916), Christoph Fronhöfer (1483), Dominik Lieder (1387) und Lukas Stessun (1233), alle 9 Punkte. Dahinter noch Sven Dillmann (SC Straubing, 1168), Tobias Arnold (1113), beide je 4 Punkte und Martin Vladimirov (884) mit einem Punkt.

Maxim Klein vor Paul Helmbrecht und Jakob Paringer
U12 (16 TN): Teilnehmer   Rangliste   Fortschritt
Favorit Maxim Klein (1277) blieb als einziger ungeschlagen, musste nur zwei Remis abgeben, gegen Jakob Paringer (1010) und Simon Lichtinger (1276), und gewann mit 17 Punkten das Turnier. Zweiter wurde Paul Helmbrecht (1067), der nur gegen Simon Remis spielte und gegen Maxim verlor, mit 16 Punkten. Auf Rang 3 dann Jakob Paringer (1010) mit 14 Punkten, knapp vor unserem Superschnellspieler Korbinian Forstner (13 Punkte), der alle Partien in mehr oder weniger als drei Minuten herunterradelte, bis auf die letzte. Und die gewann er überraschend in ca. 15 Minuten gegen Simon Lichtinger. Mann muss Korbinian zugute halten, dass er noch nicht 8 Jahre alt ist und noch vier Jahre lang in dieser Altersklasse spielen könnte. Hinter ihm dann Simon mit 12 Punkten, der sich drei Remis leistete, was bei der Dreipunkteregel natürlich kontraproduktiv ist, und zuletzt die Niederlage gegen Korbinian. Sechster wurde Artur Weide vom SC Straubing vor Lucas Both, beide ebenfalls 12 Punkte. Marlene Spitzlsperger (735) wurde als Zehnte mit 10 Punkten mit dem Mädchenpokal ausgezeichnet.

17. Ergoldinger Jugendopen

Gastgeber dominierten erneut - Zwei Doppelsiege
Daniel Lichtmannecker gewinnt die U25 vor Nicolas Mooser
Maxi Lohr siegt bei der U16 vor Sebastian Astner
Jakob Paringer U12 und Laura Huber U10 jeweils Dritte
Weitere neun Ergoldinger unter den Top-Acht: 4. Patrick Sowka, 5. Maria Kühne, Christopher Jessen und Korbinian Forstner, 6. Lukas Stessun, 7. Felix Handschuh und Maxim Klein, 8. Dimitri Alexandrov und Simon Lichtinger
30.06.2019 Bürgersaal - Ehrentafel-Jugendopen-Sieger   Statistik-Vereine
130 Teilnehmer aus 33 Vereinen
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Bay.U16 und -U14-MM-Vorrunde

3:1-Sieg und 1:3-Niederlage
29.06.2019  Kelheim und Leipheim
Aus dem erwarteten 4:0 und 0:4 wurde nicht, aber am Ende stand ein klarer 3:1-Sieg und eine erträgliche 1:3-Niederlagen auf dem Ergebniszettel.
Bay.-U16MM-Vorrunde: SK Kelheim - FC Ergolding   1:3
Während unser Team in Bestbesetzung nach Kelheim anreiste, verzichteten die Gastgeber auf ihr stärkstes Team, weil sie gleichzeitig mit ihrer U14-Mannschaft in Bamberg antraten und dort mit 3:1 gewannen. Mit logischen Siegen von Nicolas Mooser (2032) an Brett 2 über Korbinian Pritschet (1003), Sebastian Astner (1892) an Brett 3 gegen Pandu Bangsa (1028) und Patrick Sowka (1840) an Brett 4 gegen Citra Bangsa (933) stand es schnell 3:0 für Ergolding und der Sieg war schon gesichert. So was es nicht mehr relevant, dass am Spitzenbrett Maxi Lohr (2024) gegen Florian Gold (1814) nicht seinen allerbesten Tag erwischte und verlor. Trotzdem kann unser Team in der Endrunde am kommenden Wochenende in Augsburg im Kampf um den Titel gegen die favorisierte Mannschaft von SK München Südost ein Wörtchen mitreden. Schon der zweite Platz vor den aber nicht zu unterschätzenden SF Augsburg und der AB Schweinheim würde die Quali für die Deutschen Meisterschaften bedeuten.
Bay.-U14MM-Vorrunde: VfL Leipheim - FC Ergolding   3:1
Hier war unsere Mannschaft krasser Außenseiter, und somit war die Niederlage durchaus gerechtfertigt. An Brett 1 hatte Felix Handschuh (1438) gegen Laurin Lohmann (1636) keine Chance, ebensowenig wie Maxim Klein (1277) gegen Daniel Biedenbach (1614) an Brett 2. Und als auch noch an Brett 3 Simon Lichtinger (1276) gegen Andreas Hermann (1215) das Nachsehen hatte, war die Sache gelaufen. Da half auch der Sieg an Brett 4 von Martin Vladimirov (884) gegen Linus Kirschner (982) nichts mehr, aber diese Niederlage war einkalkuliert und ist damit verschmerzbar.

Schnellschach-Vereinsmeisterschaften

Mit Elan zum Hattrick
Daniel Lichtmannecker erneut Schnellschachmeister
21.06.2019  Bürgerhaus - 1. Teil und 28.06. 2. Teil
8 Teilnehmer  Paarungen  Rangliste  Fortschritt
Einige Denksportler waren als Teilnehmer bei der Schnellschach-Meisterschaft als letztem Turnier der Saison leider verhindert, immerhin acht an der Zahl stellten sich im Ergoldinger Bürgerhaus vergangenen Freitag den insgesamt 56 Duellen mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Partie und Spieler in einer Hin- und Rückrunde. Es waren spannende und meistens hochinteressante Gefechte an den Brettern mit den 32 Figuren. Es wurde in allen Durchgängen mit harten Bandagen gekämpft, es mussten nur zwei Remispartien notiert werden. Nach der Meisterschaft im normalen Turnierschach und in der Sparte Blitzschach konnte sich auch im Schnellschach der hoffnungsvolle Nachwuchs erfreulicherweise durchsetzen, den älteren Routiniers wurden ohne Mitleid die Grenzen aufgezeigt.
Der erst 17-jährige Daniel Lichtmannecker schaffte nach 2017 und 2018 mit seinem knappen Sieg in diesem Jahr einen lupenreinen Hattrick. Seine Übersicht mit schachlichen Können in oft wenigen Sekunden mit stoischer Ruhe ist beeindruckend, auch wenn sich diesmal das Thermometer im oberen Bereich zeigte. Mit 12 Punkten aus 14 Partien ließ er der lauernden Konkurrenz bis auf einen keine Chance. Als Vize ins Ziel kam der Vereinsmeister im Normalschach, der 18-jährige Jonas Hammerl mit 11 Pkt. Wenigstens Stockerlplatz drei konnte mit einer starken Rückrunde noch Erich Kreilinger als einer von drei teilnehmenden Senioren mit 10 Pkt. erobern vor dem noch 17-jährigen Dimitri Alexandrov mit 8 Pkt. und Anton Königl mit 7,5 Pkt. Als erstaunliche Randnotiz ist erwähnenswert, Kreilinger entpuppte sich bei diesem Event als Angstgegner von Meister Daniel, der ihm beide Verlustpartien zufügen konnte. ak

31. Offene Bayerische Senioren MS

Vladimir Simin mit 4,5 Punkten auf Rang 34
15.-23.06.2019  Bergen   Turnierseite   79 TN  StNr 20:  Vladimir Simin (1986 ELO)
Runde 1 - Brett 20:  Dr. Günter Lüders (TSV Benshausen, 1702 ELO) - Vladimir  1/2
Runde 2 - Brett 20:  Vladimir - Auterhoff Jürgen (SC Pasing, 1650)  1:0
Runde 3 - Brett 12:  Reimann Günther (SC Magstadt, 1874 ELO) - Vladimir  0:1
Runde 4 - Brett 6:    Vladimir - Pitzl Konstantinos (Stegersbach, 2015 ELO)  1/2
Runde 5 - Brett 10:  Keller Harald (SV Rottweil, 2014 ELO) - Vladimir  1:0
Runde 6 - Brett 11:  Vladimir - Aigner Georg (SC Taufkirchen, 1857 ELO)  1:0
Runde 7 - Brett 8:    Prüsse Horst (SG Neubrandenburg, 2020 ELO) - Vladimir  1:0
Runde 8 - Brett 9:  Vladimir - Zerfass Otfried (Union Schönebeck, 1829 ELO)  0:1
Runde 9 - Brett 17:  Abel Hans-Peter (SC Leinfelden, 1796 ELO) - Vladimir  1/2

Jugendturniere in Polen

Korbinian Forstner erneut gut platziert
14.+15.06.2019  Wrozlaw/Breslau und Opole/Oppeln
Unser Korbinian nützte die Pfingstferien in Polen bei Verwandten, um erneut an zwei Schachturnieren in Breslau und Oppeln teilzunehmen. Und erneut kann sich sein Auftritt dort gut sehen lassen, er hat die Ergoldinger Farben würdig vertreten.
Breslau - 17 TN - 6 Runden:  5. Korbinian Forstner 4 Punkte
Korbinian spielte in der ersten Runde Remis gegen den späteren Sechsten, gewann die zweite und dritte Runde, dann noch ein Remis in der vierten Runde. Die fünfte Runde verlor er gegen den späteren Sieger und die letzte Runde gewann er wieder. Mit 4 aus 6 durchaus ein sehr gutes Ergebnis.
Oppeln - 24 TN - 7 Runden:  2. Korbinian Forstner 6 Punkte
Einen Tag später in Oppeln, nahe seiner Großelternstadt mütterlicherseits, erzielte Korbinian ein noch bessereres Ergebnis, davon ist leider keine Ergebnisliste online. Aber er gewann in der ersten Runde gegen den Listenplatz 1 und auch die zweite und dritte Runde. Nach einer Niederlage gegen den späteren Sieger gewann er noch die restlichen drei Partien, die letzte per Schäfermatt. Mit 6 aus 7 und dem 2. Platz war dies bisher Korbinians bestes Turnierergebnis, weiter so!

6. Int. Cattolica Open

FM Stefan Mooser mit 5,5 aus 9 ungeschlagen auf Rang 16
... und erste IM-Norm erzielt!

Nicolas mit 3,5 Punkten ebenfalls verbessert
08.-14.06.2019  Cattolica   Turnierseite
A-Open - 72 TN:  Startrangliste  Tabelle
Stefan
auf Startrang 43 mit 2215 ELO - mit 5,5 Pkt. auf Rang 16 - sehr gut!  DWZ +72 =2273
Runde 1 - Brett 7: GM Kharitonov Aleksandr (RUS, 2547) - Stefan  1/2
Runde 2 - Brett 21: Stefan - FM Soto Miguel Angel (COL, 2217)  1/2
Runde 3 - Brett 17: GM Solomon Kenny (RSA, 2383) - Stefan  0:1
Runde 4 - Brett 12: Stefan - Romanishin Oleg M (UKR, 2451)  1/2
Runde 5 - Brett 14: GM Drazic Sinisa (SRB, 2365) - Stefan  1/2
Runde 6 - Brett 13: Stefan - FM Maurizzi Marc Andria (FRA, 2433)  1/2
Runde 7 - Brett 17: IM Can Isik (TUR, 2379) - Stefan  1/2
Runde 8 - Brett 16: Stefan - FM Eugene Floryan (FRA, 2304)  1:0
Runde 9 - Brett 9: GM Ankit R. Rajpara (IND, 2447) - Stefan  1/2
Stefan besiegt einen GM, spielt gegen drei weitere GM Remis und bleibt im mit 14 GM großartig bestzten Turnier ungeschlagen, hervorragend. Seinen Startplatz verbessert er um 27 Plätze, ausgezeichnet!
Nicolas
auf Startrang 65 mit 2026 ELO - mit 2,5 Pkt. auf Rang 58 verbessert   DWZ +18 =2032
Runde 1 - Brett 29: FM Eugene Floryan (FRA, 2304) - Nicolas  1:0
Runde 2 - Brett 30: Nicolas - CM Dev Shah (IND, 2183)  1/2
Runde 3 - Brett 29: FM Drei Andrea (ITA, 2153) - Nicolas  0:1
Runde 4 - Brett 23: Nicolas - FM Corvi Marco (ITA, 2253)  0:1
Runde 5 - Brett 25: FM Barrish Daniel (RSA, 2209) - Nicolas  1:0
Runde 6 - Brett 30: Varvaglione Antonio (ITA, 2154) - Nicolas  1:0
Runde 7 - Brett 33: Nicolas - Beccarini Francesco (ITA, 2048)  0:1
Runde 8 - Brett 35: Nicolas - Baracca Paolo (ITA, 2081)  1:0
Runde 9 - Brett 32: Tonetto Federico (ITA, 2033) - Nicolas  0:1
Nicolas hatte nach vier Niederlagen in Folge, am Ende mit zwei Siegen noch ein gutes Finale und verbessert seinen Startrang um 7 Plätze.

Deutsche Jugendmeisterschaften

Sebastian wird mit 7 Punkten Vierter
Maxi Lohr mit 4,5 Punkten auf Rang 40

09.-16.06.2019  Willingen   Turnierseite   LIVE-Partien
ODJM A - 93 TN:  Startrangliste  Tabelle
Maxi auf Startrang 32 mit 2029 DWZ - mit 4,5 Pkt. auf Rang 40   DWZ -7 =2022
Runde 1 - Brett 32: Kevin Zha (SVG Saarbrücken/Saarland, 1764) - Maxi  0:1
Runde 2 - Brett 9: Maxi - Lukas Wanner (SK Doppelbauer Kiel/Schleswig-Holstein, 2129)  1:0
Runde 3 - Brett 4: Maxi - Nico Stelmaszyk (SK Lehrte/Niedersachsen, 2121)  0:1
Runde 4 - Brett 18: Alwin Mainka (DJK Arminia Eilendorf/Nordrhein-Westfalen, 1880) - Maxi  1/2
Runde 5 - Brett 13: Maxi - Florian Dietz (Reideburger SV Halle/Sachsen-Anhalt, 2114)  1/2
Runde 6 - Brett 11: Jakob Hartmann (SV Königsjäger Süd-West/Berlin, 2126) - Maxi  1:0
Runde 7 - Brett 24: Maxi - Franziska Fröhlich (SC Weiße Dame Ulm/Württemberg, 1912)  1:0
Runde 8 - Brett 18: Magnus Müller (ESV Gera/Thüringen, 1899) - Maxi  1:0
Runde 9 - Brett 22: Maxi - Sebastian Grund (SV Medizin Erfurt/Thüringen, 1989)  1/2
ODJM B - 118 TN: Startrangliste  Tabelle
Sebastian auf Startrang 2 mit 1875 DWZ - mit 7 Pkt. auf Rang 4   DWZ +29 =1904
Runde 1 - Brett 2: Sebastian - Tabea Lohrmann (SC Waldkirch/Baden, 1622)  1:0
Runde 2 - Brett 2: Kai Hövert (SC Porta Westfalica Holt/Nordrhein-Westf., 1667) - Sebastian  0:1
Runde 3 - Brett 2: Sebastian - Iva Cheredzhiyska (TV Tegernsee/Bayern, 1627)  1:0
Runde 4 - Brett 1: Sebastian - Kolja Lauterbach (SK Freiburg-Zöhringen/Baden, 1675)  1:0
Runde 5 - Brett 1: Eddi Wichert (SG Burgtonna/Thüringen, 1737) - Sebastian  0:1
Runde 6 - Brett 1: Sebastian - Benjamin Matthes (SC Oranienburg/Brandenburg, 1840)  1/2
Runde 7 - Brett 1: Elias Schmied (SVG Saarbrücken/Saarland, 1669) - Sebastian  0:1
Runde 8 - Brett 1: Piet Großmann (SAV Torgelov-Drögeheide/Meck-Vorp., 18129) - Sebastian  1/2
Runde 9 - Brett 1: Sebastian - Sebastian Knerr (SK Zweibrücken/Rheinland-Pfalz, 1665)  0:1

13. Salzkammergut Schachopen

Daniel Lichtmannecker im A-Open auf Rang 41
Laura Huber hielt im D-Open ihren Startplatz 12
07.-10.06.2019  Bad Ischl
In Bad Ischl beim Salzkammergut Open waren in den vier Turnierkategorien A, B, C und D zusammen 215 Teilnehmer gemeldet.
A-Open - 68 TN:  Startrangliste  Tabelle
Daniel auf Startrang 34 mit 2045 ELO - nach 5 Runden mit 2,5 Pkt. auf Rang 41 - DWZ -17
Runde 1 - Brett 1: FM Florian Sandhöfner (ASK  Valentin/AUT, 2314) - Daniel  1:0
Runde 2 - Brett 25: Daniel - Daniel Tschreppl (Vorwärts Fohnsdorf/AUT, 1916) 1/2
Runde 3 - Brett 27: Lukas Prüll (ASK Salzburg/AUT, 1935) - Daniel  1/2
Runde 4 - Brett 28: Daniel - Robert Thier (SK Sparkasse Ternitz/AUT, 1823)  1:0
Runde 5 - Brett 21: Dr. Jörg Straschewski (TSV Cadolzburg, 1904) - Daniel  1/2
D-Open - 29 TN:  Startrangliste  Tabelle
Laura auf Startrang 12 mit 1013 DWZ - nach 5 Runden mit 3 Pkt. auf Rang 12 - DWZ +49
Runde 1 - Brett 12: Michael Laffer (SV Amstetten/AUT) - Laura  1:0
Runde 2 - Brett 10: Laura - Daniela Geworgyan (SC Neumarkt/Wallersee/AUT, 809)  1:0
Runde 3 - Brett 8: Falk Leßner (BSG Grünweiß Leipzig) - Laura  1:0
Runde 4 - Brett 11: Laura - Konrad Leßner (BSG Grünweiß Leipzig, 819)  1:0
Runde 5 - Brett 6: Brigitte Kurze (SV Herzogenrath, 990) - Laura  0:1
Vincent auf Startrang 23 mit 793 DWZ - nach 5 Runden mit 1 Pkt. auf Rang 27 - DWZ -17
Runde 1 - Brett 9: Maximilian Sonnleitner (Murau/AUT, 1095) - Vincent  1:0
Runde 2 - Brett 11: Vincent - Derenick Geworgyan (SC Neumarkt/Wallersee/AUT, 1001)  0:1
Runde 3 - Brett 12: Walter Kluger (Wiener Partie/AUT, 1324) - Vincent  1:0
Runde 4 - Brett 13: Vincent - Kilian Walbrecht (FC Bayern München, 874)  0:1
Runde 5 spielfrei
Daniel Lichtmannecker (2045 ELO) spielte im A-Open mit 68 Teilnehmern. Er musste gleich zu Beginn am Freitagabend gegen den Ranglistenersten FM Florian Sandhöfner antreten. Wenn Daniel 8 ELO mehr gehabt hätte, hätte er in der ersten Runde statt gegen den ersten, gegen den letzten der Startrangliste antreten dürfen. Nach dieser erwarteten Niederlage folgten zwei Remis gegen Daniel Tschreppl und Lukas Prüll, da diese als DWZ-Schwächere öfter Figuren abtauschten. In der 4. Runde gewann Daniel gegen den auf Startplatz 68 gesetzten Robert Thier. Zum Schluss folgte ein Remis gegen Dr. Jörg Straschewski. Daniel beendete das Turnier mit 2,5 Punkten auf Rang 41 (Startrang 34).
Laura Huber (1013 DWZ) und Vincent starteten im D-Open mit 29 Spielern. Laura verlor in der ersten Runde nach 3 Stunden Spielzeit gegen Michael Laffer. Die zweite Runde gewann sie klar gegen Daniela Geworgyan. Am Sonntag verlor sie erst gegen den Vater (Falk Leßner) und gewann am Abend nach 4:45 Stunden gegen den 14-jährigen Sohn Konrad Leßner. Den Abschluss bildete ein Sieg durch zwei parallele Läufer gegen Brigitte Kurze. Laura hat am Ende mit 3 Punkten ihren Startplatz 12 bestätigen können und gewann als einzige der drei Ergoldinger DWZ dazu (+49).
Vincent Walter (793 DWZ) hat sein erstes mehrtätiges Turnier absolviert. Er hat sich bei allen Partien bemüht, konnte aber gegen die schon länger spielenden Gegner nichts ausrichten. Er verlor gegen Maximilian Sonnleitner, Derenick Geworgyan, Walter Kluger und Kilian Walbrecht. Am Montag hatte er spielfrei. Vincent beschloss das Turnier mit 1,0 Punkten auf Rang 27. tb

2. Bamberg-Open

FM Stefan Mooser mit 5,5 Punkten hervorragend auf Rang 4
Er verbessert damit seinen Startplatz 16 erheblich
29.05.-02.06.2019  Bamberg   Turnierseite
Insgesamt 194 Teilnehmer nehmen in den zwei Gruppen A und B teil. Das Vater/Sohn-Gespann FM Stefan und Nicolas Mooser waren mit von der Partie. Stefan überzeugte in der Endabrechnung ungeschlagen mit vier Siegen und drei Remis mit dem großartigen 4. Platz und besiegt dabei in der 6. Runde FM Jonas Hacker (SC Eppingen, 2386 ELO)
Endstand nach sieben Runden:
A-Open 104 TN:
StNr 16 - 4. FM Stefan Mooser (2215 ELO) 5,5 Pkt. DWZ +22 = 2202
StNr 63 - 80. Nicolas Mooser (2026 ELO) 2,5 Pkt. DWZ -23 = 1991

4er-Mannschaftspokal Kleines Finale

Eine durchaus vermeidbare Niederlage
02.06.2019  Bürgerhaus   Turnierseite
In der dritten Runde bzw. im kleinen Finale empfing unsere Zweite den SC Ortenburg zum Duell um Stockerlplatz drei. Bei wunderbarstem  Dultwetter kann man auch sagen, es ging um die goldene Ananas. So hatte Ortenburg mit Alexander Stadler, Ndb. Meister 2014, 2017 und 2018, nur einen Hochkaräter dabei. Der spannende Ausgang war längere Zeit unklar, auch mit Hilfe von Fortuna schafften die Gäste am Ende schließlich einen klaren jedoch zu hohen 3:1-Sieg. Auch bei einem möglichen 2:2 hätte Ortenburg durch die Berliner Wertung gewonnen.
Alexander Stadler - Jonas Hammerl (1) 0:1 Sizilianisch, 31 Züge, 2.30 Std. Jonas erwischte als Nachziehender die Trumpfkarte der Ortenburger, dem er einen Sizilianer vor die Nase setzte. Im laufe der spannenden Partie konnte sein routinierter Gegner im Zentrum gleich zwei Freibauern nach einigen ungenauen Zügen installieren, Jonas konnte kein richtiges Gegenspiel aufs Brett zaubern und das kostete ihm im Endspiel leider Haus und Hof.
Dimitri Alexandrov (2) - Rupert Neulinger-Jagode 0:1 Spanier, 49 Züge. Ebenfalls keine leichte Aufgabe für Dimitri, wobei er im Mittelspiel ein aktives Angriffsspiel seines Gegners am Königsflügel über sich ergehen lassen musste. Um nicht noch mehr in Nachteil zu kommen, musste er seine Dame gegen Turm und Läufer opfern. Seine Streitmacht mit den beiden Türmen und einem Läufer gegen Dame, Läufer und zwei Mehrbauern wurde im Endspiel zu schwach. Nach Generalabtausch blieben zwei Mehrbauern seines Gegenüber und das reichte locker zum vollen Punktgewinn.
Wolfgang Hubner - Rafael Sowka (4) 1:0 Nimzoindisch, 45 Züge, 3.17 Std. Rafael hatte es in der Hand mit klaren Stellungsvorteilen ab 28. Zug und einem Mehrbauern, den ganzen Brettpunkt für Ergolding einzutüten. Doch im Endspiel ließ er den Ortenburger nach nicht optimalen Zügen noch entwischen und musste ihm sogar zum Sieg gratulieren, es war so unnötig wie ein Kropf.
Patrick Sowka (3) - Karl-Heinz Mösche 1:0 Damenindisch, 47 Züge, 3.47 Std. Sohnemann Patrick holte verdientermassen den vollen Ergoldinger Ehrenpunkt. Er hatte im Endspiel bei jeweils zwei Türmen einen Mehrbauern vorzuweisen und den Vorteil konnte er souverän zum Sieg und zur Ergebniskosmetik ummünzen. Auf den ersten Blick schien ein Remis in der Luft zu liegen, doch sein sehenswerter Angriffsmodus brachte zuletzt zwei marschierende Freibauern und dann war es geschafft. ak

DWZ-Pokalturnier in Kelheim

Korbinian Forstner Vierter der U8
Andy Lupusor Fünfter der U10
01.06.2019  Kelheim   Turnierseite
Beim DWZ-Turnier in Kelheim gab es insgesamt 108 Teilnehmer. Der FC Ergolding reiste mit 5 Spielern an. Nach einigen Begrüßungsworten und Erläuterungen konnte die erste Runde um 9.30 Uhr beginnen.
Maxim Klein (1306 DWZ), Jakob Paringer (1038 DWZ) und Laura Huber (1014 DWZ) starteten im Amateur-Pokal in 4er Gruppen.
Maxim hatte es in der ersten Runde mit Thomas Neger zu tun, hatte hier Glück und konnte gegen den Gruppensieger ein Remis erzielen. Die zweite Runde gegen Leonard Stöckl ging leider verloren. In der dritten Runde gegen Robin Lindner hatte Maxim eigentlich eine führende Stellung, konnte aber das Dauerschach des Gegners nicht parieren und beendete das Turnier als Dritter mit 1,0 Punkten.
Jakob hatte in der ersten Runde gegen Paul Schickram zuerst einen starken Angriff gefahren, den Paul nur mit einem Läuferopfer abwehren konnte. Die Partie endete Remis. In der 2. Runde gegen Michael Gold hat Jakob einen Turm eingestellt und dadurch verloren. Die dritte Partie gegen Simon Koberstein endete Remis. Jakob beendete die Gruppe mit 1,0 Punkten.
Laura gewann die erste Runde gegen den Gruppensieger David Militaru, verlor aber die zweite gegen Pandu Bangsa. In der dritten Runde führte Laura deutlich. Leider hatte sie den eigenen König ohne Fluchtfeld selbst eingesperrt, so dass Timo Grabmann Laura mit einem Turm Matt setzen konnte. Laura beendete das Turnier als Dritte mit 1,0 Punkten.
Andy Lupusor (806 DWZ) spielte in der U10 mit 15 Teilnehmern. Er gewann gegen Mansi Bhaskar und Tim EIchler und spielte Remis gegen David Thanner und Julia Schwarzfischer. Die fünfte Partie verlor er gegen Leon Stöhr und platzierte sich mit 3,0 Punkte auf Rang 5.
Korbinian Forstner spielte in der U8 mit 23 Kindern. Er konnte seine zuletzt aufsteigende Form weiter bestätigen und erreichte 4,0 Punkte. Korbinian gewann gegen Teresa Paar, Jakob Pesahl, Eva Fuchs und Florentin Schwab. Nur in der dritten Runde verlor er gegen Daniel Fridlin. Korbinian hatte weniger Buchholz als die Plätze 2 und 3 und verpasste deshalb mit dem vierten Platz nur sehr knapp einen Pokal. tb

29. Garchinger Jugend-Open

Daniel Lichtmannecker gewinnt
Zwei Pokale für den FCE - Drei unter den Top Ten
30.05.2019  Garching   Turnierseite
Beim 29. Rapid-Jugendturnier in Garching gab es insgesamt 223 Teilnehmer (im Vorjahr 234). Der FC Ergolding reiste mit neun Spielern an. Nach einigen Begrüßungsworten und Erläuterungen konnte die erste Runde um 10.30 Uhr beginnen. Eine halbe Stunde Mittagspause gab es nach der dritten Runde. Am Nachmittag wurden die restlichen vier Partien gespielt, um 16.30 Uhr fanden die Siegerehrungen statt.
U18 - 10 TN: 1. (StPl 1) Daniel Lichtmannecker (2056) 8,5 Pkt.
Daniel spielte in einem Vollrundenturnier mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit. Souverän gewann er dieses Turnier mit 8,5 aus 9 möglichen Punkten und wurde mit einem großen Pokal geehrt.
U16 - 26 TN: 3. (StPl 1) Maxi Lohr (2029) 5 Pkt., 5. (StPl. 5) Sebastian Astner (1875) 4,5 Pkt.
Maxi erzielte fünf Siege und musste nur gegen den Turniersieger Friedrich Grunert und gegen Sebastian Niederlagen einstecken. Er wurde mit einem halben Buchholz Vorsprung Dritter. Daneben wurde er in der Rapid-Gesamtwertung aus sechs bayerischen Turnieren Zweiter und erhielt dafür einen weiteren Pokal.
Sebastian konnte 4,5 Punkte erringen und erreichte mit 29,5 Buchholz die höchste Wertung in der U16. Er hatte zweimal Pech an diesem Tag. Zum einen wurde die dritte Partie durch einen Übermittlungsfehler an den Schiedsrichter als Remis gewertet, obwohl er diese gewann. Zum anderen hatte er schwere Gegner - er musste gegen die vier Besten antreten. Gefreut haben dürfte ihn der Sieg gegen seinen Vereinskollegen und langjährigen Gegner Maxi. Am Ende erreichte Sebastian einen guten fünften Platz.
U12 - 42 TN: 12. (StPl 8) Maxim Klein (1306) 4,5 Pkt., 25. (StPl 19) Jakob Paringer (1038) 3 Pkt.
Maxim konnte 4,5 Punkte erzielen und wurde mit dem 12. Platz belohnt. Das vereinsinterne Duell gegen Jakob in der zweiten Runde konnte Maxim für sich entscheiden.
Jakob errang drei Punkte und wird in der Endrangliste auf Platz 25 geführt. Er hatte in sechs der sieben Runden Gegner, die vor ihm platziert waren und konnte zwei Top-Ten Spieler besiegen.
U10 - 67 TN: 13. (StPl 22) Laura Huber (1014) 4,5 Pkt., 47. Ivan Hrynchuk 3 Pkt., 60. (StPl 39) Vincent Walter (793) 2 Pkt.
Laura erzielte 4,5 Punkte und errang den 13. Platz. Besonders erfreulich war der Sieg in der dritten Runde gegen die amtierende bayerische Meisterin Laura Sophie Bauer sowie die Platzierung vor der Bayerischen Meisterin 2018 Sofia Klonov.
Ivan hat bei diesem gut besetzten Turnier mit drei Punkten den 47. Platz erreicht. Überraschend konnte er den Vereinskollegen Vincent in der siebten Runde besiegen.
Vincent blieb unter seinen Möglichkeiten und landete mit zwei Punkten auf dem 60. Rang. Gewinnen konnte er nur gegen zwei hinter ihm platzierte Teilnehmer ohne DWZ.
U8 - 43 TN: 16. Korbinian Forstner 4 Pkt.
Korbinian konnte seine zuletzt aufsteigende Form bestätigen und erreichte vier Punkte. Diese reichten für den 16. Platz in einem gut besetzten Teilnehmerfeld. tb

Jugendturniere in Polen

Korbinian Forstner (noch 7 Jahre alt) spielt gut mit
25.+26.05.2019  Alwerni und Raciborz
Unser kleiner Topspieler Korbinian Forstner macht sich! Er wird erst im August 8 Jahre alt, und hat nun schon bei einigen Schnellschach-Turnieren gut mitgespielt: Bei den Niederbayerischen Meisterschaften der U10 im Januar im Bürgerhaus wurde Korbinian zwar mit zwei Siegen nur Dreizehnter, aber er war bester U8-Spieler, bei den Niederbayerischen Schulschach-Meisterschaften in Plattling belegte er mit seinem Team, der Grundschule Seligenthal, mit 2 aus 3 den zweiten Platz, bei den Rapidturnieren in Deisenhofen wurde er bei der U8 unter den 30 Teilnehmern mit 4,5 Punkten Achter, und in Postbauer-Heng kam Korbinian bei der U8, wieder bei 30 Teilnehmern, mit 5 Punkten schon auf den guten 6. Platz.
Nun nützte er einen Polen-Verwandtschaftsbesuch, um dort am Samstag/Sonntag bei zwei Turnieren internationale Luft zu schnuppern. Und er schnitt wieder ganz gut ab:
Alwerni - 37 TN:  11. Korbinian Forstner 4 Punkte
In den ersten drei Runden besiegte er Spieler, die in der Endabrechnung vor ihm platziert wurden. Dann verlor er gegen den späteren Sieger und noch zwei weitere Partien, ehe er nochmal die letzte Partie siegreich beendete. Der 11. Platz ist durchaus erfreulich.
Raciborz - 25 TN:  12. Korbinian Forstner 4 Punkte
Auch einen Tag später holte er nochmal vier Punkte. Diesmal siegte er in der ersten Runde, unterlag dann dreimal, und gewann die letzten drei Partien, der Klasse U9.
Und am Donnerstag heißt es Daumendrücken für das letzte diesjährige Rapidturnier in Garching!

Ndb-Jugend-Blitzmeisterschaften

Maxi Lohr und Maxim Klein gewinnen
Drei Titel und neun Pokale für die Ergoldinger
25.05.2019  Bürgerhaus
Mit insgesamt 28 Teilnehmer wurden heuer erheblich mehr gezählt, als im Vorjahr in Pfarrkirchen (15). Davon kamen 22 (im Vj. 8, einen Bus voll) aus Ergolding, drei aus Straubing, zwei vom SC Ortenburg und einer vom SK Landau-Dingolfing, also alle Teilnehmer aus nur vier Vereinen, schade. Die neun TN der U20 und die fünf der U16 spielten zusammen doppelrundig und wurden getrennt gewertet, ebenso die zwei U14- und die zwölf U12-Spieler. Das Turnier mit der Dreipunkteregel war perfekt organisiert und nach der Siegerehrung ohne jegliche Probleme um 16:30 zuende.
U20 und U16 (14 TN):   Teilnehmer   Rangliste   Fortschrittstabelle   Kreuztabelle
U20: 1. Jonas Hammerl, 2. Moritz Stöttner (SK Landau-Dingolfing), 3. Dimitri Alexandrov
U16: 1. Maxi Lohr, 2. Sebastian Astner, 3. Patrick Sowka
Titelverteidiger Daniel Lichtmannecker hatte nicht seinen allerbesten Tag erwischt. Bei "Halbzeit" noch Zweiter, verlor er gleich zum Auftakt der Rückrunde gegen Jacob Königsberger wegen einem "unmöglichen Zug". Nach einem Remis gegen Turniersieger Maxi Lohr, folgte eine Niederlageserie gegen Jonas Hammerl, Sebastian Astner, Patrick Sowka, Dimitri Alexandrov und Moritz Stöttner. Damit war er am Ende mit 51 Punkten bis zum 7. Platz abgerutscht, wie gesagt, nicht sein Tag! Vorne beherrschte der U16-Spieler Maxi Lohr das Geschehen nach Belieben, musste nur eine Niederlage gegen den Zweitplatzierten Jonas Hammerl und vier Remis einstecken, und lag mit 67 Punkten klar vor Jonas Hammerl (63 Punkte). Dritter wurde etwas überraschend Moritz Stöttner (SK Landau-Dingolfing) mit 59 Punkten vor Sebastian Astner (57), Patrick Sowka (55) und Dimitri Alexandrov (52).
U14 und U12 (14 TN):   Teilnehmer   Rangliste   Fortschrittstabelle   Kreuztabelle
U14: 1. Helene Birchinger (SC Ortenburg), 2. Martin Vladimirov
U12: 1. Maxim Klein, 2. Simon Lichtinger, 3. Jakob Paringer
Maxim Klein verlor gleich in der zweiten Runde gegen seinen stärksten Widersacher Simon Lichtinger und alles schien gelaufen. Aber nicht mit Maxim! In der 5. Runde leistete sich Simon ein Remis gegen Jakob Paringer und war damit nur noch um einen Punkt vor Maxim. Und als Simon in der 6. Runde überraschend gegen Martin Vladimirov verlor, wendete sich das Blatt und Maxim ging in Führung. Das blieb auch so bis zum Ende des ersten Durchgangs. Dann verlor Maxim gegen die U14-Spielerin Helene Birchinger (SC Ortenburg) und Simon lag wieder vorn. Aber in der nächsten Runde die Revanche, Maxim besiegte Simon und übernahm wieder den Platz an der Sonne, den er dann nicht mehr hergab. Der Abstand wurde sogar noch etwas größer, als sich Simon gegen Helene mit einem Remis begnügen musste. Die restlichen Spiele gewannen dann beide und somit lag Maxim am Ende mit 72 Punkten klar vor Simon (68) und Helene (67). Auf Rang 4 folgte mit 57 Punkten Martin Vladimirov, der aber damit Zweiter der U14 wurde. Hinter ihm Jakob Paringer (52) und Paul Helmbrecht (51) vor den beiden besten U10-Spielern Andy Lupusor (43) und Ivan Hrynchuk (36). Beste U8er waren David Holzer und Marlene Spitzlsperger, beide je 15 Punkte.

Blitz-Vereinsmeisterschaft

Maximilian Lohr gewinnt - ein junges Trio an der Spitze
Daniel Lichtmannecker Zweiter vor Sebastian Astner
11.05.2018  Bürgerhaus   Blitz-VMS
Teilnehmer   Rangliste  Fortschrittstabelle   Kreuztabelle
Nach Beendigung der Mannschaftskämpfe sowie der Vereinsmeisterschaft  ging als vorletztes Event der Ergoldinger Schachabteilung vergangenen Freitag im Bürgerhaus das alljährliche beliebte Blitzturnier über die Bühne. Der Rekord von 18 Spielern von 2006 wurde eingestellt, die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. So wurde der Modus einrundig jeder gegen jeden mit nur fünf Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie bei insgesamt 153 Duellen festgelegt. Diverse spannende und dramatische Gefechte wurden nicht durch Material- oder Stellungsvorteile entschieden, sondern durch Ablauf der unerbittlich tickenden Zeituhr. Erfreulicherweise sprangen diesmal zehn Jugendliche ins kalte Wasser, die gesamte Palette reichte von 10 bis 79 Jahren. Drei spielstarke jugendliche Schnellstdenker mit viel Übersicht eroberten schließlich die drei Stockerlplätze.
Als bester Brettstratege an diesem Abend erwies sich er erstmals teilnehmende 14-jährige Maximilian Lohr mit 15,5 Punkten aus 17 Partien, musste nur eine Niederlage gegen Erich Kreilinger und ein Remis gegen Anton Königl quittieren. Als Vize im Ziel landete der 16-jährige Daniel Lichtmannecker mit 14,5 Pkt. vor der 15-jährigen Nachwuchshoffnung Sebastian Astner mit 14 Pkt. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Routine und Cleverness diese Drei schon in diesem Alter am Schachbrett zu Werke gehen, so manch Älteren des öfteren alt aussehen lassen. Mit Abstand folgt ein Trio mit jeweils 11,5 Pkt., wobei Erich Kreilinger als Titelverteidiger  der beiden letzten Jahre mit besserer Wertung auf dem undankbaren vierten Tabellenplatz landete und er somit immerhin bester Senior wurde.
Letzter Höhepunkt der Saison ist die Schnellschach-Meisterschaft mit etwas angenehmerer Zeitspanne von 15 Minuten in zwei Durchgängen am 21. und 28. Juni 2019. ak

4er-Mannschaftspokal Halbfinale

Ergoldinger Zweite verpasst knapp Sensation
19.05.2019  Pfarrkirchen   Turnierseite
SC Rottal-Inn - FC Ergolding2  2,5:1,5
In der zweiten Runde/Halbfinale des Ndb. 4-er Mannschaftspokals musste unsere Zweite beim SC Rottal-Inn antreten, verlor mit drei Nachwuchskräften denkbar knapp mit 1,5:2,5. Ironie des Schicksals, bereits in Runde 1 hatten die Rottaler unsere Erste mit ebenfalls 2,5:1,5 aus dem Wettbewerb geworfen. Die Zeite war bei diesem Duell krasser Aussenseiter, wie David gegen Goliath, bei einem DWZ-Plus der Rottaler an den vier Brettern von 1160 Punkten! Es fehlte nicht viel und der große Favorit wäre auf der Strecke geblieben. Die Chancen waren vorhanden, doch Fortuna wollte das scheinbar nicht.
Rafael Sowka (Brett 4) - Simon Rueß 1/2 17 Züge, 55 Min., Französische Verteidigung. Mit aktiven Angriffszügen von Beginn an konnte Rafael seinem Gegner beeindruckende Nadelstiche versetzen, dieser ging am Rande einer Niederlage spazieren. Es reichte für Rafael immerhin zu einer erfreulichen Punkteteilung.
Hans Wagner - Dimitri Alexandrov (2) 1:0 42 Züge. Dimitri erwischte den spielstärksten Rottaler und das beim Thema Katalanisch. Sein Gegenüber konnte am Königsflügel einen massiven Angriff starten, sie brachten nicht vermeidbare Material- und den Punktverlust zu guter letzt. Der Ergoldinger Nachwuchs war in jeder Phase chancenlos.
Andreas Nöhbauer - Patrick Sowka (3) 1/2 24 Züge, 3.43 Std. Patrick wurde eine Englische Eröffnung vor die Nase gesetzt. Als Nachziehender ließ er gekonnt seinen Gegner nicht zur Entfaltung kommen, trotz leichter Stellungsvorteile für ihn einigte man sich mittels Remis.
Jonas Hammerl (1) - Ingo Walch 1/2 70 Züge Reti-Eröffnung. Ein eventuell möglicher Sieg hätte nach Berliner Wertung bei einem 2:2 den Mannschaftssieg und den Einzug ins Finale gebracht. Figurenverlust im Mittelspiel für zwei Bauern liessen die Hoffnung jedoch schwinden. Mit sich folglich reduzierendem Material einschliesslich schwindender Bedenkzeit konnte nur noch ein verdientes Remis notiert werden, es war aller Ehren wert. Und Rottal hatte so nebenbei knapp die Nase vorne.
Als Belohnung trifft nun im Kleinen Finale am 02. Juni die Zweite zu Hause auf den SC Ortenburg, eine nicht minder schwere und interessante Aufgabe für die Ergoldinger. ak

 

DWZ-Pokalturnier

Felix Handschuh gewinnt die Amateur-Gruppe 4
18.05.2019  Unterhaching   Turnierseite
Amateur-Gruppe 4 - 4 TN: 1. Felix Handschuh 2,5 Punkte
Felix gewann zweimal und spielte einmal Remis, sein DWZ-Zuwachs von satten 81 Punkten auf jetzt 1438 ist sehr erfreulich.
Jugendpokal U12 - 11 TN: 10. Viola Spitzlsperger 2 Punkte
Viola gewann zwar ein Match, leider hatte der Gegner keine DWZ, deswegen ein DWZ-Minus von 18 Punkten auf jetzt 754. Einmal hatte Viola spielfrei.
Jugendpokal U8 - 22 TN: 18. Marlene Spitzlsperger 1,5 Punkte
Marlene spielte in der dritten Runde gegen Mihail Klonov (828) SK München Südost) Remis, was ihr mit den Spielen bei der Bayerischen erstmals eine DWZ (735) bescheerte. Und in der vierten Runde gewann sie noch gegen einen DWZ-losen Spieler.

Bay. U12-MM - 3. Runde

Dreimal knapp gegen gute Gegner verloren
TV Tegernsee und PSV Dorfen weiter
11.05.2019  Bürgerhaus   Turnierseite   Gruppe4
Alles war perfekt angerichtet, die Fahnen zu Ehren der Bayerischen Meisterschaft vor dem Bürgerhaus aufgezogen, Kuchen und Muffins, sowie köstliches Gebäck von den Schacheltern gestiftet, der Spiel- und Analyseraum hergerichtet und die vier Mannschaften waren pünktlich und komplett zur Stelle. In der Mittagspause im nahegelegenen Lindenwirt wurden die vorbestellten Pizzas und Nudeln pünktlich serviert. Der Zeitplan wurde eingehalten und das letzte Match war um 16:45 beendet. Jugendleiter Helmut Gmeinwieser freute sich über zwei Dankschreiben der Gästemannschaften für die gute Organisation. Aber er wusste schon vor Beginn, dass es gegen drei starke Mannschaften sehr schwer werden würde, sich für die nächste Runde zu qualifizieren, angesichts der DWZ-Schnitte der vier Mannschaften: Favorit war der TV Tegernsee (1271 DWZ), der PSV Dorfen (1224), der MTV Ingolstadt (1162) und Gastgeber FC Ergolding (1131). Und genauso war dann auch der Zieleinlauf, wenn wir auch jedes Match nur knapp mit 1,5:2,5 verloren. Leider fehlten in unserer Mannschaft zwei Spieler, einer wegen seiner Geburtstagsfeier, der andere wegen einem Fußballspiel, vielleicht wäre mit den beiden mehr rin gewesen. Wir gratulieren Tegernsee und Dorfen und wünschen viel Erfolg im Halbfinale, wenngleich die auch gegen Wolfratshausen (1373) und Tarrasch München (1316) einen schweren Stand haben werden.
10°°: PSV Dorfen - FC Ergolding  2,5:1,5;  MTV Ingolstadt - TV Tegernsee  1:3
Jakob Paringer (985) verlor an Brett 3 gegen Bruno Di Renzo (1110) bis zum 17. Zug die Qualität, konnte aber mit gutem Endspiel nach 58 Minuten und 53 Zügen doch noch gewinnen. Simon Lichtinger (1291) schaffte am Sppitzenbrett gegen Denis Geist (1427) in einer ereignislosen Partie nach 13 Zügen und 1:13 Std. ein Remis zur 1,5:0,5 Führung. Paul Helmbrecht (1044) wäre an Brett 4 gegen Felix Unger (1012) nach 17 Zügen zwei Bauern vorn gelegen, aber dann schlug er mit der falschen Figur. Der Vorsprung ging flöten und am Ende gewann der Dorfener nach 34 Zügen und 1:17 Std. zum 1,5:1,5-Ausgleich. Sechs Minuten später nach 64 Zügen war auch die Niederlage von Maxim Klein (1204) an Brett 2 gegen Tim Geist (1347) zur knappen 1,5:2,5-Niederlage besiegelt.
13°°: FC Ergolding - TV Tegernsee  1,5:2,5;  PSV Dorfen - MTV Ingolstadt  2:2
Überstürzt stellte Jakob schon im 7. Zug gegen Simon Bauer (1219) seine Dame ein. Nach nur 26 Minuten und 20 Zügen stand es 1:0 für Tegernsee. Simon hielt gegen Ruben Andrade (1556) nach nur 13 Zügen und 58 Minuten ein achtbares Remis, wäre sogar minimal im Vorteil gelegen, aber der Spatz in der Hand... und ein paar DWZ-Punkte ließen ihn Remis bieten. Laura Huber (984) wurde an Brett 4 von Leonard Ginschel (1013) am Königsflügel zusammenschieben. Ein paar Fehler und nach 21 Zügen und 1:07 Std. stand es 2,5:0,5 für Tegernsee. Maxim spielte an Brett 2 gegen Robert Manakov (1297) eine prima Partie, brachte seinen d-Bauer durch, was ihm nach 36 Zügen und 1:17 Std. den Sieg zur Ergebniskorrektur bescheerte. 
14:55: MTV Ingolstadt - FC Ergolding  2,5:1,5; TV Tegernsee - PSV Dorfen  2,5:1,5
Nach den zwei Niederlagen waren wir bereits ausgeschieden und es ging nurmehr um die goldene Ananas. Aber leider wurde auch diese Partie mit dem an diesem Tage Standardergebnis verloren. Schnell gings am Spitzenbrett, als Simon gegen Leo Navarro Jahnke (1575) im 18. Zug eine Figur und schon nach 49 Minuten und 33 Zügen die Partie verlor. Auch Maxim war gegen Eric Navarro Jahnke (1179) ziemlich chancenlos, als er im 14. Zug eine Fesselung übersah. Nach 26 Zügen und 1:04 Std. blieb nach Qualitäts- und Bauernverlust nur noch die Aufgabe zum 0:2. An Brett 4 spielte Laura gegen Eivind Wold (892) eine fast fehlerfreie Partie und setzte nach 1:13 Std. im 27. Zug matt zum Anschlußtreffer. Paul lag an Brett 3 nach 28 Zügen gegen Kilian Hilpoltsteiner (1001) hoffnungslos mit ca. vier Punkten hinten, kämpfte aber verbissen weiter und schaffte nach 37 Zügen und 1:23 Std. noch ein Remis, was aber auch die 1,5:2,5-Niederlage nicht mehr verhinderte.
Hier noch die Ergoldinger DWZ-Ergebnisse der diesjährigen BayU12MM: Simon Lichtinger -15 (jetzt 1276), Maxim Klein +102 (1306), Tobias Hampel -23 (1082), Christopher Jessen +37 (1092), Jakob Paringer +53 (1038), Paul Helmbrecht -37 (1007) und Laura Huber +30 (1014), insgesamt also doch ein Plus von satten 147 Punkten, garnicht so schlecht!


4er-Mannschaftspokal Viertelfinale

Erste verlor nur knapp mit 1,5:2,5 gegen starken Gegner
05.05.2019  Bürgerhaus und Ortenburg   Turnierseite
FC Ergolding - SC Rottal-Inn   1,5:2,5
Am vergangenen Sonntag ging die erste Runde bzw. das Viertelfinale des Ndb. Schach 4-er Mannschaftspokals über die Bühne. Die Ergoldinger  Erste  mit drei Nachwuchskräften empfing im Bürgerhaus das DWZ-starke Team vom SC Rottal-Inn. Durch einen knappen hart umkämpften 2,5:1,5-Erfolg zogen die Gäste in das am 19. Mai stattfindende Halbfinale ein.
Das erste leider negative Ergebnis meldete Sebastian Astner (Brett 4) beim Thema Englische Eröffnung. Eine vermeidbare Abwicklung Turm gegen zwei Läufer brachte zu wenig, kostete am Ende Haus und Hof. Daniel Lichtmannecker (2) erwischte einen alten Routinier, dessen Abwicklungen im Königsinder viel Zeit kostete und im Endspiel erbarmungslos auch den Verlustpunkt einbrachte. FM Stefan Mooser (1) musste sich als Nachziehender einem Katalanen erwehren. Nach zähem Ringen konnten beide Seiten keine Brettvorteile erzielen, somit ein gerechtes Remis und gleichzeitigem Mannschaftssieg der Rottaler. Zuletzt konnte Nicolas Mooser (3) noch Ergebniskosmetik gegen ein Slaw. Damengambit erzielen. Mit einem Material- und Stellungsplus im Endspiel konnte er sehenswert den vollen Punkt für seine Habenseite verbuchen.

Zweite siegt souverän
SC Ortenburg3 - FC Ergolding2   0:4
Die im gleichen Wettbewerb teilnehmende Zweite  trat auswärts beim SC Ortenburg3 zum Vergleich an den vier Brettern an. Auch hier wurde um jeden Punkt einsatzfreudig gerungen, der Lohn war zuguterletzt ein unerwarteter sicherer 4:0-Sieg. Sie zog somit in die Runde der letzten Vier ein, in der sie nach Auslosung als Ironie des Schicksals auf den SC Rottal-Inn, den Bezwinger der Ersten, treffen. Die beiden anderen Gegner wären auch nicht leichter geworden, es wird auf alle Fälle das Duell David gegen Goliath.
Rafael Sowka (4) wählte eine Italienische Partie, konnte nach Figurengewinn ohne Mühe voll punkten. Jonas Hammerl (1) bearbeitete erfolgreich eine Grünfeld-Verteidigung seines Gegenüber. Ein plötzlicher verblüffender Springerzug brachte im Mittelspiel auf seiner angestrebten Diagonalen ein nicht vermeidbares Matt. Patrick Sowka (3) erobert mit seinem Sizilianer die Qualität und das war entscheidend für den Punktgewinn. Als Letzter marschiert Dimitri Alexandrov (2) mit seinem Nimzoinder erfolgreich ins Ziel. Zwei nicht zu stoppende Freibauern im Endspiel brachten den vierten Tagessieg für sein Team. ak

Vereinsmeisterschaft - Rd9 Nhsp

Jonas Hammerl neuer Vereinsmeister
Mit der letzten Partie hievte sich Jonas noch auf den Schachthron

03.05.2019  Bürgerhaus   VMS
Nachholspiel: Jonas Hammerl - Vladimir Simin 1:0 Englisch, 44 Züge, 4.13 Std. Die Ausgangslage war klar, bei einem Sieg konnte Jonas mit Nachwuchs Patrick Sowka noch gleichziehen und durch einen halben Wertungspunkt mehr den Meistertitel einfahren, alles andere sprach gegen ihn. Eine gewisse Spannung auch für die Kiebitze war nicht zu übersehen.
Bereits im 11. Zug kassierte Jonas ein zu weit vorgepreschtes Bäuerlein, nach 21 Zügen waren es bereits zwei. Im 29. Zug übersah Vladimir den nicht leicht zu sehenden Gewinnzug Sf4, im 33. Zug opferte er schon in verlustiger Stellung auch noch die Qualität. Die restlichen Annäherungsversuche waren alle zwecklos, Jonas marschierte ohne Mühe und als einziger ungeschlagen, wenn auch denkbar knapp, zur Meisterschaft.
Auch für Vladimir war, im Gegensatz zu den Mannschaftskämpfen, eine Grottensaison beendet. Neben dem schachlichen Können war Fortuna dem neuen Meister und vor allem dem Vize wohlwollend gesonnen, unverdient jedenfalls in keinerweise. Als erfreulicher Hinweis, mit Jonas, Patrick und Sebastian belegen nur Nachwuchskräfte die drei Stockerlplätze. Allerdings folgt punktgleich ebenfalls auf Rang 3 noch Routinier Erich Kreilinger. Der harte Kern der älteren Generation muss sich in Sachen Schach etwas einfallen lassen. ak
Jugendliche Denksportler marschierten vorne weg
Seit Ende Oktober 2018 bis zum letzten Freitag rauchten in der Ergoldinger Schachabteilung mit Beginn der alljährlichen Vereinsmeisterschaft wieder kräftig die Köpfe. Insgesamt 15 Spieler gingen in zwei Gruppen an den Start nach dem Modus eines Rundenturnieres jeder gegen jeden, wobei die A-Gruppe mit neun Teilnehmern in neun Runden den Meister ermitteln musste. Zusammen konnten 51 spannende Partien mit zum Teil überraschenden Ergebnissen notiert werden. Das Salz in der Suppe sind regelmässig die kräftig mitmischenden spielstarken Nachwuchskräfte, vier in der A und vier in der B-Gruppe.
Der Ergoldinger Nachwuchs schlägt erfreulicherweise eine scharfe Schachklinge, sehr zum Leidwesen von so manchem Routinier, der am Ende nach diversen Stunden frustriert mit leeren Händen dasteht. Nicht von ungefähr stehen auf den drei Stockerlplätzen Jugendspieler, allen voran als neuer Meister der bei Beginn noch 17-jährige Jonas Hammerl, den eigentlich niemand auf der Rechnung hatte. Mit dem letzten siegreichen Duell gegen den Altmeister Vladimir Simin konnte er sich doch noch auf den Schachthron hieven. Ungeschlagen mit 6,5 Pkt. aus acht Partien (Wertung 21,25) stürmte er durch die Runden, gestattete seinen brotneidigen Widersachern nur drei Remis. Stoische Ruhe, Übersicht und bereits vorhandenes Schachkönnen zeichnen ihn aus. Auf der Ziellinie wurde noch ganz knapp der 14-jährige Patrick Sowka abgefangen, wurde Vize mit ebenfalls 6,5 Pkt. (W 20,75). Beide Hoffnungsträger der Abteilung konnten die in sie gesetzten Erwartungen weit übertreffen, auch mit zusätzlicher Hilfe von Fortuna gelang ihnen dieser unerwartete Coup. Platz drei eroberten punktgleich der gerade 15-jährige Titelverteidiger Sebastian Astner sowie Erich Kreilinger mit jeweils 5,5 Pkt. (W 16,25).
In der B-Klasse konnten sich nach sechs Runden ebenfalls drei Nachwuchsspieler durchsetzen. Auch hier ein knapper Zieleinlauf mit Lukas Stessun an der Spitze mit 3,5 Pkt. (W 7,75) aus fünf Partien vor Maxim Klein punktgleich mit auch 3,5 Pkt. (W 6,75) und Dominik Lieder mit 3 Pkt.

Sportlerehrung Markt Ergolding

Sieben Schachspieler wurden geehrt
02.05.2019  Gymnasium Ergolding
Erster Bürgermeister Andreas Strauß begrüßte im vollbesetzten Foyer des Gymnasium Ergolding zahlreiche Ehrengäste und die zu ehrenden Sportler der Marktgemeinde Ergolding zur Sportlereherung der Jahre 2017 und 2018, neben ihren Trainern und Eltern. Von unserer Schachabteilung wurden diesmal sieben Schachspieler für ihre guten Leistungen geehrt. Mindestkriterium für eine Ehrung war ein Niederbayerischer Meistertitel.
Unsere Geehrten mit ihren größten Erfolgen:
Maximilian Lohr, 2017: Siebter der European U14-Youth Championship, 2018: Vierter der Bayerischen Meisterschaft
Simon Lichtinger, 2017: Niederbayerischer Meister, 2017: Achter der Bayerischen MS, 2018: Niederbayerischer Meister
Dimitri Alexandrov, 2018: Niederbayerischer Meister, 2018: Zehnter der Bayerischen Meisterschaft
Christopher Jessen, 2018: Niederbayerischer Meister
Martin Vladimirov, 2018: Niederbayerischer Schnellschach Meister
Maxim Klein, 2018: Niederbayerischer Blitz Meister 
Anton Königl, 2017: Niederbayerischer Senioren Meister

24. Offenes Jugendturnier Postbauer-Heng

Gute Platzierungen für die drei Ergoldinger
Maxi Lohr Dritter - Sebastian Astner Vierter - Korbinian Forstner Sechster
01.05.2019  Postbauer-Heng   Turnierseite
181 Schachfans (im Vorjahr 216), darunter auch drei vom FC Ergolding, starteten in Postbauer-Heng bei einem Jugend-Schnellschach-Open der Bayerischen Rapidserie über sieben Runden und 20 Minuten  Bedenkzeit.
U16 - 20 TN: 3. Maxi Lohr 5,5 Pkt., 4. Sebastian Astner 4,5 Pkt.
U14-Vorjahressieger Maxi Lohr (2028) und Sebastian Astner (1849) mussten heuer eine Klasse höher starteten. Beide belegten dabei sehr gute Plätze. Maxi spielte in der vierten Runde  gegen Topfaforit Jon Englert (TV Großostheim, 2030) Remis und verlor eine Runde später gegen den späteren Sieger Lorenz Hofmann (SV Lauf, 2008). Parallele Ereignisse, Sebastian spielte in der dritten Runde gegen Jon Remis und verlor in der vierten Runde gegen Lorenz. In der letzten Runde ging es zwischen den beiden Ergoldingern um den 3. Platz, den Maxi für sich entschied.
U8 - 30 TN: 6. Korbinian Forstner 5 Pkt.
Erstaunlich der kleine Korbinian: Vor zweieinhalb Wochen sehr guter Achter mit 4,5 Punkten bei seinem ersten Auswärtsturnier in Deisenhofen, diesmal eine Steigerung auf 5 Punkte und damit noch zwei Plätze besser auf Rang 6. Er verlor nur in der ersten Runde, da war er offensichtlich noch nicht "warm gespielt", und in der letzten Runde verständlicherweise gegen den Topfavorit Daniel Hepp (SC Wolfratshausen, 1177), der souverän alle sieben Partien gewann. Korbinian besiegte diesmal sogar zwei Spieler mit DWZ. Auf sein weiteres Abschneiden darf man gespannt sein, er trainiert erst seit einem halben Jahr in unserer Schachabteilung.

Niederbayerische Meisterschaften

Anton Königl mit 2 aus 6 auf Rang 3 bei den Senioren
Die Begeisterung bei der Niederbayerischen in Ortenburg hielt sich in Grenzen
25.-28.04.2019  Ortenburg   Turnierseite
Nach den letzten 3 Jahren in Vilshofen fanden diesmal  in Ortenburg zum 125-jährigen Vereinsjubiläum die diesjährigen Ndb.Einzelmeisterschaften vom 25. bis 28. April 2019 im Spiellokal Hotel Zum Koch statt. Das Meisterschaftsinteresse ist weiterhin nicht berauschend, die Meisterklassen und die Allgemeine Klasse wurden zusammengelegt, sodass wenigstens 21 Teilnehmer in sieben Runden mit Schweizer System antreten konnten, auch diesmal ohne Ergoldinger Beteiligung. Bei den Senioren nach krankheitsbedingtem Ausfall von Borys Bilyavskyy gar nur rekordverdächtige vier Teilnehmer, festgelegt wurde daher eine Doppelrunde jeder gegen jeden über sechs Partien. Was waren das vor zig-Jahren noch für Senioren-MS, als mit weit über 20 Teilnehmern ein Turnier über sieben Runden nach Schweizer System über die Bühne gehen konnte. Zwei Turnierpartien pro Tag ohne Rahmenprogramme sind zwar etwas stressig, doch für die meisten Schachverrückten ist das normal kein Hindernis.
So musste ich als einziger Ergoldinger die Fahne hochhalten, die Voraussetzungen für einen Gipfelsturm wären günstig gewesen, doch die Umstände incl. Ergebnisse waren enttäuschend. Am schwarzen Freitag stand ich eigentlich vor doppeltem Punktgewinn, doch beide Partien setzte ich unnötig in den Sand. Zuerst gegen den alten und neuen Meister Wilhelm Frisch vom SK Passau. Einen Figurengewinn verschmähte ich unerklärlich, wollte in Schönheit gewinnen mit dem Ergebnis, nur Figurenabtausch mit zwei Minusbauern und das war's. Gegner Erwin Küspert vom DJK-SV Schaibing hatte ich gehörig und siegbringend im Schwitzkasten, dabei übersah ich bei zu schnell ausgeführten Zügen, dass er meinen ungedeckten Läufer angreifen und ohne Gegenleistung abkassieren konnte. Meine Partie war trotz Bauernplus leider nicht zu retten, nach 72 Zügen musste ich das Handtuch werfen. Stockerlplatz drei mit einem Minus von 21 DWZ war für mich nur ein schwacher Trost.
Bei den anstehenden Meisterschaften im Jahre 2020 kann eigentlich alles nur besser werden, das gilt nicht nur bei den Senioren. Vielleicht rappeln sich wieder einmal Ergoldinger Kollegen auf, speziell auch in der Meisterklasse mitzumischen, an Kandidaten dürfte es in unserer Abteilung eigentlich nicht fehlen. Mit Wehmut denke ich an 2015, als Ergolding's Waldemar Golder in Regen Niederbayerischer Meister werden konnte. ak

Bayerische Jugendmeisterschaften

Von StPl 7 auf 3 - Maria Kühne wird sehr gute Dritte
Maxi Lohr Fünfter - Laura Huber Sechste - Sebastian Astner Zehnter
22.-26.04.2019  Bad Kissingen und Burg Wernfels   Turnierseite
Traditionell am Ostermontag machten sich 13 Jugendspieler des FC Ergolding auf, die bayerische Schachwelt zu erobern.  Gemessen an der Teilnehmerzahl hatte der FC Ergolding damit schon den ersten Sieg in der Tasche. Gespielt wurden in allen Altersklassen 7 Runden nach Schweizer System. In Bezug auf den Startplatz konnten sich 5 Spieler verbessern, 6  bestätigen und 2 verschlechterten sich. rk
In Bad Kissingen die Buben
U18 - 20 TN: StNr 17 Alexandrov Dimitri (1668) 2,5 Pkt. auf Rang 18 - DWZneu 1675
Rd1: Dimitri - Schilay Lorenz (SK Neumarkt, 1941) 0:1
Rd2: Yaroshenko Yaroslav (SK Gräfelfing, 1811) - Dimitri 1:0
Rd3: Dimitri - Dillmann Sven (SC Straubing, 1184) 1:0
Rd4: McPherson Elisha (SF Augsburg, 1715) - Dimitri 1:0
Rd5: Hamkar Mehran (SF Augsburg, 1896) - Dimitri 1/2
Rd6: Dimitri - Napiontek Moritz (FC Bayern München, 1479) 1:0
Rd7: Dimitri - Vuckovic Robert (SF Augsburg, 1905) 0:1
In der U18 erreichte Dimitri Alexandrov mit 2,5/7 einen passablen 18. Platz.
U16 - 20 TN: StNr 5 Lohr Maxi (2021) 4,5 Pkt. auf Rang 5 - DWZneu 2028
Rd1: Maxi - Kasims Stefans (SC Kirchseeon, 1634) 1:0
Rd2: Sebastian - Maxi 1/2
Rd3: Maxi - Köhler Lukas (SC Bamberg, 2058) 0:1
Rd4: Garbe Martin (SK Gernmering, 1648) - Maxi 0:1
Rd5: Maxi - Stegert Laurin (SC Ammersee, 1886) 1/2
Rd6: Maxi - Paeslack Luis (TV Großostheim, 2033) 1:0
Rd7: Lohvinov Petro (SK München Südost, 2062) - Maxi 1/2
StNr 10 Astner Sebastian (1855) 3,5 Pkt. auf Rang 10 - DWZneu 1849
Rd1: Steinhauser Artur (SC Bavaria Regensburg, 1481) - Sebastian 0:1
Rd2: Sebastian - Maxi 1/2
Rd3: Huber Benedikt (SK München Südost, 2060) - Sebastian 1:0
Rd4: Sebastian - Duong Ba Duc (SK Nürnberg, 1788) 1:0
Rd5: Kolb Tobias (SV Seubelsdorf, 1929) - Sebastian 1:0
Rd6: Sebastian - Kasims Stefans (SC Kirchseeon, 1634) 1/2
Rd7: Sebastian - Pfeuer Silas (SK Mainaschaff, 1425) 1/2
StNr 15 Sowka Patrick (1689) 3,5 Pkt. auf Rang 12 - DWZneu 1702
Rd1: Patrick - Paeslack Luis (TV Großostheim, 2033) 0:1
Rd2: Pfeufer Silas (SK Mainaschaff, 1425) - Patrick 0:1
Rd3: Patrick - Hofmann Lorenz (SC Lauf, 2008) 1:0
Rd4: Stegert Laurin (SC Ammersee, 1886) - Patrick 1:0
Rd5: Patrick - Kasims Stefans (SC Kirchseeon, 1634) 1/2
Rd6: Patrick - Lohmann Dominik (VfL Leipheim, 1711) 0:1
Rd7: Robisch Jan (SV Seubelsdorf, 1306) - Patrick 0:1
Gleich 3 Buben traten für den FC Ergolding in der U16 an. Maxi Lohr (4,5/7, 5. Platz) und Sebastian Astner (3,5/7, 10. Platz) konnten ihren Startrang bestätigen. Etwas glücklicher verlief es für Patrick Sowka, der sich mit 3,5/7 um 3 Plätze auf den 12. verbessern konnte.
U14 - 22 TN: StNr 20 Lieder Dominik (1238) 3 Pkt. auf Rang 17 - DWZneu 1353
Rd1: Dominik - Grunert Wilhelm (SK München Südost, 1693) 0:1
Rd2: Wu Wilfried (SC Erlangen, 1620) - Dominik 1:0
Rd3: Dominik - Stöckl Leonard (SK Schwandorf, 1273) 1:0
Rd4: Kodalle Dominik (Aschaffenburg-Schweinheim, 1736) - Dominik 1:0
Rd5: Dominik - Feiertag Simon (SC Straubing, 1226) 1/2
Rd6: Eckhoff Philipp (SC Prichsenstadt, 1085) - Dominik 0:1
Rd7: Dominik - Kudria Benno (SK Rochade Augsburg, 1572) 1/2
Eine Verbesserung um drei Plätze gelang auch Dominik Lieder in der U14. 3 Punkte bedeuteten am Ende den 17. Platz.
U12 - 22 TN: StNr 14 Lichtinger Simon (1286) 3,5 Pkt. auf Rang 14 - DWZneu 1291
Rd1: Simon - Duong Quang Bach (SK Nürnberg, 1571) 0:1
Rd2: Simon - Isbilir Levin (SC Erlangen, 1412) 1/2
Rd3: Krüger Aurelian (SC Gröbenzell, 1666) - Simon 1:0
Rd4: Seeberger Leo (TSV Bindlach Aktionär, 1121) - Simon 0:1
Rd5: Simon - Vukovic Fabian (SK Rochade Augsburg, 1189) 1:0
Rd6: Pischel Darius (SK Kriegshaber, 1193) - Simon 1:0
Rd7: Simon - Maxim 1;0
StNr 18 Klein Maxim (1180) 2,5 Pkt. auf Rang 18 - DWZneu 1206
Rd1: Maxim - Danninger Hugo (SpVgg Zabo-Eintracht Nürnberg, 1630) 0:1
Rd2: Schwan Aaron (SC Tarrasch München, 1114) - Maxim 1:0
Rd3: Acharya Noah (SC Unterhaching, 1139) - Maxim 0:1
Rd4: Maxim - Gubler Lukas (TSV Kareth-Lappersdorf, 1202) 1:0
Rd5: Geist Denis (PSV Dorfen, 1485) - Maxim 1:0
Rd6: Maxim - Piffczyk Maik (SC Garching, 1352) 1/2
Rd7: Simon - Maxim 1:0
Simon Lichtinger (3,5/7) und Maxim Klein (2,5/7) blieben in der U12 mit dem 14. bzw. 18. Platz in Rahmen der Erwartungen.
U10 - 22 TN: StNr 22 Lupusor Andy (787) 1,5 Pkt. auf Rang 20 - DWZneu 806
Rd1: Nguyen Thomas Chi Bang (SC Moosburg, 1161) - Andy 1:0
Rd2: Andy - Blodig Vincent (TV Riedenburg, 1124) 0:1
Rd3: Rieß Lukas (TSV Kirchenlaibach, 902) - Andy 0:1
Rd4: Andy - Wunderlich Elias (SC Garching, 1135) 0:1
Rd5: Valean David-Andrei (SK Schweinfurt, 994) - Andy 1:0
Rd6: Andy - Haderlein Felix (SSV Burgkunstadt, 965) 1/2
Rd7: Andy - Wohlfahrt Benjamin (SK Kriegshaber, 1137) 0:1
Andy Lupusor verbesserte sich in der U10 mit 1,5/7 auf den 20. Rang.
U25 offen - 31 TN: StNr 23 Handschuh Felix (1427) 2 Pkt. auf Rang 30 - DWZneu 1355
Rd1: Felix - Bruss Robert (SC Hersbruck, 1890)
Rd2: Biedenkopf Philipp (SC Kirchseeon, -) - Felix 1:0
Rd3: Felix - Siegmund Felix (PSV Dorfen, 1355) 0:1
Rd4: Russakis Stelio (PSV Dorfen, 1400) - Felix 1:0
Rd5: Felix spielfrei
Rd6: Funk Benno (SGem Fürth, 1482) 1:0
Rd7: Felix - Navarro Jahnke Eric (MTV Ingolstadt, 1161) 1:0
Etwas glücklos agierte Felix Handschuh (eigentlich U14) in der Offenen U25-Meisterschaft. Mit 2/7 sprang nur der 30. Platz heraus. rk

Auf Burg Wernfels die Mädchen
Bei herrlichem Sonnenschein begrüßte der 1.Vorsitzende der Schachjugend Mittelfranken Daniel Häckler alle Teilnehmerinnen, Eltern und Betreuer zur diesjährigen Bayerischen Mädcheneinzelmeisterschaft, die nun bereits das fünfte Jahr in Folge auf der Burg Wernfels stattfindet. Nach einigen Hinweisen zur Organisation sowie dem Turnierablauf wurden kurz nach 14:30 die Bretter zur ersten Runde freigegeben. tb
U16w - 16 TN: StNr 7 Kühne Maria (1562) 5 Pkt. auf Rang 3 - DWZneu 1671
Rd1: Burger Daiana (SK Neumarkt, 1137) - Maria 0:1
Rd2: Maria - Kunisch Nina (TV Großostheim, 1755) 0:1
Rd3: Petzold Annika (TSV Bildlach Aktionär, 1528) - Maria 1/2
Rd4: Maria - Weber Leonora (SK Rochade Augsburg, 1526) 1:0
Rd5: Röll Laura (SC Vaterstetten-Grasbrunn, 1240) - Maria 0:1
Rd6: Maria - Bardorz Jana (TSV Rottendorf, 1863) 1/2
Rd7: Albayrak Berrak (SpVgg Zabo-Eintracht Nürnberg, 1516) - Maria 0:1
Die U16 war in diesem Jahr sehr stark besetzt, entsprechend lange wurde an den vorderen Brettern gekämpft und die beiden Topgesetzten mussten auch gleich Punkte abgeben. In Runde 1 war das Opfer von Daiana Burger zu optimistisch und konnte von Maria widerlegt werden. In Runde 2 war Marias einzige Turnierniederlage. Sie ließ ihren König zu lange in der Mitte, also öffnete Nina Kunisch das Zentrum und kam zu einem durchschlagenden Angriff. In Runde 3 konnte sich im Duell zwischen Annika Petzold und Maria keine einen entscheidenden Vorteil erspielen, so dass die Partie folgerichtig unentschieden endete. In Runde 4 hatte Leonora Weber im Mittelspiel eine gute Stellung mit starken Zentrumsbauern und dem Läuferpaar erreicht, übersah dann aber einen taktischen Schlag, der Maria letztlich einen ganzen Turm einbrachte. In Runde 5 landeten Laura Röll und Maria in einem ausgeglichenen Turmendspiel, in dem Laura ein falscher Königszug zum Verhängnis wurde, wonach die Umwandlung nicht mehr zu stoppen war. In Runde 6 legte Maria ihre Partie gegen Jana Bradorz mit unterschiedlichen Rochaden scharf an, wobei Jana zuerst Angriffschancen bekam. Doch dann konnte Maria die Schwerfiguren tauschen und einen Bauern gewinnen. Aber sie verpasste eine bessere Möglichkeit und Jana gelang es in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abzuwickeln. In Runde 7 erreichte Berrak Albayrak gegen Maria ein ausgeglichenes Doppelturmendspiel, in dem Maria ihre Majorität am Königsflügel zur Geltung brachte und das Bauernendspiel war dann wegen des entfernten Freibauern eine klare Angelegenheit für Maria.
U12w - 18 TN: StNr 18 Spitzlsperger Viola (-) 1 Pkt. auf Rang 18 - DWZneu 772
Rd1: Viola - Zeisler Sarah (SGem Fürth, 972) 0:1
Rd2: Leykauf Anna (TSV Bindlach Aktionär, 1105) - Viola 1:0
Rd3: Köppel Clementine (ATSV Oberkotzau, 962) - Viola 1:0
Rd4: Viola - Kohlhepp Natalie (SpVgg Stetten, 956) 0:1
Rd5: Neidert Anna-Maria (TV Großostheim, 943) - Viola 1:0
Rd6: Viola - Reifschneider Milena (TSV Bindlach Aktionär, 961) 0:1
Rd7: Burdett Sabah (TV Tegernsee, 952) - Viola +
In Runde 1 stand Sarah Zeisler bereits mit dem Rücken zur Wand, bis Viola eine Figur abhandenkam. In Runde 2 fing Anna Leykauf einen Läufer von Viola ein. In Runde 3 konnte sich nach wechselseitigem Verlauf Clementine Köppel gegen Viola durchsetzen. In Runde 4 hatte Natalie Kohlhepp früh Bauer und Qualität von Viola gewonnen. In Runde 5 gab es eine Partie mit beidseitigen Chancen zwischen Anna-Maria Neidert und Viola, in der sich Anna-Maria letztlich durchsetzen konnte. In Runde 6 war der Angriff von Viola bei unterschiedlichen Rochaden zunächst gefährlicher, doch dann kam Milena Reifschneider zum Mattangriff. In Runde 7 hatte Viola spielfrei, da ihre Gegnerin kurzfristig wegen einer Operation am Arm ins Krankenhaus musste.
U10w - 12 TN: StNr 7 Huber Laura (940) 4 Pkt. auf Rang 6 - DWZneu 984
Rd1: Laura - Klonov Sofia (SK München Südost, 1117) 0:1
Rd2: Schwarzfischer Julia (SF Roding, -) - Laura 0:1
Rd3: Laura - Flierl Veronika (SC Tarrasch München, 1060) 1:0
Rd4: Hergenröder Cora (SC Bamberg, 1057) - Laura 1:0
Rd5: Bauer Laura Sophie (SK Neumarkt, 1073) - Laura 1:0
Rd6: Laura - Semenchenko Simona (SC Tarrasch München, 990) 1:0
Rd7: Marlene - Laura 0:1
Zum Auftakt der U10 hätte Laura der Titelverteidigerin Sofia Klonov eine Figur per Ausschalten der Verteidigung durch Wegjagen abknöpfen können, wurde aber gleich darauf Opfer desselben taktischen Motivs. In Runde 2 wurde Julia Schwarzfischer gegen Laura nach gutem Beginn eine Bauerngabel zum Verhängnis. In Runde 3 hatte Laura gegen Veronika Flierl nach erfolgreichem Opfer auf f7 einen schnellen Mattangriff. In Runde 4 kam Cora Hergenröder gegen Laura Huber mit einem Mehrbauern ins Endspiel, wo sie weiteres Material gewinnen konnte. In Runde 5 endete das Laura-Duell mit einem Sieg für Laura Sophie Bauer gegen Laura Huber. Dabei kam Laura Sophie hervorragend aus der Eröffnung und konnte dank einer Fesselung die Dame für Turm und Figur gewinnen. Allerdings versäumte sie es danach ihren Damenflügel zu entwickeln, so dass Laura Huber durchaus die Partie hätte drehen können. Letztlich kam Laura Sophie aber doch noch zum Mattangriff. In Runde 6 hatte Laura die unsichere Königsstellung von Simona Semenchenko erfolgreich attackiert. In Runde 7 gab es ein Ergolding-internes Duell. Marlene übersah gegen Laura eine Fesselung und büßte so die Dame ein.
StNr 12 Spitzlsperger Marlene (-) 1 Pkt. auf Rang 12
Rd1: Semenchenko Simona (SC Tarrasch München, 990) - Marlene 1:0
Rd2: Jannike Svea (SC Wolfratshausen, 876) - Marlene 1:0
Rd3: Marlene - Schwarzfischer Julia (SF Roding, -) 0:1
Rd4: Marlene spielfrei +
Rd5: Marlene - Frenkel Alexandra (SC Vaterstetten-Grasbrunn, 866) 0:1
Rd6: Krause Laura Kristin (SC Erlangen, 1034) - Marlene 1:0
Rd7: Marlene - Laura 0:1
In Runde 1 schwächte Simona Semenchenko erst die Rochadestellung von Marlene, um dann im weiteren Verlauf dies zum Matt auszunutzen. In Runde 2 kämpften Svea Jannicke und Marlene lange in ausgeglichener Stellung bis Marlene der entscheidende Fehler unterlief. In Runde 3 brachte Julia Schwarzfischer eine Springergabel einen ganzen Turm ein, wonach Marlene auf verlorenem Posten stand. Die folgende Runde hatte Marlene spielfrei, weil ihre Gegnerin krankheitsbedingt fehlte. In der Runde 5 war Marlene lange Zeit am Drücker und griff den unsicheren König von Alexandra Frenkel an, aber dann wendete sich das Blatt und Alexandra gewann einen Turm. In Runde 6 brachte Laura Kristin Krause durch das Ausschalten der Verteidigung durch Schlagen eine Mehrfigur gegen Marlene ein. Runde 7 siehe weiter oben. tb

 

Ergoldinger Bilanz       +13 Startplatzverbesserungen, -8 schlechter, 6 blieben gleich
Klasse Name TWZ StPl Platz Diff.      DWZ
            alt neu Diff.
U18 Alexandrov Dimitri 1668 17 18 -1 1707 1675 -32
U16 Lohr Maximilian 2021 5 5 0 2033 2028 -5
  Astner Sebastian 1855 10 10 0 1874 1849 -25
  Sowka Patrick 1689 15 12 +3 1689 1702 +13
U14 Lieder Dominik 1238 20 17 +3 1314 1353 +39
U12 Lichtinger Simon 1286 14 14 0 1245 1291 +46
  Klein Maxim 1180 18 18 0 1225 1206 -19
U10 Lupusor Andy 787 22 20 +2 787 806 +19
U25off Handschuh Felix 1427 23 30 -7 1455 1355 -100
U16w Kühne Maria 1562 7 3 +4 1624 1671 +47
U12w Spitzlsperger Viola   18 18 0   772 neu
U10w Huber Laura 940 7 6 +1 940 984 +44
  Spitzlsperger Marlene   12 12 0      

Bayerische Jugendmeisterschaften 2019 - Statistik

Insgesamt 178 (Vorj: 188) TN, 106 (116) Buben und 72 (72) Mädchen
(ohne die offene U25-Klasse)

Die 10 Vereine mit den meisten Teilnehmern (>=5):
Pl.  Vj.  Verein 2019 Buben Mädchen 2018 Buben Mädchen
1 1 FC Ergolding 12 8 4 12 10 2
2 3 SF Augsburg 7 1 8 7 7 0
3 3 SC Garching 7 3 4 7 2 5
4 2 TV Tegernsee 6 3 3 11 5 6
  7 SK München Südost 6 5 1 5 4 1
  7 SC Erlangen 6 4 2 6 2 4
    TSV Bindlach Aktionär 6 2 4 4 2 2
    SK Tarrasch München 6 3 3 2 0 2
9 3 SC Aschaffenburg-Schweinheim 5 2 3 7 3 4
    SC Ammersee 5 2 3 4 2 2

Punkteauswertung der jeweils ersten 8 Plätze (Buben und Mädchen)
(ohne die offene U25-Klasse)
FC Ergolding von Platz 3 auf Rang 9 zurückgefallen.

Die 17 Vereine mit insgesamt mindestens 8 Punkten (1. Platz = 8, 8. Platz = 1):
Pl. Vj. Verein TN 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Platz    
        8 7 6 5 4 3 2 1 Pkt. Vj. Diff.
1 1 SK München Südost 6   2   2 1       28 28 0
2 8 SF Augsburg 7 1   1 1         19 13 +6
3 21 SpVgg. Zabo-Eintracht Nürnberg 4 1/1             1/1 18 7 +11
4 13 SC Bamberg 4 1     1   1     16 9 +7
  9 TV Tegernsee 6     1 1   1 1   16 12 +4
6 9 SC Erlangen 6 1   1         1 15 12 +3
  24 SK Tarrasch München 6 1       1   1 1 15 6 +9
8 5 TuS Fürstenfeldbruck 2 1   1           14 14 0
9 3 FC Ergolding 12     1   1 1     13 19 -6
10 34 SC Ammersee 5       1 1   1   11 3 +8
11 34 SK Neumarkt 4 1           1   10 3 +7
  21 SC Wolfratshausen 2     1   1       10 7 +3
  12 SC Aschaffenburg-Schweinheim 5     1   1       10 10 0
14 4 SK Gräfelfing 3   1           2 9 17 -8
15 - SK Kelheim 3 1               8 0 +8
  16 TSV Rottendorf 1 1               8 8 0
  16 SGem Fürth 4       1   1     8 8 0

 

GRENKE Chess Open 2019

Jonas Hammerl mit 6 aus 9 bester Ergoldinger Punktesammler
Jonas +228, Daniel +208, Gabriel +8 besser als der Startplatz
Markus -117, Nicolas -248 und Stefan -511
18.-22.04.2019  Karlsruhe   Turnierseite
Fast 2000 Teilnehmer nehmen in den drei Gruppen A, B und C teil. Damit ist das GRENKE Chess Open das größte offene Schachturnier Europas. Sechs Ergoldinger waren mit von der Partie.
Endstand nach neun Runden:
A-Open 904 TN:
StNr 266 - 777. FM Stefan Mooser (2261 ELO) 3 Pkt. (nach 7 Rd abgebr.) DWZ -46 = 2180
StNr 580 - 828. Nicolas Mooser (2082 ELO) 2,5 Pkt. (nach 8 Rd abgebr.) DWZ -32 = 2011
StNr 652 - 769. Markus Mock (2047 ELO) 3 Pkt.   DWZ -11 = 1991
StNr 777 - 569. Daniel Lichtmannecker (1984 ELO) 4 Pkt.   DWZ +18 = 2056
B-Open 796 TN:
StNr 347 - 119. Jonas Hammerl (1739 ELO) 6 Pkt.   DWZ +26 = 1860
StNr 568 - 560. Gabriel Mock (1590 ELO) 3,5 Pkt.   DWZ +90 = 1623
C-Open 291 TN

22. Jugendopen in Deisenhofen

Nicolas Mooser gewinnt die U16 - Drei Pokale für den FCE
Maxi Lohr Dritter der U16 - Laura Huber Dritte der U10
14.04.2019  Deisenhofen  
Ergebnisse
Das Turnier in Deisenhofen war mit 161 Spielern gut besucht. Für den FC Ergolding starteten acht Spieler in den Klassen U-8 bis U-18. Sie errangen insgesamt drei Pokale und drei Medaillen. Es konnte pünktlich um 10.15 Uhr mit den Partien begonnen werden. Es wurden sieben Runden mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler gespielt. Nach der vierten Runde gab es eine Mittagspause. Um 16.30 Uhr konnte die Heimreise angetreten werden.
U18 - 12 TN: 6. Dimitri Alexandrov 3,5 Pkt.
Dimitri (1668 DWZ) hat in der ersten Runde gegen Andreas Schebrack seine 20 Minuten vollständig genutzt und hat in der letzten Sekunde seine Dame „geopfert“. Da jetzt nur noch die beiden Könige auf dem Brett waren, endete die Partie Remis. Einer Niederlage gegen Baktasch Fana folgte ein Remis gegen Ivan Speter und ein Sieg gegen Anton Reinl. Nun konnte Dimitri auch Stefan Schamberger besiegen und musste in den letzten beiden Partien gegen die beiden Bestplatzierten antreten. Hier gab es für Dimitri ein Remis gegen Yaroslav Yaroshemko und eine Niederlage gegen Kadir Özden.
U16 - 20 TN: 1. Nicolas Mooser 6 Pkt., 3 Maxi Lohr 5 Pkt.
Nicolas (2018 DWZ) startete mit zwei Siegen gegen Vitaly Vershynin und Simon Hugger und einem Remis gegen Massimo Longo erfolgreich in das Turnier. In der vierten Runde gab es das vereinsinterne Duell gegen Maximilian Lohr. Nicolas hatte am Ende zwei Mehrbauern und konnte dadurch gewinnen. Nun folgten noch ein Remis gegen Jon Englert und zwei Siege gegen Leonardo Costa und Petro Lohvinov. Mit 6,0 Punkte und ohne Niederlage hat Nicolas diese Altersklasse gewonnen.
Maximilian (2021 DWZ) erlitt nach einem Sieg gegen Anian Staude eine Niederlage gegen Daniel Müller. Nun folgte ein Sieg gegen Hai Le und das oben beschriebene Duell gegen Nicolas. Maximilian holte nun auf und konnte die letzten drei Partien gegen Marvin Kühn, Oliver Edelmann und Jon Englert alle gewinnen. Mit 5 Punkten und einer guten Buchholz holte Maximilian sich den Pokal für den 3. Platz.
U14 - 29 TN: 21. Martin Vladimirov 3 Pkt.
Martin (884 DWZ) hatte es gleich zu Beginn mit zwei sehr guten Gegner (Maximilian Ponomarev und Lea Röll) zu tun. Den ersten Punkt holte er gegen Ferdinand Kogler. Nach einer Niederlage gegen Daniel Freese konnte Martin zweimal gegen die Geschwister Stüpfert ein Remis erreichen. Zum Abschluss gelang noch ein Sieg gegen Florian Mayer.
U12 - 31 TN: 10. Jakob Paringer 4 Pkt.
Jakob (985 DWZ) startete mit einem Sieg gegen Jacob Bläse. Es folgten ein Remis gegen Alexander Lohr (jüngerer Bruder von Maximilian) und ein weiteres gegen Simeon Zanov. In der vierten Partie bekam es Jakob mit dem nächsten Namensvetter zu tun. Leider verlor er gegen Jakob Karpen. Die beiden Garchinger (Benjamin Bredl und Alina Muhina) bezwang Jakob. Zum Schluss gab es eine Niederlage gegen Georgi Zanov. Jakob errang mit 4,0 Punkten einen guten 10. Platz und erhielt eine Medaille.
U10 - 39 TN: 3. Laura Huber 5,5 Pkt., 28. Ivan Hrynchuk 3 Pkt.
Laura (940 DWZ) startete mit einem Sieg gegen Sahasra Desabhatla ins Turnier. Die 2. Runde führte Laura gegen Lysander Schwab aus Aschaffenburg. Laura hat ihre 20 Minuten voll ausgenutzt und auch Lysander hatte am Ende nur noch 3 Minuten. Bei schon um einen Turm weniger, entschied dann auch noch die zuerst gefallene Uhr gegen Laura. Sie ließ nun drei ungefährdete Siege gegen Yelisey Stetsenko, Marco Limmer und David Büchel folgen. Bei der sechsten Partie gegen Felix Unger hatte Laura eine leicht schlechtere Bauernstellung. Sie provozierte mit Schach eine dreifache Stellungswiederholung und reklamierte daraufhin ein Remis. Zum Abschluss gab es das Duell gegen Alexander Boes. Er machte mehrere unerlaubte Züge und behauptete, dass Laura ebenfalls einen gemacht hätte. Trotz eines möglichen Zugfeldes sagte er, er sei Patt. Laura ließ sich nicht beirren und setzte ihn Matt. Laura errang den Pokal für den 3. Platz.
Ivan spielte sein erstes Auswärtsturnier. Mit einer schönen Regelmäßigkeit ließ er jeder Niederlage einen Sieg (und umgekehrt) folgen. Er begann mit einer Niederlage gegen Amey Khare und gewann gegen Kajetan Weiz. Dem Verlust gegen Nils Hernus folgte ein Sieg gegen Vinzent Werther. Die fünfte Partie verlor er gegen Kilian Walbrecht. Den dritten Punkt erzielte er gegen William Derbyshire. Die siebte Partie verlor er gegen Claudia Piffczyk. Ivan ist er kurz beim FC Ergolding dabei und hat sich enorm gesteigert. Mit dem 28. Platz kann er sehr zufrieden sein.
U8 -   30 TN: 8. Korbinian Forstner 4,5 Pkt.
Korbinian war ebenfalls zum ersten Mal bei einem Auswärtsturnier für den FC Ergolding dabei. Er konnte zum Auftakt einen Sieg gegen den Aschaffenburger Florentin Schwab erreichen. Bei der zweiten Partie hatte Korbinian etwas Glück mit einem Patt gegen Vladimir Yaroshenko. Vladimir wollte das Patt zuerst nicht eingestehen und hatte behauptet, dass Korbinian den letzten Zug gemacht hätte. Zusammen konnten wir vor dem Schiedsrichter die richtige Zugfolge rekonstruieren. Nach einem Sieg gegen Tobias Hartwanger und einer Niederlage gegen Veda Ramaskrishnan folgte ein weiterer Sieg gegen Noah Racky. Die sechste Partie verlor er gegen Vladislav Barsov. Die siebte Partie gewann er gegen Moritz Ramming. Mit insgesamt 4,5 Punkte erreichte Korbinian den sehr guten achten Platz und bekam eine Medaille. tb

Vereinsmeisterschaft - Rd9

Patrick mit einem Sieg Richtung Titel
Nur noch Jonas könnte ihn verdrängen
12.04.2019  Bürgerhaus   VMS
Anton Königl - Erich Kreilinger 0:1 Königsindisch, 58 Züge, 4.05 Std. Ein schwarzer Freitag für alle Weiß-Spieler incl. meiner Wenigkeit, alle Spiele gingen verloren. Ich versemmelte diesmal zwar keinen Bauern, doch am Ende war meine Zeit abgelaufen. Ich nahm Erich's Liebling Königsindisch bewusst in Kauf, er konnte alle Annäherungsversuche routiniert vereiteln, trotz Materialgleichstand wäre meine Stellung nicht zu halten gewesen. Optimalere vorteilbringende Züge zeigte mir bei der Analyse der findungsreiche "Fritz".
Johann Kollmeder - Sebastian Astner 0:1 Caro-Kann, 35 Züge, 2.21 Std. Johann wehrte sich mit Händen und Füßen gegen einen über 200 DWZ stärkeren Gegner. Erst im Mittelspiel eroberte Sebastian einen wichtigen Zentrumsgbauern, kletterte die Erfolgsleiter langsam nach oben. Als dann Johann später praktisch als Geschenk auch noch Qualitätsverlust übersah, war der Sieg für Sebastian in trockenen Tüchern.
Rafael Sowka - Patrick Sowka 0:1 Französich, 28 Züge, 1.24 Std. Ein interessantes, fast ungleiches, Duell Vater gegen Sohn, wobei Rafael schon in der Eröffnung im 10. Zug nach Schachgebot unnötig eine ganze Figur in den Wind setzte. Ein Schelm, der da Böses vermutet. Der Rest war für Patrick natürlich nicht mehr allzu schwer, es drohte am Ende Figurenverlust oder matt. Somit erwartungsgemäß bei über 300 DWZ mehr auf dem Buckel voller Punktgewinn auf dem Wege zur möglichen Meisterschaft. Der einzige Konkurrent Jonas Hammerl ist noch mit zwei Spielen im Rückstand. ak

Ndb-MM 9. Runde

Die reine Weste bleibt strahlend weiß
Erste gewinnt auch die letzte Runde
07.04.2019  Dingolfing   Ligamanager
Niederbayernliga:  SK Landau-Dingolfing - FC Ergolding   2,5:5,5
Die Ergoldinger Denksportler schafften in der 9. und letzten Runde das Novum in der knapp 38-jährigen Vereinsgeschichte: Sie holten beim SK Landau-Dingolfing trotz ersatzgeschwächter Aufstellung einen souveränen 5,5:2,5-Sieg, beendeten alle Runden ohne Punktverlust mit 18:0 Punkten. Die Abteilung kann als Aufsteiger für die neue Saison mit breiter Brust für das Abenteuer Regionalliga planen. Eine besondere Stütze waren die insgesamt sechs eingesetzten Nachwuchskräfte, die bei 37 Partien sagenhafte 25 Brettpunkte einsammeln konnten.
Den ersten vollen Punkt verbuchte Nachwuchs Daniel Lichtmannecker am Spitzenbrett gegen ein gegnerisches Wolga-Gambit. Im Endspiel dann zwei Leichtfiguren gegen einen Turm, das war für seinen Gegner zu viel des Guten. Ronald Kühne (Brett 7) wurde eine Caro Kann Verteidigung vor die Nase gesetzt. Kurz und schmerzlos der Abgang seines Kontrahenten, dessen  Stellung trostlos und aufgabereif geworden war. Sebastian Astner (3), als weiterer aus dem eigenen Nachwuchs, kam gegen den Sizilianer/Drachen seines Gegenüber nicht so richtig in die Gänge. Die schwarze Betonaufstellung war nicht zu knacken, somit wurde die Friedenspfeife mittels Remis geraucht. Ähnlich erging es Nachwuchs Nr.3 Dimitri Alexandrov (8) auf der Schiene Spanische Eröffnung. Ohne beiderseitige Gewinnmöglichkeit unterzeichnete man eine Punkteteilung. Den nächsten ganzen Punkt für die Habenseite steuerte souverän Vladimir Simin (5) mit seiner gwählten Reti-Eröffnung bei. Am Ende des Gefechtes konnte er mit seinen Schwerfiguren die 7. Reihe besetzen, sein Gegner musste zähneknirschend die Waffen strecken. Anton Königl's (6) Gegenüber wählte einen geschlossenen Sizilianer, wobei er im Laufe des Duells massiven Attacken ausgesetzt war. Als sich der Pulverdampf verzogen hatte, blieben für jede Seite nur fünf Bauern übrig, der sichere Remisschluss bedeutete gleichzeitig den Mannschaftssieg. Eine Resultatsverbesserung gelang Erich Kreilinger's (4) Widersacher gegen seinen Königsinder, in Kauf genommener Materialverlust zuguterletzt brachte keine Wende mehr. Den Schlusspunkt setzte diesmal Markus Mock (2) beim Thema Slawisches Damengambit.  Im Endspiel konnte er die zuvor eroberte Qualität in die Waagschale werfen, das war der ausschlaggebende Grund für seinen Brettsieg. ak

Dritte besiegt Rottal-Inn4 souverän
Kreislklasse-West: FC Ergolding3 - SC Rottal-Inn4  3,5:0,5
Im letzten Spiel schaffte unser Team durch einen klaren Sieg gegen Rottal-Inn4 zum Abschluss noch den 2. Platz, mit nur einem Punkt hinter dem Ersten. Die Mannschaft bestand heute nur aus Jugendlichen, die unsere routinierten Gegner wohl leicht unterschätzten.
Brett 1 Konrad Maier - Dominik Lieder, 1:29 Std., 18 Züge, 0,5. Damenbauernspiel wobei beide Spieler sich keine Blöse gaben, man einigte sich nachdem Rottal schon 3:0 hinten lag, auf ein gerechtes Remis.
Brett 2 Aditya Tarade - Werner Decker, 1:29 Std., 34 Züge 1:0. Damenbauernspiel. Im 18. Zug übersah Schwarz den Siegzug. Im 26. Zug gewann Adi dann einen glatten Turm und machte mit einer ständigen Mattdrohung Druck. Im 32. Zug hatte er dann zwei Leichtfiguren und einen Bauern mehr.
Brett 3 Herbert Baumert - Maxim Klein, 45 Minuten, 25 Züge 0:1. Mittelgambit. Im 7. Zug hatte Maxim bereits einen Bauer gewonnen und bekam durch eine Springergabel auch noch einen Turm. Der Rottaler berührte dann zwei Züge hintereinander Figuren, die er dann auch ziehen musste. Maxim gewann dadurch zwei Figuren woraufhin sein Gegener aufgab.
Brett 4 Jakob Paringer - Giovanni Migliore, 1:08 Std., 30 Züge 1:0. Sizilianisch. Im 19. Zug konnte Jakob einen Turm und einen Bauern gewinnen. Auch hier wurde sehr schnell gespielt. Jakob brachte im 28. Zug einen Freibauern zur Umwandlung. Nach einem erzwungenen Damentausch hatte Jakob dann eine Dame mehr. tl

Bay. U12-MM - 2. Runde

Erste Hürde ist geschafft
Überraschend in Dorfen ganz vorn
06.04.2019  Isen/Dorfen   Turnierseite  Gruppe7
Mit gemischten Gefühlen fuhr der Jugendleiter am Samstag mit seinem U12MM-Team nach Isen zur zweiten Runde, war doch im letzten Jahr seine Mannschaft zuhause ebenfalls in der zweiten Runde knapp ausgeschieden. Nur ein halber Punkt fehlte damals zum Weiterkommen, und diesmal lagen wir nominell nach dem DWZ-Schnitt auch wieder nur an dritter Stelle. Pünktlich um 9:40 an der angegebenen Adresse, stellte sich heraus, dass das Spiellokal am Sportheim, also ganz woanders war. Es ist nicht zu fassen, dass wir in dem kleinen Ort Isen, dann tatsächlich 20 Minuten brauchten um gerade noch rechtzeitig vor Ort zu sein. Aber den Ebersbergern ging es genauso, und so begann die erste Partie erst um 20 Minuten verspätet.
10:20: SC Vaterstetten-Grasb. - FC Ergolding  2:2;  PSV Dorfen - SU Ebersberg-Graf.  4:0
Nachdem seine Jungs, bisher (außer Simon) alle viel zu schnell spielten, mahnte der Jugendleiter zum "langsameren Spielen", aber bei 60 Minuten Bedenkzeit, ging der Schuss diesmal leider nach hinten los. An Brett 4 machte Christopher Jessen (1055) gegen Mateo Fellmann (877) schon in der Eröffnung einen Fehler, der ihn deutlich in Nachteil brachte. Bis zum 20. Zug hielt der tüchtige Vaterstettener mit und war ständig etwas im Vorteil. Erst im Endspiel erkämpfte sich Christopher einen gedeckten Freibauer, der letztlich dann doch entschied. Nach 1:27 Std. und 59 Zügen stand es 1:0 für Ergolding. Tobias Hampel (1105) eroberte an Brett 3 in einer wilden Partie gegen Leonardo Fellmann (970) zunächst zwei Bauern, investierte aber dabei zuviel Zeit. In höchster Zeitnot schaffte er es dann nicht mehr, sein Blättchen fiel, und der Vaterstettener gewann verdient nach über 70 Zügen und insgesant 1:44 Stunden, 1:1.
Auch an Brett 2 wurde die Zeitnot zum Ergoldinger Problem. Maxim Klein (1180) gewann zwar gegen Jakob Karpen (1420) im 13. Zug eine Figur und im 19. Zug die Qualität und war nach 32 Zügen um einen Turm vorn. Aber auch Maxim verbrauchte zuviel Zeit, sodass die Partie leider nicht mehr ganz nachvollzogen werden kann. Maxim musste blitzen was das Zeug hielt und schaffte es gerade noch, 15 Sekunden vor Schluss, Matt zusetzen zum 2:1 für Ergolding. Simon Lichtinger (1286) spielte am Spitzenbrett eine tolle Angriffspartie gegen Justus Lerchl (1403), hatte nach dem 21 Zug lt. "Fritz" über 8 Punkte Vorsprung. Simon setzte dann falsch fort, der Vaterstettener kämpfte sich locker zurück und konnte am Ende nach ca. 35 Zügen zu einem wunderschönen Matt mit zwei Läufern ansetzen. Endstand also gerade noch 2:2 und alles war noch offen. 
13:06: SU Ebersberg-Graf. - FC Ergolding 0:4;  PSV Dorfen - SC Vaterstetten-Grasb.  4:0
In der ersten Nachmittagsbegegnung war gegen Ebersberg leichtes Spiel angesagt, vor allem weil Ebersberg-Grafing, krankheitsbedingt mit nur drei Spielern antreten konnte. Christopher durfte also an Brett 4 pausieren, die drei anderen siegten leicht und locker nach nur insgesamt 35 Minuten. Leider konnte der Vaterstettener Zweier wegen Krankheit nicht mehr mitspielen und so gewannen die Dorfener sicher mit 4:0. Das bedeutete, dass zum Weiterkommen, also ein Platz unter den ersten Zwei, ein halber Punkt gegen Dorfen reichen würde, das Ziel war also klar abgesteckt.
15:15: FC Ergolding - PSV Dorfen  3:1;  SC Vaterstetten-Grasb. - SU Ebersberg-Graf.  3:0
Die Dorfener wollten, als Heimmannschaft verständlich, jedem ihrer sieben Spieler eine Spielmöglichkeit geben. So traten sie beim letzten Spiel mit zwei Ersatzleuten an, qualifiziert für die nächste Runde waren sie ja schon. Den nötigen Punkt fuhr für unser Team an Brett 4 Christopfer mit einem klaren Sieg nach nur 19 Zügen und 25 Minuten gegen Damir Petkovic ein, die nächste Runde war damit geschafft. Und als eine Minute später auch Tobias leicht nach 20 Zügen gewonnen hatte, stand es sogar 2:0. An den beiden vorderen Brettern boten die Dorfener aber ihre beiden Topspieler, die Gebrüder Geist, auf.
Maxim spielte gegen Tim Geist (1354), gegen den er beim Dorfener DWZ-Turnier noch verloren hatte, eine gute Partie und eroberte im 19. Zug einen Bauer. Ein schwerer Fehler von Tim im 20. Zug kostete dann einen Turm und die Sache war für Maxim gelaufen, der an diesem Tag virtuell 175 DWZ-Punkte dazu gewann. Nach 23 Zügen und 49 Minuten stand es überraschend 3:0 für Ergolding. Auch ein heißes Duell an Brett 1 zwischen Simon und Denis Geist (1513): Es wogte ausgeglichen hin und her, bis der Dorfener mit seinem Turm auf Simons zweite Reihe eindrang. Die Aufgabe von Simon kam dann etwas zu früh, er hätte es sich ruhig noch einige Züge zeigen lassen können. Egal, mit dem Endstand von 3:1 konnten wir durchaus sehr zufrieden die Heimreise antreten. Die 3. Runde der BayU12MM findet am Samstag, den 11.05., bei uns im Bürgerhaus, wieder gegen den PSV Dorfen (virtueller Schnitt 1273) gegen TV Tegernsee (1258) und dem MTV Ingolstadt (1158) statt. Unser Team bringt 1193 auf die Waage, das wird also sehr schwierig, aber sicher wieder sehr spannend, schaun ma mal!

Vereinsmeisterschaft - Rd8

Patrick Sowka jetzt an der Spitze
05.04.2019  Bürgerhaus   VMS
Sebastian Astner - Anton Königl 1:0 geschl.Sizilianer, 47 Züge, 3.08 Std. Es ist zum Mäusemelken. Im Mittelspiel wieder Bauernverlust ohne Not, später wurden's zwei und das war's dann, ohne jegliche Chance. Zu passive oder nicht optimale Züge kann man sich gegen Spieler wie Titelverteidiger Sebastian bei so einem DWZ-Unterschied nicht erlauben, das versuche ich abzustellen.
Johann Kollmeder - Patrick Sowka 0:1 Schottisch mit Dh4, 25 Züge, 1.08 Std. Patrick überraschte Johann mit seiner ungewöhnlichen Eröffnung, sie brachte Bauern- und Qualigewinn mit kräftiger Mithilfe von Johann. Nach Überwindung einiger Stellungsschwierigkeiten konnte sich Patrick erwartungsgemäß zum vollen Punktgewinn durchsetzen, marschiert weiterhin zum möglichen Titelgewinn.
Dimitri Alexandrov - Rafael Sowka 0:1 Italienisch, 39 Züge, 3.22 Std. Für einen überraschenden Doppelsieg der Sowka's sorgte Rafael an diesem Freitag, erster Erfolg für ihn in der vorletzten Runde der Meisterschaft. Eine vogelwilde beiderseitige Angriffspartie, bei der Rafael ohne Rochade in wenigen Zügen mit Damengewinn in Vorteil kam. Die über 400 DWZ mehr auf Dimitri's Konto fielen hier seltsamerweise nicht ins Gewicht!
Nachholspiel am 26.04.: Erich Kreilinger - Jonas Hammerl 1/2  Damenbauernspiel/Colle, 41 Züge. Für Jonas ein Duell auf Augenhöhe. Nach Bauerngewinn im 13. Zug hatte Erich leichte Stellungsvorteile. Als auch noch Qualigewinn elf Züge später hinzu kam, schienen die Felle für Jonas davon zu schwimmen. Doch sein aktiver Springer im Zentrum des Geschehens konnte die Qualität wieder zurückerobern, somit Material- und Stellungsgleichstand. Eine notwendige Zugwiderholung von Erich im Endspiel ergab schliesslich eine friedliche Punkteteilung. Die Ausgangslage für Jonas, nur mit einem Sieg in der 9. und letzten Runde gegen Vladimir könnte er Patrick Sowka noch überflügeln und eine überraschende Meisterschaft einfahren. ak

Ndb-Jgd-MM - 6. Runde

Zum Abschluss wieder zweimal 4:0 gewonnen
Vierte ist ungeschlagen Bezirksliga-West-Meister
31.03.2019   Pfarrkirchen und Vilsbiburg   Ligamanager
Jgd-Bezirksliga-West:  SC Rottal2 - FC Ergolding4   0:4
Nur in der ersten der sechs Runden konnte unser Einser (Aditya Tarade) nicht mitspielen, und das hatte zur Folge, dass das Match gegen unsere Fünfte mit einem 2:2-Unentschieden endete. Die nächsten fünf Runden schaffte es der Jugendleiter immer die Top4-gesetzten an die Bretter zu bringen. Und somit wurden alle Spiele klar gewonnen und der Bezirksliga-West-Meistertitel und damit der Aufstieg in die Jugend-Niederbayernliga ist erreicht.
Aditya Tarade (1283) gewann am Spitzenbrett gegen Vladislav Sharin (913) im 10. Zug den ersten Bauer, im 24. Zug den nächsten und im gut geführten Endspiel kamen zwei weitere hinzu. Nach 53 Zügen und 1:22 Std. war ein Freibauer auf der a-Linie nicht mehr aufzuhalten und es stand 1:0 für Ergolding. Nur acht Minuten später war das Match entschieden, als sowohl Lukas Stessun (1262) an Brett 2 gegen Lucas Fechtner (858), als auch Stefan Mundani (1065) an Brett 3 gegen Jonas Dietrich (1040) fast gleichzeitig zum 3:0 siegten. Lukas eroberte im 12. Zug eine Figur, im 28. Zug verlor er einen Bauer, aber im 36. Zug musste der Rottaler nach einer Bauerngabel, die ihm einen Turm kostete, aufgeben.
Wieder ein perfektes Turnier für Stefan Mundani (1065), der an Brett 3 alle sechs Partien gewann. Auch diesmal gegen Jonas Dietrich (1040), als er schon im 15. Zug eine Figur eroberte. Es kam dann noch einiges an Material dazu und am Ende zeigte er, dass auch das Treppenmatt für ihn kein Problem ist. Mit den sechs Siegen steigerte Stefan seine DWZ um 101 Punkte auf 1166. Dafür dass er überhaupt keine Zeit mehr zum Training hat, eine gute Leistung! Nach mäßiger Eröffnung, ging bei Tobias Arnold (1087) an Brett 4 gegen Vitalij Krajnik gleich mal ein Bauer verloren, aber im 17. Zug ließ der Rottaler einen Läufer stehen. Im Endspiel war Tobias dann die Qualität und zwei Bauern vorn und auch er gewann dann nach 63 Zügen nach langem Kampf sicher mit einem Treppenmatt nach 1:55 Std., wovon der Rottaler mit nur 37 Minuten sicher etwas zu schnell spielte. 4:0, ein gutes Team!
SK Landshut - FC Ergolding5   0:4
Gegen Landshut war nach dem guten Spiel der Dreihelmenstetter vor zwei Wochen im Bürgerhaus gegen unsere Vierte, mehr Gegenwehr erwartet worden. Als schon nach einer Stunde das 4:0 gemeldet wurde, konnte dies der Jugendleiter kaum glauben. Aber die Landshuter mussten leider mit zwei Ersatzleuten antreten, und hatten somit gegen unsere vier "Kleinen" kaum eine Chance. 
Schon nach 21 Minuten stand es 1:0 durch Christopher Jessen (1060), als sein Gegner bereits im 11. Zug, typisch in einem "Italiener", die Dame einstellte. Im 14. Zug konnte Christopher noch eine Bauerngabel anbringen und nach 25 Zügen Matt setzen. An Brett 3 gelang Martin Vladimirov (891) im 19. Zug mit einer Springergabel ebenfalls ein Damengewinn und auch er setzte im 25. Zug Matt.
Nicht viel länger dauerte das Match an Brett 2 zwischen Jakob Paringer (892) und Thomas Czemmel. Und wieder stellte ein Landshuter die Dame ein, diesmal im 10. Zug und wieder, weil ein gefesselte Springer einen Läufer schlug, wie an Brett 4. Mit der Dame mehr, war es natürlich für Jakob kein Kunststück mehr, nach 39 Zügen und 36 Minuten sicher, und wieder mit einem Treppenmatt zu gewinnen. Paul Helmbrecht (1042) hatte an Brett 1 mit Maximilian Howorka (866) den einzigen Landshuter mit DWZ als Gegner. Er verlor zwar bis zum 17. Zug durch einen eifrigen Springer zwei Bauern, aber sein Gegner war dafür schlecht entwickelt. Das Partieformular konnte (bisher!) noch nicht entschlüsselt werden, jedenfalls gewann Paul nach 60 Minuten und 49 Zügen zum 4:0-Endstand.
Hinter unserer Vierten mit 11:1 Punkten, belegt die Fünfte souverän mit 9:3 Punkten den 2. Rang vor dem SC Rottal2 (3:9) und dem SK Landshut (1:11). Sehr schade, dass es in Niederbayern so wenig Jugendmannschaften gibt. In der Jugend-Niederbaernliga 6 Mannschaften, in der Bezirksliga-Ost 5 Mannschaften und in der Bezirksliga-West 4 Mannschaften, also insgesamt nur 15. Der FCE war mit drei Mannschaften dabei, allerdings spielen noch je eine in der Bayernliga und in der Landesliga. Es bleibt zu hoffen, dass in der nächsten Saison noch ein paar Mannschaften dazukommen!?

DSAM Qualifikationsturnier

Vier Ergoldinger dabei
Zwei Väter/Sohn-Gespanne

29.-31.03.2019  Darmstadt   Turnierseite
B-Gruppe: 71 TN - StPl 38 - 41. Markus Mock (2004 ELO) 2,5 Punkte
D-Gruppe: 84 TN - StPl 47 - 82. Gabriel Mock (1688 DWZ) 0,5 Punkte
F-Gruppe: 60 TN - StPl 39 - 26. Thomas Lieder (1312 DWZ) 2,5 Punkte
                              StPl 43 - 59. Dominik Lieder (1288 DWZ) 0,5 Punkte

Ndb-MM 8. Runde

Erste nutzte ersten Matchball zum Meistertitel
6:2-Sieg gegen Geiselhöring und damit Aufstieg in die Regionalliga
24.03.2019  Bürgerhaus   Ligamanager
NiederbayernligaFC Ergolding - TV Geiselhöring  6:2
Unsere Erste hatte in der achten und vorletzten Runde der Niederbayernliga die Möglichkeit, bei einem Erfolg gegen den TV Geiselhöring die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga zu schaffen. Und dieses angestrebte und unerwartete Ziel konnte mit einem klaren 6:2-Sieg verwirklicht werden. Mit nunmehr 16:0 Punkten kann die Mannschaft nicht mehr von der Spitze verdrängt werden, kann mit diesem Titelgewinn in der nächsten Saison höhere Aufgaben in Angriff nehmen. Die neunte und letzte Runde am 07. April in Dingolfing ist nur noch Schaulaufen, vielleicht schafft das Team das Novum in der Vereinsgeschichte, ungeschlagen und verlustpunktfrei all die Runden gemeistert zu haben.
Das erste positive Ergebnis meldete Nachwuchs Daniel Lichtmannecker (Brett 2) mit seinem Damenbauernspiel. Ein plötzlicher Figurenverlust schon nach der Eröffnung kostete seinem Kontrahenten Haus und Hof. Den Geiselhöringer Ausgleich musste Nachwuchsspieler Dimitri Alexandrov (8) beim Thema Sizilianer in Kauf nehmen. Nach Figurenverlust und famoser Rückgewinnung verblieben im Endspiel leider zwei tödliche Minusbauern. Vladimir Simin (6) und sein Gegner trennten sich nach Pirc-Verteidigung bei ausgeglichenem Material- und Stellungsbild mit einem friedlichen Remis. Erich Kreilinger (5) brachte Ergolding mit seinem beliebten Königsinder erstmals in Führung. Sein angriffslustiger und sehenswerter Spielstil brachte entscheidenden Materialgewinn bzw. die sofortige Aufgabe seines Gegenüber. In prächtiger Spiellaune war auch Nachwuchshoffnung Sebastian Astner (4) gegen die Französische Verteidigung seines Brettnachbarn. Durch ein gezieltes aktives Figurenspiel strickte er ein nicht widerlegbares Mattnetz, der volle Punkt wurde souverän eingefangen. Den endgültigen Mannschaftssieg konnte schließlich FM Stefan Mooser am Spitzenbrett gegen ein Damengambit verbuchen. Nach zähem Ringen neigte sich erst im Endspiel die Waage auf seine Seite, die Stellung seines routinierten Gegners wurde aufgabereif geknetet. Tobias Denk (7) musste einen zähen Gästesenior beschäftigen. Seine Pirc-Verteidigung brachte zu guter letzt zwar einen ganzen Punkt, doch er hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als sein Widersacher einen Bauernraub mit eventueller Gewinnmöglichkeit übersah. Den Schlusspunkt setzte schließlich Nicolas Mooser (3) als viertes Nachwuchstalent des Teams. Sein Gegner tischte ihm eine Zukertort-Eröffnung als dessen erfolgreiche Lieblingsvariante auf. Keine Seite konnte sich entscheidende Vorteile verschaffen, die beiderseits vereinbarte gerechte Punkteteilung brachte nur noch eine leichte Ergebniskosmetik für die Gäste. ak

35. ChessOrg Bad Wörishofen

Zwei Ergoldinger dabei
16.-23.03.2019  Bad Wörishofen   Turnierseite
Bei meiner elften Teilnahme in 23 Jahren beim 35. Schachfestival vom wurde ich von Kollege Jonas Hammerl begleitet. Während Jonas im B-Open mit 92 Teilnehmern startete, durfte ich wie immer bei den Senioren mit 148 TN antreten. Insgesamt waren im Open, B-Open und Senioren 387 TN im geräumigen wunderbaren Kursaal am Start. Bei der Hinfahrt Regen ohne Ende, während die Rückfahrt eitel Sonnenschein brachte. Das Traditionsfestival im Kneippkurort an der Wertach ging also über 9 Runden in 9 Tagen über die Bühne, neben stundenlanger Schachbeschäftigung waren auch ausgiebiges kiebitzen oder ein Thermalbesuch angesagt.
Für Jonas  (ELO 1752) Start-Nr.29 begann das Turnier mit zwei Siegen optimal. Sein Schwarzgegner Raymond Kearsley/ ELO 1564 aus Wimbledon/England in Runde 1 stellte ihn vor keine größeren Probleme, ein sicherer Punkt für die Habenseite. Besonders überraschend sein Sieg in Runde 2 gegen die Start-Nr. 1 Boris Litfin/ELO 1979 von Freiburg Wiehre als spielstärkster Gegner, der am Turnierende immerhin noch Platz 5 eroberte. Bei seiner Partie lt. Bulletin spielte Jonas als Nachziehender auf der Basis Caro-Kann ohne Rochade mutig und angriffslustig nach vorne. Als sich im Endspiel ein feindlicher Springer in seiner Gegend verirrte und verlustig ging, war der volle Punkt eingetütet. Sein Höhenflug wurde ab Runde 3 bis 6 jäh unterbrochen, ein schwächeres Auftreten brachte leider nur einen halben Punkt. Ab Runde 7 konnte er krankheitsbedingt nicht mehr antreten.
Runde 1  -  als Nachziehender für mich ein Gegner K. Grandl (1356 DWZ), SF Windach nach Maß. Ein geschlossener Sizilianer brachte im Endspiel drei Mehrbauern und das war's.
R  2  mein Gegner U. Kümpers (1997), SC Tarrasch München war für mich beim Katalanen zu stark. Ein Mehrbauer zuguterletzt reichte ihm zum Gewinn, in der Schlusstabelle auf Platz 6
R  3  hier erwischte ich N. Kelemen (1532) vom SC Weiße Dame Ulm, er spielte ebenfalls Katalanisch. Bauern- und Qualigewinn reichten für mich locker zum Punktgewinn.
R  4  in dieser Runde wurde mir zur Strafe FM Peter Hohler (ELO 2051) aus Olten/Schweiz vor die Nase gesetzt. Bei meinem gewählten Schottischen Gambit verlor ich die Qualität für zwei Bauern, das brachte zuletzt nicht vermeidbaren Punktverlust. Als Randnotiz, bis dato gewann jeweils der Spieler mit den schwarzen Figuren.
R  5  bei meinen Gegner W. Titz (1562) vom SV Rottweil bot ich Sizilianisch an, wobei ich meinen Drachen zu passiv fortsetzte. Er wollte nur ein Remis und das musste ich kleinlaut annehmen.
R  6  in dieser Runde A. Zwetz (1692) vom TSV Kareth-Lappersdorf als Brettnachbarin. Bei ihrem Franzosen ging es kampfeslustig hin und her, zum Schluss in ausgeglichener Stellung als Gentleman mein zweites Remis in Folge.
R  7  gegen W. Rüggeberg (1603) aus Saarburg versuchte ich Holländisch, war schwer unter Druck, das Blatt wendete sich im Endspiel nach zweifachem Figurengewinn zu meinen Gunsten.
R  8  mein schwarzer Gegner in dieser Runde Vidar Taksrud (ELO 1987) aus Tempo/Norwegen, dem Land des Weltmeisters, er wählte Damenindisch. Er wollte mich am Ende in schwieriger Stellung listig in wenigen Zügen mattsetzen, übersah jedoch meinerseits ein sofortiges Grundlinienmatt mit besetztem Fluchtfeld, wer anderen eine Grube gräbt...
R  9  zum Abschluss hieß mein Gegner Maurizio Diotallevi (ELO 2005), Ancona/Italien. Meine Pirc-Verteidigung wollte er unbedingt siegreich beenden, Remis war ihm zu wenig. Nach rund fünf Stunden eroberte er im Endspiel einen Mehrbauern, der sich als Freibauer zur Damenumwandlung entpuppte und meine Pläne für eine Superplatzierung durchkreuzte. Als kleiner Trost, das Match war mit ausgewählt im Bulletin der Schlussrunde.
Ich war mit dem Verlauf des Turnieres trotzdem zufrieden, erreichte mein Minimalziel von über 50 % der Punkte, von Startplatz 66 vor auf 54, konnte des öfteren ausgiebig bei Titelträgern, bei Jung und Alt männlich und weiblich z.B. bei WFM Nadia Jussupow/ELO 2136 oder auch bei Teilnehmern vom DBSB kiebitzen.
Anton Königl  StNr. 66, mit 5 Punkte aus 9 auf Platz 54, DWZ +33 Pkt.
Als Novum: Alexander Okrajek StNr 1 mit 2117 DWZ, mit 4,5 Punkte auf Platz 62... ak

Bayerische Schulschach-Meisterschaften

Dritter Platz für das Gymnasium Ergolding
16.03.2019  Aschaffenburg   Ergebnisliste WK II   Alle Ergebnisse
Der Niederbayerische Schulschachmeister, das Gymnasium Ergolding, nahm den weiten Weg nach Aschaffenburg in Kauf und belegte bei den Bayerischen Meisterschaften in der Klasse WK II den sehr guten 3. Platz.
Maria, Felix und Simon machten sich bereits am Vortag auf den Weg. Sebastian wurde durch Christian (Vater von Felix, Vielen Dank) überpünktlich „herangefahren“.
Die Durchführung des Turniers war eher suboptimal. In der Aula einer Schule ohne Mikro zu sprechen und verstanden zu werden gelingt wohl nur einem altgedienten Feldwebel. Da es keinen vor Ort gab, waren die Begrüßung und die Siegerehrung eher eine Farce. Deshalb hat es auch eine Weile gedauert, bis ich mitbekommen habe, dass wir kein Rundenturnier, sondern nach Schweizer System spielen. Gegenüber allen Einwendungen erwies sich die Turnierleitung in diesem Punkt als beratungsresistent. Da die Auslosung jedes Mal 15-20 Minuten dauerte, hätte man in dieser Zeit auch noch die 2 fehlenden Runden spielen können.
Die 1. Runde brachte ein Freilos. Danach folgten zwei sicherlich vermeidbare Unentschieden. Das ließ nichts Gutes ahnen für das Spiel gegen die sehr stark besetzte Mannschaft vom Hardenberg-Gymnasium Fürth. Aber es kam anders. Wir konnten den späteren Meister 3:1 schlagen.
Gleich in der darauffolgenden Runde kam es zur Entscheidungsschlacht. Niederbayern gegen Oberbayern. Ergolding gegen Tegernsee. Die Spieler kennen sich alle. Haben bereits viele Kämpfe gegeneinander ausgetragen. Der Favorit war, wie in den vorangegangenen Jahren, eindeutig Tegernsee. Als Erster musste Sebastian die Waffen strecken. Felix konnte sich über ein Unentschieden freuen. Ganz unerwartet erlangte Simon einen massiven Materialvorteil. Aber die Zeit lief ihm davon. Die Partie ging verloren. Maria hat mit ihrem Gegner schon ein paar unangenehme Erinnerungen. Es gelang ihr aber, seinem ungestümen Angriff abzuwehren. Leider konnte sie den resultierenden Stellungs- und Materialvorteil nicht verwerten und verlor am Ende. Für die Mannschaft war es die einzige Verlustpartie. Die beiden Pflichtsiege in den Runden 6 und 7 änderten am Gesamtergebnis nichts mehr.
Sebastian Astner (1855) holte am Spitzenbrett 4,5 Punkte und verlor nur gegen Christoph Pölt (Tegernsee, 2091) und Joseph Homi (Fürth, 1999). An Brett 2 steuerte Maria Kühne (1562) 5 Punkte, an Brett 3 Felix Handschuh (1465) 5,5 Punkte und an Brett 4 Simon Lichtinger (1272) 4 Punkte bei. rk

Ndb-Jgd-MM - 5. Runde

Drei klare Siege
10.03.2019  Deggendorf und Bürgerhaus   Ligamanager
Dritte gewinnt in Deggendorf souverän
Jgd-Niederbayernliga:  SV Deggendorf - FC Ergolding3   0,5:3,5
Unsere Dritte fuhr in der Hoffnung nach Deggendorf mit einem Sieg noch Niederbayerischer Meister und Aufsteiger in die Landesliga zu werden. Tobias Hampel (1031) zeigte an Brett 4 eine souveräne Vorstellung, im 15. Zug gewann er die Quali, drei Züge später stellte sein Gegner die Dame ein und der Rest bis zum Matt im 28. Zug nach nur 31 Minuten kein Problem. Der neue Niederbayerische U14-Meister, Dominik Lieder (1276), gewann an Brett 2 im 15. Zug einen Zentrumsbauer und im 22. Zug eine Figur. Im Endpiel kassierte er noch zwei Bauern und hatte dann nach Turmtausch keine Mühe einen seiner Bauern durchzubringen und im 53. Zug nach insgesamt 57 Minuten mattzusetzen. 
Ein heißes und spannendes Duell entbrannte am Spitzbrett, als Simon Lichtinger (1252) gegen Stefan Kaufmann (1502) mit einem Läuferscheinopfer im 14. Zug ein Feuerwerk entzündete und dabei einen Bauer gewann. Aber der Deggendorfer hielt gut dagegen und bei ungleichen Läufern und noch je zwei Bauern einigte man sich nach 35 Zügen und 1:57 Std. zurecht auf Remis. Am Längsten (1:59 Std.) spielte diesmal Maxim Klein (1292), der an Brett 3 schon nach der Eröffnung bei noch Materialgleichheit deutlich überlegen stand. Danach dauerte es allerdings bis zum 27. Zug um die Früchte daraus zu ernten. Zuerst ein wichtiges Bäuerlein, dann im 34. Zug ein zweites und mit zwei verbundenen Freibauern konnte Maxim sicher in eine Dame umwandeln und im 61. Zug zum 3,5:0,5 beenden. Der erhoffte Sieg war damit zwar gelungen, aber am Nachmittag stellte sich heraus, dass die Straubinger "wegen Überlastung" nicht in Schaibing antreten konnten und somit die Punkte kampflos abgaben. Schaibing ist damit Meister und Aufsteiger, Glückwunsch!

Vierte und Fünfte gewinnen mit je 4:0
Jgd-Bezirksliga-WestFC Ergolding4 - SK Landshut   4:0
Unsere Vierte musste deutlich mehr kämpfen, als es das Ergebnis aussagt. An Brett 1 lag Aditya Tarade (1283) gegen Nils Hovorka (817) bis zum 15. Zug bereits mit Figur und Bauer im Rückstand. Adi kämpfte sich aber zurück und hatte bis zum 25. Zug Ausgleich, gewann im Turmendspiel einen Bauer und  im 36. Zug noch einen. Das reichte mit zwei verbundenen Freibauern den tüchtigen Landshuter im 43. Zug zur Aufgabe zu bewegen. Nach 63 Minuten ein glückliches 1:0. Tobias Arnold (1087) gewann an Brett 4 im 10. Zug etwas glücklich eine Figur und im 16. Zug mit einer Bauerngabel eine weitere gegen zwei Bauern. Im 23. Zug übersah er leider ein Matt in zwei. Ein weit vorgerückter Bauer gewann aber dann doch noch die Dame und nach 1:29 Std. und 41 Zügen setzte Tobias sicher zum 2:0 Matt.
Eine "vogelwuide" Partie entwickelte sich an Brett 2 zwischen Lukas Stessun (1304) und Maximilian Hovorka (866). Lukas gewann schon im 9. Zug die Quali und im 14. Zug eine Figur. Alles sah nach einem sicheren Sieg aus, bis dann Lukas einen vergifteten Bauern fraß, was ihm die Dame kostete. Er kämpfte jedoch unverdrossen weiter und der Landshuter stellte im 29. Zug einen Läufer ein, nach 31 Zügen stand der Dame des Landshuters eine ganze Armade mit Turm, Springer und fünf Bauern gegenüber. Und Lukas schaffte es tatsächlich im Turmendspiel 6:0 Bauern zu haben und im 43. Zug nach 1:50 Std. (für Lukas eine enorm lange Partie!) zu gewinnen. Am Längsten spielte wie üblich Stefan Mundani (1065) an Brett 3. Erst nach 54 Zügen 2:08 Std. war der Sieg in trockenen Tüchern. Bis zum 24. Zug gewann Stefan zwei Bauer, aber die gut spielende Landhuterin hatte dann einen schönen Angriff auf der halboffenen h-Linie. Stefan konnte die Gefahr abwehren und sammelte dann einen Bauer nach den anderen, nach 39 Zügen waren es deren fünf. Nach einem schweren Fehler im 44. Zug, als er die Umwandlung eines Bauern verschenkte, brachte er aber dann doch die Partie sicher zum etwas zu hoch ausgefallenen 4:0-Sieg nach Hause.
FC Ergolding5 - SC Rottal2   4:0
Die Rottaler kamen leider stark ersatzgeschwächt ins Bürgerhaus. So fiel er unserer Fünften, die in Bestbesetzung antraten (wie auch unsere Dritte und Vierte), ziemlich leicht, schon bald klaren Tisch zu machen. An Brett 2 kassierte Jakob Paringer (778) schon im 10. Zug einen eingesperrten Läufer gegen zwei Bauern und gewann im 16. Zug noch einen Turm. Mit einem sehenswerten Mattangriff holte er im 23. Zug und nur 32 Minuten nach dem Motto "Versäme nie ein Schach, es könnte ja Matt sein!) den ersten Punkt für die Fünfte. Unser Schnellspieler Martin Vladimirov (934) war an Brett 3 ebenfalls nach 32 Minuten fertig. Er gewann im 8. Zug eine Figur, im 12. Zug die Qualität. Ein fulminanter Mattangriff ging zunächst schief, aber im 38. Zug war das Ziel zum 2:0 erreicht.
Am Spitzenbrett gewann Paul Helmbrecht (995) gegen Leander Putz (783) bis zum 9. Zug eine Figur gegen zwei Bauern und als dann im 24. Zug noch ein verirrter Springer eingesammelt wurde, schien alles ganz einfach. Mit einem klugen Zug gewann zwar Leander ein Figur zurück, aber da war die Sache längst gelaufen. Gegen einen Springer und zwei Mehrbauern konnte der tüchtige Rottaler nichts mehr entgegensetzen, nach 65 Zügen und 51 Minuten stand es 3:0 für Ergolding. Und auch die letzte Partie wurde an Brett 4 sicher gewonnen, als Christopher Jessen (1057) bereits nach sieben Zügen mit Turm und Bauer vorn lag. Sehr souverän dann als er nach 1:05 Std. das Match mit einem Treppenmatt im 35. Zug beendete. Unsere Vierte ist mit 9 Punkten klar in Führung der Bezirksliga-West, unsere Fünfte folgt mit zwei Punkten Rückstand auf Rang 2, eine Runde ist noch zu spielen.

Niederbayerische Meisterschaft U18-U14

Maxi Lohr, Dimitri Alexandrov und Dominik Lieder die Meister
Patrick Sowka Zweiter - Simon Lichtinger Dritter

07.+08.03.2019  Bürgerhaus
Mit der Niederbayerischen Jugendmeisterschaft der U18 bis U14 fand ein weiteres großes Highlight im Ergoldinger Bürgerhaus statt. Insgesamt begrüßte der zweite Bezirksjugendleiter Philipp Sadlo 26 (im Vorjahr 29) Teilnehmer aus leider nur vier (im Vorjahr fünf) Vereinen. Das weitaus größte Kontingent stellte natürlich der gastgebende FCE mit 18 (im Vorjahr 19) Teilnehmern. Es wurden fünf Runden gespielt, die Bedenkzeit betrug für alle Altersklassen 90 Minuten. Die Klassen U18 und U16 spielten zusammen, die U14 ein eigenes Turnier, beide im Schweizer System. Bei beiden Gruppen galt die Dreipunkteregel.
U18/U16: 10 Teilnehmer  Rangliste  Fortschrittstabelle   Vorl.DWZ
1. Maxi Lohr 15 Pkt., 2. Patrick Sowka 10 Pkt., 3. Dimitri Alxandrov 10 Pkt.
Je fünf U18- und U16-Teilnehmer spielten in einer Gruppe und wurden getrennt gewertet. Nachdem Titelverteidiger Sebastian Astner (1854), der für die "Bayerischen" als Bayerischer Vizemeister des Vorjahres bereits vorqualifiziert war, auf einen Start verzichtete,  war der Weg endgültig frei für Maxi Lohr (2009), der eine souveräne Vorstellung ablieferte. Er gewann alle fünf Partien unangefochten und hatte am Ende mit 15 Punkten fünf Punkte Vorsprung auf Patrick Sowka (1660) und Dimitri Alexandrov (1659), die sich nach einem hart ausgefochtenen Duell mit Remis trennten. Auf Rang 4 folgte Lukas Stöttner (1677) vom SK Landau-Dingolfing mit 7 Punkten knapp vor den beiden Straubinger Dillmann-Brüdern Sven und Ralf (1447). Auf Platz 7 dann Lukas Stessun (1304) mit 6 Punkten, der in der ersten Runde gegen Lukas Stöttner klar auf Gewinn stand, aber im späten Mittelspiel nach einigen Ungenauigkeiten doch noch verlor. Keine Geschenke machten die neun Buben dem einzigen Mädchen, Eva Maria Eibl vom SV Röhrnbach (773), die aber den Mut hatte da mitzumachen und bei der Siegerehrung mit dem Mädchenpokal belohnt wurde.
U14: 16 Teilnehmer  Rangliste  Fortschrittstabelle   Vorl.DWZ
1. Dominik Lieder 15 Pkt., 2. Simon Feiertag (SC Straubing) 12 Pkt., 3. Simon Lichtinger 12 Pkt.
Bei der U14 musste der klare Favorit Felix Handschuh (1465) bereits in der 2. Runde überraschend gegen Paul Helmbrecht (995), der später Siebter wurde, mit einem Remis Federn lassen. Nach zwei Runden waren Dominik Lieder (1276), Simon Lichtinger (1252) und Maxim Klein (1292) mit je zei Siegen an der Tabellenspitze. Mit zwei Erfolgen in den nächsten Runden gegen Simon Lichtinger und Maxim Klein hatte Felix aber wieder zum Spitzenreiter Dominik fast aufgeschlossen und es kam in der letzten Runde zum Showdown zwischen den beiden. In einer höchstspannenden Partie mit vielen Fesselungen, das Brett brannte lichterloh, setze sich der famos aufspielnde Dominik dann nach bereits 15 Zügen überraschend durch und wurde mit 15 Punkten erstmals Niederbayerischer Meister, herzlichen Glückwunsch! Auf Rang 2 landete Simon Feiertag vom SC Straubing, der nach einer Niederlage in der 2. Runde gegen Simon Lichtinger das Feld von hinten aufrollte. In der letzten Runde gelang ihm ein Sieg gegen Laura Huber (943), obwohl er dabei schon mit einer Figur hinten lag. Im 22. Zug verlor Laura nach einem Fehlzug aber die Dame und damit den schon fast sicher geglaubten Mädchenpokal. Dieser ging bei Punktgleichheit, an Laurena Uhrmann vom SV Röhrnbach (946), die zwar in der Schlussrunde überraschend gegen Viola Spitzlsperger verlor, aber zwei Buchholz-Punkte mehr reichten ihr zum 8. Platz und damit zum Mädchenpokal. Hinter Simon Feiertag (12 Punkte) belegte Simon Lichtinger (ebenfalls 12 Punkte) den 3. Platz. Und erst auf Rang 4 dann Felix Handschuh mit 10 Punkten, gefolgt von Maxim Klein und Jakob Paringer (778), beide 9 Punkte. Die weiteren Ergoldinger: 7. Paul Helmbrecht (7 Pkt.), 9. Laura Huber, 10. Andy Lupusor, 11. Tobias Hörmann, 12. Martin Vladimirov, 13. Viola Spitzlsperger, 14. Patrik Balázs (alle 6 Punkte), 15. Ivan Hrynchul (3 Pkt.) und 16. Marlene Spitzsperger.
Für die Bayerischen sind vom FCE qualifiziert:
U18: Dimitri Alexander
U16: Maxi Lohr, Patrick Sowka, Sebastian Astner (vorq.), U16w: Maria Kühne (vorq.)
U14: Dominik Lieder
Offene U25: Felix Handschuh
Dazu kommen noch von den "kleinen" Meisterschaften:
U12: Simon Lichtinger, Maxim Klein (Freiplatz), U12w: Viola Spitzlsperger
U10: Andy Lupusor, U10w: Laura Huber, Marlene Spitzlsperger (Freiplatz)

Faschingstraining

Sieben Kinder dabei
05.03.2019 Bürgerhaus
Heuer wieder zwei mehr dabei, diesmal sieben (im Vorjahr 5) Kinder beim nun schon traditionellen Training am Faschingsdienstag. Einige waren maskiert, Maxim Klein absolvierte ein Simultan gegen die sechs anderen und danach wurde noch Tandem gespielt.

19. Pfalz-Open

Markus Mock und Maxi Lohr mischten im A-Open kräftig mit
Gabriel Mock holte im B-Open 2,5 Punkte

01.-05.03.2019  Neustadt adW   Turnierseite
A-Open (223 TN) 9 Runden:
StNr: 157   Markus Mock (1934 DWZ/2004 ELO) mit 5,5 Punkten auf Rang 56 - DWZ +55
StNr: 182   Maxi Lohr (1995 DWZ/1951 ELO) mit 5 Punkten auf Rang 87 - DWZ +14
B-Open (179 TN) 7 Runden:
StNr: 94    Gabriel Mock (1690 DWZ/1679 ELO) mit 2,5 Punkten auf Rang 149 - DWZ -68

30. Jugendturnier in Neumarkt

Jonas Hammerl Vierter der Bay-Schnellschach-MS U25
Maxim Klein Neunter der U12 - Jakob Paringer 17.
Laura Huber Zehnte der U10 mit Mädchenpokal
02.03.2019  Neumarkt   Turnierseite
Beim 30. Rapid-Jugendturnier in Neumarkt/Oberpfalz waren insgesamt 149 Teilnehmer dabei. Der FC Ergolding reiste mit vier Spielern an. Nach einigen Begrüßungsworten und Erläuterungen konnte die erste Runde um 10.30 Uhr beginnen. Eine halbe Stunde Mittagspause gab es nach der dritten Runde. Am Nachmittag wurden die restlichen vier Partien gespielt, um 16.30 Uhr fanden die Siegerehrungen statt.
U25 (18 TN): 4. Jonas Hammerl 4,5 Punkte
Hier wurde auch um den Titel des Bayerischen Schnellschachmeisters gespielt. Jonas konnte die ersten beiden Partien gegen Denis Eskin und Pablo Wolf gewinnen. Nach einem Remis gegen den späteren Zweiten Lorenz Schilay gelang ein Sieg gegen den späteren Sieger Florian Ries. Leider folgten dann zwei Niederlagen gegen Markus Böhme und Tobias Brunner. Durch einen Sieg in der siebten Partie gegen Paul Neppert sicherte sich Jonas mit 4,5 Punkten den vierten Platz. Zu seiner Überraschung erfolgte die Reihung nicht wie üblich nach Punkten, Buchholz und SoBerg, sondern nach dem direkten Vergleich. Jonas hätte sich so einen Pokal für den dritten Platz in der Bayerischen Schnellschachmeisterschaft gesichert. Durch den direkten Vergleich als Wertungsmethode durfte sich ein anderer Spieler über die Trophäe freuen.
U12 (36 TN): 9. Maxim Klein 4 Punkte, 17. Jakob Paringer 3,5 Punkte
Nach zwei Siegen gegen Finn Niemann und Joram Held folgte für Maxim eine Niederlage gegen Hugo Danninger (1689 DWZ). In Runde Vier gewann er die Partie gegen Ngoc Chau Nguyen und erlitt in der fünften Runde eine Niederlage gegen den späteren Zweitplatzierten Milo Müller. Die Partie gegen Maximilian Zimmer konnte Maxim für sich entscheiden, Runde Sieben gegen Naum Aumüller ging leider verloren. 
Jakob verlor gegen Hugo Danninger (1689 DWZ) und gewann in Runde zwei gegen Tim Billmann. Nach der Niederlage gegen Patrick Koch gelang ein Sieg gegen Finn Niemann und ein Remis gegen Joram Held. Nach einer weiteren Niederlage gegen Eric Navarro gelang Jakob zum Abschluss ein Sieg über Ngoc Chau Nguyen. 
U10 (40 TN): 10. Laura Huber 4,5 Punkte (bestes Mädchen)
Nach dem ersten Remis gegen Benedikt Heller gelang ein Sieg gegen Yannik Wetzel. Gegen den späteren Zweiplatzierten Lysander Schwab musste sie sich knapp geschlagen geben. Nun folgten zwei Siege gegen Aaron Sethi und Pranit Bajaj. Nach der Niederlage gegen Christian Zimmer (1230 DWZ) war Laura punktgleich mit Cora Hergenröder. Durch einen Sieg gegen Benedikt Racky sicherte sich Laura am Ende den Mädchenpokal. tb

Ndb-MM 7. Runde

Ergoldinger Schachexpress ist nicht zu stoppen
24.02.2019  Ortenburg, Dingolfing und Bürgerhaus   Ligamanager
Niederbayernliga:  SC Ortenburg - FC Ergolding   2,5:5,5
Ein schweres Hindernis konnte unsere Erste in der 7. Runde der Niederbayernliga auf dem Wege zur Meisterschaft aus dem Wege räumen. Beim bis dato verlustpunktfreien spielstarken Verfolger SC Ortenburg gelang ein unerwarteter souveräner 5,5:2,5-Erfolg. Eine gewisse Vorentscheidung im Kampf um den Meistertitel mit jetzt 14:0 Pkt. konnte somit notiert werden, die Türe zum angepeilten Aufstieg in die Regionalliga wurde weit aufgestoßen. Dazu reicht dem Team in den beiden letzten Runden schon ein Sieg.
Den Anfang machte Nachwuchs Nicolas Mooser (Brett 3) auf der Basis Moderne Verteidigung. Sehenswert seine Partieführung, zuerst alle Angriffsversuche seines Gegners pariert, dann mit Qualität im Vorteil, Figurenverlust und Matt ließ sich sein Kontrahent nicht mehr zeigen. Am Spitzenbrett folgte FM Stefan Mooser mit seinem Katalanen. Mit einem Mehrbauern im Rücken lenkte er gekonnt in ein gewonnenes Endspiel ein. Auch der zweite Junior Dimitri Alexandrov (8) steuerte einen vollen Punkt für die Habenseite bei. Die Zukertort-Eröffnung seines Gegenüber entpuppte sich als Blindgänger. Mit einem Königsangriff vom Feinsten beendete er vor Figurengewinn stehend im Endspiel das ungleich gewordene Duell. Die Erfolgsserie von Erich Kreilinger (6) wurde bei seinem Pirc-Ufimzew erstmals unterbrochen. Nach langem hin und her konnte der Ortenburger Mehrbauern einsammeln und dieses Plus war am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Vladimir Simin (7) wurde ein Holländer vor die Nase gesetzt. Eine wohlüberlegte Endspielbehandlung brachte einen erzwungenen Figuren- und somit auch den Punktgewinn. Daniel Lichtmannecker (2) als weiterer Jungspund wählte wie meist seinen Franzosen als Nachziehender. Erst zuguterletzt  erwies sich ein gegnerisches Bäuerlein als spielverderbender Freibauer, die Partie war zu seinen Ungunsten entschieden. Markus Mock (4) wählte einen Sizilianer, der auch hier mit einem Freibauern incl. Umwandlung nach stundenlangem zähen Ringen die Auseinandersetzung zu seinen Gunsten verbuchen konnte, der Mannschaftskampf war für Ergolding erfolgreich entschieden. Als Letzter hechelte Talent Nr. 4 Sebastian Astner (5) zur einzigen Punkteteilung ins Ziel. Mit seinem gegnerischen Skandinavier hatte er alle Hände voll zu tun, konnte mit etwas Mühe noch in den rettenden Remishafen einlaufen. ak

Zweite verpasst Meisterschaft und Aufstieg
Bezirksliga-West: SK Landau-Dingolfing - FC Ergolding2   4,5:3,5
Die Chance zur Meisterschaft mit gleichzeitigem Aufstieg wie vor zwei Jahren konnte unsere Zweite durch ihre erste knappe 3,5:4,5-Niederlage in der 7. und letzten Runde in der BZL West beim SK Landau-Dingolfing2 leider nicht nutzen. Sie wurde mit 9:3 Pkt. lt. Schlußtabelle für die Saison 2018/19 immerhin Vize. Das Manko auf Ergoldinger Seite, die Weiß-Spieler holten 3,5 Pkt., alle Schwarzpartien gingen unverständlicherweise verloren.
Wilfried Jagst (Brett 7) - Moritz Stöttner 1/2 Damengambit, 22 Züge. Wilfried konnte seinen jungen Widersacher nicht bezwingen, ausgeglichenes Stellungsbild nach fleißigem abtauschen beiderseits bei jeweils einem Turm mit 6 Bauern, das einzige Remis des Tages war daher naheliegend.
Albert Schmol - Anton Kosinoga (4) 1:0 Sizilianisch, 35 Züge, 2.10 Std. Seine gewählte Eröffnung ohne Rochade misslang Anton gehörig, kostete zwei Bauern mit sehr passiver gedrückter Stellung. Nach nicht vermeidbarem Turmverlust konnte man feststellen, leider aus die Maus.
Fabian Reidl - Paul Hofmann (6) 1:0 Nimzoindisch, 40 Züge. Paul's Konzept und Strategie war viel zu passiv, er ließ sich ins Abseits schieben ohne Gegenspiel. Eine Einladung für seinen Brettnachbarn, nach Bauern- und auch Figurenverlust gingen erwartungsgemäß und umgehend die Lichter aus.
Johann Kollmeder (5) - Karl-Heinz Krause 1:0 Spanier, 49 Züge, 2.55 Std. Johann eroberte mit Übersicht im Mittelspiel zwei Bauern. Nach Figurenopfer seines Gegenüber war der Vorteil ein ganzer Turm mehr, der Rest war nicht mehr allzu schwer, konnte mit Genuß zu Ende gespielt werden.
Lukas Stöttner - Rafael Sowka (8) 1:0 Zukertort-Eröffnung, 46 Züge, 3.08 Std. Erst Niederlage in der letzten Runde für Rafael gegen einen jungen Spieler. Er kam infolge massiver Material- und Stellungsnachteile auf keinen grünen Zweig, musste resignierend seinem Kontrahenten zum Erfolg gratulieren.
Patrick Sowka (3) - Niklas Rohne 1:0 Damengambit, 45 Züge, 4.06 Std. Patrick spielte seine Partie in sicherer Manier ohne größere Probleme, konnte alle Angriffe seines Gegenüber entschärfen. Eine gegnerische Figur verirrte sich in seinem Netz, mit diesem Vorteil im Endspiel war der Sieg natürlich in trockenen Tüchern.
Krystian Ofierzynski - Anton Königl (2) 1:0 Sizilianisch, 49 Züge, 4.10 Std. Meine nicht eingeplante zu passive Stellung erlaubte leider kein richtiges Gegenspiel, auch ein späteres Figurenopfer brachte nicht die Wende. Nach Quali- und Bauernverlust hatte mein junger ehrgeiziger Gegner am Ende leichtes Spiel.
Jonas Hammerl (1) - Helmut Kurz 1:0 Reti-Eröffnung, 45 Züge. Jonas opferte zu Beginn einen Bauern für aktives und konzentriertes Figurenspiel und das mit späterem Erfolg. Sehenswert seine siegreiche Endspielabwicklung auf die gegnerische Königsseite trotz Materialgleichstand, der das anstehende Matt nicht verhindern konnte. ak

Die Dritte verliert klar
Kreisklasse West:  SK Landshut2 - FC Ergolding3   3,5:0,5
Leider für unsere Mannschaft ein rabenschwarzer Tag. Die Landshuter reisten verstärkt und hochmotiviert an, um ihre Scharte vom letzen 4:0-Zusammentreffen wieder gutzumachen.
Brett 2: Herbert Schuster - Dominik Lieder 1:0, 2:55 Std., Sizilianisch. Dominik kämpfte verbissen und sehr gut gegen seinen um 300 DWZ stärkeren Gegner. Erst im Endspiel gelang diesem dann durch einen Freibauern der Sieg.
Brett 4: Johann Vogl - Thomas Lieder. 1:0, 3:05 Std., Angenommenes Damencambit. Ich griff mit fliegenden Fahnen an und verlor bereits im 9. Zug durch Unachtsamkeit und Übermut unnötig einen Bauern. Danach befand ich mich nur noch im verzweifelten Abwehrmodus und immer kurz vor dem Matt. Ich konnte aber noch 46 Züge dagegen ankämpfen bevor ich resigniert aufgab.
Brett 3: Aditya Tarade - Robert Weindl 1/2, 3:45 Std. Lange Zeit stand es bei Adi unentschieden. und er bot dies auch seinem Gegner nach ca. 3 Std. an, dieser lehnte jedoch ab. Adi hatte dann Dame, einen Springer und 5 Bauern gegen Dame, einen Turm und 2 Bauern. Es keimte Hoffnung auf, aber durch eine Zugwiederholung in der Adi keinen Bauern hergeben wollte, einigte man sich dann doch auf Remis.
Brett 1: Felix Handschuh - Reiner Huber 0:1, 4:21 Std, Italienisch. Auch Felix kämpfte lange Zeit gegen einen ihm gut bekannten Gegner, mit dem er sich schon öfters sehr harte und knappe Gefechte geliefert hat. Auch dieses Mal stand es sehr lange gleich. Aber dann ließ Felix im Endspiel zu, das der Landshuter seine 2 Türme auf die zweite Reihe brachte und somit Felix's König auf der Grundreihe eingesperrt war. Nun konnte der Landshuter seine Bauern nach vorne treiben und es drohte die Umwandlung als Felix das Handtuch warf.
Den Landshutern ist somit fast die Revance gelungen, wenn Adi nicht wenigstens den halben Ehrenpunkt geholt hätte. tl

Vereinsmeisterschaft - Rd7

Jonas, Patrick und Anton gewinnen
Dimitri bleibt trotz Niederlage noch vorn
22.02.2019  Bürgerhaus   VMS
Dimitri Alexandrov - Patrick Sowka 0:1 Spanisch, 24 Züge, 2.05 Std. Das erste von zwei Nachwuchsduellen an diesem Freitag mit einem etwas überraschenden Ausgang besonders für Tabellenführer Dimitri. In ausgeglichener remisverdächtiger Stellung Richtung Endspiel geschah dann Ungewöhnliches. In seiner Gier verspeiste Dimitri den feindlichen gedeckten Bauern c5 mit seiner Dame, spekulierte auf ein Grundlinienmatt. Doch die Dame wurde mit Schachgebot geschlagen und schon waren die Partie und der ganze Punkt verloren. Als Vermerk: der Bauer auf b7 wäre schlagbar mit dann großen Vorteilen gewesen.
Jonas Hammerl - Sebastian Astner 1:0 Damenindisch, 20 Züge, 1.59 Std. Das zweite Nachwuchsgefecht mit ebenfalls nicht erwartetem Ausgang auf Grund der Spielstärke. Sebastian kam schon in der Eröffnung schwer unter Druck, in dessen Folge das Zusammenspiel seiner Figuren ohne Rochade nicht harmonisierte, es brannte an allen Ecken lichterloh. Nach plötzlichem Figurenverlust und vor weiterem Ungemach war die Lage für Titelverteidiger Sebastian hoffnungslos. Er wurde von Jonas bei diesem sicheren Punktgewinnn regelrecht überfahren, konnte nur noch enttäuschend die weisse Fahne hissen.
Anton Königl - Johann Kollmeder 1:0 Slaw.Damengambit, 52 Züge, 4.12 Std. Eine nicht eingeplante wiederum stundenlange ganz enge Kiste für mich. Ich musste höllisch aufpassen, die bei Leibe nicht schlechten Annäherungsversuche von Johann auf meinem Königsflügel zu parieren. Als bis zum Endspiel sämtliches Pulver ohne Schaden verschossen war, blieben lediglich drei gegen zwei Bauern übrig und das reichte gerade noch zum vollen Punktgewinn.
Nachholspiel am 29.03.: Rafael Sowka - Vladimir Simin 0:1  Damenbauernspiel, 38 Züge, 3.19 Std. Rafael verlor mit seiner ungewöhnlichen Eröffnungsart im 9. Zug einen Zentrumsbauern incl. Schachgebot. Durch den Verzicht auf eine Rochade bekam er Schwierigkeiten mit seiner Partiefortsetzung, sein König tummelte sich im immer offener werdenden Mittelfeld durch die Gegend und das konnte nicht gut gehen. Vladimir war massiv am Drücker, konnte nach Herzenslust attackieren. Nach zwangsläufigem Qulitätsgewinn sowie anstehendem Figurengewinn zwang er Rafael zur sofortigen und erlösenden Aufgabe. ak

DWZ-Pokalturnier Markt Schwaben

Andy Lupusor wurde Fünfter
Laura Huber erhielt den Mädchenpokal
16.02.2019  Markt Schwaben
Das Turnier in Markt Schwaben war mit 56 Spielern in den Klassen U-8 bis U-12 und 51 Spielern beim Amateur-Pokal gut besucht. Für den FC Ergolding starteten vier Spieler. Aufgrund von Verkehrsproblemen und der dadurch bedingten verspäteten Anreise einiger Mitspieler wurde der Turnierbeginn auf 10 Uhr verschoben. Die beiden jüngsten Gruppen (U-8 und U-10) mit insgesamt 35 Teilnehmern haben zusammen gespielt, wurden aber getrennt gewertet. Die Bedenkzeit betrug pro Spieler 60 Minuten, wurde aber bei Weitem nicht ausgenutzt. So konnten die nächsten Runden nach nur 1 Stunde bzw. spätestens 1,5 Stunden beginnen.
Laura Huber (946 DWZ) startete mit zwei ungefährdeten Siegen gegen Jochen Zhiyuan Guan und Noah Racky (771). In der dritten Runde musste sie sich gegen den späteren Gesamtsieger U8/U10 Vishak Chockalingam vom DSSP Basel/Schweiz geschlagen geben. In der vierten Runde war Laura nicht mehr so konzentriert. Es schlich sich ein Fehler ein, den der Gegner für sich nutzte. So ging die vierte Partie gegen den späteren U10-Zweitplatzierten Arnav Sohoni (831) vom TSV Forstenried verloren. Für die fünfte Runde wurde Laura ihr Freund Otto Angrick (820) zugelost. Hier hatte Laura wenig Mühe, konnte schnell eine Figur gewinnen und einen Turm gegen eine Leichtfigur eintauschen. Am Ende landete Laura auf dem 12. Platz und erhielt den Mädchenpokal.
Andy Lupusor gewann in der 1. Runde gegen Yelisey Stetsenko und unterlag in der 2. Runde gegen den späteren U10-Sieger Felix Unger (933). Nun folgten zwei Siege gegen Leonhard Apfl und Philipp Lausmann (864). Die fünfte Partie endete Remis gegen Elias Trenkner (945). Andy erreichte bei seinem ersten DWZ-Turnier mit 3,5 Punkte den sehr guten fünften Rang.
Vincent Walter spielt erst seit einigen Wochen Schach. Auch für ihn war es das erste DWZ-Turnier. Das erste Spiel ging gegen Philipp Lausmann (864) verloren. In der zweiten Partie gelang ihm der erste Sieg gegen Yeming Zhu. Vincent konnte im Endspiel mit zwei Türmen den König Matt setzen. Nun folgten zwei Unentschieden gegen Ferdinand Lipinsky (786) und Stefan Langer (930). Die fünfte Partie verlor er gegen die für die bayerische U10-Meisterschaft qualifizierte Alexandra Frenkel (870). Am Ende konnte Vincent für sein erstes Turnier mit 2 Punkte und Rang 26 sehr zufrieden sein. Er wurde für seine zwei Unentschieden vom Spielleiter zum „Remiskönig“ gekürt.
Maxim Klein (1291) spielte in der Gruppe 3 um einen Amateur-Pokal. Er gewann gegen Alexander Piel (1274) und verlor nur knapp gegen Tim Geist (1334). Danach spielte er Remis gegen Max Obermeier (1272) und erreichte mit 1,5 Punkten den 3. Platz.
Bei der Siegerehrung erhielt jeder Teilnehmer einen Pokal oder eine Medaille. Um 16.30 Uhr konnten wir die Heimreise nach Ergolding antreten. tb

Ndb.-Schulschach-MM

Erfolgreiche Schul-Mannschaften mit vielen FCE-Spielern
Gymnasium Ergolding gewinnt die WK II
Hans-Carossa-Gym Dritter - Hans-Leinberger-Gym Dritter der WK IV
13.02.2019  Dingolfing   Ergebnislisten
73 (im Vorjahr 62) Schulmannschaften aus ganz Niederbayern waren in der Stadthalle Dingolfing bei den Schulmeisterschaften am Start. Bei den sechs Mannschaften aus Landshut und Ergolding waren viele Spieler vom FC Ergolding dabei.
WK I: 5. HLG Landshut 
WK II: 1. Gym Ergolding mit Sebastian Astner, Maria Kühne, Felix Handschuh und Simon Lichtinger; 3. HCG Landshut Daniel Lichtmannecker, Stefan Mundani, Tobias Hampel und Tobias Arnold; 7. HLG Landshut
WK III: 20. Mittelschule Ergolding
WK IV: 3. HLG Landshut

U20-Ligen Rd6+7

Toller Erfolg für Ergoldinger U20-Team
Mit Unentschieden und Sieg Dritter in der Abschlusstabelle

09.02.2019  Regensburg   Ligamanager
Nachdem bereits vor dem Start der SC Noris Tarrasch Nürnberg den Rückzug aus der Bayernliga erklärte, spielten in dieser Saison leider nur sieben Mannschaften mit, von denen dann nur noch die beiden Letzten absteigen müssen. Nach fünf Runden lagen wir mit 4:4 Punkten sicher auf Rang 5 und der Abstieg kam nicht mehr in Frage, weil nicht zu erwarten war, dass die SG Fürth oder der SK Neumarkt beide Schlussrundenspiele in Regensburg gewinnen würden. Mit gutem Spiel war vielleicht sogar noch der 3. Platz in der Schlusswertung möglich. Mit dieser Prognose fuhr unser Mannschaftsführer FM Stefan Mooser am Samstag, diesmal ohne Schnee auf den Straßen, in Bestbesetzung zum Finale nach Regensburg. 
Bayernliga:  SK Neumarkt - FC Ergolding   3:3
In der sechsten Runde waren wir mit 1900:1571-DWZ-Schnitt eigentlich die klaren Favoriten, aber das Papier ist geduldig, es kam leider anders. Daniel Lichtmannecker (1960) kassierte am Spitzenbrett gegen Lorenz Schilay (1909) zwar bis zum 10. Zug einen Bauer, musste sich dann aber stürmischen Angriffen seines Gegners erwehren und verlor dabei drei Bauern. Klar dass sich der Neumarkter mit diesem Vorsprung im Endspiel sicher durchsetzte. Nicolas Mooser (2025) gewann an Brett 2 gegen Eva Schilay (1653) im 20. Zug mit einem Abzug die Qualität, und ließ auch im Endspiel keine Zweifel mehr aufkommen. An Brett 3 hatte Sebastian Astner (1896) gegen Paul Neppert (1486) relativ wenig Mühe, sich bereits nach 20 Zügen zum 1:0 für Ergolding durchzusetzen. An Brett 4 gewann Maxi Lohr (1959) gegen Johannes Hierl (1345) zunächst zwei Bauern und setzte dann eine gewaltige Bauernlawine in Gang. Und als er dann im 42. Zug die einzige freie Linie besetzen konnte, blieb dem Neumarkter nur noch die Aufgabe. So weit so gut, aber was war auf den beiden hinteren Brettern los, die vermeintlich nach DWZ eine leichte Beute der Ergoldinger waren? An Brett 5 war zwischen Jonas Hammerl (1803) und Timon Götz (1517) bis zum 30. Zug alles remisig, die beiden hatten je einen gleichfarbigen Läufer und je vier Bauern, die Analyse zeigte längst 0,0. Aber dann machte Jonas einen Endspielfehler, als er sich den Läufer abtauschen ließ und dann einen Bauern nicht mehr aufhalten konnte. An Brett 6 kam Dimitri Alexandrov (1762) gegen Maria Schilay (1518) trotz der fast 250 Punkte mehr, ab dem 20. Zug in arge Bedrängnis. Bereits mit zwei Bauern mehr, setzte ihn die tüchtige Neumarkterin auf der offenen h-Linie im 28. Zug den Garaus. Also Endstand 3:3, Respekt den Neumarktern! Aber mit dem einen Punkt war der FCE in der Tabelle bereits auf Rang 3 hochgeklettert, den es nun im letzten Match gegen Schwandorf zu verteidigen galt. 
FC Ergolding - SK Schwandorf  4,5:1,5
Drei Vereine hatten noch die Chance auf den 3. Platz zu kommen. Der SK München Südost nahm die letzte Runde wohl nicht mehr so erst, kam nur mit einem ihrer Superstars, mit drei Nachwuchskräften und ließ die letzten beiden Bretter gegen Fürth sogar frei. Wie zu erwarten war, mussten sie damit eine 1,5:4,5-Niederlage einstecken, blieben aber in der Tabelle auf Rang 5 vor Fürth. Gegen Schwandorf gings also für unser Team um Platz 3, der Sieger wird diesen Rang hinter den beiden Bayerischen Topvereinen SC Bavaria Regensburg und SF Augsburg belegen. Daniel besiegte nach 2:46 Std. Oliver Schmidt (1832), als er bis zum 37. Zug bereits mit drei Figuren gegen Turm und Bauer vorne lag. Jonas ließ diesmal gegen Dominik Helbing (1421) nichts anbrennen, gewann einen Bauer und zwang seinen Gegner nach 3:07 Std. und 30 Zügen kurz vor dem Matt zur Aufgabe. Maxi stellte seine gute Form erneut unter Beweis und siegte gegen Laura-Maria Baumgärtel (1578) im 43. Zug mit einem Treppenmatt. Nicolas einigte sich mit Erik Steger (1819) nach 45 Zügen im Endspiel aufs Remis. Sebastian verfing sich gegen Maximilian Stöckl (1780) in einem Mattnetz und musste nach 3:29 Std. im 47. Zug kapitulieren, der Mannschaftssieg war da aber schon Geschichte. Zuguterletzt konnte Dimitri Alexandrov noch einen Sieg gegen Rafael Scherl (1205) beisteuern, der Schwandorfer gewann im 26. Zug einen Bauer und im 49. Zug sogar noch einen. Erst im 57. Zug übersah der Schwandorfer einen Läufereinschlag auf h6, der Dimitri im 65. Zug Damengewinn brachte und im 82. Zug die Partie nach 3:51 Std. mit einem Matt beendete.
Mit 7:5 Punkten ist unser Team damit auf Rang 3 hinter Regensburg (12:0) und Augsburg (9:3), aber vor Schwandorf (5:7), München Südost (4:8), Fürth (3:9) und Neumarkt (2:10). Damit wurde zwar die Teilnahme an den "Deutschen" (dort spielen die ersten Beiden) verpasst, aber eine weitere Saison in der höchsten Bayerischen U20-Spielklasse steht nichts im Wege. Bester Punktesammler für Ergolding in der vergangenen Bayernligasaison war Maxi Lohr mit 5,5 Punkten aus 6 Partien, der damit seine DWZ auf hervorragende 1992 steigern konnte. Auf Rang 2 folgt Jonas Hammerl mit 4 Punkten (DWZ jetzt 1805), vor Daniel Lichtmannecker und Nicolas Mooser mit je 3,5 Punkten. In der DWZ übersprang Daniel erstmals die 2000er-Marke, jetzt 2004 und Nicolas verlor 7 Punkte auf jetzt 2018. Sebastian Astner und Dimitri Alexandrov holten je 1,5 Punkte, in der DWZ büßten beide erheblich ein, Sebastian jetzt 1854, Dimitri jetzt 1659. Der 3. Platz in der Bayernliga bedeutet die zweitbeste U20-Jugend-Mannschaftsleistung aller Zeiten, besser waren wir nur in der Saison 2010/11, als wir mit unseren "Schachlegenden" Tobias Schindlbeck, Johannes Oberpriller, Christian Schnurr, Tobias Schoepe, Tobias Laimer und Katharina Oberpriller Zweiter hinter dem SC Vaterstetten wurden. Die Teilnahme an den Deutschen blieb uns damals versagt, weil unser damaliger Einser, Tobias Schindlbeck (2052), aus schulischen Gründen leider passen musste. Ok, versuchen wir es in der nächsten Saison erneut!
Zweite Verliert und spielt Unentschieden
In der Abschlusstabelle Siebter
Landesliga Nord: FC Ergolding2 - SC Bavaria Regensburg2  0,5:3,5
Dass unsere Zweite gegen Regensburgs Zweite keine großen Chancen hatte, war angesichts des DWZ-Schnitts von 1600:1678 zu erwarten. Immerhin konnte auch unsere Zweite diesmal komplett antreten, d.h. dass wir von unseren 10 Besten keine einzige Absage erhielten, prima! Am Spitzenbrett konnte Henrik Fesl (1596) mit seinem übermächtigen Gegner Alexander Ließ (1802) zwar bis zum 25. Zug einigermaßen gut mithalten, aber dann schlich sich ein Fehlzug ein. Henrik verlor dabei die Dame und Bauer gegen Turm und Springer, den Rest spulte der Regensburger bis zum 43. Zug gekonnt zu Ende. Patrick Sowka (1685) war an Brett 2 von Liliane Pawlov (1677) schon bis zum 10. Zug so gut wie geschlagen. Er versuchte zwar im 21. Zug mit einer schönen Kombination noch zu retten was zu retten ist, aber die tüchtige Regensburgerin beherrschte das Endspiel, mit einer Figur mehr, souverän. Maria Kühne (1556) musste sich an Brett 3 gegen heftigen Angriffen von Marie Oberhofer (1760) erwehren, bevor sie mit dem 30. Zug Ausgleich erzielte und die gegnerische Dame in eine Art "Dauergardez" verwickelte. Damit der einzige halbe Punkt in dieser Partie für die Ergoldinger. Denn auch Felix Handschuh (1566) schaffte es an Brett 4 nach Bauernverlust im 11. Zug nicht, seinen nominell etwas schwächeren Gegner Kristof Maguire (1474) im Zaum zu halten. Als er sich auch noch seinen Turm einsperren ließ und dabei die Qualität verlor, blieb ihm kurz vor einem weiteren Figurenverlust nur noch die Aufgabe. 0,5:3,5 ein wenig zu deftig!
FC Ergolding2 - SC Erlangen  2:2
Die letzte Partie war bei einem DWZ-Schnitt von 1600:1629 zu Gunsten der Erlanger ziemlich ausgeglichen und endete folgerichtig auch mit einem 2:2-Unentschieden. Und so kams: Henrik konnte gegen den amtierenden Bayerischen U14-Meister Hannes Hetzner (1929) standesgemäß nur bis etwa zum 20. Zug einigermaßen mithalten, aber als ein gegnerischer Springer in seinen Gefielden aufkreuzte, musste er die Qualität geben. Dies reichte dem Erlanger und Henrik musste im 44. Zug kapitulieren. Für einen ersten Lichtblick im Ergoldinger Team sorgte dann Patrick, als er gegen Tom Högner (1673), nach dessen Fehlzug im 25. Zug einen Turm gewann und damit der Erlanger sofort zum 1:1 aufgab. Maria musste sich gegen Richard Zeltner (1483) lange gedulden, kam erst nach dem 31. Zug in Vorteil und gewann im 35. Zug einen Bauer und bald darauf einen weiteren. Im Turm/Bauern-Endspiel bewies sie dann ihr Können, und als ihr a-Bauer bis auf 3. Reihe vorgerückt war, blieb dem Erlanger nur noch die Aufgabe. Felix stand gegen Wilfried Wu (1434) bis zum 33. Zug klar auf Gewinn und nach einem Fehlzug immer noch auf Remis, aber dann viel leider im 39. Zug sein Blättchen zum 2:2-Endstand.
In der Schlusstabelle steht unsere Zweite damit auf Rang 7 der 8er-Tabelle und muss damit in die Niederbayernliga absteigen. Ein Fünkchen Hoffnung besteht allerdings noch, dass unsere Dritte in der Niederbayernliga heuer wieder den Aufstieg schafft. Beste Punktesammlerin unserer Zweiten war Maria Kühne mit 3,5 aus 7, vor Patrick Sowka (3 aus 5), Christoph Fronhöfer (2 aus 4) und Felix (1 aus 4). Die DWZ-Auswertung ergab: Patrick 1660 (-25), Maria 1573 (+17), Henrik 1571 (-25), Christoph 1474 (+7), Felix 1465 (-101), Simon Lichtinger 1259 (-22) und Dominik Lieder 1276 (-6), also eine durchaus sehr durchwachsene Bilanz, nur Maria und Christoph konnten sich steigern...

Ndb-MM 6. Runde

Erste gewinnt 6:2 gegen Landshut und bleibt Tabellenführer
03.02.2019  JVA und Bürgerhaus   Ligamanager
NiederbayernligaFC Ergolding - SK Landshut   6:2
In der 6. Runde der Niederbayernliga traf sich im Ergoldinger Bürgerhaus unsere Erste als Tabellenführer auf den SK Landshut zum fälligen Derby an den acht Brettern. Die Gäste mussten leider stark ersatzgeschwächt und mit nur sieben Spielern antreten, somit schon 1:0 als Vorteil für die Heimmannschaft bei diesem ungleichen Duell. Nach Überwindung witterungsbedingter Schwierigkeiten und diversen Stunden Spielzeit konnte ein deutlicher 6:2-Erfolg für die Habenseite notiert werden. Mit gegenwärtig 12:0 Pkt. bleibt Ergolding weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze. Eine Vorentscheidung um die Meisterschaft fällt in Runde 7 beim punktgleichen Verfolger SC Ortenburg am 24. Februar.
Als Erster meldete Nachwuchs Sebastian Astner (Brett 4) gegen Wolfgang Latzel vollen Punktgewinn. Mit seiner Pirc-Verteidigung kam der Landshuter nach Bauernverlust schon in der Eröffnung in arge Bedrängnis mit dem späteren Ergebnis, seine Aufgabe war die richtige Entscheidung. Vladimir Simin (6) hatte gegen Herbert Schuster mit seinem Engländer alle Hände voll zu tun, um bis zum Endspiel diverse Mehrbauern einzusammeln, erst dann waren die Fronten zu seinen Gunsten geklärt. Auch beim nächsten Nachwuchs Dimitri Alexandrov (8) beim spanischen Duell gegen Franz Xaver Westenthanner bereits in der Eröffnung Bauerngewinn. Das chancenlose Endspiel bei zwei Mehrbauern wollte sich sein Gegenüber nicht mehr zeigen lassen. Horst Schmaus (3) und Nicolas Mooser als weitere Nachwuchshoffnung trafen sich bei einem Sizilianer. Sein Gegner als alter Turnierfuchs kennt sich bei dieser Spielvariante bestens aus und so war es nicht verwunderlich, daß ihm dieser im Endspiel eine Figur abluchste und der Punkt somit beim Gästespieler landete. Mit Ortwin Bock (5) und Erich Kreilinger trafen sich zwei alte Routiniers zum Schachduell Marke Pirc-Verteidigung. Im Finale schienen beide in den Remishafen einzulaufen, doch ein Freibauer Kreilingers konnte sich nach weißem Fehlzug siegreich zur Umwandlung durchmogeln. Der Mannschaftskampf war bereits entschieden, doch um die beiden letzten remisverdächtigen Partien wurde noch lange gerungen. Bei Paul Westenthanner gegen FM Stefan Mooser am Spitzenbrett, beim Damenbauernspiel/Colle, sowie beim vierten Nachwuchstalent Daniel Lichtmannecker (2) gegen Josef Schubert, beim Thema Damenindisch. Nachdem sich keine Gewinnmöglichkeiten mehr ergaben, wurden die Punkte doch friedlich geteilt. ak
Zweite spielt in der JVA unentschieden
Bezirksliga-West: FC Ergolding2 - JVA Straubing   4:4
Unsere Zweite erkämpfte in der 6. Runde der Bezirksliga West stark ersatzgeschwächt mit nur sieben Spielern, nicht weniger als sieben (!) Absagen musste ich leider zur Kenntnis nehmen, ein beachtliches 4:4 Remis. Alle Partien mit harten Bandagen, es gab kein einziges Brettremis. Es hat nicht viel gefehlt und wir hätten sogar als Sieger die Anstalt wieder verlassen. Mit jetzt 9:1 Pkt. sind wir weiterhin mit an der Spitze. Wir haben es selbst in der Hand, beim SK Landau-Dingolfing2 in der 7. und letzten Runde am 24. Februar die Meisterschaft einzufahren.
Rafael Sowka (Brett 6) - Andrei K. 1:0  Französisch, 35 Züge, 1.36 Std. Als Erster machte Rafael kurzen Prozess mit seinem Gegenüber, schraubte sein Konto auf 5 aus 5. Die gegnerische Französische Erföffnung brachte am Ende Punktgewinn durch ein nicht mehr vermeidbares Matt. Glück für ihn, im 23. Zug übersah sein Brettnachbar ein Schachgebot mit Bauerngewinn auf der g-Reihe, Rafael hätte noch erhebliche Schwierigkeiten bekommen.
Martin Meier (8) - Michael K. 0:1 Katalanisch, 26 Züge, 1.59 Std. Martin wählte seinen Standard Katalanisch, war nach Figurengewinn klar in Richtung Sieg. Doch er ließ sich ohne Not nach seinem vermeidbaren Figureneinsteller auch noch mattsetzen, wahrscheinlich investierte er zu wenig Zeit für die Stellungsübersicht.
Karlheinz G. - Anton Kosinoga (3) 1:0 Angen.Damengambit, 36 Züge. Ähnlicher Verlauf bei Anton Kosinoga nach seiner Eröffnungswahl gegen einen Spieler, der vorher von 5 Partien gleich 4 in den Sand setzte. Bei leichten Stellungsvorteilen sah Anton plötzlich Gespenster, opferte einen Turm für wenig Gegenleistung. Der Schuss ging nach hinten los, somit Sieg und Punkt für den Straubinger.
Andreas M. - Wilfried Jagst (5) 0:1 Skandinavisch, 52 Züge. Wilfried wählte wie immer seinen vertrauten Skandinavier. Schon nach der Eröffnung gewann er im 14. Zug eine Figur mittels Bauerngabel, der volle Punktgewinn war nur noch eine Frage der Zeit. Mit so einem Vorteil kann man den Rest der Vorstellung eigentlich ganz locker bis zum Ziel genießen.
Paul Hofmann (4) - Bozidar S. 1:0 Philidor-Verteidigung, 66 Züge. Bei Paul stand die zuvor genannte nicht so oft gespielte Verteidigung auf der Tagesordnung. Wie aus heiterem Himmel zauberte sein Gegner plötzlich eine Fehlkalkulation aufs Brett, d.h., als Ergebnis ein Figurengewinn im Mittelspiel im 23. Zug. Paul konnte sich sodann zurücklehnen und den ganzen Punkt ohne viel schwitzen nach Hause schaukeln.
Anton Königl (2) - Günter G. 1:0 Sizilianisch, 57 Züge, 5.28 Std. Bei mir war die Auseinandersetzung gegen einen vorgesetzten Sizilianer hochdramatisch. Mein Ziel war natürlich zu gewinnen, dass die beiden Spitzenspieler der Anstalt die Saison nicht ungeschlagen beenden und das schaffte ich auch mit Fortuna und seinem Verlustzug. Im Endspiel hatte ich 2 Läufer mit 2 Mehrbauern gegen einen Turm und das war für ihn chancenlos.
Jürgen H. - B.Bilyavskyy (1) 1:0 Sizilianisch, 48 Züge, 5.57 Std. Diesmal als Letzter kam Borys am Spitzenbrett nach spannenden knapp 6 Stunden ins Ziel. Er schrammte knapp an einem eventuellen Remis vorbei, doch zuguterletzt hatte sein sehr gut spielender Kontrahent bei jeweils einem Läufer 2 Mehrbauern auf dem Brett und das reichte für ihn locker und seiner Mannschaft noch zum Gesamtremis, mit dem beide Teams zufrieden sein können. ak

Spiel der Dritten wurde auf den 17.02. verlegt
Kreislklasse-West: SC Rottal-Inn4 - FC Ergolding3  2,5:1,5
Wie bereits erwartet, stellten die Rottaler eine Mannschaft auf, die 453 DWZ mehr hatten als wir. Diese Konstellation hatte so in dieser Runde noch nie gespielt. Trotzdem kämpften wie tapfer dagegen und haben nur durch Pech knapp mit 1,5 : 2,5 verloren.
Brett 1 : Felix Handschuh (1465) - Gerhard Angermeier (1676) 1/2. 25 Züge 1:01 Std - 0:38 Std. Nach einer sizilianischen Eröffnung, ging es laut Fritzanalyse mit leichten Vorteilen im Wechsel immer hin und her,  ohne dass einer der beiden einen entscheidenden Vorteil erringen konnte. Im 19. Zug hatte dann Schwarz leichte Vorteile -1,87 bis zum 25. Zug  glich Felix dieses wieder aus und man einigte sich auf Remis.
Brett 3 : Dominik Lieder (1282) - Dr. Hans Ulrich Rueß (1408)  0:1. 59 Züge  0:47 Std. - 0:56 Std. Französische Eröffnung, Dominik nahm sich zunächst ausgiebig Zeit, was sich auch im 12. Zug als er einen Springer gewann mit + 2,32 auszahlte. Er schaffte es sogar bis zum 31. Zug den Vorsprung auf + 8,11 auszubauen. Dann ließ jedoch zusehens seine Konzentration nach und er gab Stück für Stück seinen erkämpften Vorsprungs durch zu schnelles unachtsames spielen auf. Im 46. Zug verlor er seine Mehrfigur und ein schwarzer Freibauer auf der a-Linie war nicht mehr zu stoppen. Dominik musste nach 59 Zügen aufgeben.
Brett 4 : Werner Decker (1383) - Thomas Lieder (1312) 1/2. 24 Züge 1:19 Std. - 1:02 Collesystem Eröffnung, lange Zeit ausgeglichene Stellung. Im 18. Zug konnte ich sogar einen Bauern erobern, Fritz meinte aber trotzdem, dass Weiß eine bessere Stellung hatte. Selbst nach einem zweiten Bauerngewinn konnte ich keinen Durchbruch schaffen und bei richtiger Spielweise von dem Rottaler wäre es nochmals richtig eng geworden. Deswegen musste ich mich mit einem Remis zufrieden geben.
Brett 2 : Konrad Meier (1493) - Christoph Fronhöfer (1474) 1/2. 35 Züge  1:51 Std. - 1:51 Std Eröffnung und Spiel konnten wegen des fehlenden Formulares leider nicht mehr nachvollzogen werden. Christoph wollte das Zünglein an der Waage sein und lehnte wohl mehrmals ein Remiangebot ab. Beide Spieler schenkten sich nichts. Selbst als Christoph im 35. Zug einen Bauern hätte gewinnen können, wäre es zu keiner Gewinnstellung gekommen und er nahm zähneknirschend das Remis an.
Somit stand es leider 2,5:1,5 für Rottal-Inn und wir waren als Tabellenführer abgelöst. Unsere Mannschaft war sich einig, das es ja auch noch ein Rückspiel gibt, um die richtigen Verhältnisse wieder herzustellen. tl

Vereinsmeisterschaft - Rd6

Dimitri und Erich gewinnen
Lukas gewinnt mit Remis über Tobias die B-Gruppe
01.02.2019  Bürgerhaus   VMS
Erich Kreilinger - Rafael Sowka 1:0 Albins Gegengambit, 35 Züge, 1.27 Std. Rafael hielt sich gegen einen rd. 600 DWZ stärkeren Kollegen bis zum 18. Zug einigermaßen wacker, doch dann wurde die anrollende Dampfwalze von Erich auf seine Königsstellung ohne Rochade immer erdrückender. Nach mehrmaligem Bauernraub und Figurengewinn ging das grausame Spiel ohne Probleme und Mühe für Erich zu Ende.
Vladimir Simin - Dimitri Alexandrov 0:1 Katalanisch, 47 Züge, 4.00 Std. Dimitri konnte bei diesem Duell überraschenderweise einen weiteren hochrangigen Skalp für seine Sammlung gewinnen. Ein seltsamer Verlauf der Partie, nur Dimitri ohne Rochade, zuerst vergeblicher Angriff auf Vladimir's Königsstellung, dann Versuche auf der Damenseite und wieder zurück auf den Königsflügel. Als Vladimir im 38. Zug einen Läufer für 3 Bauern opfern konnte, bog er in die Siegesstraße ein. Doch urplötzlich kam der Schachtod für ihn, als er eine Figur retten wollte. Nachwuchs Dimitri kassierte mittels Springer-Schachgabel dessen Dame, den ganzen Punkt und die Tabellenführung.
Nachholspiel am 01.03.: Johann Kollmeder - Jonas Hammerl 0:1 Sizilianisch /Drachen, 30 Züge, 2.46 Std. Johann hielt sich gegen Favorit Jonas recht wacker, Stellung und Material waren bis zum Endspiel in etwa ausgeglichen. Der weiße Vormarsch mittels c und d-Bauern war auf Eis gelegt, das Pendel zeigte eher Richtung schwarz und so kam es dann im Endspiel auch. Johann's Läufer verspeiste im Übermut einen Bauern mit Damengewinn. Doch oh Schreck, er übersah das feindliche Turmschach mit Grundlinienmatt und schon wars passiert. Zur Belohnung obendrein für Jonas, die alleinige Tabellenführung.
Nachholspiel am 29.03.: Patrick Sowka - Anton Königl 1:0  Katalanisch, 62 Züge, 4.05 Std. Meine Seuchenspiele gehen weiter. Wie schon u.a. in Bad Wörishofen, während den Partien keine größeren Schäden, am Schluss jedoch Bauernverlust und das war's. Patrick schwebt in der VM weiterhin auf der Erfolgswelle, Schach-Fortuna war ihm wieder hold. Im 32. Zug verlor ich unnötig einen Bauern, eine mögliche bessere Antwort hätte eventuell mindestens ein Remis gebracht. Dieses Manko konnte er gnadenlos ausnutzen, war dann meinerseits chancenlos. Ich gehe davon aus, daß ich bei Patrick's Restprogramm wahrscheinlich gegen den zukünftigen neuen Vereinsmeister antreten musste.ak
Bilder folgen...

Ndb.-Schulschach-MM - Grundschulen

Zweiter Platz für Seligenthal
30.01.2019   Plattling
Die Grundschule Seligenthal hat bei der niederbayerischen Schulschachmeisterschaft der Grundschulen in Plattling teilgenommen. Der Mannschaft gehörten Laura Huber (Klasse 3c), Andy Lupusor (Klasse 3b), Lucas Both (Klasse 4b), Vincent Walter (Klasse 3c) und Korbinian Forstner (Klasse 2b) an. Alle fünf Kinder trainieren zum Teil schon seit Jahren in der Schachabteilung des FC Ergolding unter der Leitung von Helmut Gmeinwieser.
Begleitet wurden die Kinder von Thorsten Bernhard und Alois Forster, den Vätern von Laura und Korbinian. Bei der Abfahrt um 8 Uhr vor dem Schulhaus wurden wir von den Mitschülern lautstark mit vielen guten Wünschen verabschiedet.
Diese unerwartete Aktion motivierte alle Spieler enorm, für manchen war es eines der Highlights dieses rundum gelungenen Tages. Pünktlich erreichten wir kurz vor 9 Uhr die Grundschule Plattling, den Veranstaltungsort der Meisterschaft. Um 10 Uhr erfolgten kurze Begrüßungsworte durch den Rektor der Schule, Herrn Müller. Organisator Herr Maurer stellte die geltenden Regeln (zweiter unmöglicher Zug verliert, kein Einsagen der Mitschüler, jeweils 15 Minuten Bedenkzeit) vor und wünschte allen Teams gutes Gelingen. Insgesamt waren 28 Mannschaften aus ganz Niederbayern vertreten. Aus der Stadt und dem Landkreis Landshut war die Grundschule Seligenthal das einzige Team.
Die Schüler waren schon ungeduldig und wollten endlich ihr Können zeigen. Die ersten beiden Gegner konnten sehr hoch besiegt werden. Plattling 4 wurde mit 4:0 und die Mannschaft aus Kelheim mit 3:1 auf die Plätze verwiesen. Der dritte Gegner, das Team Plattling 1, ist derzeit noch zu gut für uns. Wir konnten zwar zweimal Remis spielen, das reichte aber insgesamt nur für ein 1:3. 
Am Ende gewann Plattling 1 mit dem niederbayerischen U10-Jugendmeister Benni Plab alle 7 Runden und wurde Sieger des Turniers.
Nach diesem Dämpfer war die einstündige Mittagspause sehr willkommen. Bei kleinen Snacks und strahlendem Sonnenschein konnten wir uns auf dem Pausenhof erholen und frische Luft schnappen. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir auf dem 9. Platz. Nun führte uns das Los abermals gegen eine gastgebende Mannschaft ins Feld. Mit guten Nerven und klugen Zügen konnten wir Plattling 2 mit 3:1 schlagen. Danach folgte mit Mainburg erneut ein starker Gegner. Es gelang uns hier ein 2:2 Unentschieden. Durch diese 3 Punkte konnten wir uns immerhin auf den 6. Platz hocharbeiten.
Zum Schluss galt es die letzten beiden Runden konzentriert durchzuspielen. Unser Ziel war es einen der drei großen Mannschaftspokale für unsere Schule mit nach Hause zu bringen. 
Dazu war mindestens ein Sieg und ein Unterschieden erforderlich. 
Die Kinder spürten, dass uns das gelingen könnte und wir die Chance hatten eine der begehrten Trophäen zu gewinnen.
Mit Wegscheid 1 und Moos 1 trafen wieder zwei gute Mannschaften auf uns. Die erste Partie konnten wir mit 4:0 gewinnen, die Runde danach mit 3:1. Das Endergebnis wurde auf einer Leinwand präsentiert. 
Wir standen nun auf Platz 2 mit 11 Mannschaftspunkten hinter Plattling I (14 Punkte) und vor Metten 2 (mit 9 Punkten). Jetzt war die Freude bei den fünf Kindern und den begleitenden Vätern riesengroß. Wir haben einen großen Pokal, für jedes Kind eine Silbermedaille und eine Urkunde für die Schule bekommen. Bei dem sehr großen Teilnehmerfeld von 28 Mannschaften sind wir mit dem 2. Platz hoch zufrieden und überglücklich.
Bei allen sieben Runden konnten wir insgesamt 20 Brettpunkte erreichen. 
Alle Kinder spielten sehr erfolgreich und konnten viele Partien gewinnen. 
Laura ging mit 5,5 Punkten (aus 7 Partien), Andy mit 4,5 (aus 7), Lucas mit 6,0 (aus 7), Vincent mit 2,0 (aus 4) und Korbinian mit 2,0 (aus 3) aus dem Turnier. Als gemeinsamen Abschluss fuhren wir in ein bei Kindern sehr beliebtes Schnellrestaurant um den erfolgreichen Tag zu feiern und ausklingen zu lassen. Am Folgetag überreichten alle gemeinsam noch vor Schulbeginn unserer Schulleiterin Frau Heimberger den Pokal und die Urkunde. 
Sie war überaus erfreut über den großen Erfolg ihrer Schüler und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz. tb

Ndb-Jgd-MM - 4. Runde

Klarer 3:1-Sieg gegen Plattling
27.01.2019  Bürgerhaus    Ligamanager
Jgd-NiederbayernligaFC Ergolding3 - ESK Plattling  3:1
Weil die Plattlinger doch ziemlich ersatzgeschwächt antraten, war ein klarer Sieg unserer Mannschaft erwartet worden. Doch ganz so einfach war es dann doch nicht. Maxim Klein (1206) verlor an Brett 3 gegen den Niederbayerischen U10-Meister Benjamin Plab im 26. Zug per Bauerngabel einen Turm, bekam dafür aber im weiteren Verlauf vier Bauern. Im 34. Zug gewann er die Dame gegen einen Turm und als er im 40. Zug auch noch einen Turm kassierte, war die Sache gelaufen. Fast gleichzeitig stelle Dominik Lieder (1288) das Match auf 2:0 für Ergolding. Er hatte schon im 11. Zug die Dame und einen Läufer gewonnen, kurios aber dann im 14. Zug, als seine angegriffene Dame auf allen möglichen 10 freien Feldern verloren ging. Aber er konnte sie noch gegen einen Turm tauschen und war weiterhin haushoch überlegen und setzte im 30. Zug Matt. Fünf Minuten später war dann auch an Brett 4 Tobias Hampel am Ziel seiner Wünsche. In einer sehr guten Angriffspartie gewann er zunächst im 16. Zug einen Bauer, im 19. Zug den nächsten und dann noch einen Springer und einen Turm. Im 33. Zug setzte er spielentscheidend zum 3:0 Matt. Am Spitzenbrett wurde zwischen Simon Lichtinger (1281) und Thomas Gigler (1419) über zwei Stunden lang gekämpft. Zunächst probierte Simon mit Dame, Springer und Läufer überfallartig zu gewinnen, vernachlässigte dabei aber sein Entwicklung erheblich. Der Plattlinger wehrte sich gekonnt, hatte zwar zwei Bauern weniger, aber eine gute Angriffsstellung. Simon gewann sogar noch eine Figur, aber seine Dame stand im Abseits und konnte nicht mehr verteidigen. Im 32. Zug hätte er die Figur zurückgeben müssen, er übersah dies und das kostete die Dame. Und als er dann im 40. Zug noch einen Turm stehen ließ, konnte der Plattlinger zum verdienten Ehrentreffer "einschießen".

Vierte gewinnt 3:1 gegen die Fünfte
Jgd-Bezirksliga-WestFC Ergolding4 - FC Ergolding5  3:1
Zuerst kam er zu spät, aber dann ließ Stefan Mundani (1065) an Brett 3 unserem Schnellspieler Martin Vladimirov (934) keine Chance, als er schon im 13. Zug mit einer Springergabel die Dame gewann. Nach einem fulminanten Mattangriff stand es nach 52 Minuten und 36 Zügen 1:0 für die Vierte. Lukas Stessun (1243) gewann an Brett 2 gegen Jakob Paringer (778) zwei Bauern, verlor aber dann durch eine Fesselung eine Figur. Im Endspiel war dann der routiniertere Lukas doch klar überlegen und siegte nach 1:19 Std. und 57 Zügen zum 2:0 für die Vierte. Dramatik pur an Brett 4 zwischen Tobias Arnold und der erst 8-jährigen Laura Huber (946). Mit einem alten Indianertrick (Abzug) gewann Laura zunächst die Dame und sah mit über 13 Punkten Vorsprung (lt. Fritz) schon wie die sichere Siegerin aus.  Dass sie dann im 19. Zug ein Matt in sieben Zügen (noch) nicht sehen kann, macht ihr niemand zum Vorwurf. Aber dass sie im 33. Zug einen dreifach Einschlag auf f7, der ihr die Dame kostete, falsch berechnete, schon. Sie hatte dann noch Glück, dass sie im Endspiel, mit einem Bauer weniger, Remis bot, und dies Tobias nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit Kapitän Adi, nach 1:29 Std. und 43 Zügen, annahm. Für Laura also trotzdem ein schönes Ergebnis, und für die Vierte auch, denn dies bedeutete schon den Mannschaftssieg. Auch am Spitzenbrett zwischen Aditya Tarade (1283) und Paul Helmbrecht (995) entwickelte sich eine durchaus spannende Partie. Adi konnte gegen den um fast 300 DWZ weniger habenden Paul bis zum 32. Zug keine Vorteile erringen und lag sogar um zwei Bauern zurück. Dann ein kleiner Fehler von Paul und Adi hatte wieder Ausgleich. Nach 53 Zügen und 1:57 Std. war das Remis wegen zweier Randbauern die logische Konsequenz zum Endstand von 3:1 für die Vierte.

U20-Ligen Rd4+5

Erste verliert gegen Augsburg und siegt gegen München
26.01.2019  Neubiberg und Kelheim   Ligamanager
Bayernliga:  SF Augsburg - FC Ergolding  4:2
Wegen der schwierigen Anfahrt bei Schneetreiben, kamen unser Spieler etwas zu spät am Spielort an. Daniel (1987 ELO) konnte am Spitzenbrett gegen Zarko Vuckovic (2138) durchaus gut mithalten und gewann im 36. Zug sogar einen Bauer. Im 47. Zug opferte Daniel seinen Springer für einen wichtigen Bauer und hielt danach sicher das Remis. Auch Dimitri (1844 ELO) hielt an Brett 6 die Partie gegen Alexander Brückner (1875 ELO) weitgehend im Gleichgewicht, im 31. Zug bot der Augsburger mit einem Mehrbauer Remis. Nicolas (2032 ELO) gewann zwar an Brett 2 gegen Uli Weller (2088) bis zum 23. Zug drei Bauern, konnte dann aber einem Mattangriff ab dem 25. Zug nicht mehr abwehren. Sebastian (1907 ELO) verlor an Brett 3 gegen Robert Vuckovic (1897) ab dem 36. Zug zwei Bauern und konnte diese bis zu seiner Aufgabe im 77. Zug nicht mehr amortisieren. Maxi (1959) eroberte an Brett 4 im 32. Zug gegen Jakob Gubariev (1862) einen Bauer, seine leichte Feldüberlegenheit zahlte sich damit aus. Gekonnt, wie er dann mit zwei Türmen und einem Springer seinen Gegner im 45. Zug zur Aufgabe zwang. Es stand also 2:3 und Jonas (1803) spielte noch an Brett 5. Er musste also gegen Mehran Hamkar (1872) alles auf eine Karte setzen, aber er geriet schon im 9. Zug mit einem wahnwitzigen Springereinschlag auf f2 in einen Mattangriff, den er gerade noch abwehren konnte. Jonas lehnte etwas später das Remisangebot bei schon schlechterer Stellung, ab und versuchte noch mannschaftsdienlich das 3:3 zu erreichen, was aber leider nach 77 Zügen misslang. Aber die 2:4-Niederlage kann man bei einem DWZ-Schnitt von 1952:1900 als durchaus "normal" bezeichnen.
SK München Südost - FC Ergolding  2,5:3,5
Auch die Münchner, seit Jahren Dauerrivale der Ergoldinger in allen Klassen, waren mit einem DWZ-Schnitt von 1951:1900 die Favoriten. Daniel kam ab dem 31. Zug gegen Simon Leeb (2176) leicht in Vorteil und gewann bis zum 37. Zug überraschend die Qualität. Kurz darauf gab der favorisierte Münchner im 39. Zug zum 1:0 für Ergolding auf. Sebastian stellte gegen Petro Lohvinov (2032) im 19. Zug zugunsten eines Angriffs bewußt einen Springer ein und als sein Mattangriff misslang, konnte er seinerseits einen stürmischen Angriff des Münchners nicht mehr kontern. Also trotz guten Spiels Aufgabe im 26. Zug zum 1:1. Maxi spielte gegen den Deutschen Ex-U10-Meister Leonardo Costa (1893) Remis. Ab dem 15. Zug lag Maxi einen Bauer hinten, und ab dem 23. Zug sogar um zwei. Einen konnte er zurückerobern und nach 58 Zügen einigten sich die beiden aufs Remis, das war knapp und damit 1,5:1,5, es blieb spannend. Jonas gewann gegen Maximilian Ponomarev (1843) bis zum 8. Zug einen Bauer, und hatte danach das Heft des Handelns in der Hand. Ab dem 42. Zug ließ er seinen freien a-Bauer laufen, der im 47. Zug mit einer einer schönen Pointe das Umwandlungsfeld erreicht hätte, 2,5:1,5 für Ergolding. Ziemlich gleichzeitig verlor Dimitri gegen Tobias Voigt (1683). Mit einem schönen Läufeopfer im 17. Zug riß der Münchner Dimitris Stellung auf und gewann im 21. Zug den geopferten Läufer mit Zins und Zinseszins (drei Bauern) zurück. Als der Münchner dann nach Qualitätsgewinn seinen freien g-Bauer laufen ließ, hätte der Ergoldinger getrost aufgeben können, die restlichen Züge bis zum 58. waren reine Zeitverschwendung und unnötig wie ein Kropf. Es stand 2,5:2,5 und die letzte Partie an Brett 2 musste entscheiden. Hier siegte Nicolas nach spannenden Kampf gegen Benedikt Huber (2098 ELO), als er durch einen weit vorgerückten Bauer eine Figur gewann und damit zum überraschenden 3,5:2,5-Sieg einlochte. Die Freude war groß und in der Tabelle belegt unser Team jetzt mit 4:4 Punkten den 5. Rang. Mit einem guten Abschneiden in den beiden Finalrunden gegen Neumarkt und Schwandorf am Samstag in Regensburg, könnte durchaus der 3. Platz in der höchsten Bayerischen U20-Spielklasse anvisiert werden.

Zweite spielt unentschieden und gewinnt
Landesliga Nord:  SW Nürnberg Süd - FC Ergolding2  2:2
Unser Team war bei ungünstiger Witterung rechtzeitig abgefahren und daher pünktlich am Spielort in Kelheim. Nicht so die Mannschaften aus Nürnberg und Erlangen, die um etwa 15 Minuten zu spät ankamen. Dies wurde in der ersten Begegnung am Spitzenbrett dem Nürnberger Einser zum Verhängnis. Patrick Sowka (1685) hielt gegen Adrian Siegl (1909) 18 Züge gut mit, musste sich dann einem heftigen Mattangriff des Nürnbergers erwehren. Er hatte dann Glück, dass sein Gegner in arge Zeitnot geriet und im 34. Zug mit einem Bauer mehr, die Zeit überschritten hatte, 1:0 für Ergolding. Felix Handschuh (1566) geriet an Brett 3 nach unorthodoxer Eröffnung gegen Leon Heinrich (1709) schon nach dem 6. Zug in Schwierigkeiten, was ihm nach dem schwachen 13. Zug die Qualität kostete. Nach 29 Zügen blieb vor einem Figurenverlust nur noch die Aufgabe zum 1:1. Christoph Fronhöfer (1467) opferte an Brett 4 gegen Arusyak Sargsyan (1265) im 8. Zug einen Springer für zwei Bauern, konnte aber erst im 24. Zug, die Früchte mit Qualitätsgewinn ernten. Im Enspiel lief sein a-Bauer durch und nach 57 Zügen stand es 2:1 für Ergolding. Maria Kühne (1556) konnte an Brett 2 die Partie gegen Arthur Paul (1671) lange ausgeglichen gestalten, aber am Ende hatte der Nürnberger nach einen Turmendspiel zwei Bauern mehr. Das war dann nach 59 Zügen der 2:2-Ausgleich, bei einem DWZ-Schnitt von 1638:1568 für Nürnberg, gar nicht so schlecht.
SC Jaecklechemie - FC Ergolding2 1:3
Eigentlich war hier ja ein 4:0 eingeplant. Nur 24 Minuten und 25 Züge dauerte die Partie an Brett 4 zwischen Christoph und Julian Vemmer (785). Der Ergoldinger setzte mit Dame, Turm und Läufer gekonnt aud der zweiten Reihe Matt. Auch Maria hatte gegen Lovis Denninger (1151) ab dem 12. Zug das Heft des Handelns in der Hand, nach 26 Zügen blieb dem Nürnberger nur noch die Aufgabe. Patrick gewann noch in der Eröffnungsphase gegen David Zeise (1386) zwei Bauern und zwang seinen Gegner nach 27 Zügen zur Aufgabe, 3:0 alles nach Plan. Aber Felix gewann zwar gegen Tobias Vemmer (1217) im Mittelspiel drei Bauern, übersah aber dann im 29. Zug ein Grundreihenmatt zum nur noch 3:1-Endstand für Ergolding. Eine gewonnene Partie muss man auch noch erst gewinnen!

Ndb-MM 5. Runde

Souveräner Sieg beim Tabellendritten
Unsere Erste bleibt Tabellenführer
20.01.2019  Pfarrkirchen  Ligamanager
Niederbayernliga:  SC Rottal-Inn2 - FC Ergolding   1,5:6,5
Auch die 5. Runde der Niederbayernliga konnte unsere Erste schadlos überstehen. Mit einem unerwartet klaren 6,5:1,5- Sieg konnte die Pole-Position mit jetzt 10:0 Mannschaftspunkten souverän verteidigt werden. Die Rottaler bis dato mit positiver Bilanz gegenüber Ergolding lagen nach vier Runden mit 6:2 Punkten ungeschlagen an 3. Stelle der Tabelle. Ligafavorit SC Ortenburg lässt sich nicht abschütteln, sie folgen punktgleich mit an der Spitze, der direkte und entscheidende Vergleich folgt erst in Runde 7 Ende Februar.   
Schon nach drei siegreich gespielten Partien rückte ein Gesamterfolg in greifbarer Nähe. Als Erster im Ziel landete Sebastian Astner (Brett 4), der ein Damenbauernspiel seines Gegenüber erfolgreich beenden konnte. Nach Qualitätsgewinn gingen beim Rottaler kurz und schmerzlos die Lichter aus. Ronald Kühne (7) wurde ein Wolga-Gambit aufgetischt. Sein erfahrener Gegner inszenierte einen gehörigen Angriffswirbel mit doppeltem Figurenopfer jedoch mit Gewinn der Dame als Gegenleistung. Der Ergoldinger hatte dann im Finale drei Figuren incl. Freibauer gegen dessen Dame und das bedeutete einen ganzen Punkt für sein Konto. Bei Nicolas Mooser (3) hieß das Thema Damenindisch. Auch hier entschied ein urplötzlicher Qualitätsgewinn die Partie in gekonnter und souveräner Manier. Am Spitzenbrett wählte FM Stefan Mooser die Katalanische Eröffnung. Nachdem auf beiden Seiten keine Perspektiven zu erkennen waren, konnte im Angesicht der klaren Führung eine friedliche Punkteteilung notiert werden, für seinen Kontrahenten schon das fünfte Remis der Saison. Daniel Lichtmannecker (2) wählte sein vertrautes Französisch. Material und Stellung hielten sich in etwa die Waage, somit ein sicheres weiters Remis für die Habenseite. Vladimir Simin (6) wurde ein Damenbauernspiel vor die Nase gesetzt. Ein Bäuerlein konnte sich im Endspiel bis zur Damenumwandlung durchschwindeln und das war der Schlüssel zum Erfolg. Eine Partie vom Feinsten lieferte Erich Kreilinger (5) gegen eine Königsindische Verteidigung ab. Ein Turmopfer für vier Bauern im Mittelspiel erzwangen zuguterletzt nach 89 (!) Zügen spektakulär mit Figurenrückgewinnung einen ganzen Punkt. Ergolding's Nachwuchsdame Maria Kühne (8) wählte Skandinavisch, konnte alle plumpen Annäherungsversuche parieren. Material und Stellungsbild waren im Gleichgewicht, somit zum Abschluss ein gerechtes Remis.

Vereinsmeisterschaft - Rd5

Sebastian, Jonas und Dimitri gewinnen
11.01.2019  Bürgerhaus   VMS
Jonas Hammerl - Anton Königl 1:0
Englisch, 60 Züge, 4.29 Std. Als Randnotiz, die Sebastian-Partie war bereits beendet, als bei uns im 16. Zug die erste Figur abgetauscht wurde. Ansonsten bei mir wie meist das alte Leiden, vermeidbarer Bauernverlust im Mittelspiel und im Endspiel in Zeitnot zu wenig Übersicht. Der 37. Zug von Jonas war bei nachträglicher Analyse mit ihm ein Fehlzug, ich übersah die mögliche Bauernrückgewinnung incl. Qualigewinn, wäre dann wahrscheinlich in der Gewinnspur gelandet. So konnte Jonas seine Freibauern erfolgreich durchboxen.
Rafael Sowka - Sebastian Astner 0:1  Damenfianchetto, 30 Züge, 1.37 Std. Rafael verlor nach der Eröffnung einen Bauern. Auch dieser Nachteil zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Partie. Sebastian ließ als Nachziehender kein aktives Gegenspiel zu, kein Wunder bei fast 600 DWZ mehr auf dem Buckel. Als zwei weitere Bäuerlein sich verabschiedeten und zusätzlich auch noch die Qualität verloren ging, war die Messe natürlich gelesen, d.h. sicherer Punktgewinn für den Titelverteidiger.
Vorabpartie am 04.01.: Thomas Lieder - Martin Meier 1:0 Mittelgambit, 21 Züge, 1.20 Std. Der Beginn war für Martin in Ordnung, ab 16. Zug dagegen spielte er nicht mehr optimal in Verkennung der Lage. Nach unnötigem Bauern- und Figurenverlust hatte er keine Lust mehr, bei dieser hoffungslosen Situation weiterzuspielen. Somit sicherer Punktgewinn für Thomas,  der bei diesem Spielchen nicht ins schwitzen kam.
Nachholspiel am 18.01.: Dimitri Alexandrov - Erich Kreilinger 1:0 Moderne Verteidigung, 77 Züge, 4.37 Std. Nach Patrick gelang mit Dimitri einem weiteren Nachwuchs, Routinier Erich ohne Respekt nach einer heißumkämpften Partie ganz überraschend aufs Kreuz zu legen. Dabei begann es für Erich optimal mit Eroberung eines Bauern im  9. Zug sowie eines zweifelhaften Figurenopfers im 13. Zug von Dimitri mit dem Ergebnis, Materialvorteil für Schwarz ohne Rochade, aktivere Stellung für Weiß. Nach Figurenrückgewinnung mit Eroberung der Quali bog der Anziehende endgültig in die Siegesstraße ein. Nach Rückgabe der Quali blieben bei jeweils einem Turm zwei tödliche Freibauern übrig, die letzten Züge konnten nur Dimitri und die diversen Kiebitze genießen.
Nachholspiel am 29.01.: Dominik Lieder - Maxim Klein 0:1 Französisch, 35 Züge, 54 Min. Die Partie wurde im Schnellschach-Modus gespielt, zum kiebitzen kam ich somit leider zu spät. Ab Zug 14 kam Maxim in Stellungsvorteil. Als er dann im 19. Zug einen leichten Offizier ohne Gegenleistung einsammeln konnte, war der Rest des Gefechtes bis zum vollen Punktgewinn nicht mehr allzu schwer. Dabei hätte ein Sieg von Dominik am Ende der VM Stockerlplatz eins bedeutet.
Nachholspiel am 01.02.: Tobias Arnold - Lukas Stessun 1/2 Italienische Partie, 50 Züge. Ein beiderseitiges munteres Scheibenschießen in den jeweils gegnerischen Hälften, ohne jedoch größere Schäden anzurichten. Ein sicherer Remishafen wurde zuguterletzt angesteuert. Kritisch wurde es für Lukas im Endspiel noch, als er im 35. Zug einen Bauern herschenkte. Doch diesen Vorteil konnte Tobias nicht nutzen, es wurde trotzdem Remis und zugleich die B-Meisterschaft für Lukas.
Nachholspiel am 01.03.: Vladimir Simin - Patrick Sowka 0:1 Damengambit, 56 Züge, 4.33 Std. Kein Respekt vorm Alter, wieder konnte ein Jungspund voll punkten. Wie schon gegen Dimitri stand das Glück des Tüchtigen auf Patrick's Seite. Im 32. Zug bot er in remisverdächtiger Stellung Remis, wurde Gott sei Dank abgelehnt. Als Vladimir im 37. Zug ungewollt einen Bauern einstellte, wendete sich das Blatt. Im Endspiel wurden es schließlich zwei Bauern, wobei sich einer als tödlicher Freibauer bei nachlassender weißer Konzentration entpuppte. ak

Dreikönigsturnier

Unser Team auf Rang fünf
Zu starke Konkurrenz für den FC Ergolding

06.01.2019  JVA Straubing
Nicht nur unser Nachwuchs war um die Jahreswende, wie z.B. in Erfurt und Magdeburg und im Ergoldinger Bürgerhaus erfolgreich im Einsatz, auch zwei Senioren und zwei Nachwuchskräfte unserer Abteilung waren zu Beginn des Neuen Jahres in Sachen Schach aktiv unterwegs. Eine Ergoldinger 4-er-Mannschaft in der Besetzung Erich Kreilinger, Daniel Lichtmannecker, Jonas Hammerl und Anton Königl belegte am 6. Januar beim 50. Schnellschach-Turnier der JVA Straubing diesmal nur einen nicht den Erwartungen entsprechenden 5. Tabellenplatz. In diesem Jubiläumsjahr gingen neun Mannschaften bei diesem beliebten Turnier an den Start, Basis war Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Mit etwas mehr Fortuna bei zum Teil verschenkten Brettpunkten wäre für uns Ergoldinger sogar noch mehr drin gewesen, im höchsten Falle Stockerlplatz drei wie im Vorjahr. Andere Mannschaften waren meist sehr stark aufgestellt wie z.B. mit Spielern aus der Regionalliga. Die siegreiche Niederbayern-Auswahl beispielsweise konnte auswählen aus zwei Spielern vom SV Aham und vier Spielern vom SC Rottal. Gegen die drei vorne liegenden Mannschaften erzielten wir nur 3,5 Brettpunkte und somit null Mannschaftspunkte, da hingen die Trauben für uns viel zu hoch. 
Nach diesen äußerst lehrreichen Schachstunden war es dort für uns wie immer einschließlich der ausgiebigen Verpflegung recht positiv und angenehm, der Spaßfaktor kam auf alle Fälle nicht zu kurz. Der Wettergott hat uns in diesem niederbayerischen Raum auch verschont, kein Vergleich zum Voralpengebiet, es gab keine Schwierigkeiten bei Hin- und Rückfahrt. Im nächsten Jahr werden wir es wieder versuchen, auch wenn wir gegenwärtig von einer Siegchance wie 2010 und 2013 meilenweit entfernt sind. Da müsste schon alles zusammenpassen und die diversen Gegner ein paar Gespenster sehen. ak 

1. Niederbayern Auswahl          7 1 0    15:1 Pkt.
2. SC Bad Kötzting 1                 6 2 0    14:2   "
3. TV Geiselhöring 1                 6 1 1    13:3   "
4. SC Straubing /Titelvert.       4 1 3      9:7   "
5. FC Ergolding                        3 2 3      8:8   "
6. SC Bad Kötzting 2                3 1 4      7:9   "
7. JVA I                                   2 0 6      4:12  "
8. TV Geiselhöring 2                1 0 7      2:14  "
9. JVA 2                                  0 0 8      0:16  "
 
Einzelwertung / ges. 38 Spieler: 
1. W.Schubert, TV Geiselhöring 1     6 2 0       7,0 Pkt.  Brett  3
2. M.Christlmaier, Niederb.Ausw.     6 1 1       6,5  "         "     1
3. M.Popp  TV Geiselhöring 1            5 2 1       6,0   "        "     2
7. A.Königl, FC Ergolding                  4 3 1       5.5   "        "    4
10. J.Hammerl, FC Ergolding            4 2 2       5,0   "         "    3
14. E.Kreilinger, FC Ergolding           4 1 3       4,5   "         "    1
21. D.Lichtmannecker, FC Erg.         3 2 3       4,0   "         "    2

Niederbayerische Jugendmeisterschaften U12+U10

Kein Titel - aber fünf Pokale
Vier Ergoldinger für die Bayerischen qualifiziert
04.01.2019  Bürgerhaus
Im letzten Jahr nur 22 Teilnehmer, diesmal wieder eine Steigerung auf 30, aus immerhin sechs Vereinen, die ins Ergoldinger Bürgerhaus kamen. Vom FCE waren heuer 18 Kinder am Start, im Vorjahr 17. Um 10:15 mit etwas Verspätung begrüßten FCE-Jugendleiter Helmut Gmeinwieser und der stellv. Bezirksjugendleiter und Turnierleiter, Philipp Sadlo die zahlreichen Teilnehmer, Betreuer und Eltern. Es wurden wieder sieben Runden im Schweizer System mit der Dreipunkteregel bei einer Bedenkzeit von 20 Minuten gespielt. Alles verlief reibungslos, die Mittagspause wurde bei Pizzas im Lindenwirt genossen und pünktlich um 16 Uhr wurde das letzte Foto mit allen Pokalgewinnern "geschossen".
U12 (13 TN):  Teilnehmerliste  Rangliste  Fortschrittstabelle
1. Florian Fuchs (DJK SV Haselbach) 21 Pkt., 2. Simon Lichtinger 16 Pkt., 3. Maxim Klein 16 Pkt.
Florian Fuchs war mit seinen 1741 DWZ natürlich der haushohe Favorit und besiegte erwartungsgemäß alle sieben Gegner. Nur gegen die beiden Ergoldinger, die am Ende punktleich hinter ihm Platz 2 und 3 belegten, musste er etwas mehr kämpfen. Simon und Maxim lieferten sich in der 5. Runde ein heißes Duell, das dann in ein (gerechtes) Remis endete. Beide hatten damit 16 Punkte, aber Simon einen winzigen Buchholzpunkt mehr und hat sich damit wieder für die "Bayerischen" qualifiziert, genau wie der Sieger Florian Fuchs. Vierter wurde Rafael Sosa Diaz (SV Deggendorf) vor Maximilian Hausleitner (SC Rottal-Inn, 1011) und Tobias Hampel (1031) alle 12 Punkte. Dahinter auf Rang 7 mit ebenfalls 12 Punkten (aber einmal spielfrei), Tobias Hörmann. Die weiteren Ergoldinger, die wie Tobias Hörmann Turniererfahrungen sammeln sollten: 10. Patrik Balázs 9 Pkt., 11. Viola Spitzlsperger 6 Pkt. und 12. Andreas Ostermeier 6 Pkt. Viola erhielt damit den Mädchenpokal und könnte auch bei den "Bayerischen" starten.
U10 (17 TN):  Teilnehmerliste  Rangliste  Fortschrittstabelle
1. Benjamin Plab (ESK Plattling), 2. Andy Lupusor, 3. Laura Huber alle 16 Pkt.
Im Gegensatz zur U12 war bei den "Kleinen" die Lage völlig offen, und so waren am Ende auch die ersten Drei mit je 16 Punkten gleichauf. Andy versemmelte in der 1. Runde am Ende einen sicheren Gewinn gegen den späteren Siebten, Leander Putz (SC Rottal-Inn, 783) und spielte nur Remis. Laura verlor in der 2. Runde gegen Benjamin, aber als in der 5. Runde Andy Benjamin besiegte und in der 6. Runde Laura gegen Andy gewann, keimte wieder Hoffnung auf. Als sich dann Benjamin in der letzten Runde mit seinem Vereinskameraden Elias Ettenhofer auf ein Remis einigte, war der Weg eigentlich für Laura frei, wenn sie gewinnen würde. Aber Leander spielte gegen sie eine sehr gute Partie und war sogar klar in Vorteil, als er ihr Remis anbot, was sie natürlich sofort annahm. Andy gewann die letzte Runde sicher und so waren alle drei punktgleich und die Buchholz entschied mit 88:84:79 zugunsten für Benjamin. Er und Andy haben sich damit dür die "Bayerische" qualifiziert und ebenso Laura, die bei den Mädchenmeisterschaften starten wird. Die weitere Reihenfolge der Ergoldinger: 4. Lucas Both 13 Pkt., 6. Timo Meisters 12 Pkt., 11. Can Durmaz, 12. Vincent Walter, beide je 10 Pkt., 13. Korbinian Forstner 9 Pkt., 14. Philipp Reinicke, 15. Marlene Spitzlsperger, beide je 8 Pkt., 16. Vincent Obermeier und 17. die jüngste Teilnehmerin, die erst 6,5 Jahre alte Melinda Hörmann, beide je 4 Pkt.

DVM U14 - 2018 in Magdeburg

Von Startplatz 7 auf Rang 5 verbessert
Nach sieben Runden AktuelleTabelle FCE von StPl 7 auf Rang 5

26.-30.12.2018  Magdeburg   DVM U14
Auf chess24 werden fünf Tische LIVE übertragen.
Unsere U14-Mannschaft qualifizierte sich heuer als Bayerischer Vizemeister erneut für die "Deutschen". Insgesamt treten die besten 20 Mannschaften Deutschlands zum Kampf um den Titel an. Das Hotel Maritim wird sicher wieder einen geeigneten Rahmen für dieses große Sportereignis bieten. Wir danken unseren Sponsoren die diese Reise ermöglichten: Der Marktgemeinde Ergolding mit 1. Bürgermeister Andreas Strauß, der Bayerischen Schachjugend, dem Schachverband Niederbayern und dem FC Ergolding.
Anreise: Am zweiten Weihnachtsfeiertag machte sich Betreuer Werner Lohr, unterstützt durch Fahrer Christian Handschuh, mit der dreiviertelten Mannschaft (Sebastian Astner, Maxi Lohr und Felix Handschuh) mit dem Auto auf den Weg in Richtung Magdeburg. Patrick Sowka wird von Rafael aus dem Weihnachtsurlaub in Polen direkt zum Spielort gebracht. Die Anreise verlief ohne Probleme.
Zum Auftakt als klarer Favorit ein knapper Sieg
1. Rd  FC Ergolding (1743) - FVS ASP Hoyerswerda (Sachsen, 1458)  2,5:1,5
Maxi bringt unser Team mit 1:0 souverän in Führung, aber an Brett 4 hatte Felix keine Chance. Patrick war an Brett 3 schon eine Figur hinten, hat aber dann gut weitergespielt und doch noch gewonnen. Sebastian erzielte am Spitzenbrett für den Mannschaftssieg ein Remis.
Hart umkämpft - knapp verloren
2. Rd  SF 59 Kornwestheim (Württemberg, 1827) - FC Ergolding  2,5:1,5
Patrick, Felix und Maxi spielten Remis, Sebastian verlor nach gutem Spiel.
Das Lokalderby gegen den Bayerischen Meister gewonnen
3. Rd  FC Ergolding - SC Erlangen (Bayern, 1674)  3:1
Bei den "Bayerischen" hat unser Team noch 0,5:3,5 verloren, diesmal ist die Revanche mit einem klaren 3:1-Sieg geglückt. Nur Sebastian verlor gegen den Bayerischen Meister, die anderen Drei gewannen!
Auch gegen Münster siegreich
4. Rd   SK Münster (Nordrhein-Westfalen, 1737) - FC Ergolding  1,5:2,5
Nach drei Remisen von Sebastian, Maxi und Patrick war diesmal unser Felix mit seinem Sieg nach langem Kampf der Matchwinner. Felix, der Glückliche! Auch Maxi und Patrick waren vorübergehend auf der Gewinnerstraße.
Und gegen Erfurt ebenfalls ein Sieg und jetzt Dritter
5. Rd  FC Ergolding - Erfurter SK (Thüringen, 1732)  3:1
Sebastian und Felix Remis, Maxi und Patrick gewannen.
Gegen den Topfavoriten am Tisch 1 ein Unentschieden
6.Rd  FC Ergolding - Hamburger SK (Hamburg, 1970)  2:2
Maxi gab ein frühes Remis, Patrick verlor, Felix holte ein Remis und Sebastian setzte Jakob Weihrauch (2099 DWZ) matt.
Die letzt Runde ging knapp verloren
7. Rd  SV Empor Berlin (Berlin, 1757) - FC Ergolding  2,5:1,5
Sebastian verlor, Felix gewann zum 1:1, dann spielte Patrick noch Remis, aber Maxi verlor seine Partie. Mit einem Sieg in der letzten Runde hätte es sogar zum 3. Platz gereicht. Na ja, trotzdem gut, von Startplatz 7 auf 5 verbessert. Das beste je erzielte Ergebnis einer FCE-U14-Mannschaft bei den "Deutschen", herzlichen Glückwunsch!
Hier die DWZ-Veränderungen: Sebastian - 32 auf jetzt 1896, Maxi + 5 auf jetzt 1938, Patrick + 76 auf jetzt 1685 und Felix + 66 auf jetzt 1566.

28. Erfurter Schachfestival

Beide Moosers gut platziert
Nicolas verbessert sich um 29 Plätze
26.-30.12.2018  Erfurt   Turnierseite
FM Stefan Mooser (2255 ELO) mit 5 aus 8 und StPl 19 auf dem 22. Rang
Stefan besiegte in der vierten Runde die bekannte chess24-Moderatorin WGM Melanie Lubbe (SF Neuberg, 2345 ELO) und spielte in der fünften Runde gegen FM Hans Möhn (USV TU Dresden, 2364 ELO) Remis. Insgesamt ein DWZ-Plus von 10 Punkten auf jetzt 2229.
Nicolas Mooser (2032 ELO) mit 4 aus 8 und StPl 59 auf dem guten 50. Rang
Nicolas besiegte u.a. Andi Walther (TSG Apolda, 2218 ELO) und hat seine DWZ um + 40 auf insgesamt 2025 erheblich verbessernt.

7. Wittelsbacher Weihnachts-Open

Paul Helmbrecht verbessert sich um einen Platz
27.-30.12.2018  Kelheim   Turnierseite   Begleitturnier
Paul Helmbrecht nahm im Begleitturnier teil. Mit 1002 DWZ war er unter den 25 Teilnehmern auf StPl 11 gesetzt. Mit 3,5 Punkten aus 7 Partien belegte er am Ende den 10. Rang. 

Ndb-MM 4. Runde

Erste gewinnt klar und verteidigt die Spitze
Auch die Zweite siegt souverän
Dritte schlägt Landshut2 und ist ebenfalls Tabellenführer

16.12.2018  Bürgerhaus und Simbach   Ligamanager
NiederbayernligaFC Ergolding - SV Deggendorf2   6:2
Die Ergoldinger Denksportler reiten gegenwärtig auf einer Erfolgswelle. In der Niederbayernliga empfing in der 4. Runde die "Erste" den SV Deggendorf2 zum fälligen Punkteduell an den acht Brettern. Mit einem deutlichen 6:2-Erfolg wurde Deggendorf wieder nach Hause geschickt, mit 8:0 Pkt. steht sie weiterhin an der Spitze der Tabelle, punktgleich mit dem Meisterschaftsfavoriten SC Ortenburg. Wiederum erfreuliche drei Brettpunkte für die teilnehmenden vier Nachwuchskräfte.
Gleich zu Beginn ein kampfloser Punkt an Erich Kreilinger (Brett 4), es stand kein Gegner für ihn zur Verügung. Sebastian Astner (3) ist wieder in der Erfolgsspur. Seine Caro-Kann-Verteidigung behagte seinem Brettnachbarn nicht ganz, der Gewinn eines Zentrumsbauern brachte bis zum Endspiel siegbringende Stellungsvorteile. Keinen guten Tag erwischte Dimitri Alexandrov (7) als Nachziehender bei der Variante Damenbauernspiel mit fehlender Rochade. Im Endspiel ohne Chance gegen seinen Gegenüber, seine Stellung brach wie ein Kartenhaus zusammen. Ronald Kühne (6) konnte im Wolga-Gambit ohne Mühe Paroli bieten, im Endspiel garantierten Turm, Springer und ein Mehrbauer gegen die feindliche Dame eine friedliche Punkteteilung. Nicolas Mooser (2) musste seltene Antworten auf seine Eröffnungwahl parieren. Zuguterletzt brachten seine zwei Mehrbauern souverän den vollen Punktgewinn. Papa FM Stefan Mooser am Spitzenbrett servierte seinem Gegner einen Sizilianer/Paulsen. Das Geschehen wogte hin und her ohne groß Land zu sehen, erst zum Schluss konnte er einen Freibauern zur Dame umwandeln und das bedeutete gleichzeitig Sieg und Punkt für Ergolding, der Mannschaftskampf war vorzeitig entschieden. Vladimir Simin (5) und sein Kontrahent trafen sich bei einer Englischen Partie. Mit Ach und Krach konnte Vladimir das rettende Ufer mittels Remis noch erklimmen. Als Letzte kam Ergolding's Schachdame Maria Kühne (8) mit vorzeitigem Weihnachsgeschenk, bzw. vollem Punktgewinn, ins Ziel. Das vorgesetzte Thema lautete Sizilianisch. In einer sehenswerten wohlüberlegten Angriffspartie musste ihr Gegenüber im Finale den Qualitäts- und Partieverlust quittieren. ak

Bezirksliga-West:  SC Rottal-Inn3 - FC Ergolding2   2,5:5,5
Rafael Sowka (7) - Jakob Schäfer 1:0
Sizilianisch, 16 Züge, 44 Min. Rafael's Gegner misshandelte seine Eröffnung gründlich, leichtes Spiel somit für den Ergoldinger. Über Figurengewinn bis zum lustigen Matt mitten im Brett brauchte er nur 13 Minuten der Gesamtbedenkzeit.
Paul Hofmann (5) - Hans-Ulrich Rueß 1:0 Französisch, 23 Züge. Paul spielte mit Übersicht und viel Geduld, die schließlich belohnt wurde. Als sein Gegenüber im Mittelspiel seinen Isolani als vermeintlich leichte Beute verschlang, kostete ihn das eine ganze Figur bzw. konnte die Partie chancenlos aufgeben.
Franz Gisnapp - Wilfried Jagst (6) 1/2 Skandinavisch/Aljechin, 15 Züge. Beide Parteien brachten sich im Mittelspiel in Stellung bei ausgeglichenem Material. Doch angesichts des positiven Spielstandes für Ergolding wurde sicherheitshalber mit Remis die Friedenspfeife geraucht.
Andreas Jungwirth - Simon Lichtinger (8) 1/2 Französisch, 23 Züge, 1.48 Std. Erfolgreiches Debut vom 11-jährigen Simon in der Zweiten. Mit dem 23. Zug kam er zwar eigentlich klar in Nachteil, doch hier bot ihm sein Gegner überraschend Remis, was Simon natürlich dankend annahm.
Anton Kosinoga (3) - Stefan Jungwirth 1:0 Damengambit, 26 Züge, 2.38 Std. Erst im 16. Zug wurde eine Figur abgetauscht, die Stellung wurde für den Rottaler durch alle anwesenden Bauern sehr beengt. Anton hatte dann keine Mühe, die gegnerische Festung siegreich zu stürmen, vor Materialverlust hisste sein Gegenüber die weisse Fahne.
Andreas Putz - Patrick Sowka (2) 1:0 Italienische Partie, 29 Züge, 3.36 Std. Patrick kam während der Partie nicht richtig in die Spur, ihm erging es wie Anton's Gegner. Im Endspiel auf Grund seiner passiven Stellung dann schwer unter Druck. Als er im 26. Zug die h-Linie freigab, war's passiert. Sein Widersacher konnte eine Figur für zwei Bauern opfern, drei Züge später war der Spuk verlustig vorbei.
Christian Putz - Johann Kollmeder (4) 0:1 Italienische Partie, 38 Züge, 3.50 Std. Durch seine entgegengesetzte lange Rochade war Johann hefigen Attacken ausgesetzt, die jedoch alle mit Bauerngewinnen pariert werden konnten. Als sich der Rauch verzogen hatte, entschied ein siegbringender Zentrumsfreibauer die Partie zu seinen Gunsten.
Anton Königl (1) - Georg Putz 1/2 Französisch, 62 Züge, 4.26 Std. Ich verlor dummerweise im 6. Zug einen Zentrumsbauern. Mit diesem Vorteil in der Tasche und das bis zum Schluss, wollte mich mein Gegner um die Ecke bringen. Erst im 62. Zug stand ich vor der Rückgewinnung dieses Bäuerleins, das Teamduell war entschieden, so musste er sich bei jeweils Turm mit Bauer mit einem Remis begnügen. ak

Kreisklasse West FC Ergolding3 - SK Landshut2   4:0
Landshut reiste nur mit drei Spielern an. Dadurch ließen sie Brett 4 unbesetzt und ich hatte den ersten Punkt schon zu Spielbeginn kampflos. An Brett 3 spielte Dominik Lieder gegen einen Landshuter Ersatzmann nur 20 Minuten und 31 Züge, Sizilianisch. Im 27. Zug erzwang Dominik einen Damenabtausch und bekam dadurch eine klare Gewinnstellung. Nur vier Züge später gab sein Gegner zum 2:0 auf.
An Brett 2  spielte Christoph Frohnhöfer gegen den gegnerischen Mannschaftsführer. Nach einem Königsgambit stand es  lange ausgeglichen, bis im 20. Zug Christoph ein Abzugsschach mit Leichtfigurengewinn gelang. Sechs Züge später gab sein Gegner auf, 3:0.
An Brett 1 lieferte sich Felix Hanschuh mit einem gut bekannten Gegner ein heißes Duell. Nach einer französischen Eröffnung war diese Partie sehr sehenswert und unter Ausnutzung der kompletten Spielzeit kam es nur zu 36 Zügen. Felix probierte immer wieder Opferangebote die sein Gegner aber nicht annahm. Beide Spieler gerieten in Zeitnot und Felix hatte Glück, dass zuerst das Blättchen seines Gegners fiel. Eine anschliessende Analyse ergab, das Felix wahrscheinlich verloren hätte. Aber es stand zum Schluss 4:0 und wir sind damit Tabellenführer. tl

Braunau Open

Hervorragend: Daniel wurde Vierter - Jonas Neunter
Laura bei der Jugend Sechste

14.-16.12.2018  Braunau/Ranshofen   Turnierseite
Die Anreise begann für mich mit dem Zug von Landshut nach Passau, wo ich von meinem guten Freund Gotty vom DJK-SV Schaibing und seinem Betreuer im Auto mitgenommen wurde, danke dafür! Gespielt wurde in der Nähe vom österreichischen Braunau, welches mir vor allem durch seinen riesigen Christkindlmarkt und sein super leckeres Essen  aufgefallen ist. Auch Laura Huber mitsamt Eltern und Jonas Hammerl waren von unserem Verein dabei. Jonas und ich traten im B-Open an und für uns beide verlief das Turnier sehr erfolgreich: 
1. Partie Loibl Johann - Daniel Lichtmannecker 0:1; 38 Züge
Nach einer kurzen Vorbereitung sah ich, dass mein Gegner auf mein geliebtes Französisch die Abtauschvariante ohne große Theoriekenntnisse spielte. Ich beschloss, einen Aufbau zu erproben, gegen welchen Dimitri vor kurzem eine Niederlage einstecken musste und welcher mir sehr zusprach. Der Plan ging auf, mein Gegner wusste nicht wirklich, was er zu tun hatte und nach einem taktischen Schlag im zehnten Zug war ich bereits einen Bauern in Front. Als mein Gegner in der Folge in Zeitnot geriet, schickte ich meine Dame mitten in das feindliche Lager und eroberte dadurch noch einen Bauern. Dies war jedoch zu gierig und mein Gegner übersah nun glücklicherweise einen für ihn gewinnbringenden Zug. In der Folge verteidigte ich mich und setzte ihn, nach einem Qualitätsgewinn und während er sich in akuter Zeitnot befand, nach ca. 3h 40min Schachmatt. 
2. Partie Daniel Lichtmannecker - Staller Josef 1:0; 83 Züge
Auch vor dieser Runde  konnte ich dank einer kurzen Gegneranalyse feststellen, dass er auf 1. d4 mit Tschigorin antwortet. Glücklicherweise schlägt mein Eröffnungsbuch hiergegen eine eher unbekannte, jedoch brandgefährliche Variane vor, welche in der Partie perfekt funktionierte: Nach einigen passiven Zügen seinerseits fand ich mich in einer fantastischen Angriffsstellung wieder, konnte jedoch keinen gewinnbringenden Zug finden. Somit beschloss ich, „nur“ eine Leichtfigur gegen drei Bauern zu erobern, da ich mir sicher war, dass ich das Endspiel leicht verwerten würde. Tatsächlich kämpfte mein Gegner noch eine ganze Weile lang und musste sich erst nach 83 Zügen und über 4h geschlagen geben. 
3. Partie Schmidt Florian - Daniel Lichtmannecker 1:0; 31 Züge
Nun musste ich gegen den späteren Turnierzweiten, einen österreichischem Jungspund, antreten. Meine Vorbereitung erwies sich als falsch, als er mich mit einer seltenen Variante im Abtauschfranzosen überraschte. Dennoch kam ich gut aus der Eröffnung und nach 14 Zügen standen wir ausgeglichen, bis ich ein einfaches taktisches Motiv übersah und einen Bauern verlor. Nun wurde es schwierig, denn im Hinblick auf das theoretisch verlorene Bauernendspiel wollte ich die Türme lieber am Brett behalten, musste dadurch aber seine extrem aktiven Türme auf meiner siebten Reihe zulassen. Gerade als ich etwas Gegenspiel kreieren wollte, fing mich mein Gegner in einem schönen Mattnetz und zwang mich nach 31 Zügen zur Aufgabe. 
4. Partie Daniel Lichtmannecker - Holschke Christian 1:0; 21 Züge
Da ich zu meinem Gegner eine Partien finden konnte, musste ich mich für diese Partie auf mein Eröffnungswissen verlassen. Als ich merkte, dass mein Gegner in das Wolga-Gambit einlenken wollte, weigerte ich mich und ging lieber in eine Marotschi-Struktur über, in welcher ich mich recht passabel auskannte. Anders als mein Gegner, der die grundlegenden schwarzen Pläne nicht erkannte und bereits im elften Zug nach einem katastrophalen Fehler so gut wie verloren hatte. Alle meine Figuren entfalteten nun ihre gesamte Stärke und nach einer Springergabel im 21. Zug musste mein Gegner, der sich zu diesem Zeitpunkt schon in Zeitnot befand, die weiße Fahne hissen. 
5. Partie Daniel Lichtmannecker - Hackbarth Christa 1:0; 29 Züge
Jetzt galt es die letzte Runde unbedingt siegreich zu gestalten. Es fiel mir nicht schwer, den Aufbau meiner Gegnerin mit einem Königsinder zu befragen und tatsächlich gefiel mir meine Stellung nach neun Zügen bereits deutlich besser als ihre. Als sie im 15. Zug ihren Springer ganz nach dem Motto „Springer am Rand ist des Schachspielers Schand“ verlor, weil diesem die Felder ausgingen, war die Partie bereits entschieden. Nach einem hübschen Damengewinn im 29 Zug, gab sie endlich auf, mit nur kanppen 2h eine echte Kurzpartie. 
Nach diesem Sieg durfte ich mich auf die Siegerehrung freuen, wobei ich bis zum Schluss nicht wusste, welchen Rang ich denn nun belegt hatte. Als ich hörte, dass es dank guter Zweitwertung für den vierten Platz und den damit verbundenen 100 Euro gereicht hat, fiel mir ein Stein vom Herzen. Wie bereits letztes Jahr was das Turnier erneut super organsiert und zeichnet sich durch sein schönes Ambiente aus. Die Teilnahme kann ich jedem nur empfehlen. dl
 
1. Runde: Jonas Hammerl - Adrian Pirvulescu (1879), Englische Eröffnung, 46 Züge 1:0
Mein Gegner schwächte in der Eröffnung seine Felder am Damenflügel, was es mir erlaubte dort einen aktiven Springer zu installieren, im Gegenzug suchte er nach Spiel am Königsflügel und manövrierte dazu seine Figuren. Noch bevor er diese ideal positionieren konnte, drohte ich die Stellung zu meinen Gunsten zu öffnen, was er zu meiner Überraschung nicht verhinderte. Nach folgendem Qualtitätsopfer und Figurengewinn verwertete ich meinen Materialvorteil im Endspiel. 
2. Runde: Stanko Dumancic (1834) - Jonas Hammerl, Caro-Kann Abtauschvariante, 31 Züge 0:1
Mein Gegner spielte in der Eröffnung einige merkwürdige Züge die mir bald eine bessere Stellung verschafften. Also versuchte er die Stellung zu verschärfen, um sich Chancen zu eröffnen, und schob seine Bauern am Königsflügel nach vorne, woraufhin ich beschloss das Zentrum zu öffnen. Im anschließenden Blitzduell gelang es mir ihn aufgrund seiner geschwächten Königsstellung in ein Mattnetz zu zwingen, was ihn zur Aufgabe brachte. 
3. Runde: Jonas Hammerl - Ing. Bernhard Hölzl (1846), Reti-Eröffnung, 44 Züge 0:1
Nach der Eröffnung fanden wir uns in einer fast symmetrischen, geschlossenen Stellung, in der jeder aktive Plan mit Schwächungen der eigenen Stellung verbunden gewesen wäre. Keiner von uns wollte aufgrund der aktuellen Turniersituation die Stellung verlieren und so manövrierten wir unsere Figuren in der Erwartung auf einen baldigen Remisschluss umher, bis ich zu meinem Pech einen einfachen taktischen Schlag meines Gegners übersah, der mich einen Bauern kostete. Diesen verwertete er nach langer Verteidigung meinerseits sicher im Endspiel. 
4. Runde: Mario Kristovic (1895) - Jonas Hammerl, Reti-Eröffnung Tennison-Gambit, 20 Züge 0,5:0,5
Von der ungewöhnlichen Eröffnung meines Gegners überrascht spielte ich in der unausgewogenen Stellung sehr bedacht, leider aber auch zu passiv, was ihm, der sich in der Variante sehr gut auskannte, die Möglichkeit auf einen aussichtsreichen Königsangriff gab. Nach einem starken Läuferopfer von Weiß, überlegte ich 48min!, wie ich die Stellung halten könnte und kam zu dem Schluss, dass ich bereits auf verlorenem Posten stand (Der Computer gibt eine einzige Remisvariante an). Ich pokerte daher und spielte den Zug, den ich für am besten erachtete, wonach mein Gegner überraschend Dauerschach gab, nicht erkennend, dass sein Angriff gewinnbringend war. Also hier ein glückliches Remis. 
5. Runde: Jonas Hammerl - Daniel Karner (1424), Englische Eröffnung, 48 Züge 1:0 
In der letzten Runde traf ich auf einen starken Spieler der österreichischen Jugend, der bereits in den vorigen Runden mehrfach Spieler über meiner ELO-Wertung schlug und deutlich über seiner Wertung spielte. Einen Königsangriff von Schwarz konnte ich abwehren und in ein Endspiel überleiten, in dem ich die schwachen Bauern meines Gegenübers langsam gewann und einen Freibauern nach Turmopfer auf die achte Reihe bringen konnte. Sehr frustriert gab mein Gegner, der bis zum Schluss clevere taktische Gewinnschläge vorbereitet und auf deren Verwirklichung gehofft hatte, auf.
Bis zur fünften Runde hatte ich einen der höchsten Gegnerschnitte aller Spieler, demzufolge eine sehr gute Zweitwertung, leider nicht mehr nach der letzten Runde. Mit 3.5/5 Punkten verbesserte ich meinen Setzplatz von 38 auf Rang 9 und gewann 64 Elo-Punkte, womit ich sehr zufrieden war. Unterm Strich ein sehr schönes und gut organisiertes Open, bei dem ich nächstes Jahr gerne wieder mitspielen werde. jh

B-Open (53 TN):
Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 Pkt. DWZ
4 3 Lichtmannecker Daniel 1987 1 1 0 1 1 4 +35
9 38 Hammerl Jonas 1688 1 1 0 = 1

3,5

+86

Jugend (22 TN):
Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Pkt. DWZ
6 15 Huber Laura (924) 1 0 1 0 1 0 1 1 0 1 6 +22

Am dritten Adventswochenende hat das 13. Braunau Open im Schloss Ranshofen stattgefunden. Teilgenommen haben insgesamt 152 Schachspieler aus 16 Nationen. Gespielt wurde in vier Kategorien (A, B, C und Jugend-U14). Die Erwachsenen spielten im Obergeschoss und die Jugendlichen im hinteren Bereich des Erdgeschosses im Durchgang zu den Toiletten und zum Essensbereich. Ein Vorteil war die Möglichkeit des Zuschauens der mitgereisten Eltern. Der Nachteil war die größere Unruhe und die niedrigeren Temperaturen durch die hohen und langgezogenen Gänge und den zu nah am Jugendturnier befindlichen Verpflegungsbereich.
P
artie 1: Laura - Harald Hersel 1:0 Am Freitag begann das Turnier um 18.15 Uhr mit kurzen Begrüßungsreden. Der Start der ersten Runde war um 18.30 Uhr. Diese Partie endete aber bereits nach 10 Minuten in nur 10 Zügen. Laura hat mit einer Dame/Läufer-Batterie auf der 7. Reihe ein Matt gesetzt.
Partie 2: Philipp Schurr - Laura 1:0 Der Beginn der zweiten Runde am Freitagabend um 20 Uhr war für die Jugendlichen spät, für die Kleinsten im U 10-Bereich schon sehr spät. Darunter litt die Konzentration, so dass Laura mit einer misslungenen Rochade ein schwerer Fehler passierte. So konnte nur der König um ein Feld zu Seite gezogen werden und der Turm musste in der Ecke stehen bleiben. Dieser erste unmögliche Zug verunsicherte Laura so sehr, so dass diese Partie leider verloren ging.
Partie 3: Laura - Derenick Gewogyan 1:0 Der Samstag begann wieder erfolgreich. Nach 39 Zügen konnte Laura Matt setzen.
Partie 4: Alexander Lukes - Laura 1:0 Diese Partie hatte es in sich. Alexander begann mit einer für Laura ungewöhnlichen Eröffnung. So verlor Laura schon zu Beginn einen Turm. Diesen Vorteil ließ sich der spätere Gesamtsieger nicht mehr nehmen und gewann nach 28 Zügen.
Partie 5: Laura - Daniel Huss 1:0 Hier war Ausdauer gefragt. Nach einer langen Partie konnte Laura erst nach 51 Zügen knapp gewinnen.
Partie 6: Christoph Fenzl - Laura 1:0 Der Samstag endete leider wieder mit einer Niederlage. Gegen den 13-jährigen hatte Laura keine Chance.
Partie 7: Laura - Fritz Ribitsch 1:0 Der Sonntag war der erfolgreichste Tag. Hier konnte Laura drei von vier Partien siegreich beenden. Den Auftakt machte die gewonnene Partie gegen den 10-jährigen Fritz.
Partie 8: Mate Timar - Laura 0:1 Laura favorisiert eigentlich die Farbe Schwarz. Bei diesem Turnier gelang ihr aber nur ein einziges Mal ein Sieg mit Schwarz. Obwohl Mate erst 7 Jahre alt ist, spielte er eine ungewöhnliche Eröffnung. Dadurch war Laura anfangs im Rückstand. Mate spielte sehr schnell und musste nicht mitschreiben, da er dies nicht konnte. Laura spielte konzentriert weiter und nutzte ihre Zeit gut aus. So gelang ihr letztendlich ein Sieg. 
Partie 9: Barbara Gabula - Laura 1:0 Hier haben beide Spielerinnen die ihnen zustehende Bedenkzeit sehr gut ausgenützt. Am Ende hatte Laura gegen die auf Startrang 1 platzierte Ungarin mit einer ELO von 1134 keine Chance.
Partie 10: Laura - Dora Hagyal 1:0 Zum Abschluss des Turniers gelang Laura noch mal ein Sieg. Auch hier nutzte Laura die Bedenkzeit sehr gut aus.
Die erst 8-jährige Laura hat insgesamt gut gespielt und musste bei diesem Turnier auch gegen 13-jährige antreten. Sie ist mit dem 6. Platz von 22 Teilnehmern sehr zufrieden und wurde mit einer Medaille geehrt. Bei diesem Turnier hat sie aber leidvoll erfahren müssen, dass es sehr wichtig ist, mehrere Eröffnungen zu kennen und parieren zu können. Daran wird sie noch arbeiten müssen. Nach der Siegerehrung am Sonntagabend fuhren die drei Ergoldinger zusammen nach Hause und freuten sich über ein rundum gelungenes Turnier. th

Vereinsmeisterschaft - Rd4

Sebastian Astner bleibt trotz Remis vorne
In der B-Gruppe übernimmt Dominik Lieder die Spitze
14.12.2018  Bürgerhaus   VMS
Johann Kollmeder - Rafael Sowka 1:0 Schottische Partie, 25 Züge, 1.20 Std. Rafael musste ab Zug 12 seine gefangene Dame für zwei Leichtmatrosen opfern und das war natürlich ein Riesennachteil für ihn. Als dann Johann im 19. Zug clever seine Dame rückopfern konnte, blieb eine glatte Mehrfigur auf dem Konto, nach 25 Zügen war die hoffnungslose Vorstellung für Rafael schließlich beendet.
Sebastian Astner - Dimitri Alexandrov 1/2 Italienische Partie, 39 Züge, 2.59 Std. Sebastian musste die Partie nach der Eröffnung mit einem Minusbauern fortsetzen. Als er im 29. Zug das fehlende Bäuerlein zurückerobern konnte, war der Remisgrad bei Material- und Stellungsgleichstand erreicht, keine Gewinnmöglichkeiten mehr für beide Seiten. Dimitri mit seiner dritten Punkteteilung auf dem Wege zum Remiskönig.
Martin Meier - Tobias Arnold 0:1 Vierspringerspiel, 44 Züge, 2.11 Std. Tobias eroberte nach der Eröffnung einen Zentrumsbauern, als er im 29. Zug einen zweiten Bauern vereinnahmen konnte, war das Schicksal von Martin besiegelt. Im Endspiel keine Chance mehr für ihn und somit der erste Sieg von Tobias in der VMS.
Maxim Klein - Thomas Lieder 1/2 Moderne Verteidigung, 73 Züge, 3.21 Std. Nach wechselseitiger Rochade opferte Thomas im 17. Zug auf Verdacht einen Läufer für zwei Bauern. Als Maxim seinen Stellungsvorteil durch einstellen seines Läufers im Mittelspiel verlor, schien die Niederlage bei dann vier Minderbauern vorprogrammiert. Am Ende wurde der Kampfgeist von Maxim belohnt, Thomas ließ sich diverse Bauern wieder abluchsen. Als am Ende nur noch der Randbauer als Sieghoffnung übrig blieb, musste der Punkt friedlich geteilt werden.
Lukas Stessun - Dominik Lieder 0:1 Sizilianisch, 49 Züge, 56 Min. Lukas spielte die Eröffnung nicht optimal, verlor bis zum Mittelspiel zwei Bauern. Im Endspiel servierte dann Dominik auf der Damenseite zwei tödliche nicht zu stoppende Freibauern. In den letzten 12 Zügen hoffte Lukas vergeblich auf ein eventuelles patt, doch er wurde von Dominik wohlüberlegt mattiert.
Nachholspiel am 04.01.: Erich Kreilinger - Vladimir Simin 1:0  Damenbauernspiel, 32 Züge, 3.35 Std. Dieses Spitzenduell sah Vladimir ab dem 9. Zug leicht im Vorteil, nach dem unverhofften 19. Zug von Erich mit Zentrums-Bauerngewinn wendete sich das Blatt. Vladimir's 32. und letzter Zug als Nachziehender, bedeutete Figuren- und somit Partieverlust. Den nicht leicht zu sehenden Rettungszug 32. De1! hatte er im Eifer des Gefechtes übersehen, Erich beschehrte es damit die alleinige Tabellenführung.
Nachholspiel am 15.02.: Patrick Sowka - Jonas Hammerl 1/2 Englisch, 76 Züge, 4.57 Std.  Da kommt Freude auf bei den Kiebitzen. Bei der Nachholpartie der 4. Runde vom 14. Dezember (!) wurde erst im 22. Zug nach 3.20 Std. mit einem Bäuerlein die erste Figur nach ständigem abtasten und ausloten von Gewinnmöglichkeiten geschlagen. Als Patrick in letzter Sekunde den 40. Zug schaffte, ergaben sich nachfolgend fürs Endspiel zwei weiße Springer gegen einen schwarzen Turm bei jeweils vier Bauern, klare Stellungsvorteile für Jonas. Mit seinem installierten Freibauern im Finale dann gewinnbringend Dame gegen Springer und Bauer. Doch ein Fehlzug brachte noch ein glückliches unverhofftes Remis für Patrick. ak

Kleine Weihnachtsfeier der Schachjugend

13.12.2018  Bürgerhaus
Zum Jahresende fand im Bürgerhaus eine kleine Weihnachtsfeier für die Schachjugend statt, die von Karin Lichtmannecker, Anne Astner und Thorsten Huber organisiert wurde. 16 Kinder mit einigen Eltern ließen sich bei stimmungsvoller Atmosphäre Kinderpunsch und Plätzchen schmecken. Davor und danach wurde natürlich auch Schach gespielt, diesmal ausnahmsweise Tandem und Tridem. Im Mittelpunkt stand dabei die Ehrung von Jugendtrainer Helmut Gmeinwieser, ihm wurde von Jugend-Pressewartin Karin Lichtmannecker für sein großes Engagement mit einem Pokal und einem Präsent gedankt. Besonders hervorgehoben wurden dabei die meist guten Ergebnisse seiner Schützlinge in allen Klassen. Durch das regelmäßige und anspruchsvolle Training konnten sich viele FCE-Schachspieler in der vergangenen Saison wieder mit Meistertiteln und Teilnahmen bei den "Bayerischen" und sogar Deutschen Meisterschaften schmücken. Co-Trainer Martin Meier, der diesmal leider verhindert war, bekommt ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit. Im Rahmen dieser Feier konnte mit der erst sechseinhalb jährigen Melinda Hörmann ein neues Mitglied für die Schachjugend gewonnen werden, sie ist derzeit das jüngste Mitglied der Schachabteilung und schon seit einigen Wochen mit Begeisterung dabei.

U20-Ligen Rd2+3

Erste gewinnt gegen Fürth
Zweite verliert zweimal
08.12.2018  Neumarkt und Bürgerhaus   Ligamanager
Bayernliga FC Ergolding - SG Fürth  4:2
Als erstes gewann Maxi an Brett 3 relativ leicht. Der Gegner kannte die Sizilianische Eröffnungstheorie nicht gut und verlor bald darauf taktisch eine Figur, was Maxi nach und nach souverän verwertete.
Kurz danach glich Fürth aus, da Patrick an Brett 6 zu forsch angriff und dabei in einer taktischen Kombination die Qualität verlor. Nach forcierten Damentausch ließ sein Gegner auch keinerlei Gegenspiel mehr zu und gewann sicher.
Für die erneute Führung war Nicolas zuständig. Er wählte eine ruhige Eröffnung und lies seinen Gegner nie zu richtiger Entfaltung kommen. Nachdem er dann auch noch einen Freibauern auf der 7ten Reihe bekam, gab der Gegner kurz darauf auf.
Fürth glich wiederum an Brett 5 aus, wo Dimitris Gegner einige fragwürdige Bauernopfer für Initiative in der Poziani Eröffnung spielte. Dimitri unterschätze jedoch die Möglichkeiten des Gegners und nach ein paar unachtsamen Zügen verlor er ersatzlos eine Figur und damit auch die Partie.
Die spannendste Partie gab er auf Brett 1 zwischen Daniel und Joseph Homi. Daniel spiele eine seiner Lieblingsvarianten in der französischen Verteidigung, geriet aber nach ein paar Leerzügen stark unter Druck. Doch kurz bevor er völlig überpielt wurde (Fritz zeigt bereit +10 für Gegner an) verlor Homi plötzlich den Faden und machte mehrere schlechte Züge, so dass die Partie kippte. Da der Fürther dann auch noch in Zeitnot plötzlich mit sich selbst haderte und augenscheinlich resignierte gewannen wir hier glücklich.
Beim Stand von 3:2 für uns musste Jonas Partie an Brett 4 entscheiden. Jonas kannte die Aljechin Verteidigung seines Gegner nicht genau und hätte bei genauem Spiel schon in der Eröffnung einen Bauern verlieren müssen. Da sein Gegner dies jedoch auch nicht sah, ergab sich nach 3,5 Stunden ein interessantes Turmendspiel mit beiderseitigen Chancen. Jonas schaffte es hierbei eine klare Gewinnstellung zu erreichen, hatte aber nur noch 34 Sekunden Restzeit (er wird ohne Zeitaufschlag gespielt) auf der Uhr. Da sein Gegner nun auch seine Zeit unter 5 Minuten ablaufen lies (dann muss er auch nicht mehr mitschreiben) lies gab es ein hektische Blitzduell in dem Jonas mit 14 Sekunden Restzeit mattsetzte. sm

Landesliga Nord FC Ergolding2 - TSV Kareth-Lappersdorf  1,5:2,5
Mit drei Mann Ersatz anzutreten, war dann doch des Guten zu viel: Henrik Fesl blieb dieses Wochenende bei seinem Studium in Salzburg, Patrick Sowka musste in unserer Ersten Sebastian Astner vertreten, der durch seinen Jahresabschlussball verhindert war, und zu guterletzt wurde auch noch unser Vierer, Felix Handschuh, krank. So hielt aus unserer nominellen Zweiten diesmal leider nur Maria Kühne die Stellung.
Simon Lichtinger (1281) kam an Brett 3 gegen Wolfgang Ehrl (1454) schon nach dem 8. Zug in Vorteil, im 12. Zug gewann er einen Bauer, der Vorsprung wuchs vorübergehend auf über 3,5 Punkte an. Simon sah wie der Sieger aus, aber im 20. Zug übersah er eine Springergabel, die ihm nicht nur die Quali, sondern nachfolgend Haus und Hof kostete. Nach 42 Zügen und 1:54 Std. blieb nur noch die Aufgabe zum 0:1. An Brett 4 spielte Dominik Lieder (1288) gegen Niklas Bradl (1333) eine ausgeglichene Partie ohne besondere Vorkommnisse und so einigte man sich nach 2:11 Std. und 29 Zügen mit je einen Läufer und sechs Bauern auf ein friedliches Remis, zum 0,5:1,5. Am Spitzenbrett wurde Maria Kühne (1556) von Michael Wild (1550) nach der Eröffnung ziemlich in die Defensive gedrängt. Aber ab dem 11. Zug schaffte sie aber bald Ausgleich und konnte im 18. Zug einen Turm fesseln. Der Kareth-Lappersdorfer schaffte es nicht mehr, diesen zu retten, hatte aber wegen der schlechten Entwicklung von Marias Damenflügel noch einiges an Gegenspiel. Geschickte Verteidigungszüge von Maria, am Ende hatte sie einen Springer mehr und mit diesem und ihrer Dame gelang ihr im 34. Zug nach 2:22 Std. das Matt zum 1,5:1,5-Ausgleich. Alles hing nun an Christoph Fronhöfer (1467) an Brett 2, der mit Marius Grepmair (1470) einen scheinbar gleichwertigen Gegner hatte. Christoph kommt leider wegen seines Mathe-Studiums in Regensburg momentan nicht zum Schachspielen, holte sich im 7. Zug leider den verlorenen Gambit-Bauer nicht zurück, und dieser Nachteil setzte sich die gesamte Partie hindurch fort. Im 23. Zug dann noch ein Qualitätsopfer, das aber auch nicht mehr fürs rettende Ufer reichte. Interessant dann noch, wie es seinem Gegner gelang am Ende seinen Springer zu fangen. Nach langem Kampf, in 3:32 Std. und 46 Zügen mussten wir den Kareth-Lappersdorfern zum nicht unverdienten 2,5:1,5-Sieg gratulieren.
SK Kelheim - FC Ergolding2  4:0
Gegen die starken Kelheimer standen wir natürlich von vorn herein auf verlorenen Posten, sogar mit dem 0:4 musste gerechnet werden, wenn man eins und eins zusammenzählt. Nicht nur der DWZ-Schnitt von 1398:1700 sprach eine klare Sprache, auch an den Brettern zeigten die Kelheimer ihre Überlegenheit. Das 0:1 musste an Brett 4 Dominik gegen Naum Aumüller (1462) hinnehmen. Bis zum 22. Zug hielt der Ergoldinger ganz gut mit, aber dann kam mit g6 und öffnen seiner Königsstellung der schwere Fehler, der zum baldingen Matt nach 29 Zügen und 1:51 Std. führte. Ach Simon ging es an Brett 3 nicht viel besser gegen Florian Gold (1516). Wieder gewann Simon zunächst einen Bauer und hielt bis zum 20. Zug gut mit. Als sich aber ein schwarzen Läufer auf g3 in seine Königsstellung einnistete, gings langsam bergab. Dem Druck des Kelheimers mit Läufer, Turm und Dame wurde dem Ergoldinger dann doch zuviel. Dann noch ein schwerer Fehler im 36. Zug und nach 39 Zügen und 2:03 Std. war die Sache gelaufen. Christoph konnte gegen Tobias Schindler (1901) bis zum 17. Zug einigermaßen mithalten, war aber bis dahin schon leicht in Bedrängnis. Nach 22 Zügen und 2:28 Std. blieb nur noch die Aufgabe und die Gratulation dem überlegenen Gegner. Maria machte es ihrem haushoch überlegenen Gegenüber, Cornelius Mühlich (1924), nicht leicht, aber am Ende war auch sie nach 42 Zügen und 3:18 Std. machtlos. Aber erst nach ihrem 26. Zug geriet sie deutlich ins Hintertreffen, denn gegen ein starkes Freibauernpaar gabs, trotz verzweifelter Gegenwehr, keine Rettung.

Ndb-MM 3. Runde

Erste siegt in Vilshofen und bleibt Tabellenführer
Zweite gewinnt klar gegen Aham und ist weiterhin vorn
Dritte verliert zuhause gegen Rottal-Inn klar

25.11.2018  Vilshofen und Bürgerhaus   Ligamanager
Niederbayernliga:  SC Vilshofen - FC Ergolding   2,5:5,5
Auch der SC Vilshofen konnte in der 3. Runde der Niederbayernliga Ergolding nicht stoppen. Unsere Die Erste setzte sich beim Gastgeber Vilshofen eindeutig mit 5,5:2,5 durch. Sie verteidigte ihren Spitzenplatz mit gegenwärtig 6:0 Punkten souverän vor Titelfavoriten SC Ortenburg. Die wiederum mitspielenden fünf Jugendlichen kommten diesmal sogar erfreuliche 3,5 Pkt. für ihre Mannschaft einsammeln.
Die Einzelergebnisse in der Reihenfolge des Zieleinlaufes. Vladimir Simin (Brett 4) wählte die Moderne Verteidigung als Überraschung, Nach seinem Bauernverlust wendete sich das Blatt erst nach seinen Gunsten, als sich sein Gegenüber unerwartet eine Figur abknöpfen ließ. Als Erster der eingesetzten Nachwuchskräfte verbuchte Jonas Hammerl (5) vollen Punktgewinn. Das Albins Gegengambit beschehrte seinem Gegner Bauern- und zusätzlich Figurenverlust und gleichzeitige Aufgabe. Sebastian Astner's  (2) Damenfianchetto erlitt im Mittelspiel nach Qualitäts- und Bauernverlust Schiffbruch, keine Chance mehr bis zum bitteren Ende. Ronald Kühne (6) probierte sein Glück mit einem aktiven Läuferspiel, musste sich jedoch heftigen Angriffsversuchen erwehren. Ein Endspiel mit zwei Minusbauern kostete schließlich seinem Brettnachbarn Haus und Hof. Keine Schwierigkeiten für Maria Kühne (8) gegen eine unregelmäßige Eröffnungswahl ihres Kontrahenten, der immerhin ein 230 DWZ-Plus aufwies. Zuguterletzt nach dreimaliger Stellungswiederholung das einzige Tagesremis. Dimitri Alexandrov wurde ein Sizilianer vor die Nase gesetzt. Im Eifer des Endspielduells verlor sein Gegenspieler nach seinen wohlüberlegten Zügen die Orientierung incl. Figurenverlust und somit den ganzen Punkt. Ein tolles Duell mit offenem Visier lieferten sich Erich Kreilinger (3) und sein Vilshofener Spitzenmann beim Thema Königsindisch über 84 Züge. Sehenswert seine siegbringende Endspielführung mit zwei Leichtfiguren gegen einen restlichen Läufer, es war gleichzeitig der vorzeitige Mannschaftssieg. Das letzte Tagesgefecht ging bei Junior Daniel Lichtmannecker am Spitzenbrett ebenfalls bei einem Königsinder über die Bühne. Nicht weniger als drei Mehrbauern konnte der Ergoldinger nach spannendem Verlauf im Finale vorweisen und das war schließlich der Schlüssel zum nur erhofften Erfolg. ak

Bezirksliga-West:  FC Ergolding2 - SV Aham   6,5:1,5
Bericht vom deutlichen Mannschaftssieg zu Hause gegen den SV Aham in der Reihenfolge des Zieleinlaufes. Mit diesem nie gefährdeten Erfolg haben wir die schlimme Bilanz gegen Aham etwas aufgebessert.
Hans Meier - Wilfried Jagst (Brett 7) 0:1   Skandinavisch, 25 Züge. Wilfried erwischte einen Gegner, der über 600 DWZ weniger auf dem Buckel hatte. Dieser war der vorgesetzten Eröffnungswahl nicht gewachsen, verlor schon im 10. Zug die Dame und damit natürlich nach leichtem Spiel die Partie.
Tobias Haider - Anton Kosinoga (5) 0:1   Sizilianisch, 47 Züge, 1.36 Std. Nach der Eröffnung verfing sich ein Springer als Beute in Anton's Netz. Mit dieser Mehrfigur war der Rest der Vorstellung nicht mehr allzu schwer, konnte ohne viel Stress zu Ende gespielt werden.
Paul Hofmann (6) - Hans-Joachim Huber 1:0   Spanisch, 46 Züge. Bis zum Mittelspiel eroberte Paul ganz geduldig zwei spielentscheidende Bäuerlein, sodass im Endspiel einer davon als nicht zu stoppender Freibauer den Gegner zur Aufgabe zwang.
Patrick Sowka (4) - Andreas Haider 1:0   Moderne Verteidigung, 50 Züge, 2.23 Std. Von Beginn an hatte Patrick unübersehbar klare Stellungsvorteile. Das mündete nach umsichtigem Spiel zwangsläufig in Bauern- und zuletzt in Figurengewinne, d.h. ein sicherer Punktgewinn.
Rafael Sowka (8) - Siegfried Schmidt 1:0   Sizilianisch, 34 Züge, 2.32 Std. Rafael durfte sich mit dem 85-jährigen Altmeister Schmidt duellieren. Seine erforderliche Angriffslust brachte zuguterletzt ohne Erbarmen zuerst Quali- und dann Damengewinn und das war der Anfang vom Ende für den Ahamer. Das waren die fünf Gewinnpartien, die restlichen drei Partien wurden dann mit Remis notiert.
Borys Bilyavskyy (2) - Hans Jürgen Lichtmannecker 1/2   Sizilianisch, 31 Züge. Bis ins Mittelspiel wurde die Remisgrenze nicht überschritten, beiderseits kein Land in Sicht. Nachdem der Mannschaftskampf bereits entschieden war, einigte man sich auf ein friedliches Remis.
Giuseppe Valenza - Tobias Denk (1) 1/2   Pirc-Verteidigung, 34 Züge, 3.44 Std. Tobias eroberte zwar im Mittelspiel die Qualität mit einem Bauern weniger, doch seine geschlossene Stellung ließ kein aktives Gegenspiel zu, somit ebenfalls eine gerechte Punkteteilung.
Oliver Wöstmann - Anton Königl (3) 1/2   Englisch, 44 Züge, 3.50 Std. Als neben Borys zweiter Bad Griesbacher geschlauchter Spieler bekam ich die Englische Variante vorgesetzt. Ein eroberter Mehrbauer beruhigte etwas, doch urplötzlich mogelte der Ahamer einen Freibauern durch die Brettmitte, ich musste meinen Läufer opfern. Als Gegenpol etablierte ich auf a und b zwei Freibauern, jetzt musste mein Gegner einen Springer opfern. Das Ende vom Lied, sein verbliebener Mehrbauer mit jeweils leichtem Offizier brachte mit Remis keinen Gewinner. ak

Kreisklasse West:  FC Ergolding3 - SC Rottal-Inn4  0,5:3,5
Heute ein rabenschwarzer Tag für unsere Dritte. Aufgrund meines momentanes Formtiefs wurde den Jugendlichen der Vortritt überlassen.  Dies sollte sich als nicht allzu glückliche Entscheidung herausstellen. Rottal Inn kam, im Gegensatz zu ihrem Landshutspiel, deutlich verstärkt zu uns.
Zu Beginn lief es eigendlich gar nicht so schlecht an Brett 2. Dominik Lieder spielte gegen Konrad Maier, der gute 200 DWZ mehr hatte. Nach einer französichen Eröffnung, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der keiner einen Durchbruch schaffte. Nach 24 Zügen und 2:13 Stunden einigte man sich auf ein gerechtes Remis. Dominik schaffte es diesmal, sich seine Bedenkzeit gut einzuteilen und gegen einen routinierten Gegner dagegen zu halten, somit war der erste halbe Punkt auf unserem Habenkonto.
Als nächstes endete das Spiel auf Brett 3 zwischen Werner Decker und Adi Tarade. Der Rottaler hatte 100 DWZ mehr. Im Damenbauernspiel konnte Adi bis zum 13. Zug dagegenhalten. Dann verlor er eine Leichtfigur, kämpfte aber verbissen und verärgert weiter. Als sein Gegner dann aber im 30. Zug seine Dame gegen Adis Türme tauschte war es vorbei, 1,5:0,5 für Rottal.
Aber damit noch nicht genug. Auch an Brett 1 zwischen Simon Rueß und Felix Handschuh wurde die französische Eröffnung gewählt. Lange Zeit stand es ausgeglichen, aber im 20. Zug verlor Felix einen Bauern und im 27. Zug durch eine Fesselung einen Läufer. Er probierte noch einen Angriff auf den Königsflügel der aber von seinem Gegner abgewehrt werden konnte. Im 38. Zug war es dann erledigt, sein Gegner brachte noch einen Bauern auf die Grundreihe, es stand 0,5:2,5.
Die Hoffnung auf ein knappes Ergebnis war aber noch nicht aufgegeben. An Brett 4 hatten Simon Lichtinger und Andreas Erhardsberger ungefähr die gleiche DWZ. Auch hier handelte es sich um die französische Eröffnung. Simon schaffte es im 9. Zug einen Bauern auf die 7. Reihe zu bringen und den gegnerischen Königsflügel aufzureißen. Im 14. Zug schlug er gewann er die Qualität. Aber im weiteren Verlauf verspielte er seine klare Gewinnstellung. tl

Heusenstamm Sparkassen Open

FM Stefan Mooser erzielt gegen GM Leonid Milov (2481 ELO) ein Remis
22.-25.11.2018  Heusenstamm   Turnierseite   LIVE
A-Open: 245 Teilnehmer
Beide verzichten wegen der weiten Heimreise auf die Schlussrunde.

Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 6 7 Pkt GW FW DWZ ELO
92 31 FM Mooser Stefan 2269 ELO = 1 1 = = 0 - 3,5 2108 18    
172 73 Mooser Nicolas 2095 ELO 0 0 1 1 = = - 3 1887 11,5    

21. Senioren-Open Bad Griesbach

Anton Königl auf Rang 14 verbessert
Borys Bilyavskyy auf 21

18.-24.11.2018  Bad Griesbach   Turnierseite
In Bad Griesbach fanden vom 18. bis 24.November 2018 die 21. Senioren Schach Open statt. Der wiederum frühe Termin vor Dezember lockte in den neuen und vergrößerten Spielsaal 48 Teilnehmern incl. drei Titelträger aus vier Nationen in die Bäderstadt, wobei die Ergoldinger Schachabteilung diesmal mit einem Duo vertreten war. Das Turnier über sieben Runden in einem dortigen Kurhotel nahmen Borys Billyavskyy und Anton Königl in Angriff. Nach täglichen spannenden Duellen für alle Spieler und Kiebitze konnte sich der schon mehrmals teilnehmende Gunnar Johnsen aus Tromsö /Norwegen mit 5,5 Punkten und besserer Wertung knapp vor dem 8-maligen Turniersieger IM Josef Pribyl /Tschechien durchsetzen. Karl-Heinz Jergler vom SC Rottal/Inn kam auf 5 Pkt. und bester Wertung auf Platz 3 der Schlusstabelle. Das Turnier war wie schon erwähnt mit drei Titelträgern und auch sonst ungewöhnlich stark besetzt. Schach spielen und kiebitzen ist die eine Seite, fürs leibliche Wohl zu sorgen und mehrmalige Thermenbesuche in dieser schönen Gegend ist die andere Seite, ein guter Einklang ist da nicht unwichtig.
Vor Beginn der Veranstaltung wurde in einer Schweigeminute lobend an den im Februar verstorbenen Günter Zorn gedacht, er nahm in Bad Griesbach 13 Jahre lang teil. Runde 1: Die Aufwärmrunde verlief für uns Ergoldinger mehr als angenehm. Borys hatte einen mittelprächtigen Gegner, im Endspiel mit Vorteilen und damit auch Punktgewinn. Für mich durch Freilos ein kampfloser Punkt. Mein im Vorjahr bezwungener Gegner konnte erst ab Runde 2 antreten, für mich zwar ein Punkt aber keine Wertung. Runde 2: Borys erwischte CM Roman Krulich, erst im Endspiel verlor er die Übersicht und musste ihm gratulieren. Ich verlor gegen Ulrich Kötzsch (2058 DWZ) trotz Figurengewinn, versemmelte den Vorteil im Endspiel wieder wie meist in Zeitnot.
Runde 3: Mit Ulrich Huhn aus Berlin hatte Borys einen gleichwertigen Gegner. Nach heftigen Angriffen stand er auf der Kippe, doch die Schachgötting hatte ein Einsehen, sein Gegner stellte im Endspiel eine Figur ein und schon war das siegreiche Pendel auf Borys Seite. Ich erhielt als Lieblingsgegner Peter Sierian vom ESV Pocking, er quälte mich über 78 Züge zum angestrebten Remis, trotz eines Mehrbauern musste ich damit zufrieden sein.
Runde 4: Borys musste sich mit einem starken Gegner, Helmut Stoehr (1989) aus Altötting, auseinander setzen, hatte im Endspiel leichte Stellungsvorteile, musste jedoch zuguterletzt ein Remis durch Dauerschach akzeptieren. Ich erwischte mit Dr.Doris Lübbers eine eigentlich leichte Konkurrentin, die 84-jährige war jedoch mittels PC und Datenbank bestens vorbereitet. Mit einem Minusbauern im Rücken musste ich ihr Remisangebot annehmen.
Runde 5: Borys begnügte sich gegen den gleichstarken Jörg Busch aus Düsseldorf mit einem Salonremis nach 9 Zügen. Ich wurde gegen meinen wöchentlichen Schachpartner Heinz Ulmer aus Landshut-Kumhausen ausgelost. Für mich ein sicherer voller Punktgewinn nach Bauern- und Qualigewinn.
Runde 6: Borys durfte oder musste gegen den Turniersieger von 2010 Werner Kugelmann vom TSV Wertingen antreten. Er hielt sich bis ins Endspiel beachtlich, doch am Ende musste er erwartungsgemäß die Segel streichen. Der PC loste für mich den Gegner von Borys aus Runde 5 aus. Mit seinem Skandinavier konnte ich mich mit ungewohnter Eröffnung gut behaupten, Gewinnversuche durch ihn wären nicht ratsam gewesen, somit Remis.
Die letzte Runde 7: Borys bekam meinen Gegner aus Runde 3 namens Sierian vorgesetzt. Auch diesmal sein gewünschtes Kurzremis nach 10 Zügen. Bäumchen wechsle dich, diesmal bekam ich Borys Widersacher Stoehr aus Runde 4 mit über 300 DWZ-Plus als nicht leichte Aufgabe. Seine heftigen Angriffsversuche auf meinem Königsflügel konnte ich mit einem spielentscheidenden Remiszug abwehren und wie im Vorjahr 4 Punkte auf meinem Konto verbuchen.
Unsere erzielten Ergebnisse entsprechen den Erwartungen, mit etwas mehr Schachfortuna und Cleverness wären für uns Senioren noch bessere Platzierungen möglich gewesen. Angenehm für uns alle war die dort herrschende Atmosphäre, neben der Bewegung ist das tägliche Denktraining zur Förderung der Gesundheit sicherlich ein wichtigster Faktor. ak
Die ersten 6 Platzierungen und wir beiden Ergoldinger: 
1. Johnsen Gunnar, Tromsö, Norwegen            5,5 Pkt.   31,5
2. IM Pribyl Josef, SC Bamberg /CZE                5,5 Pkt.   29,5
3. Jergler Karl-Heinz, SC Rottal/Inn                 5  Pkt.     31,5
4. CM Krulich Roman, MSA Zugzwang München  5  Pkt.    31,0
5. CM Schatz Christian, SV Würzburg                5  Pkt.    29,5
6. Kötzsch Ulrich, SV Eiche Reichenbrand         5  Pkt.    28,5
 

Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 6 7 Pkt Bh DWZ ELO
14 20 Königl Anton 1882 + 0 = = 1 = = 4 25,5 +17 -8
21 17 Bilyavskyy Boris 1931 1 0 1 = = 0 = 3,5 26 +18 -4

 

Vereinsmeisterschaft - Rd3

Die Jugend gewinnt
Sebastian schlägt Vladimir - Patrick besiegt Erich
23.11.2018  Bürgerhaus   VMS
Erich Kreilinger - Patrick Sowka 0:1
   Spanisch, 59 Züge, 2.22 Std. Ein heisses beiderseitiges Tänzchen auf des Messers Schneide mit wechselseitigen Drohungen, am Ende mit einem doch überraschenden Resultat. Es begann schon mit der Eröffnung, seit wann beginnt Erich mit e4? Bis Pos. 14 Erich in Vorteil, anschließend Patrick im Plus mit Qualigewinn, Rückgabe dieser im 36. Zug. Sehenswert der Schluss bei gleichem Material, Patrick's beide Läufer mit Turm waren effektiver als die von Erich und das brachte den Erfolg.
Vladimir Simin - Sebastian Astner 0:1   Englisch, 34 Züge, 3.02 Std. Bei Vladimir kamen mit Blickrichtung Endspiel sage und schreibe 5 Bauern abhanden, wurden von Sebastian mit Genuss eingesammelt. Ein weiterspielen war aus diesem Grunde zwecklos geworden, der Punkt ging somit nach der Aufgabe souverän an den Titelverteidiger. Ja ja die Jugend hat es den älteren Routiniers wieder mal gründlich gezeigt.
Dimitri Alexandrov - Johann Kollmeder 1:0   Vierspringerspiel, 60 Züge, 4.20 Std. Leichte Stellungsvorteile für Johann bis ins Mittelspiel. Nach langem taktieren mit hin und her der Figuren bei gleichem Material kam Dimitri erst im Endspiel mit besserem Durchblick zum Erfolg. Nach Bauerngewinn und Turmzug auf h7 drohte matt im nächsten Zug, daher sofortige Aufgabe. Eine Option für Schwarz zum überleben wäre 60. Dxh6 +  Sf7 gewesen!
Tobias Arnold - Dominik Lieder 0:1   Sizilianisch, 21 Züge, 1.10 Std. In der Eröffnung passierte Tobias ein folgenschwerer Fehlzug. Im 12. Zug schockte ihn Dominik mit einem Springerschach und schon waren die weiße Dame und eine weitere Figur eine willkommene Beute. Der Punkt war dann logischerweise auf seinem Konto.
Thomas Lieder - Lukas Stessun 0:1   Damenindisch, 60 Züge, 1.45 Std. Thomas mit Mehrbauer im Mittelspiel im Vorteil. Das Blatt wendete sich ab dem 36. Zug, als sich sein Turm ohne Not im feindlichen Bauernnetz verirrte und das Zeitliche segnen musste. Ein siegbringender Freibauer blieb für Lukas übrig, auch ein Sieg, auf den fast keiner gewettet hätte.
30.11.: Rafael Sowka - Anton Königl 0:1   Holländisch, 66 Züge, 4.46 Std. Ich musste mich mächtig anstrengen, um die Hürde Rafael erfolgreich zu überspringen. Beim Versuch eines Figurengewinns blieb für mich nur ein Mehrbauer an der Angel. Als es jedoch im Endspiel, in dem mein Läufer erheblich stärker positioniert war als sein Springer, deren drei Bauern wurden mit Blickrichtung Umwandlung, war das lange Duell entschieden.
Martin Meier - Maxim Klein 0:1   Englisch, 21 Züge, 1.32 Std. Martin spielte mit Englisch seine Lieblingseröffnung, bei der er gegen Maxim jedoch gehörig ins schleudern kam. Im Mittelspiel hatte der noch 9-jährige Ergoldinger Nachwuchsspieler durch wohlüberlegte Angriffszüge einen ganzen Turm mehr auf dem Brett, Martin kapitulierte bei dieser hoffnungslosen Lage. ak

U20-Ligen Rd1

Knappe Niederlage gegen den Topfavorit
Maxi Lohr und Jonas Hammerl gewannen - Sebastian Astner Remis
17.11.2018  Bürgerhaus   Ligamanager
Eigentlich wären wir ja in der Vorsaison als Sechster abgestiegen, aber der Fünftplatzierte, SC Erlangen, verzichtete freiwillig auf einen Verbleib in der Bayernliga und stieg in die Landesliga-Nord ab. So dürfen wir ein weiteres Jahr in der höchsten Bayerischen Jugendliga mitspielen. Nach Abschluss der Einteilungen hat Noris-Tarrasch Nürnberg den Rückzug aus der Bayernliga erklärt, der freie Platz konnte leider nicht mehr ersetzt werden, und so spielen in dieser Saison nur sieben Mannschaften mit. Wenn für uns alles perfekt läuft, dürfte vielleicht ein dritter Platz hinter Regensburg und Augsburg in möglicher Reichweite sein, schaun ma mal...
BayernligaFC Ergolding - SC Bavaria Regensburg  2,5:3,5
Erfreulicherweise konnte unser Team in Bestbesetzung gegen die Topfavoriten aus Regensburg antreten. Diese mussten auf ihre Nummer 1, FM Jana Schneider (2206), verzichten, trotzdem sprachen die Zahlen beider Mannschaften für eine klare Niederlage unsererseits. DWZ-Schnitt: 1878:2033, also um 155 Punkte im Durchschnitt weniger für uns! Jugendleiter Helmut Gmeinwieser fürchtete sogar eine klare 0,5:5,5-Niederlage, aber ganz so schlimm wurde es dann doch nicht, wie auch Mannschaftsführer FM Stefan Mooser richtig voraussagte.
An Brett 3 ging Eric Gabler (2094) nach 13 Zügen und 51 Minuten auf das Remisangebot von Sebastian Astner (1928) ein, die Fritzanalyse zeigt zu diesem Zeitpunkt mit 0,3 Ausgleich an. Am Spitzenbrett konnte Daniel Lichtmannecker (1925) gegen Lars Goldbeck (2165) nur bis zum 9. Zug gut mithalten, dann brachte Lars' Läufereinschlag auf f7 die Vorentscheidung. Danach gings ziemlich schnell, Daniel fraß einen vergifteten Springer und übersah dabei ein Matt in drei Zügen, nach 16 Zügen und 1:40 Std. stand es 1,5:0,5 für die Gäste.
Aber dann wendete sich das Blatt, an Brett 4 spielte Maxi Lohr (1933) eine famose Partie gegen Georg Dechant (2043). Nach großer Rochade und einem Bauernsturm am Königsflügel hatte der Regensburger alle Hände voll zu tun. Im 18. Zug gelang Maxi ein Figurengewinn und entblößte dabei die gegnerische Königsstellung. Nach 20 Zügen zeigt Fritz ein Plus von über 7 Punkten für den Ergoldinger, und der Regensburger gab zurecht zum 1,5:1,5-Ausgleich auf. Und es ging positiv weiter: An Brett 4 hatte Jonas Hammerl (1717) zunächst bis zum 11. Zug gegen Elias Brüll (1863) kleine Nachteile, die danach aber ausgeglichen wurden. Der Regensburger wollte dann mit seinem Springer im 14. Zug einen Bauerngewinn vorbereiten, ermöglichte aber dadurch Jonas mit seinem Springer einen Doppelangriff zu starten, der ihm im 18. Zug die Qualität brachte. Nach 28 Zügen und ca. drei Stunden brachte Jonas überraschend sein Team mit 2,5:1,5 in Führung.
Die Regensburger mussten aber nicht lange schwitzen, denn an Brett 2, Nicolas Mooser (2003) gegen Cédric Oberhofer (2215) und an Brett 6, Dimitri Alexandrov (1762) gegen Alexander Ließ (1819), lagen sie zu diesem Zeitpunkt klar in Front. Nicolas war bis zum 23. Zug zwei Bauern hinten und versäumte danach mit einem Figurentausch einen Bauer zurückzugewinnen. Schließlich hatte der Regensburger eine drohende Springergabel, die dem Neu-Ergoldinger nachfolgend eine Figur kostete. Nicolas versuchte am Ende noch mit einem Damendauerschach den halben Punkt zum Mannschaftsremis zu retten, aber der Regensburger ließ nichts mehr anbrennen und siegte nach 52 Zügen doch noch sicher. Dimitri geriet schon ab dem 13. Zug ins Hintertreffen und verlor bei einem gekonnten Mattangriff des Regensburgers Haus und Hof. Im 19. Zug opferte Dimitri noch seine Dame, da hätte er aber auch gleich aufgeben können. Nach 3:15 Stunden und 43 Zügen durften die Ergoldinger ihren Gästen zum knappen, aber verdienten Sieg gratulieren. Das nächste Match findet am Samstag, den 08.12. in Neumarkt gegen die SG Fürth statt, nach DWZ wären wir dort die klaren Favoriten, mal sehn.

Zweite verliert in Moosburg
Nur Felix Handschuh gewinnt
Im letzten Jahr noch klarer Niederbayernliga-Meister, wollten wir heuer erstmals mit der Zweiten in der Landesliga antreten. Weil wir, zusammen mit Moosburg, um ein paar Breitengrade höher als Augsburg liegen, wurden wir vom Spielleiter der BSJ in die Landesliga-Nord eingeteilt. 
Landesliga Nord:  SC Moosburg - FC Ergolding2  3:1
Nach dem DWZ-Schnitt von 1565:1675 musste mit einer knappen 1,5:2,5-Niederlage kalkuliert werden, die aber dann leider doch etwas deutlicher ausfiel. Der Klassenerhalt wird wohl sehr schwierig werden.
Am Spitzenbrett machte Henrik Fesl (1596) gegen Benedikt Goderbauer (1991) schon in der Eröffnung ein paar positionelle Fehler und später zwei schlechte Züge. Das wars dann schon zum erwarteten 0:1. Patrick Sowka (1609) hätte an Brett 2 gegen Severin Stangl (1587) nicht unbedingt verlieren müssen, er lag bis zum 15. Zug mit einem Bauern leicht vorn. Der Moosburger gewann im 20. Zug den Bauer zurück, immer noch alles ausgeglichen bis zum 50. Zug. Dann entpuppte sich der Moosburger Springer im Endspiel stärker als der Ergoldinger Läufer und die Partie rutschte doch noch den Bach hinunter, schade, das wäre nicht unbedingt nötig gewesen. Aber noch schlimmer ergings unserem Team an Brett 3 zwischen Maria Kühne (1556) und Luis Hobmeier (1572). Die Ergoldingerin spielte gut, verlor aber im 21. Zug die Quali. Im 28. Zug leitete sie einen Mattangrigg mit Dame und Springer ein, der ihr ab dem 33. Zug einige klare Gewinnzüge bescheerte, die aber alle übersehen wurden. Aus Angst vor einem Dauerschach traute sie sich im 36. Zug nicht zum entscheidenden Schlag auszuholen, der ihr einen ganzen Turm gebracht hätte, Fritz zeigt hier +12,7 für Maria an. Im 40. Zug ließ sie sich noch ihren Turm fesseln und musste nach 44 Zügen mit Turm gegen Dame resigniert aufgeben. An Brett 4 an diesem Tag der Lichtblick, als Felix Handschuh (1500) gegen Lukas Goderbauer (1550) gewann. Er gewann im 10. Zug einen Bauer und irgendwann die Partie. Leider ist sein Partieformular ab dem 25. Zug nicht zu entschlüsseln. Am 08.12. hat unsere Zweite im Bürgerhaus zwei Heimspiele, zunächst um 10°° gegen Kareth-Lappersdorf und um 15°° gegen Kelheim. Ja, leicht wirds in dieser Liga sicher nicht.

Sportlerehrung Markt Essenbach

Sebastian Astner wurde geehrt
16.11.2018  Essenbach/Eskara
In der ESKARA in Essenbach stand die zweijährliche Sportlerehrung auf dem Programm. Begrüßt wurden die ca. 80 anwesenden Sportler und ihre Betreuer und Eltern von Bürgermeister Dieter Neubauer sowie vom stellvertretenden Landrat Fritz Wittmann, erklärende und lobende Worte durften dabei natürlich nicht fehlen. Für die Ehrung wurde auch der Mirskofener Sebastian Astner von der Schachabteilung des FC Ergolding vorgeschlagen. Seine erfolgreiche Teilnahme heuer bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U14 / 30. Platz im Mai in Willingen, und der Bayerische Vizemeistertitel waren die Grundlage. Als Belohnung erhielt Sebastian eine Urkunde und ein Badetuch. Diverse Sportgruppen wie z.B. die Leichtathleten (vom ETSV 09 Landshut), Moto Cross, Teakwando, Tischtennis, Fußball, Karate, Kegeln, Stockschießen und Schützen schickte der Moderator auf die Bühne.
Bei der rund zweieinhalbstündigen Veranstaltung wurden Getränke und eine deftige Brotzeit von der Marktgemeinde Essenbach kostenlos zur Verfügung gestellt. Zwischen den Ehrungen gab es mehrere Show-Einlagen mit Musik, Tanz und Akrobatik, die mit viel Beifall belohnt wurden. Mit besten Wünschen vor allem an die Sportler auf ein Wiedersehen in zwei Jahren ging die gelungene Veranstaltung zu Ende.

Ndb-MM - 2. Runde

Beide Mannschaften gewinnen knapp
... und beide bleiben Tabellenführer
11.11.2018  Bürgerhaus und Ergoldsbach   Ligamanger
NiederbayernligaFC Ergolding - SV Röhrnbach  4,5:3,5
In der zweiten Runde empfing unsere Erste den Meisterschaftsfavoriten aus Röhrnbach zum Spitzenduell. Trotz ersatzgeschwächter Aufstellung, aber auch die Gäste spielten mit viel Ersatz, konnte ein überraschender knapper 4,5:3,5-Sieg verbucht werden. Ergolding bleibt gegenwärtig an der Spitze der Tabelle. Die eingesetzten fünf Nachwuchskräfte schlugen sich prächtig, holten zusammen drei Punkte für den Gabentisch.
Als Erster konnte Sebastian Astner (Brett 2) die Gästeführung leider nicht verhindern. Ein vogelwilder Sizilianer brachte unnötigen Figuren- und Partieverlust. Ronald Kühne (6) folgte mit einer friedlichen Punkteteilung gegen Nimzoindisch, beiderseits keine Gewinnmöglichkeiten in Sicht. Eine feine Vorstellung von Jonas Hammerl (5) mit seinem Damengambit incl. Figurengewinn und Ausgleich für Ergolding. Der nächste halbe Punkt bei Daniel Lichtmannecker am Spitzenbrett beim Englischen Duell. Er parierte alle verzweifelten Angriffsversuche seinen Kontrahenten mühelos. Auch Vladimir Simin (4) quälte sich gegen einen Nimzoinder durch die Gegend, Minderbauern im Endspiel zwangen ihn zur Aufgabe. Ergolding's Schachdame Maria Kühne (8) erkämpfte das dritte Tagesremis. Alle Caro Kann-Gewinnversuche ihres Gegenübers wurden gekonnt entzaubert. Einen wichtigen Punkt zum erneuten Ausgleich schaffte Dimitri Alexandrov (7) gegen ein Damengambit. Er besetzte im Endspiel die gegnerische zweite Reihe und inszenierte eine spektakuläre gewinnbringende Mattdrohung. Zuguterletzt triumpfierte Erich Kreilinger (3) mit seinem geliebten Königsinder. Nach stundenlangem Geduldsspiel  mit Figurengewinn im sehenswerten Endspiel konnte sein Brettnachbar das drohende Matt nicht mehr verhindern, Sieg für ihn und die Ergoldinger Mannschaft. ak

Bezirksliga-West:  TSV Ergoldsbach - FC Ergolding2  3,5:4,5
Anton Kosinoga (Brett 3) - Georg Graf 1/2
   Damengambit, 35 Züge, 2.25 Std. So sehr sich Anton während der ganzen Partie auch anstrengte, er konnte seinen Brettnachbarn nicht in die Knie zwingen, nach Material- und Stellungsgleichstand rauchten beide die Friedenspfeife.
Ewald Halbritter - Johann Kollmeder (4) 0:1   Slaw. Damengambit, 39 Züge, 2.43 Std. Johann's Widersacher opferte in Verkennung der Lage im 18. Zug unerklärlich eine Figur. Das half ihm natürlich im Endspiel ohne Probleme beim einsammeln von einigen Bäuerlein, sicherte den Punktgewinn für die Mannschaft.
Günter Jenner - Thomas Lieder (8) 0:1    Sizilianisch, 37 Züge, 3.00 Std. Lange Zeit auf den 64 Feldern nichts los im Staate Dänemark, man dachte schon an einen Waffenstillstand. Erst Richtung Endspiel bekam Thomas Oberwasser, hatte schließlich ein Plus von Turm und einige Bauern vorzuweisen d.h. auch Pluspunkt für ihn und Ergolding.
Paul Hofmann (5) - Richard Westermeier 1/2   Geschl.Sizilianer, 49 Züge. Auch bei Paul war bei seinem ersten Einsatz nach einigen Jahren das Schießpulver noch nicht ganz trocken, keine Aussicht hüben und drüben auf jeglichen Erfolg und somit für ihn ein ungefährdetes Remis.
Michael Ruhland - Wilfried Jagst (6) 1/2   Skandinavisch, 30 Züge. Wilfried als Nachziehender steuerte einen wichtigen Teilerfolg für die Mannschaft bei. Nachdem beide Kontrahenten keine Gewinnmöglichkeiten erspähen konnten, einigte man sich auf eine sichere Punteteilung.
Dr. Karl Geschwendner - Patrick Sowka (2) 1:0   Damenindisch, 34 Züge, 3.10 Std. Bis ins Mittelspiel ein ausgeglichenes Duell, erst dann wurde Patrick's unter Dauerbeschuss stehende Königsstellung immer schwächelnder mit dem Ergebnis, Figurenverluste und gleichzeitig voller Punkt für den Ergoldsbacher.
Rafael Sowka (7) - Franz Szymaniak 1:0   Sizilianisch, 32 Züge, 3.16 Std. Sein Gegner machte es Rafael nicht besonders schwer, bis ins Endspiel kräftig Spielmaterial für seine Habenseite einzusammeln. Somit logischer Punktgewinn für ihn und gleichzeitig wurde der knappe Mannschaftssieg zum 4,5:2,5 eingefahren.
Anton Königl (1) - Roman Apfel 0:1   Italienische Partie, 39 Züge, 3.53 Std. Trotz eines Minusbauern zwang mich mein Gegenüber zu einer nicht aktiven Stellung. Im Endspiel erlaubte er mir auch noch Qualigewinn, doch die vorhandene altertümliche herkömliche Schachuhr verwehrte mir in Zeitnot den möglichen Gewinnzug bzw. den 40. Zug. Für mich ärgerlich, für Ergoldsbach nur noch Ergebniskosmetik. ak

Vereinsmeisterschaft - Rd2

Erich Kreilinger zusammen mit Vladimir Simin vorn
In der B-Gruppe führt Lukas Stessun

09.11.2018  Bürgerhaus   VMS
A-Gruppe: Jonas Hammerl - Rafael Sowka 1:0   Sizilianisch, 22 Züge, 1.33 Std. Rafael brachte seinen Sizilianer nicht in die richtigen Gänge. Ein vermeintlicher Bauerngewinn auf b2 hatte schließlich den Verlust seiner Dame verursacht. Doch Jonas machte es noch sehenswerter, er setzte mit seinem Springer den völlig unterentwickelten Rafael kurz und schmerzlos matt.
Johann Kollmeder - Vladmir Simin 0:1   Französisch Abtausch-V., 27 Züge, 2.55 Std. Bei verschiedenen Rochaden konnte Vladimir einen erfolgreichen Königsangriff starten, gegen diese Attacken konnte Johann keine ausreichenden Gegenmittel finden. Nach Qualigewinn gingen bei ihm langsam aber sicher die Lichter aus.
Sebastian Astner - Erich Kreilinger 0:1   Sizilianisch, 38 Züge, 3.10 Std. Leichte Stellungsvorteile bei Sebastian's Königsangriff bis ins Mittelspiel. Als er im 23. Zug mittels Springergabel die Quali und einen Bauern verlor, wendete sich das Blatt. Im 30. Zug Lg4+ wäre die zweite Quali fällig gewesen, so dauerte der siegreiche Zieleinlauf etwas länger, keine Chance mehr für Titelverteidiger Sebastian bei seinem Fehlstart.
B-Gruppe: Maxim Klein - Tobias Arnold 1:0   Damenbauernspiel, 29 Züge, 1.57 Std. Ab Zug 17 konnte Maxim seine Stellung vorteilhaft mit viel Übersicht ausbauen. Ein fehlerhafter Königszug im Endspiel kostete Tobias nach Abzugsschach die Dame und somit die ganze Partie.
Lukas Stessun - Martin Meier 1:0   Schottische Partie, 43 Züge, 1.42 Std. Lukas hatte im Mittelspiel nach Bauerngewinn klare Vorteile aufzuweisen. Martin spielte zu passiv, fand als Nachziehender kein Gegenmittel. Als dann im Endspiel zwei Mehrbauern die Bühne betraten, hatte er keine Lust mehr und gratulierte Lukas zum 1:0-Sieg.
Dominik Lieder - Thomas Lieder 1:0   Moderne Verteidigung, 49 Züge, 2.20 St. Ein interessantes Duell Vater gegen Sohnemann, das so hin und her wogte ohne Respekt zeigend von Dominik bis ins Endspiel. Als er dann zwei verbundene Freibauern aufs Brett zaubern konnte, war es um den Senior geschehen, der Punkt souverän eingesackt.
Nachholspiel am 16.11.: Anton Königl - Dimitri Alexandrov 1/2   Englisch, 74 Züge, 4.56 Std. Wieder so ein nerviges Marathongefecht wie in Runde 1. Dimitri attackierte mit aller Macht am Königsflügel ohne Rochade und ohne Erfolg. Im Gegenteil, im Mittelspiel konnte ich einen Zentrumsbauern rausstanzen. Bis zum Endspiel jedoch war ich bei jeweils Turm und Läufer mit zwei Bauern im Minus, war eigentlich zum scheitern verurteilt. Ein Fehlzug von Dimitri im Eifer des Zeitnotfinales brachte die Wende. Ein Freibauer verhinderte für mich Figurengewinn, so blieb nach Generalabtausch nur mein Randbauer übrig und der bedeutete schießlich eine Punkteteilung. ak

Ndb-Jgd-MM - 3. Runde

Dritte spielt in Schaibing Unentschieden
Vierte und Fünfte gewinnen klar

04.11.2018  Schaibing und Bürgerhaus   Ligamanager
Aus den drei erhofften Siegen wurde nichts, aber immerhin gelangen ein 2:2 gegen beim Tabellenführer in der Niederbayernliga und zwei klare Siege in der Bezirksliga.
Jgd-Niederbayernliga:  DJK-SV Schaibing - FC Ergolding3   2:2
Unser Vierer, Tobias Hampel (1031), spielte gegen Niklas Hofbauer (782) eine solide Partie, verpasste seinem Gegner bis zum 20. Zug zwei Doppelisolani, gewann dann einen Bauer, im 39. Zug noch einen und kurz darauf die Dame gegen einen Turm. Als Tobias dann mit einem Doppelangriff auch noch den Turm gewann, blieb nach 49 Zügen und 1:20 Std. nur noch die Aufgabe für den Schaibinger, mit 1:0 war der Grundstein zu einem eventuellen Sieg gelegt. Dominik Lieder (1288) gewann an Brett 2 im 10. Zug gegen Johannes Wagner (972) einen Bauer, verlor diesen aber wieder im 26. Zug. Als dann auch noch im 42. Zug sein entfernter Freibauer flöten ging, sah es ziemlich brenzlich aus. Er hatte dann auch noch Glück, dass der Schaibinger im Turmendpiel zuerst im 47. Zug, und dann nochmal im 52. Zug den Gewinn übersah. Nach 63 Zügen und 1:27 Std. stand es aber immer noch 1,5:0,5 für Ergolding.
Aber am Spitzenbrett hatte Simon Lichtinger (1281) gegen Gotthard Knödlseder (1751) absolut keine Chance. Der DWZ-Unterschied war doch zu groß und Simon geriet schon in der Eröffnungsphase ins Hintertreffen. Als dann der Schaibinger bereits im 7. Zug mit seinem Springer und einem Läufer auf c2 zielte, stiftete er damit größte Verwirrung im Ergoldinger Lager und Damenverlust im 10. Zug war die Folge. Sein verbissener Kampf um Wiedergutmachung, mit zwischenzeitlichen Qualitätsgewinn, war zwar aller Ehren wert, aber sein Gegner fühte die Partie souverän bis zum 31. Zug nach 1:46 Std. sicher nach Hause, es stand 1,5:1,5 und die letzte Partie an Brett 3 sollte entscheiden. Tat es aber nicht, denn Maxim Klein (1206) schaffte es nicht, gegen Sebastian Müller (985) den Sieg zu erringen. Maxim verlor bis zum 15. Zug eine Figur gegen zwei Bauern, gewann die Figur aber im 25. Zug zurück und hatte somit zwei Bauern mehr. Im 34. Zug übersah der Schaibinger eine gute Gewinnmöglichkeit, aber danach plätscherte das Spiel bei ungleichen Läufern unvermeidlich ins Remis zum Gleichstand von 2:2 nach 1:59 Std. Schaibing bleibt Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung vor unserer Mannschaft, punktgleich Dritter ist der SC Rottal. Es wird also noch spannend in der nächsten Runde am 27.01., wenn dann Schaibing im Rottal antreten muss.

Jgd-Bezirksliga-West:  FC Ergolding4 - SC Rottal2   4:0
Der Betreuer der Rottaler hatte alles versucht, aber leider konnte er nur drei Spieler nach Ergolding mitbringen. Somit stand es nach dem kampflosen Match an Brett 4 bereits 1:0 für die Gastgeber. Geschenkte Punkte sind natürlich lang nicht so schön, wie erkämpfte, aber sie zählen auch. An Brett 1 hatte Aditya Tarade (1283) wenig Mühe schon nach 14 Zügen und 38 Minuten sicher zum 2:0 zu gewinnen. Lukas Stessun (1243) gewann zwar an Brett 2 gegen Lukas Maier (833) erst im 13. Zug einen Bauer, aber der reichte um nach gutem Abtauschen nach 37 Zügen und 50 Minuten eine klare Gewinnstellung mit zwei Freibauern zu haben, 3:0 für Ergolding. Stefan Mundani (1065) spielte an Brett 3 wie immer sehr zuverlässig und profitierte von einem Fehler seines Gegners im 16. Zug, er gewann hintereinander eine Figur und die Qualität. Mit einem Turm mehr drang Stefan auf die zweite Reihe ein und nach 23 Zügen wäre das Matt zwar mit Damentausch zu verhindern gewesen, aber das übersah der Rottaler, und somit war nach bereits 58 Minuten der Endstand von 4:0 erreicht.
FC Ergolding5 - SK Landshut   3,5:0,5
In unserer fünften Mannschaft mussten zwei Ausfälle kompensiert werden, die beiden Ersatzspieler machten aber ihre Sache vorzüglich! An Brett 3 bretterte die erst 8-jährige Laura Huber (924) ihre Partie in insgesamt 19 Minuten (davon eigene Bedenkzeit nur 8 Minuten) herunter. Auf die Frage warum sie diesmal so schnell spielte kam die Antwort: "Das waren fast alles 'normale' Züge, da weiß ich schon, was ich machen muss." Ab dem 12. Zug kam sie klar in Vorteil, als sie einen Läufer fesselte, der ihr nicht mehr entrinnen konnte. Dann gings schnell, ihre Gegnerin "opferte" versehentlich einen Springer und achtete nicht mehr auf ihre Königssicherheit. Schon im 18. Zug gabs kein Entrinnen mehr und es stand 1:0 für Ergolding. Und auch der zweite Ersatzspieler Jacob Königsberger, der in dieser Saison erstmals eingesetzt wurde, machte an Brett 4 einen guten Eindruck. Er gewann im 8. Zug einen Bauer, im 22. Zug den nächsten, im 24. Zug einen Turm und nachfolgend auch noch einen Läufer. Und als der Landshuter dann noch seine Dame einstellte, war es bis zur Aufgabe nach 32 Zügen und 41 Minuten nicht mehr weit, 2:0 für Ergolding.
Christopher Jessen (1057) musste da an Brett 2 gegen Maximilian Hovorka (866) deutlich mehr kämpfen. Ausgeglichenheit bis zum 22. Zug, dann gewann der Landshuter einen Bauer und einen ganzen Turm und für Christopher gab niemand mehr einen Pfifferling. Danach wendete sich aber das Blatt, als der Ergoldinger zuerst einen harmlosen Bauer fesselte, und dann vehemennt mit seiner Dame ins feindliche Lager eindringen konnte. "Fritz" wechselte innerhalb ein paar Zügen von -7 auf +8! Der Landshuter übersah bei Christophers Mattangriff ein Fluchtfeld, opferte stattdessen einen Turm und gab kurz danach resigniert nach 39 Zügen und 1:23 Std. auf zum 3:0 für Ergolding, der Mannschaftssieg war gesichert. Am Spitzenbrett zwischen Paul Helmbrecht (1002) und Niels Hovorka (817) sah es nicht gut aus für Paul, der leider vergessen hat, sein Partieformular abzugeben. Jedenfalls hat er im späten Mittelspiel eine Figur verloren und der Landshuter versäumte es noch einen ganzen Turm einzuheimsen. Also die Chancen standen klar auf Verlust, aber dann gewann Paul irgendwie den Springer zurück, der Landshuter hatte "nur noch" zwei verbundene Freibauern. Paul kämpfte wie ein Löwe, gewann einen Bauer und am Ende nach etwa 1:30 Std. konnte der Landshuter mit seinem Randbauer nur noch ins Remis einwilligen. In der 4er-Tabelle führt FC Ergolding5 jetzt bei Punktgleichheit mit einem halben Brettpunkt Vorsprung vor FC Ergolding4, drei Punkte zurück der SC Rottal2. Die Vorrunde ist damit abgeschlossen, die Rückrunde beginnt am 27.01.

11. Höhenkirchner Jugendeinzelturnier

Zwei Pokale für Simon Lichtinger und Laura Huber
Weitere Top Sechs: Jonas Hammerl, Daniel Lichtmannecker und Maxim Klein

28.10.2018  Höhenkirchen   Vereinsseite
Diesmal machten beim gut organisierten Höhenkirchner Jugendturnier genau 100 Teilnehmer mit, davon 8 vom FC Ergolding. In der großen geräumigen Turnierhalle wurden sieben Runden im Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit gespielt.
U25: 12 Teilnehmer  Fortschrittstabelle  Rangliste
4. Jonas Hammerl 5 Pkt. 5. Daniel Lichtmannecker 4 Pkt.,
10. Dimitri Alexandrov 2,5 Pkt.
Jonas verlor in der ersten Runde gegen den späteren Turnierssieger Harald Koppen (SF Deisenhofen, 1965) und in der letzten Runde noch gegen den Turnierzweiten Kadir Özden (MSA Zugzwang, 1732). In der 5. Runde besiegte er Lorenz Gauchel (SK Germering, 1867) und dies reichte am Ende mit 5 Punkten zum guten 4. Rang. Direkt Dahinter folgte mit 4 Punkten Daniel, der gleich in der ersten Runde gegen die Bayerische U16w-Meisterin Verena Gauchel (SK Germering, 1603) eine Niederlage einstecken musste. Auch gegen deren Bruder Lorenz und gegen den Turniersieger konnte er nicht punkten und musste diesmal mit Rang 5 zufrieden sein. Schlechter erging es Dimitri, der mit mageren 2,5 Punkten auf Rang 10 landete. Ein Remis gegen Verena und zwei Siege gegen die beiden Letzten blieb seine ganze Ausbeute.
U14: 19 Teilnehmer  Fortschrittstabelle  Rangliste
8. Dominik Lieder 4 Pkt.
Dominiks Stärke liegt eher im Langzeitbereich, er war an 3 gesetzt, verlor dreimal und seine 4 Punkte reichten im breiten Mittelfeld nur zu Rang 8. Ein Punkt mehr und er wäre Dritter geworden.
U12: 20 Teilnehmer  Fortschrittstabelle  Rangliste
2. Simon Lichtinger 5 Pkt., 5. Maxim Klein 4,5 Pkt., 9. Jakob Paringer 4 Pkt.
Unsere Drei waren an 2, 4 und 12 gesetzt, mit 2, 5 und 9 erfüllten sie die Erwartungen. Überlegene Siegerin wurde sie starke Rumänin Blanca Pap (ohne DWZ), die nur ein Remis gegen die an Eins gesetzt Siri Marleen Prinzen (SC Tarrasch München, 1475) abgab. Simon besiegte in Runde 3 Maik Piffczyk (SC Garching, 1226), verlor dann gegen Blanca und spielte gegen seinen Vereinskameraden Maxim Remis. Am Ende dann noch ein Remis gegen Siri Marleen und dies reichte mit 5 Punkten gleichauf mit Maik und Siri Marleen zum glücklichen 2. Rang, denn erst in der Drittwertung hatte Simon einen Viertelpunkt mehr als Maik. Maxim kann mit seinen 4,5 Punkten und seinem 5. Rang durchaus zufrieden sein, er verlor nur gegen die beiden guten Mädchen. Jakob verbesserte seinen Startplatz um drei Plätze, hatte am Ende 4 Punkte und drei Niederlagen auf dem Konto, passt schon.
U10: 31 Teilnehmer  Fortschrittstabelle  Rangliste
8. Laura Huber 4,5 Pkt., (bestes Mädchen)
Laura war an 6 gesetzt und am Ende mit ihrem 8. Platz nicht ganz zufrieden. Sie verlor nur in Runde 3 gegen den späteren Sieger und DWZ-Favorit Roman Daugavet (SC Tarrasch München, 1139) und in der 6. Runde gegen Heinrich Grunert (SK München Südost, 1136). Und nach einem Remis in der letzten Runde gegen Arnav Sohoni (TSV Forstenried) hatte sie 4,5 Punkte auf ihrem Konto, ein halber Punkt mehr wäre der 5. Rang gewesen, bei 31 Teilnehmern durchaus ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.
Dass die U10er auch schon gut taktieren können, zeigt folgendes Beispiel: Laura sah in der letzten Runde, dass ihre Mitkonkurrentin um den Mädchenpokal ihre Partie gewinnen wird, und wusste, dass ihr selbst ein Remis im Kampf um den Pokal reichen würde. Sie bot also in ausgeglichener Stellung Remis, ihr Gegner nahm nach kurzer Überlegung an, und somit wurde Laura mit dem Mädchenpokal geehrt. Ihrem Trainer ist es immer lieber, wenn "seine Kleinen" bis zum letzten Bauer kämpfen, um auch das Endspiel gut zu lernen...

13. Int. Deizisauer Herbstopen

FM Stefan Mooser Dreizehnter
Sohn Nicolas steigert seine DWZ über die Schallmauer auf 2003
Auch Maxi Lohr sensationell von 1854 auf 1933

26.-29.10.2018  Deizisau   Turnierseite
Tabelle nach 7 Runden (89 TN - 1996 ELO-Schnitt) im A-Open:
13. FM Stefan Mooser 4,5 Punkte, 3 Siege, 3 Remis und 1 Niederlage
21. Maxi Lohr 4 Punkte, 2 Siege, 4 Remis und 1 Niederlage
31. Nicolas Mooser 4 Punkte, 3 Siege, 2 Remis und 2 Niederlagen (Gegner alle über 2000 ELO)

Vereinsmeisterschaft - Rd1

Fast "normale" Ergebnisse" zum Auftakt
26.10.2018  Bürgerhaus   VMS
Sebastian Astner und Patrick Sowka sind beim D2-D4-Lehrgang in Vorra und spielen nächste Woche nach. Und zwei weitere Partien der A-Gruppe fielen aus.
Dimitri Alexandrov - Jonas Hammerl   1/2   Caro-Kann, 32 Züge, 2.40 Std. Die Basis lautete Caro-Kann, Abtauschvariante. Nach dieser wurde fleißig abgetauscht und Beton angerührt. Trotz leichter Stellungsvorteile bot Jonas am Ende Remis, was Dimitri natürlich annahm.
Rafael Sowka - Borys Bilyavskyy   0:1   Sizilianisch, 53 Züge, 4.03 Std. Rafael spielte bei seinem Debut in der A voll auf Angriff, beide Seiten verzichteten auf die Rochade. Im Mittelspiel kam Borys in Vorteil, nach unnötigem Quliopfer von Rafael und Figurenverlust, auf Dauerschach spekulierend, war der Weg für den Ex-Meister frei zum vollen Punktgewinn.
Tobias Arnold - Thomas Lieder   0:1   Sizilianisch, 29 Züge, 1.49 Std. Nachwuchs Tobias spielte bei seinem ersten Einsatz bei der VMS gar nicht so schlecht, erst er 17. Zug Dc3 kostete seine Dame und damit die ganze Partie, ohne diese Hauptfigur gehen die Lichter meist schnell aus.
Martin Meier - Dominik Lieder   1:0   Sizilianisch, 76 Züge, 2.43 Std. Ein munteres Angriffsspiel von beiden Seiten, wobei beide im Mittelspiel nicht die optimalen Züge fanden. Martin verschmähte Damengewinn, Junior Dominik konnte sich rausmogeln, im Endspiel brachte dann ein früher ins Ziel startender Freibauer doch noch den Sieg.
Maxim Klein - Lukas Stessun   0:1   Damengambit, 73 Züge, 1,52 Std. Beide Nachwuchskräfte spielten ebenfalls erstmals in der VMS mit, konnten nach herzenslust die Messer wetzen. Bis ins Mittelspiel ein ausgeglichenes Duell. Als Mixim im 33. Zug die Quali opferte, gings langsam aber sicher bergab, vor allem, als er im 47. Zug die feindliche ungedeckte Dame nicht kassierte. Ab dem 60. Zug dann drei siegbringende Freibauern für Lukas.
Die drei restlichen Partien der ersten Runde sind für Freitag 02. November angesetzt.
Nachholspiele am 02.11.: Erich Kreilinger - Johann Kollmeder   1:0   Damenbauernspiel, 19 Züge, 1.04 Std. Die Eröffnung von Johann als Nachziehender war noch in Ordnung, doch ab dem 11. Zug kippte die Partie vollends. Mit einigen extrem schwachen Zügen spielte er Favorit Erich nach dessen Geschmack voll in die Karten, somit leichtes Spiel für ihn zum Punktgewinn.
Vladimir Simin - Anton Königl   1:0   Englisch, 57 Züge, 4.59 Std. Ein heisses Angriffsduell vor allem meinerseits über die volle Distanz. Im 16. Zug wählte ich statt Damentausch mit Bauerngewinn ein Läuferopfer für einen Bauern und das war lt. Fritz zu wenig. Ein zusätzliches Qualiopfer wäre eventuell der Schlüssel zum Erfolg gewesen. So brachte ich ihn nur zum schwitzen, waren im Endspiel zwei Läufer gegen einen Turm diesmal die Sieggaranten für Vladimir.
30.11.: Sebastian Astner - Patrick Sowka 1:0   Schottisch, 20 Züge, 1.59 Std. Sebastian schaltete mit seiner Eröffnung sofort in den Angriffsmodus mit Vorteilen, ab 7. Zug jedoch kam Patrick stellungsmäßig ins Plus. Mit dem 18. Zug von Sebastian wendete sich das Blatt zu seinen Gunsten. Von da an ging es rasend schnell zu Ende, eine zweizügige Mattdrohung war nicht mehr zu parieren. ak

Ndb-MM - 1. Runde

Alle drei Mannschaften gewinnen sicher
...und sind alle überraschend Tabellenführer!

21.10.2018  Straubing, Bürgerhaus und Landshut  Ligamanager
Niederbayernliga:  SC Straubing - FC Ergolding  2,5:5,5
In der ersten Runde der neuen Saison 2018/19 Spielklasse Niederbayernliga musste unsere Erste bei ihrem Angstgegner SC Straubing antreten. Nach spannenden Brettgefechten konnte diesmal ein überzeugender und klarer 5,5:2,5-Erfolg notiert werden. Als Randnotiz sei erwähnt, daß die vier eingesetzten Jugendlichen erfreulicherweise drei Siege zum Mannschaftsergebnis beitragen konnten.
Als Erster meldete Nachwuchs und Neuzugang Nicolas Mooser (Brett 3) vollen Punktgewinn. Sein Gegner konnte nach massivem Materialverlust nach Basis Holländisch im Endspiel nur noch die weisse Fahne hissen, eine beeindruckende Vorstellung zum Einstand. Es folgte Erich Kreilinger (5) mit Altindisch, auch hier ein ganzer Punkt für die Ergoldinger Habenseite. Er konnte ihn solange kneten, bis der Straubinger die Wahl zwischen Damenverlust oder Matt hatte. Junior Daniel Lichtmannecker (2) wählte die Englische Verteidigung, die Angriffsversuche seines routinierten Gegners incl. Qualitätsopfer verliefen bis zum bitteren Ende im Sande, Ergolding ging beruhigend mit 3:0 in Führung. Junior Sebastian Astner (4) begegnete seinem Brettnachbarn mit einem Damenfianchetto, wobei er im Laufe der Partie bei schwierigen Verteidigungsbemühungen eine Figur und der ganze Punkt verloren gingen. Am Spitzenbrett servierte der zweite Neuzugang Fidemeister Stefan Mooser die Reti-Eröffnung. Trotz plötzlichem nicht eingeplantem Figurenverlust konnte er im Endspiel dank Mehrbauern noch das einzige Remis des Tages erkämpfen. Den vorzeitigen Mannschaftssieg konnte schließlich der vierte Jungspund Dimitri Alexandrov (8) mit seinem angenommenem Damengambit verbuchen. Mit beherzten erfolgreichen  Angriffsversuchen auf der gegnerischen Königsseite zwang er seinen Kontrahenten zuguterletzt in die Knie. Anton Königl (7) konnte bei einem Sizilianer trotz Qualitätsgewinn nicht punkten, Fehlzüge in Zeitnot ließen das Duell unnötig wie ein Kropf wieder verlustig kippen. Als Letzter spielte sich Vladmir Simin (6) mit seiner Französischen Verteidigung siegreich ins Ziel. Eine ergatterte Mehrfigur sicherte ihm in einer wüsten Auseinandersetzung am Ende den Sieg. ak

Bezirksliga-West:  FC Ergolding2 - SC Straubing2  6,5:1,5
1. Rafael Sowka - G. Bromberger (Brett 8)  1:0  Italienische Partie, 39 Züge, 56 Min. Eine Partie mit einigen seltsamen Zügen schon in der Eröffnung, besonders auf schwarzer Seite. Mehrbauern mit aktiverer Stellung erzwangen die gegnerische Aufgabe nach dem Motto, wer den vorletzten Fehler macht der gewinnt.
2. V. Almendinger - Johann Kollmeder (7)  0:1   Spanier, 28 Züge, 1.51 Std. Johann erwischte beim Thema Spanisch einen großzügigen Gegner. Dieser hatte am Ende nur noch seine Dame und diverse Bauern, der Ergoldinger dagegen zwei Türme incl. Läufer, Springer und einen zusätzlichen Freibauern, somit Aufgabe als einzige Option.
3. Borys Bilyavskyy (2) - D. Schied   1:0   Zweispringerspiel, 16 Züge, 2.12 Std. Die Eröffnung des Straubingers kann locker mit Harakiri bezeichnet werden, für Ergolding's Senior nach größerem Materialgewinn keine Probleme, somit leichtes Spiel für ihn zum vollen Punktgewinn.
4. M. Jurasic - Tobias Denk (1)  1/2   Pirc-Ufimzew, 28 Züge, 2,21 Std. Im Laufe der Spitzenbegegnung beiderseits keine Vorteile zu erkennen, bei ausgeglichenem Stellungsbild incl. Material, somit konnte Tobias das Remisangebot seines Gegners ohne Bedenken annehmen.
5. Anton Kosinoga (6) - R. Kutheil   1:0   Damenindisch, 26 Züge, 2.22 Std. Anton ließ ebenfalls nichts anbrennen, die gegnerische Rochade verhindert als ersten Nadelstich. Im Finale dann einen tödlichen Freibauern in der gegnerischen Königsstellung installiert und schon war der Sieg spektakulär in trockenen Tüchern.
6. R. Dillmann - Patrick Sowka (5)  0:1   Italienische Partie, 49 Züge, 2.48 Std. Beide Seiten spielten voll auf Angriff, wobei Patrick zwei Mehrbäuerlein bis zum Endspiel erobern konnte. Das war der Schlüssel zum Erfolg, der Punktgewinn war dann ohne Mühe eingetütet.
7. A. Genau - Ronald Kühne (3)  1/2   Englisch, 39 Züge. Ein ausgeglichenes Figurenspiel beiderseits bis ins Endspiel, keine Vorteile auch mit der Lupe nicht zu erkennen, somit eine friedliche Punkteteilung bei fast identischer weißer und schwarzer Stellung bzw. Material.
8. Maria Kühne - J. Walentukiewicz (4)  1/2   Moderne Verteidigung, 43 Züge, 4.07 Std. Wie der Vater so die Tochter, keine Gewinnaussichten bis ins Endspiel, somit auf Vorschlag des Straubingers ein sicheres Remis mit halbem Punkt für die Mannschaftskasse. ak

Kreisklasse West:  SK Landshut2 - FC Ergolding3  1:3
Es fing schon spektakulär an, ich habe einen Photoapparat mitgenommen, dann kam Felix verspätet und schon waren die guten Vorsätze dahin. Vor lauter Streß habe ich es dann vergessen, Bilder zu machen.
Brett 4: Franz Xaver Westenthanner - Thomas Lieder 0:1. Ich versiebte schon die Eröffnung und rannte einige Zeit einem verlohrenen Bauern hinterher. Als ich diesen endlich ausgeglichen hatte, kam der nächste Patzer und ich übersah eine Läuferlinie die meine Dame und meinen g7 Bauer angriff mit anschlieschenden Turmverlust. Im 15. Zug hatte mein Gegner einen Turm und zwei Bauern gegen einen Läufer. Vor lauter Frust, warf ich meine übrigen Figuren in den Angriff und überraschte somit meinen Gegner, der nicht die optimalen Gegenzüge fand und eine Figur nach der anderen verlor. Nach 2:40 Stunden und 35 Zügen gab er auf. Ich hatte bis dahin zwei Leichtfiguren und zwei Bauern mehr und eine Stellung die nicht mehr vom Gegner zu halten war. Es stand nach einem Riesendusel von mir 1:0.
Brett 3: Dominik Lieder - Johann Vogl 1:0. Dominik spielte seine Partie souverän herunter. Zu keiner Zeit gelang es seinem Gegenspieler einen Angriff zu starten und er musste stets reagieren statt zu agieren. Im 26. Zug übersah der Landshuter eine Springergabel und verlor einen ganzen Turm, sieben Züge später stand es 2:0.
Brett 1: Felix Handschuh - Herbert Schuster 1/2. Leider kann wegen Fehler in der Notation das Spiel nicht mehr richtig nachvollzogen werden. Beide Spieler haben sich nichts geschenkt und die Vorteile schwappten hin und her. Im 27. Zug gelang dem Landshuter eine Springergabel und Felix verlor die Qualität. Er konnte sich aber bis ins Endspiel durchkämfen und hatte dann einen Läufer und einen Bauer gegen einen Turm. Man einigte sich nach 2:51 Stunden auf ein gerechtes Remis, der erste Mannschaftssieg in der Kreisklasse war damit schon perfekt.
Brett 2: Robert Weindl - Christoph Fronhöfer 1/2. Auch Christoph spielte bis zum 23. Zug eine gute Partie wobei sein Gegner dann für die letzten 17 Züge nur noch 11 Minuten Zeit hatte. Christoph stand zu diesem Zeitpunkt laut Fritz deutlich besser und hatte einen Bauer Vorsprung. In Zeitnot seines Gegners verlor er dann aber drei Bauern, man einigte sich dann aber doch noch auf Remis zum 3:1-Endstand für uns. tl

D1+TaSi-Lehrgang in Vorra

Laura Huber und Maxim Klein beim TaSi
19.-21.10.2018  Vorra
Laura und Maxim wurden erstmals zu einem Talent-Sichtungs-Lehrgang der Bayerischen Schachjugend nach Vorra eingeladen. Bericht von Thorsten Huber: "Wir sind gestern mit Maxim und seiner Oma gut hier in Vorra angekommen. Um 18 Uhr gab es Abendessen, danach wurden die Kinder in drei Gruppen eingeteilt. Laura ist bei Hans Brugger gelandet und ich habe das Gefühl, dass sie bei ihm sehr gut aufgehoben ist. Von 19.00 bis 21.00 Uhr war dann Training, das mit einem schriftlichen Test (Thema: Finde den besten Zug) begann. Heute ging es um 8.30 Uhr los, morgen nach dem Mittagessen ist der Lehrgang beendet. Laura war ja erst etwas skeptisch und wollte eigentlich gar nicht hierher. Jetzt fühlt sie sich wohl, hat mit Laura, Kristin, Svea und Veronika auch 'alte' Bekannte getroffen und genießt die gemeinsame Zeit mit ihnen und Maxim. Laura ist zusammen mit uns und Maxim außerhalb untergebracht, so dass die beiden sicher zum nötigen Schlaf kommen. Laura wäre im 'Hasenstall' einquartiert worden, nachdem sie aber zum ersten Mal hier ist war es ihr lieber bei uns zu schlafen. Heute nach dem Mittagessen haben sie um 13 Uhr wieder mit dem Training weiter gemacht. Ich bin mit ihr reingegangen, es war 'Monsterschach' angesagt. Training war bis 15 Uhr, bis 17 Uhr konnten die Kinder die Zeit wahlweise mit Fußball oder Tischtennis verbringen oder mit Hans und Ulrike wandern gehen. Maxim und Laura haben sich für Fußball entschieden. Seit 17 Uhr ist wieder Unterricht, um 18 Uhr gibt es Abendessen. Laura hat einige Blätter in der Mappe, ich seh nachher mal mit welchen Themen sie sich beschäftigten. U.a. stand die 'Bird-Eröffnung', 'Preußisch', 'Die 10 Gebote der Eröffnung' und 'Albins-Gegengambit' auf dem Programm. Wir sind gerade losgefahren und ein schönes, erfahrungsreiches Schachwochenende ist zu Ende." In den nächsten Tagen nach Auswertung der Test werden wir erfahren, ob sich die Talentsichtung für unsere Beiden auch hinsichtlich einer Nominierung für die D1-Kader gelohnt hat. Schachspielerisch hat es bestimmt etwas gebracht!

Ndb-Jgd-MM - 2. Runde

Leider ein kampfloses 4:0 für unsere Dritte
Die Vierte gewinnt 3:1 und die Fünfte 4:0

07.10.2018  Bürgerhaus   Ligamanager
Jgd-Niederbayernliga: FC Ergolding3 - SC Rottal-Inn   4:0 kl.
Alles war angerichtet, die Bretter aufgebaut, unsere vier Spieler (auch teilweise etliche km angereist) saßen in Bestbesetzung an ihren Brettern und warteten auf die Gäste. Dann kam der Anruf aus Pfarrkirchen: Einige Spieler mussten leider krankheitsbedingt absagen und somit geht das Match kampflos mit 4:0 an uns. Schade, unsere Vier hätten natürlich sehr gerne gespielt. Aber wenigstens konnten wir noch ein aktuelles Mannschaftsfoto "schießen"...

Jgd-Bezirksliga-West: SK Landshut - FC Ergolding4  1:3
Lukas Stessun (1243) sperrte an Brett 2 im 9. Zug seinen Läufer aus und hatte die nachfolgenden Züge Glück, dass dieser nicht verloren ging. Im 17. Zug verlor er die Qualität und es sah bis zum 21. ziemlich düster für ihn aus. Aber nach einem Fehler des Landshuters konnte er mit einer Springergabel die Quali zurückgewinnen. Er gewann dann zwei Bauern, tauschte ab und im 30. Zug gelang ihm nach insgesamt 45 Minuten ein Grundreihenmatt. Aditya Tarade (1283) kam am Spitzenbrett ab dem 15. Zug leicht in Vorteil, konnte im 24. Zug die e-Linie öffnen und hatte dann plötzlich drei Freibauern auf der 5. und 6. Reihe, die natürlich leicht zum Sieg nach 36 Zügen und 1:10 Stunden ausreichten. Unser Neuling Tobias Arnold kämpfte in einer abwechslungsreichen Partie durchaus gut mit, verlor aber nach Endspielfehlern, die der tüchtige Landshuter nützte und einen Bauer durchbrachte. Nach 44 Zügen und 1:37 Std. war der Anschlusstreffer zum 1:2 erzielt. Es lag nun an Stefan Mundani (1065) an Brett 3 das Werk zu vollenden. Im 12. Zug gewann Stefan zuerst den einen Springer und im 18. Zug den anderen. Bis zum 34. Zug musste er noch einen Mattangriff abwehren, dann machte er sich noch eine Dame und nach 42 Zügen und 2:15 Std. blieb nur noch die Aufgabe seiner Gegnerin.

SC Rottal-Inn2 - FC Ergolding5  0:4
Am Samstagabend um ca. 21°° musste leider unser Einser Paul Helmbrecht absagen, er lag mit 38,8° Fieber im Bett. Glücklicherweise konnte noch Ersatz gefunden werden, nicht nur zum Spielen, auch als Fahrer. Unsere Mannschaft rückte nach und an Brett 4 wurde die 8-jährige Laura Huber (924) eingesetzt. Bereits nach insgesamt 35 Minuten (Bedenkzeit je 90 Minuten), hatte unser Schnellspieler Martin Vladimirov (934) an Brett 2 das 1:0 erzielt. Er gewann im 10. Zug eine Figur, im 19. Zug die Dame und der Rest bis zur Aufgabe seines Gegners nach 25 Zügen war kein Problem. Jakob Paringer gewann an Brett 1 im 13. Zug einen Bauer, im 17. Zug die Dame und konnte nachfolgend mit Dame und Turm im 33. Zug nach 46 Minuten Matt setzen zum 2:0. Auch Christopher Jessen lieferte an Brett 3 eine feine Partie ab. Das wurde ihm allerdings leicht gemacht, weil er schon im 7. Zug die Dame gewann und nachfolgend überzeugend weiter spielte. Das Matt mit Dame und Springer nach 34 Zügen und 50 Minuten zum 3:0 war die logische Schlussfolgerung. Sechs Minuten länger brauchte "Ersatzfrau" Laura Huber. Sie wäre allerdings einige Male in arge Bedrängnis gekommen, wenn ihr Gegner die richtigen Züge gefunden hätte. Laura verlor zunächst eine Figur, gewann im 15. Zug einen Turm, hatte somit die Qualität. Als sie dann im 28. Zug auch noch die Dame gewann, war die Sache geklärt und sie setzte nach 56 Minuten zum 4:0-Sieg matt. In der Tabelle führt jetzt FC Ergolding 5 vor unserer Vierten.

Deutsche Ländermeisterschaft

Sebastian Astner nach 7 Runden mit 4 Punkten
02.-07.10.2018  Würzburg   Turnierseite
Sebastian Astner (1896 DWZ) wurde zur Deutschen Ländermeisterschaft nach Würzburg für Mannschaft Bayern2 eingeladen. Er machte einen sehr guten Auftakt und gewinnt an Brett 4 in einer tollen Partie gegen seinen "ewigen" Rivalen Benedikt Huber, SK München Südost, 2081 DWZ/2116 ELO).
Runde 1: Benedikt Huber (Bayern1, 2081 DWZ) - Sebastian  0:1  Partie
Runde 2: Sebastian - Marc Schallner (Württemberg2, 1931)  1/2   Partie
Runde 3: Nils Richter (Württemberg1, 2035 ELO) - Sebastian   1:0   Partie
Runde 4: Sebastian - Madita Mönster (SG Bremen/Niedersachsen, 1857 ELO)  1:0   Partie
Runde 5: Steffi Arnhold (Sachsen2, 1955) - Sebastian  0:1  Partie
Runde 6: Sebastian - Cedric Chassard (Saarland, 1786 ELO)  1/2  Partie
Runde 7: David Musiolik (Rheinland-Pfalz, 2057 ELO) - Sebastian   1:0  Partie
Bayern2 am Ende nach Startrang 15 mit 6 Mannschaftspunkten und 26,5 Brettpunkten wieder auf Rang 15. Sebastian steigerte bei diesem Turnier mit seinen drei Siegen und zwei Remis seine DWZ von 1896 auf 1928, wir gratulieren!

Bamberger Jugendopen

Maxi Lohr gewinnt die U16
03.10.2018  Bamberg   Turnierseite   Ergebnisliste U16
Maxi besiegte nach einem leichten Auftaktsieg in der 2. Runde den Turnierfavorit Jon Englert (TV Großostheim, 2014) und ließ danach nichts mehr anbrennen. Es folgten fünf Siege und er lag am Ende mit 6,5 Punkten klar vor Arthur Paul (SW Nürnberg Süd, 1716) mit 6 Punkten und Jon Englert mit 5 Punkten. Maxi bot damit in seinem ersten U16-Turnier eine überzeugende Leistung, wir gratulieren!

38. Münchner OIS

Nicolas Mooser super - von StPl 57 auf Rang 20
25.09.-03.10.2018  Unterhaching   Turnierseite
Nicolas mit Startnummer 57 im A-Open (77 TN) nach 9 Runden mit 5 Punkten auf Rang 20
Fortschrittstabelle   Partien

Einen sensationellen Start legte Neuzugang Nicolas Mooser (1855 DWZ/ELO) beim Offenen Internationalen Schachturnier in der Hachinga-Halle hin.
1. Runde - Brett 19: Nicolas - Kessler Jan (SC Unterhaching, 2089 ELO)  1:0
2. Runde - Brett 11: Böhm Jürgen (SF Brackel, 2167 ELO) - Nicolas  0:1
3. Runde - Brett 8: Nicolas - Böhm Uwe (Münchner SC, 2065 ELO)  1:0
4. Runde - Brett 3: Nicolas - IM Köpke Christian (SC Garching, 2347 DWZ) 1/2
5. Runde - Brett 2: IM Reich Thomas (FC Bayern München, 2360 ELO) - Nicolas  1:0
6. Runde - Brett 9: Bergauz Avigdor (SK München Südost, 2199 ELO) - Nicolas  1:0
7. Runde - Brett 12: Nicolas - Bergerhoff Andreas (SK Bruckmühl, 2101 ELO)  1/2
8. Runde - Brett 14: Dr. Theodor Schleich (Münchener SC, 1992 ELO)  0:1
9. Runde - Brett 11: Nicolas - Stocker Rupert (SC Gröbenzell, 2097 ELO)  0:1
Nicolas steigerte seine DWZ bei diesem Turnier von 1855 sensationell auf 1951, und ist damit als noch 13-Jähriger die Nummer 1 unter unseren U20-Bayernliga-Spielern, herzlichen Glückwunsch!

Mitgliederversammlung 2018

Schachabteilung bleibt auf Erfolgskurs
28.09.2018  Ergoldinger Stuben
Der Versammlungsraum war wieder bis auf den letzten Platz besetzt, es mussten sogar noch Stühle reingetragen werden, als stellvertretender Abteilungsleiter Anton Königl am Freitagabend pünktlich um 19:03 in den Ergoldinger Stuben die ca. 32 Mitglieder (davon 21 Jugendliche und Kinder und deren Eltern) zur Mitgliederversammlung der Schachabteilung begrüßte. Unter ihnen auch der 1. Vorsitzende des FC Ergolding, Kevin Bellmann, der wegen eines Feuerwehreinsatzes um ein paar Minuten später kam, und den Niederbayerische MIVIS-Referent, Franz Hufnagl, der wie immer extra aus Regensburg anreiste. Weil sich Abteilungsleiter Prof. Dr. Markus Mock für ein halbes Jahr in den Staaten aufhält, musste/durfte Anton Königl diesmal die Versammlung leiten. Zu Beginn wurde an die beiden kürzlich verstorbenen, langjährige Mitglieder Günter Zorn (80,Gründungsmitglied) und Ludwig Glas (83) gedacht. Leider war auch der Gründer der Schachabteilung Eckart Dietl, seit Beginn dabei, diesmal nicht anwesend.
Um die Jugendlichen und Kinder frühzeitig mit ihren Eltern entlassen zu können, startete dann wie immer Jugendleiter Helmut Gmeinwieser mit seinem Tätigkeitsbericht. Die Mitgliederzahl der Abteilung ist von 86 auf 83 leicht gesunken, aber wir sind immer noch der Mitgliederstärkste Verein Niederbayerns. Der Anteil der Jugendlichen beträgt derzeit 65%, und fast jede Woche stoßen neue Kids in die vier Trainingsgruppen von montags bis donnerstags jeweils von 16:30 bis 18°°, dazu. Der Jugendleiter benötigte ca. 35 Minuten um die vielen Ereignisse der vergangenen Saison Revue passieren zu lassen. Die FCE-Schachjugend startete bei 18 Meisterschaften und insgesamt bei über 100 Events, hier nur die wichtigsten: Dimitri Alexandrov gewinnt das B-Open in Ortenburg; Niederbayerische Schnellschachmeister: U25 Daniel Lichtmannecker und U12 Martin Vladimirov; Niederbayerische Meister: U18 Dimitri Alexandrov, U16 Daniel Lichtmannecker, U14 Sebastian Astner, U12 Simon Lichtinger und U10 Christopher Jessen; im GRENKE-B-Open wird Daniel Lichtmannecker Zwölfter; Bayerische Jugendmeisterschaften: Sebastian Astner (U14) und Maria Kühne (U16w) wurden Virzemeister und qualifizierten sich damit für die "Deutschen", unter die Top-Ten kamen: U14 - 4. Maxi Lohr, U10w - 9. Laura Huber und U18 - 10. Dimitri Alexandrov, sowie in der Off-U25-Klasse - 10. Daniel Lichtmannecker; Jonas Hammerl gewinnt das Rapidturnier in Deisenhofen, Maxi Lohr in Postbauer-Heng und Sebastian Astner in Garching; Rapidgesamtwertung U14 - 1. Sebastian Astner, 2. Maxi Lohr; Deutsche Jugend-Meisterschaften: 17. Maria Kühne (U16w), 30. Sebastian Astner (U14); DSAM in Leipzig: 13. Felix Handschuh, 30. Maxim Klein, 31. Gabriel Mock; Ergoldinger Jugend-Open zwei Sieger: Sebastian Astner (U14) und Maxim Klein (U10); weitere Top-Fünf: U16 - 2. Daniel Lichtmannecker, 3. Maria Kühne, U14: 3. Patrick Sowka, U12: 3. Simon Lichtinger, U25: 4. Ronny Rahman, U8: 5. Laura Huber; BayU14MM-Finale: Zweiter und für "Deutsche" qualifiziert: FCE mit Sebastian Astner, Maxi Lohr, Patrick Sowka und Felix Handschuh; U16MM-Finale: Dritter FCE mit Daniel Lichtmannecker, Gabriel Mock, Maria Kühne und Simon Lichtinger. Vom PSV Dorfen kam ein prominenter Neuzugang zum FC Ergolding, Nicolas Mooser (1855 DWZ), der momentan beim OIS in München für Furore sorgt. Sein Vater FM Stefan Mooser (2289 ELO) wird unsere 1. Mannschaft erheblich verstärken, wir wünschen beiden viel Spaß und Erfolg bei uns! Anschließend führte der Jugendleiter die Siegerehrung der Jugend-Vereinsmeisterschaften durch, wobei die ersten Drei jeder Altersgruppe mit Pokalen, die restlichen der U8 bis U12 mit Urkunden ausgezeichnet wurden. Dabei bekam natürlich der Vereinsjugendmeister aller Klassen, Patrick Sowka, den größten Pokal. Danach wurden unsere vierzehn besten Jugendlichen mit zwei Gold-, fünf Silber- und sieben Bronzemedaillen bedacht, die für erfolgreiche Teilnahmen bei den Bayerischen Meisterschaften vergeben werden. Gold erhielten Sebastian Astner und Maria Kühne, Silber Maxi Lohr, Dimitri Alexandrov, Patrick Sowka, Felix Handschuh und Laura Huber, Bronze gab es für alle andeen Teilnehmer bei den Bayerischen. Der Jugendwart bedankte sich bei allen Helfern und Fahrern und insbesondere bei Karin Lichtmannecker, die dafür sorgt, dass die Ergebnisse der Schachjugend fast jede Woche in der Landshuter Zeitung erscheinen.
Nachdem kurz nach 20 Uhr unsere Jugendlichen und Kinder mit ihren Eltern den Heimweg angetreten hatten, wurde die Lage überschaubar, denn nur noch die Erwachsenen und einige Jugendliche verfolgten die weitere Versammlung. Anton Königl führte die Siegerehrung für die Vereinsmeisterschaften der Erwachsenen durch. Die Pokale gingen an den neuen erst 14-jährigen Vereinsmeister Sebastian Astner, an Vizemeister Erich Kreilinger und an den Dritten Markus Mock; beim Schnellschach erneut an den 16-jährigen Daniel Lichtmannecker, an Vladimir Simin und an Erich Kreilinger und beim Blitz an Erich Kreilinger, Tobias Denk und Patrick Sowka. In seinem Bericht erwähnte Königl die besten Ergebnisse der Erwachsenen, wobei vor allem wieder der sehr gute dritte Platz in der Niederbayernliga, nur einen Punkt hinter dem Aufsteiger SK Passau und dem SC Grafenau hervorgehoben wurde. Daneben erwähnte Königl einige gute Ergebnisse unserer Senioren bei Niederbayerischen und Bayerischen Meisterschaften und bei diversen Turnieren.
Gerätewart Martin Meier wurde leider kurzfristig krank, aber er ließ verlauten, dass er die Inventur gemacht hat, dass die Schachutensilien weitgehend in Ordnung sind und die hauseigene Schachbücherei auf über 170 Stück angewachsen ist. Schatzmeister Ronald Kühne berichtete in kurzen Worten über die etwas schlechter gewordene Finanzlage, die fast einzige Einnahmequelle sind die Startgelder und Sponsoren unseres traditionellen Jugendopens. Die Mitglieder werden gebeten, nach Sponsoren für unsere Abteilung Ausschau zu halten. Rechnungsprüfer Dr. Stephan Fickel musste die Versammlung leider frühzeitig wegen einem anderen Termin verlassen, ließ aber durch den Jugendleiter verkünden, dass die Kassenprüfung durchgeführt wurde, es dabei keinerlei Beanstandungen gegeben habe, die Bücher ordungsgemäß und einwandfrei geführt wurden und um die Entlastung gebeten werden konnte, die dann auch einstimmig erteilt wurde. Königl referierte danach über den externen und internen Spielbetrieb der Saison 2018/19, die diesmal wieder mit drei Mannschaften (eine in der Niederbayernliga, eine in der Bezirksliga-West und eine in der Kreisklasse-West, um die sich wieder Thomas Lieder kümmern wird) absolvieren wird, und über die bevorstehenden Vereinsmeisterschaften ab Oktober. Lieder berichtete über das zufriedenstellende Abschneiden "seiner" Dritten und hofft auch in der kommenden Saison auf gute Ergebnisse. In einer offenen Diskussion wurde anschließend wieder das Thema "Nachfolger für den Jugendwart" angesprochen, denn "ewig" wird der 79-Jährige auch nicht weitermachen können. Und als weiteres wurde angesprochen, dass demnächst die bestehende Chronik aktualisiert und auf dem Laufenden gehalten werden sollte. FCE-Vorsitzender Kevin Bellmann freute sich zur Abteilungsversammlung eingeladen worden zu sein und dass die Schachabteilung eine durchaus sehr gut funktionierende Abteilung sei, wie er den Berichten entnehmen konnte. Er wird immer gerne wiederkommen und bot jegliche Unterstützung seitens des Hauptvereins für die Schachabteilung an. Gegen 21:20 Uhr schloss Königl die Versammlung und wünschte allen eine erfolgreiche Saison.

17. Forchheimer Sparkassen-Open

Maxi Lohr von StPl 17 auf Rang 11
In der U14-Wertung Zweiter - 9 DWZ dazugewonnen
21.-23.09.2018  Forchheim/Heroldsbach   Turnierseite   
Maxi Startnummer 17 im B-Open (64 TN) nach 5 Runden mit 3,5 Punkten auf Rang 11
Fortschrittstabelle   Ratinggruppen   DWZ-Auswertung
Ein gutes Turnier spielte der 14-jährige Maxi Lohr (1844 ELO/ 1829 DWZ) beim Forchheimer Schachturnier in der Hirtenbachhalle in Heroldsbach.
1. Runde - Brett 16:  Maxi - Hummel Thomas (SK Neumarkt, 1870 ELO)  1:0
2. Runde - Brett 3:  Kraus Sebastian (SC Jäklechemie, 1901 DWZ) - Maxi  1:0
3. Runde - Brett 19:  Maxi - Hoppstädter Daniel (Kirkel, 1609 DWZ)  1/2
4. Runde - Brett 16:  Grabs Peter (SC Empor Potsdam, 1594 DWZ) - Maxi  0:1
5. Runde - Brett 10:  Maxi - Glück Ulrich (MSA Zugzwang, 1741 ELO)  1:0

Ndb-Jgd-MM - 1. Runde

Zweimal 2:2 - Ausgeglichener Auftakt
16.09.2018 - Ligamanger
Zum Start in die neue Saison war Jugendleiter Helmut Gmeinwieser mit diesmal nur zwei Absagen in drei Mannschaften durchaus zufrieden, im Vorjahr waren es in der ersten Runde acht Absagen, bei allerdings sechs Mannschaften. Die 1. Mannschaft ist in die Bayernliga verblieben und die Zweite in die Landesliga Nord aufgestiegen, beide haben ihr Debüt am 17. November. Auf niederbayerischer Ebene sind die dritte bis fünfte Mannschaft im Einsatz.
Jgd-Niederbayernliga: FC Ergolding3 - SC Straubing   2:2
Am Spitzenbrett spielte Simon Lichtinger (1281) gegen Ralf Dillmann (1473) eine hervorragende Partie und eroberte drei Mehrbauern. Leider willigte er dann nach 45 Zügen und 1:13 Std. bei ungleichfarbigen Läufern in das Remisangebot seines Gegners ein. Die häusliche Analyse ergab, dass er mit einem Tempozug den Straubinger in Zugzwang gebracht hätte, was schließlich einen klaren Sieg ergeben hätte. An Brett 4 konnte Aditya Tarade (1283), der in die Dritte aufgerückt war, weil unser vierter Spieler verhindert war, gegen Eduard Herzog gut mithalten, verlor aber nach einer schönen Kombination seines Gegners eine Figur, die aber der Straubinger bald darauf zurückgab. Das Turmendspiel mit einem Mehrbauer war dann eine sichere Angelegenheit für Adi, der somit die 1,5:0,5-Führung nach 49 Zügen und 1:18 Std. erzielte. Aber zwei Minuten später war das wieder Geschichte, dann Maxim Klein (1206) hatte gegen den tüchtigen Simon Feiertag an Brett 3 keine Chance, als dieser ihm im 16. Zug die Rochade vermasselte. Den Rest spielte der Straubinger gekonnt nach Hause und setzte im 27. Zug zum 1,5:1,5-Ausgleich matt. Über zwei Stunden länger dauerte die Partie an Brett 2 zwischen Dominik Lieder (1288) und Luca Haake (1049), es ging ja noch um den Mannschaftssieg. Die beiden kämpften erbittertert um den ganzen Punkt, Dominik hatte in Mittelspiel leichte Vorteile, konnte diese aber nicht verwerten. Das Endpiel hätte dann der Straubinger beinahe gewonnen, wenn er seinen Läufer nicht abgetauscht hätte. Das Bauernrennen ging unentschieden aus, und nach 3:24 Std. und 73 Zügen stand es mit diesem Remis gerecht 2:2. 
Jgd-Bezirksliga-West: FC Ergolding5 - FC Ergolding4   2:2
Lukas Stessun (1243) lag nach der Eröffnung gegen Jakob Paringer (778) um einen Bauer vorn, und konnte diesen kleinen Vorsprung bis zum 38. Zug halten. Dann tappte er mit seinem zu aktiven König in ein Mattnetz; nach 46 Zügen und 1:06 Std. stand es 1:0 für die Fünfte. Kurz darauf stellte an Brett 3 Neuling Tobias Arnold für die Vierte den Ausgleich her, als er nach 24 Zügen und 1:08 Std. gegen Christopher Jessen (1057) gewann. Letzterer war bis zum 19. Zug leicht in Vorteil und hätte dann einen Bauer gewinnen können. Ein herrlicher Bauervorstoß von Tobias brachte dann die Entscheidung auf der Grundreihe mit einem Turmgewinn, Kompliment für den 15-jährigen Neueinsteiger! Unser Schnellspieler Martin Vladimirov (954) hielt an Brett 2 gegen Routinier Stefan Mundani (1065) bis zum 13. Zug gut mit, aber dann gewann Stefan mit einer schönen Kombination die Qualität und einen Bauer. Nach 51 Zügen und 1:11 Std. war der Sieg für Stefan zum 2:1 für die Vierte eingetütet. Zur Förderung des Mädchenschachs beim FCE ließ der Jugendleiter an Brett 4 zwei Mädchen gegeneinander spielen. Die in letzter Zeit sehr trainings- und turnierfleißige 8-jährige Laura Huber (924) überzeugte dabei gegen die 11-jährige Lavinia Dreiling mit einem sicheren Sieg. Laura gewann schon nach fünf Zügen die Dame gegen zwei Figuren und hatte dann jederzeit das Heft in der Hand, übersah aber etliche Male ein Matt in wenigen Zügen. Die tapfer weiterkämpfende Lavinia konnte aber schließlich ein Matt nach 66 Zügen und 1:54 Std. nicht verhindern. Mit dem 2:2 können beide Mannschaften zufrieden sein.

Ludwig Glas †

Die FCE-Schachabteilung trauert um ihr langjähriges geschätztes Mitglied, das am 8. September 2018 plötzlich und unerwartet verstorben ist. Wir werden Ludwig in unserer Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

12. Int. Ortenburger Open

Henrik Fesl im B-Open von Startplatz 12 aufs Siegerpodest
Daniel Lichtmannecker und Dimitri Alexandrov verbessern sich erheblich
07.-09.09.2018 Ortenburg   Endstand und Paarungen
Auch heuer schafften es die rührige Ortenburger Abteilungs- und Turnierleitung, ein perfekt organisiertes Turnier auf die Beine zu stellen; Werner Obermeyer, dem Cheforganisator, und Manuel Schneider, dem Hauptschiedrichter, sei Dank! Mit 96 Teilnehmern wurde zwar die Rekord-Teilnehmerzahl von 2017 (106) nicht ganz erreicht, aber dennoch waren die Veranstalter sehr zufrieden. Die Spieler wurden wieder in zwei Gruppen eingeteilt, über und unter 1750 DWZ/ELO. Im A-Open spielten 50 und im B-Open 46 Teilnehmer. Die mitreisenden Eltern nützten das angenehme Spätsommerwetter für Ausflüge in die Region und bis nach Passau. Mit diesmal nur 9 Teilnehmern (im Vorjahr 15), war der FC Ergolding wieder sehr gut vertreten. Nur der ausrichtende SC Ortenburg stellte mit 12 Teilnehmern eine noch größere Zahl.
A-Open: 18. Daniel Lichtmannecker - 23. Dimitri Alexandrov - 31. Maxi Lohr - 37. Nicolas Mooser
Daniels (1956 ELO) einzige Niederlage war in der ersten Runde, trotz gutem Gegenspiels, gegen den Topfavoriten und späteren Sieger GM Petr Haba (Tschechien, 2436). Nach einem Remis gegen Dennis Müller (SK Neuburg, 1798) und einem Sieg über Dr. Jürgen Auterhoff (SC Pasing, 1718) gelang Daniel ein schöner Sieg gegen Klaus Meulner (SW Nürnberg Süd, 2120) und in der Schlussrunde schob er gegen Michael Bacholke (SV Deggendorf, 2068) ein taktisches Remis nach neun Zügen. Damit verbesserte er seinen Startplatz 27 auf Rang 18 und gewann virtuell 26 DWZ dazu. Außerdem wurde er mit dem Pokal und einer Urkunde für den besten U18-Spieler ausgezeichnet, weil der wirklich beste U18er, Petro Lohvinov (SK München Südost, 2016) Dritter wurde und damit natürlich den Geldpreis bekam.
Nach seinem Sieg im letzten Jahr in der B-Gruppe musste Dimitri diesmal aufgrund seiner hohen ELO (1786) im A-Open starten. Er begann gleich mit einem Paukenschlag, als er in der ersten Runde den an 16 gesetzten Eric Gabler (SC Bavaria Regensburg, 2092) besiegte, als dieser ein Matt übersah. Nach einer Niederlage gegen Sebastian Hoffmann (SC Noris Tarrasch Nürnberg, 2119) besiegte er Ernst Kürschner (SK Mering, 1965) und verlor gegen Martin Ganic (SC Ortenburg, 2111). Auch in der letzten Runde bog er eine scheinbar verlorene Partie noch herum und erreichte gegen Jonathan Reitemann (SG Augsburg, 1977) ein Remis. Mit 2,5 Punkten verbesserte er seinen Startplatz 41 erheblich auf Platz 23 und hatte mit einem Plus von 108 (auf 1762) die höchste DWZ-Steigerung aller 96 Teilnehmer. Glückwunsch!
Nicht ganz so gut lief es diesmal bei Maxi (1857), der mit einer erwarteten Niederlage gegen den späteren Zweiten, FM Patrick Bensch (SC Rottal-Inn, 2168), begann, gegen Alessandro Beckert (FC Bayern München, 1710 remisierte und gegen Bacholke verlor. Dann aber kam ein Sieg gegen Rüdiger Bartsch (SC Ortenburg, 1728) und zum Abschluss noch ein Remis gegen Martin Jergler (SC Waldkraiburg, 1888). Maxi verbesserte mit seinen zwei Punkten zwar seinen Startplatz um drei Ränge auf Rang 31, verlor dabei aber 28 DWZ-Punkte auf jetzt 1829.
Auch bei Neuzugang Nicolas (1861) lief nicht alles nach Wunsch. Er begann ebenfalls mit einer erwarteten Niederlage gegen Uwe Kleibel (SC Ortenburg, 2169), besiegte dann Clemens Lerchl (SC Vaterstetten, 1693), verlor gegen den späteren Fünften Alexander Stadler (SC Ortenburg, 2114), und spielte gegen Simon Staudinger (SC Sonnen, 1777) und Uwe Gebhardt (SC Weiße Dame Ulm, 1939) jeweils Remis. Mit seinen zwei Punkten verlor er von seinem Startplatz zwar fünf Ränge auf Platz 38, musste dabei aber nur 6 DWZ-Punkte auf jetzt 1855 einbüßen.
B-Open: 3. Henrik Fesl - 33. Simon Lichtinger - 37. Paul Helmbrecht - 40. Laura Huber - 44. Martin Vladimirov
Eine ausgezeichnete Leistung vollbrachte Henrik (1604 ELO) im B-Open. Nach erwarteten Siegen gegen Nare Khanbekyan (Schachzwerge Magdeburg, 1150) und Rolf-Dieter Pohl (SC Türkheim/Bad Wörishofen, 1438) gelang ihm gegen die an Drei gesetzte Mirjana Fuchs (DJK SF Haselbach, 1736) ein Remis. Dann besiegte er in der vierten Runde den an Eins gesetzten Alois Thurnbauer (SC Ortenburg, 1747) und stand nach der Eröffnung und im Mittelspiel gegen Tobias Hofer (SC Ortenburg, 1661) etwas schlechter, konnte aber das Ruder nochmal zu einem Remis herumreißen. In der Endauswertung hatte Henrik ein bisschen Glück, denn hinter dem Sieger Harald Nigl (SV Schärding/AUT, 1638) mit 4,5 Punkten, waren gleich fünf Spieler mit 4 Punkten auf den folgenden Plätzen. Henrik wurde hinter Florian Fuchs (DJK SV Haselbach, 1710) mit einem halben Buchholzpunkt Vorsprung Dritter und freute sich über die 50-Euro Prämie. Auch sein DWZ-Zuwachs von 89 Punkten auf jetzt 1596 war sehr beachtlich.
Simon (1300) war auf 28 gesetzt, kam mit zwei Punkten auf Rang 33 und verlor 19 DWZ-Punkte. Sein Trost: Er wurde als bester U12-Spieler mit einem Pokal und einer Urkunde ausgezeichnet. Seine beste Leistung war das Remis gegen Philipp Grunert (SK München Südost, 1339). Paul (1003) schaffte in der zweiten Runde ein Remis gegen Dr. Felix Mednikov (SC Ortenburg, 1643) und besiegte in der vierten Runde erwartungsgemäß die kleine Grete Grunert (SK München Südost, 652). Summa summarum verlor Paul einen DWZ-Punkt. Dramatik pur bei der 8-jährigen Laura (930), die nach zwei erwarteten Niederlagen in der dritten Runde gegen Grete Grunert etwas mühsam mit Glück gewann, dann gegen deren Mama Olga Grunert (SK München Südost, 1342) verlor, und schließlich in der Schlussrunde gegen Johann Baumgartner (SC Ortenburg) klare Gewinnchancen hatte, aber am Ende eine Springergabel mit Damenverlust übersah. Leider verlor Laura damit 6 DWZ-Punkte. Aber das nächste Mal wird's sicher besser, wenn sie langsamer spielen würde, oder sich getraut hätte, in der letzten Partie ihren Springer für ein Matt in ein paar Zügen zu opfern. Eine leider ziemlich schwache Leistung bot diesmal der nach wie vor viel zu schnell spielende Martin (981), der sich nur in der letzen Runde mit Ulrike Pohl (SC Türkheim/Bad Wörishofen, 796) auf ein Remis einigen konnte. Mit seinem halben Punkt verlor Martin einige Startplätze von 38 auf 44 und büßte satte 47 DWZ-Punkte ein.
Alles in Allem eine gute Bilanz für die Ergoldinger. Hervorragend im A-Turnier Daniel und Dimitri, zufriedenstellend Maxi und Nicolas. Spitze im B-Turnier Henrik und "mittelprächtig" Simon, Paul und Laura, weniger gut Martin. Das Ergoldinger Team hatte insgesamt einen DWZ-Zuwachs von 128 Punkten zu verzeichnen, sehr gut!

Schachturnier in Kluczbork (Polen)

Patrick und Rafael Sowka gut platziert
08.09.2018  Kluczbork
Ihren Polenurlaub nützte das Vater/Sohn-Gespann Rafael (1341 DWZ) und Patrick (1609) Sowka um an einem Schnellschachturnier (15 Minuten) über 9 Runden in Kluczbork (Polen) teilzunehmen. Am Ende belegten die beiden unter den 39 Teilnehmern mit 6 bzw. 5,5 Punkten die guten Plätze 5 und 10. Diesmal war wieder der Sohn vor dem Papa!