Aktuelle Berichte des letzten Monats

4. Garchinger DWZ-Pokalturniere

Korbinian Forstner gewinnt sein erstes Turnier
Ivan Hrynchuk überraschend Dritter
01.12.2019  Garching   Turnierseite
Alois Forstner wurde mit dem Vereinbus, Betreuer Gerhard Spitzlsperger und sieben Kindern zum DWZ-Turnier nach Garching geschickt, das mit insgesamt 156 TN einen neuen Teilnehmerrekord bei DWZ-Turnieren aufstellte.
Amateur - Gruppe 54. Maxim Klein (1264) 0 Punkte - DWZ - 137 = 1127
Amateur - Gruppe 143. Jakob Paringer (1010) 1,5 Punkte - DWZ + 2 = 1012
Amateur - Gruppe 194. Viola Spitzlsperger (792) 0 Punkte - DWZ +- 0 = 792
Nicht recht zufrieden können wir mit der Ausbeute in den Amateur-Klassen sein. Maxim Klein spielte zwar garnicht sooo schlecht, verlor aber alle drei Partien und musste ein DWZ-Minus von satten 137 Punkte über sich ergehen lassen. Aber Kopf hoch, das nächste Mal wirds bestimmt wieder besser! Jakob Paringer hatte zwar mit 1,5 aus 3 ein ausgeglichenes Punktekonto, der erhoffte DWZ-Sprung blieb aber leider aus. Magere zwei Pünkterl hat er jetzt mehr. Und auch Viola Spitzlsperger hatte leider nicht ihren besten Tag, sie verlor alle drei Spiele ziemlich sang- und klanglos und hatte insofern Glück, dass ihre Gegner alle drei ohne DWZ waren, und sie damit nichts verlor. Aber im Training spielt sie schon viel besser, konnte es aber in Garching leider noch nicht zeigen.
U12 (19 TN):  9. Andy Lupusor (803) 2,5 Punkte - DWZ + 20 = 823
Der 9. Platz von Andy Lupusor, also ziemlich genau in der Mitte der 19 Teilnehmer, stellte zufrieden, mehr aber nicht. Er verlor gegen die DWZ-lose spätere Sechste, und gewann dann zweimal gegen schwächere Gegner, die ebenfalls ohne DWZ waren. In der 4. Runde eine Niederlage gegen den Zweiten (933 DWZ), und als Abschluss noch ein Remis gegen den Zehnten. Das ergab zusammen 2,5 aus 5 und ein DWZ-Plus von 20 Punkten.
U10 (29 TN):  1. Korbinian Forstner (911) 4,5 Punkte - DWZ + 134 = 1045
U10:  3. Ivan Hrynchuk (-) 4 Punkte - DWZ neu 934
U10:  25. Marlene Spitzlsperger (728) 1,5 Punkte (1x spielfrei) - DWZ - 16 = 712
In der mit 29 Teilnehmern am Stärksten besetzte U10-Gruppe spielten unsere beiden Buben großartig auf. Korbinian Forstner (911), der schon bei Internationalen Turnieren in London und in seiner Großeltern-Heimat Polen aufhorchen ließ, war diesmal in sehr guter Form. Die Aufforderung seines Trainers, diesmal keine Experimente zu machen, sondern möglichst das Turnier zu gewinnen, befolgte er tatsächlich! Es begann mit zwei Siegen gegen DWZ-lose, hatte aber dabei Glück, dass der spätere Fünfte mit einem Turm mehr, in ein Grundreihenmatt tappte. Dann ein schöner Sieg mit zwei Mehrbauern gegen den Topgesetzten Georg Burmeister (992) und in der 4. Runde noch ein Sieg gegen den späteren Zweiten, Marco Limmer (896). Sein Vereinskamerad Ivan Hrynchuk, bis dahin noch DWZ-los, bot in der 1. Runde gegen Vladislav Barsov (827) im 16. Zug mit über 3 Punkten Vorsprung (Quali und Bauer) Remis, weil ihm sein Trainer sagte, dass er unbedingt mindestens ein Remis braucht, um endlich DWZ zu erhalten. Das nahm er in diesem Fall leider zu wörtlich, grins. Aber dann drehte er mächtig auf und gewann drei Partien, ebenfalls alle mit DWZ. Nach vier Runden lag er mit 3,5 Punkten hinter Korbinian sogar auf Rang 2! Und so kam es, wie es kommen musste: Ivan und Korbinian trafen in der letzten Runde im Kampf um den Gesamtsieg aufeinander. Zunächst ausgeglichen, verpasste Korbinian im 14. Zug den Gewinn. Danach gings noch ein paar Züge wieder ausgeglichen weiter mit leichten Vorteilen für Korbinian. Aber als Ivan dann Remis bot, nahm er doch gleich an, weil das Remis ja auch zu seinem Gesamtsieg reichte. Der erste Turniersieg für Korbinan war also geschafft und sehr erfreulich auch die DWZ-Steigerung um 134 Punkte auf jetzt 1045. Und fast genauso gut der 3. Platz von Ivan und er wird jetzt auf Anhieb mit 934 DWZ notiert. Es bleibt zu hoffen, dass sich unser Team (mit Laura Huber 1145, Korbinian Forstner 1045, Ivan Hrynchuk 934 und Andy Lupusor 823) bei den Deutschen U10-Mannschaftsmeisterschaften ab 27.12. in Magdeburg unter den 40 Mannschaften in der vorderen Hälfte platziert.
Marlene Spitzlsperger (728) war als letzte mit DWZ auf Rang 16 gestartet, verlor die ersten beiden Partien, spielte dann ein Remis, verlor nochmal und hatte dann spielfrei. Mit 1,5 Punkten belegte sie am Ende Rang 25.

U20-Bayernliga und Landesliga Süd

Erste verliert gegen Erlangen und gewinnt gegen Schwandorf
Zweite spielt gegen Garching 2:2
30.11.2019  Schwandorf und Bürgerhaus
U20-Bayernliga: FC Ergolding - SC Erlangen  2,5:3,5
Am zweiten Spieltag der U20-Bayernliga musste unsere erste Mannschaft in Schwandorf gegen den starken Aufsteiger Erlangen und die Hausherren Schwandorf antreten. 
Gegen Erlangen begann es zunächst sehr gut, denn sowohl Sebastian als auch Patrick konnten ihre nominell schwächeren Gegner in taktischen Partien überspielen und somit stand es schon nach zwei Stunden 2:0 für uns. An den übrigen Brettern standen jedoch die Erlanger meist etwas aussichtsreicher. Als erster musste hier Daniel an Brett 1 seinem Gegner gratulieren. In einer scharfen Variante in der Caro-Kann Verteidigung mit unterschiedlichen Rochaden war alles lange ausgeglichen, bis Daniel kurz vor der Zeitkontrolle taktisch daneben griff und aufgeben musste. Maxi wählte gegen Hetzner eine Bauernraubvariante in der sizilianischen Verteidigung und kam dadurch langfristig unter Druck. Er konnte diesen zwar neutralisieren aber bei reduziertem Material war das Remis unausweichlich. Beim Stand von 2,5:1,5 für uns mussten entweder Jonas oder Nicolas den noch nötigen Punkte einfahren. Jonas hatte früh in der Eröffnung einen Turm gegen Läufer und Bauer geopfert was auf den ersten Blick auch vielversprechend aussah. Kurz danach übersah er jedoch eine taktische Finesse, sodass daraus eine komplette Figur wurde und er nach zähem Kampf aufgeben musste. Nicolas hatte gegen seinen nominell stärkeren Gegner mit Weiß nicht viel herausholen können, stand jedoch solide und ein Remis wäre schon nach eigenen Aussagen forciert möglich gewesen. In Zeitnot sah er jedoch noch eine Möglichkeit auf Gewinn zu spielen, übersah aber auch hier eine positionelle Drohung. Dies hatte viel Zeit gekostet und zu einer schwierigen Stellung geführt. Aufgrund der verkürzten Zeitkontrolle in dieser Liga musste er nun 40 Züge auf Inkrement (5 Sekunden Bonus pro Zug) spielen und verlor nach 95 Zügen aufgrund von mangelnder Zeit, was der Gegner auch gut ausnutzte. Somit ging die Begegnung etwas unglücklich mit 2,5:3,5 an die Mannschaft aus Erlangen.
SK Schwandorf - FC Ergolding  1:5
Gegen die nominell etwas schwächeren Schwandorfner war am Nachmittag dann Wiedergutmachung angesagt und es begann genauso gut an wie am Vormittag. Patrick konnte seinen Gegner mit Schwarz in einer scharfen italienischen Partie mit heterogenen Rochaden nach ein paar ungenauen Zügen forciert Matt setzten. Kurz danach gewann Jonas seine Schwarzpartie in positionell überzeugender Manier. Er verpasste seinem Gegner in der englischen Eröffnung einen Isolani auf d3 und als dieser den dann mit allen Figuren zu verteidigen versuchte beendete ein kluger Königsangriff kurzer Hand die Partie. Als nächstes konnte Maxi einen vollen Punkt vermelden. Er hatte zwar in der Eröffnung die Züge vertauscht und somit seinem Gegner eine gute Stellung beschert, aber das hinderte ihn nicht daran alle verfügbaren Kräfte notgedrungen auf den gegnerischen König zu konzentrieren. Diesem Druck war sein Gegner nicht gewachsen und er wurde kurz darauf Matt gesetzt. Sebastian wählte als Eröffnung das scharfe schottische Gambit, konnte sich aber nicht mehr an alle Feinheiten erinnern und fand auch dann nicht immer die besten Züge. Sein Gegner hatte zwar ein deutliche DWZ Defizit, konnte aber die Bauern sinnvoll zurück geben und somit endete die Partie Unentschieden. Schon nach knapp drei Stunden komplettierten dann Daniel und Nicolas das Endergebnis. Daniel konnte auf Brett 1 nie wirklich einen Vorteil im Damengambit nachweisen und da sein Gegner auch nur auf Ausgleich aus war (er bot schon im ersten Zug Remis an), war die Punkteteilung eine logische Konsequenz. Nicolas spielte mit Schwarz seine gewohnte Dreiecksverteidigung und wurde von der Vorbereitung seines Gegners überrascht. In der Marschall Gambit Variante opferte sein Gegner zeitweise drei Bauern für eine starke Initiative und Nicolas kannte auch nicht mehr alle Zugfolgen so genau. Aber auch sein Gegner machte dann ein paar vorsichte Züge und dadurch konnte Nicolas seine Bauernvorteile zu einem vollen Punkt verwerten. Somit konnte der erst Sieg mit 5:1 in der Bayernliga verbucht werden.
Als nächstes steht nun das Nachholspiel am 7.12. den Top Favoriten Regensburg auf dem Programm. sm

Gerechtes Remis in mehreren Etappen
U20-Landesliga Süd
FC Ergolding2 - SC Garching  2:2
Schreck in der Morgenstunde: Ich saß um 10:05 noch gemütlich mit Gästen beim späten Frühstück, als das Telefon klingelte. Garchings Betreuer hatte sich vertan und meinte, wie immer beginnen Schachturniere gewöhnlich um 10°° und er sei mit seiner Mannschaft bereits im Bürgerhaus. Er hatte übersehen, dass die Einzelrunden der Bayerischen U20-Ligen immer um 14°° beginnen, wenn sie nicht anders vereinbart wurden. Natürlich wollte ich unsere Gäste nicht vier Stunden warten lassen und versuchte unser Team zusammenzutrommeln und dann sollte eben Spielen, wer erreichbar war. So konnten die ersten beiden Partien an Brett 1 und 3 um ca. 10:50 begonnen werden. Unser Vierer weilte mit seiner Familie in Regensburg, saß aber dann auch schon gegen 12:20 am Brett, nur Maria konnte auch nach vielen Versuchen leider nicht viel früher erreicht werden, sie begann ihre Partie gegen 13:20. Und da das Spiel an Brett 4 fast drei Stunden dauerte, war das lange Etappenmatch erst gegen 15:15 beendet. Immerhin konnten unsere Gäste früher die Heimfahrt antreten, als es bei einem Beginn um 14°° gewesen wäre.
An Brett 3 war die Partie zwischen Tobias Lange (1405) und Christoph Fronhöfer (1484) bis zum 20. Zug einigermaßen ausgeglichen. Aber dann passierte dem Garchinger ein Springereinsteller, Christoph gewann danach noch zwei Bauern und ließ auch im Endspiel nichts mehr anbrennen. Nach 1:07 Std. und 48 Zügen stand es 1:0 für Ergolding.
Am Spitzenbrett war Denis Werner (1925) gegen Dimitri Alexandrov (1718) natürlich der klare Favorit. Der Ergoldinger hielt bis zum 21. Zug gut mit, und hatte nach ein paar Ungenauigkeiten bis zum 31. Zug wieder Ausgleich. Dann der entscheidende Fehler bereits in Zeitnot, als er im 41. Zug einen Bauer verlor. Der routinierte Garchinger ließ sich danach nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegte nach genau drei Stunden und 50 Zügen zum 1:1-Ausgleich. 
Maria Kühne (1673) lieferte an Brett 2 gegen Daniel Müller (1562) eine spektakuläre Partie ab. Nach nur fünf Zügen war sie schwer in der Bredoulle, ihr Gegner konnte mit eine Springergabel auf f2 einen Turm gewinnen. Sie überlegte lange, sehr lange, gefühlt fast eine halbe Stunde, an ihrem 6. Zug und fand dann die richtige Fortsetzung. Als der Garchinger im 8. Zug rochierte, war der Ausgleich geschaffen und Maria stürmte munter weiter. Mit Dame, Läufer und Springer war ein Mattnetz gesponnen, das mit einem Läuferopfer auf h6 gipfelte. Danach gab es mit dem feinen Zug f6 kein Entrinnen mehr und es stand nach nur 47 Minuten 2:1 für Ergolding.
An Brett 4 zwischen Felix Handschuh (1420) und Katja Frowein (1251) wurde noch lange um den Sieg gekämpft. Im 15. Zug  ein Fehler von Felix, nach dem Katja geschickt einen Springer für zwei Bauern gewann. Dann noch ein Fehler im 24. Zug und die Garchingerin hatte nach 27 Zügen einen Läufer gegen einen Bauer mehr. Erstaunlich, wie die DWZ-Schwächere dann ihren Vorteil im Endspiel mühelos zum sicheren Sieg und damit zum gerechten 2:2-Ausgleich beendete. gw

Regionalliga Süd-Ost und Bezirksliga-West Rd3

Mißglückte Heimpremiere gegen den Tabellenführer
Zweite gewinnt in der JVA
23.+24.11.2019  Bürgerhaus und Straubing
Regionalliga Süd-OstFC Ergolding - SC Gröbenzell2  3:5
Zum erstmaligen Heimspiel der neuen Saison in der Regionalliga Süd-Ost empfing in der 3. Runde unsere Erste als Neuling und Aufsteiger Tabellenführer SC Gröbenzell 2 zum fälligen Punktekampf. Nach Sieg und Niederlage zu Beginn der Meisterschaft auch diesmal ein zähes Ringen mit viel Spannung über diverse Stunden um jeden noch so kleinen Vorteil. Das Team musste am Ende eine recht unglückliche und vermeidbare 3:5-Niederlage einstecken. Auf alle Fälle war mehr drin, einige Duelle verliefen unerklärlich in die verkehrte Richtung. Was noch fehlt, ist eine in dieser Liga notwendige Cleverness mit Chancenverwertung. Wie heißt's im Fußball so schön, mit dem Spielvelauf sehr zufrieden, mit dem Ergebnis nicht. 
Am Spitzenbrett von FM Stefan Mooser wurden keine Gewinnmöglichkeiten beiderseits erspäht, somit eine friedliche Punkteteilung gegen Anton Schmidt, Exspieler vom SK Landshut. Auch bei Nicolas Mooser (Brett 2) wurde trotz möglicher Stellungsvorteile mittels Remis die Friedenspfeife geraucht. Eine Galavorstellung lieferte erneut Maximilian Lohr (4) ab. Sein Gegner bekam seine Pirc-Verteidigung nicht in den Griff, büßte im Laufe des Gefechtes einen Turm ein und das war dann doch zu wenig für dessen Vorstellung. Er bleibt mit jetzt drei aus drei das Aushängeschild der Ergoldinger Denksportler. Ein Missgeschick passierte Erich Kreilinger (6) in remisverdächtiger Stellung. Er übersah den 40. Zug der Zeitkontrolle und schon war das Punktgeschenk auf der Gästeseite. Auch bei Markus Mock (5) schien sich alles auf ein Remis einzupendeln, doch ein Minusbäuerlein im Endspiel kostete schließlich Haus und Hof. Jonas Hammerl (8) marschierte bei seinem Sizilianer mit erobertem Qualitätsvorteil Richtung vollem Punktgewinn, doch sein listig spielender Brettnachbar konnte sich noch ins Remis retten. Sebastian Astner (7) startete bei gegensätzlicher Rochade ein starkes Angriffsspiel, doch sein noch raffinierter reagierender Kontrahent konnte trotz Zeitnotprobleme siegreich sogar mit Mehrfigur das rettende Ufer erklimmen. Als einer von fünf eingesetzten Nachwuchskräften war Daniel Lichtmannecker (3) mit Mehrfigur klar auf der Siegestraße, doch leider war ihm Schachfortuna nicht wohlgesonnen. Urplötzlich war diese wieder weg und somit wurde es nur eine Punkteteilung. ak

Souveräner Sieg bei der JVA in Straubing
Bezirksliga-West
:  JVA Straubing - FC Ergolding2  2,5:5,5
Bozidar S. - W. Jagst
 (4) 0:1 Königsindisch, 26 Züge. Wilfried konnte als Nachziehender seinen Gegner wohlüberlegt langsam und sicher in den Schwitzkasten bringen. Als dieser nach einem Turmschachgebot seine Dame verlor, war der Vergleich zu seinen Gunsten entschieden.
P. Hofmann (3) - Frank W. 1:0 Paul nach grundsolidem Spiel mit Mehrfigur für zwei Bauern zum ungefährdetem Sieg. So einen Vorteil läßt sich eben ein guter Spieler nicht mehr nehmen, kann den Rest der Partie bei einem dortigen Haferl Kaffee genießen.
Michael K. - R. Sowka (8) 0:1 Spanisch, 38 Züge, 1.57 Std. Rafael konnte nach entgegengesetzter Rochade nach herzenslust am gegnerischen Königsflügel attackieren, das fast logische Ergebnis war nach eingesammeltem Figurenmaterial ein voller Punktgewinn.
Andrei K. - J. Kollmeder (6) 1/2 Vierspringerspiel, 39 Züge, 2.20 Std. Als im Laufe des Duells alle 14 Offiziere das zeitliche segneten, blieben auf beiden Seiten jeweils sieben Bauern übrig und das bedeutete ohne Gewinnmöglichkeiten eine friedliche Punkteteilung.
Günter G. - A. Königl (2) 1/2 Königsindisch, 27 Züge, 2.56 Std. Für mich ein alter Bekannter in all den dortigen Jahren, nach Griesbach und der VMS schon die 9. Runde am Stück. Trotz leichter Stellungsvorteile nahm ich sein Remisangebot an, der Mannschaftskampf war da bereits entschieden.
A. Kosinoga (5) - Lev G. 1:0 Holländisch, 47 Züge, 4.20 Std. Anton hatte bis zum Endspiel Stellungsvorteile aufzuweisen. Als er jedoch eine Figur einstellte, schien die Sache negativ gelaufen. Doch postwendend brachte sein Freibauer der 6. Reihe nach Turmschachgebot die Entscheidung zu seinen Gunsten. 
Dr. St. Fickel (7) - Michael K. 0:1 Nimzowitsch-Verteidigung, 59 Züge, 4.30 Std. Ab 10. Zug startete sein Gegner auf seiner Königsseite einen starken Angriffswirbel, am Ende blieben bei Stephan nur der blanke Turm mit Springer gegen Dame und diverse Bauern übrig, das reichte zum einzigen Sieg für die JVA, es war nur noch Ergebniskosmetik.
V. Simin (1) - Jürgen H. 1/2 Damengambit, 68 Züge, 5.45 Std. Als Letzter kam Vladimir nach fast sechs Stunden ins Ziel. Trotz eines Mehrbauern im Endspiel reichte es gegen den JVA-Spitzenspieler nur zu einer Punkteteilung, nachdem sich dieser gekonnt gegen eine Niederlage stemmen konnte. ak

Vereinsmeisterschaft - Rd3

Vladimir Simin übernimmt die Spitze
Maxim Klein in der B-Gruppe vorn
22.11.2019  Bürgerhaus   VMS
E. Kreilinger - S. Astner
1:0 Damenbauernspiel /Colle, 42 Züge, 3.30 Std. Als alter Routinier konnte Erich alle stürmischen Angriffsversuche von Sebastian abwehren. Auch ein Figurenopfer verlief im Sande, mit diesem Vorteil war der Siegesweg nicht mehr allzu schwer.
J. Kollmeder - V. Simin 0:1 Sizilianisch, 38 Züge, 3.34 Std. Johann hielt sich gegen Favorit Vladimir lange Zeit sehr beachtlich. Erst sein späterer Bauernverlust ließ die Partie kippen, ließen die Lichter langsam und verlustig ausgehen.
A. Kosinoga - B. Bilyavskyy 1/2 Damenindisch, 54 Züge, 3.45 Std. Borys wählte diesmal als Nachziehender die Angriffsvariante. Doch mit Gewalt konnte er den erhofften Gewinn nicht einfahren, seine Grenzen wurden ihm von Anton aufgezeigt, am Ende eine friedliche Punkteteilung.
A. Königl - D. Alexandrov 0:1 Zweispringerspiel, 65 Züge, 4.48 Std. Das war an diesem Abend mit Bad Griesbach die 8. Runde infolge, an die 9. Runde am Samstag bei der JVA dachte ich mit grausen. Dimitri quälte mich fast 5 Stunden ohne Mitleid, sein Freibauer kostete mich zuletzt Haus und Hof. 
M. Vladimirov - P. Helmbrecht 0:1 Französisch, 37 Züge, 29 Min. Eine durchgeführte Turnierpartie auf der Basis Schnellschach. Sicherer Punktgewinn für Paul mit Bauerngewinn schon in der Eröffnung nach dem Motto, wer den vorletzten Fehler macht, der gewinnt.
M. Klein - L. Huber 1:0 Damengambit, 47 Züge, 3.35 Std. Maxim wurde seiner Favoritenrolle als DWZ-stärkerer Spieler gerecht, nach Bauerngewinn und -verlust jedoch ein ausgeglichenes Spiel. Im Endspiel ließ sich Laura unnötig die Butter vom Brot nehmen. Der vermeintlich gute Zug Se4 von Maxim war eigentlich der Verlustzug, statt Df5 wäre hxg3 der Gewinn gewesen!
Nachholspiel am 06.12.:
T. Arnold - M. Meier 1:0   Zweispringerspiel, 58 Züge, 2.12 Std. Martin verlor schon in der Eröffnung zwei Bauern, wobei Tobias einen Drillingsbauern vorzeigen musste. Im Endspiel verteidigte sich Martin nicht optimal, sodass urplötzlich ein Freibauer Richtung Ziel stürmte und das kostete ihm eine Figur. Das Übergewicht von Tobias wurde zu groß und zwang Martin zur Aufgabe. ak

22. Senioren-Open Bad Griesbach

Die beiden Ergoldinger blieben hinter den Erwartungen
15.-21.11.2019  Bad Griesbach   Turnierseite
37. (StNr 24) Anton Königl DWZ+16 - 41. (StNr 22) Borys Bilyavskyy DWZ -53
Der frühe Termin im November lockte in den neuen und vergrößerten Spielsaal die Rekordzahl von 60 Teilnehmern incl. 5 Titelträger aus 5 Nationen in die Bäderstadt, wobei die Ergoldinger Schachabteilung diesmal wieder mit einem Duo vertreten war. Das Turnier über 7 Runden in einem dortigen Kurhotel nahmen Borys Billyavskyy und Anton Königl in Angriff. Nach täglichen spannenden Duellen für alle Spieler und Kiebitze konnte sich erstmals IM Ivan Hausner aus Tschechien, spielend für den SC Bayerwald Regen, mit 5,5 Punkten und besserer Wertung knapp vor Karl-Heinz Jergler vom SC Rottal/Inn mit ebenfals 5,5 Pkt. und einem Buchholzpunkt weniger durchsetzen. Auf Stockerlplatz 3 der Schlusstabelle WIM Helene Mira aus Bregenz/Österreich mit 5 Pkt. und weiteren fünf Spielern mit 5 Pkt. Das Turnier war auch diesmal wieder stark besetzt. Werner Schubert war als Spielleiter leider verhindert, am Ende vermisste man eine vorläufige DWZ-Tabelle.
Bis zur Runde sechs konnte ich mich noch recht wacker behaupten, drei mal mit Weiß gewonnen und drei mal mit Schwarz gegen starke Gegner verloren. Bei den Schwarzpartien hatte ich in Runde 2 die Österreichische Staatsmeisterin WIM Helene Mira (ELO 2055) vor der Flinte. Ein Qualiopfer im Endspiel hätte zu 90 % ein Remis gebracht. Der Gipfel der Enttäuschung dann in der 7. und letzten Runde mit Weiß gegen Dr. Hans Mahrla. Mit einem Mehrbauern incl. Mehrfigur und zwei Freibauern war ich klar auf Gewinnkurs, übersah jedoch nach rund fünf Stunden seinen tödlichen Damenzug mit der Drohung Matt oder Turmverlust, die Partie war dann nicht mehr zu retten. So wurde es mit nur 3 Pkt. ein bescheidener 37. Platz statt der möglichen 4 Pkt. und dem 16.Platz! ak

Landesliga Süd Rd2+3

Unentschieden gegen Vaterstetten-Grasbrunn
Zweites Match knapp verloren
16.11.2019  Isen   Ligamanager
Start in die Landesliga
Kurioserweise aus Termingründen mit der 2. und 3. Runde
Landesliga Süd: FC Ergolding2 - SC Vaterstetten-Grasbrunn  2:2
In der 1. Runde der U20 Landesliga Süd trat unsere 2. Mannschaft gegen den leicht favorisierten SC Vaterstetten-Grasbrunn an. Dimitri, Maria und Christoph begannen ihre Partien relativ gleich. Die Eröffnungen liefen nicht wirklich gut. Maria und Dimitri mussten Qualitätsverluste hinnehmen. Dank der großzügigen Mithilfe ihrer Gegner konnten sie sich aber wieder herankämpfen. Für Dimitri reichte es sogar noch für einem Sieg, während Maria remis spielte. Christoph hatte weniger Glück. Die vermasselte Rochade und ein schnelles Eindringen des Gegeners in seine Stellung dezimierten seine Bauernzahl kontinuierlich. Die Partie ging verloren. Felix konnte sich eine aktive Stellung aufbauen und hatte nach einer geglückten Kombination einen Mehrbauern. Dieser reichte im Enspiel aber nicht zum Sieg. Das Unentschieden bedeutete aber zumindestens den Ausgleich zum 2:2.
FC Ergolding2 - SV Isental  1,5:2,5
Nachdem alle vier Ergoldinger in der 1. Runde einige Zeitprobleme hatten, gingen sie die 2. Runde gegen den SV Isental zügig bis viel zu schnell an. Dimitri ließ bei seinem ungestümen Angriff das Eindringen des Gegners in seine Königsstellung zu, die am Ende tödlich war. In Maria's Partie waren alle Leichtfiguren recht schnell vom Brett verschwunden. Das führte zu einer Pattsituation in der keiner der Spieler einen nachhaltigen Vorteil erringen konnte. Christoph gewann durch eine Fesselung einen Bauern, dem noch zwei weitere folgten. Der Rest war Formsache. Felix rochierte mutig, besser gesagt übermütig in die falsche Richtung und sah sich der geballten Streitmacht seines Gegners gegenüber. Dessen Angriff hatte Felix nicht viel entgegenzusetzen. So blieb am Ende nur eine 1,5:2,5-Niederlage. rk

Schnellschachturnier in Krasnogorsk/RUS

Gute Platzierungen für die Ergoldinger
15.11.2019  Krasnogorsk/RUS
Mannschaftskämpfe - Schnellschach
1. Platz für das Team Ergolding/Nowosibirsk
2. Platz für die Kindermannschaft Ergolding/Istra

17.11.2019  Krasnogorsk/RUS
Schnellschachturnier
Berichte folgen...

U10-Schnellschachturnier in Ziebice

Korbinian Forstner wurde 17.
16.11.2019  Ziebice (Münsterberg)/POL  Turnierseite
7 Runden, Bedenkzeit 15 Minuten
Startnummer 9,  mit 4,5 Punkten auf Rang 17 der 74 Teilnehmer
Rd1: Korbinian Schwarz mit Lettisch gewonnen
Rd2: Weiß mit Königsgambit gewonnen
Rd3: Schwarz, wieder mit Lettisch gewonnen
Rd4: Springer versehentlich geopfert, Remis
Rd5: Dame übersehen
Rd6: verloren
Rd7: gewonnen

Regionalliga Süd-Ost und Bezirksliga-West

Erste verliert in Starnberg
Zweite gewinnt gegen Straubing2 souverän
10.11.2019  Starnberg und Bürgerhaus
Eine zu hohe Hürde für unser Schachteam in Starnberg
Regionalliga Süd-Ost:  SC Starnberg - FC Ergolding  5,5:2,5
Unsere Erste musste in der 2. Runde der Regionalliga Süd-Ost beim spielstarken SC Starnberg mit vier eingesetzten Nachwuchskräften etwas Lehrgeld als Neuling der Liga bezahlen, unterlag deutlich trotz erbitterter Gegenwehr mit 2,5:5,5, nach langer Zeit wurde wieder einmal eine Niederlage notiert. Nach dem Verlauf der Gefechte war mehr drin, doch die Schachfortuna war den Ergoldingern nicht wohlgesonnen. Mit gegenwärtig 2:2 Mannschaftspunkten liegt das Team im gesicherten Mittelfeld der 10-er Tabelle, punktgleich auf Platz zwei bis neun. Der Zieleinlauf kurz im Detail:
Junior Sebastian Astner (Brett 7) erreichte bis zum Endspiel Material- und Stellungsgleichstand, für beide Seiten waren keine Vorteile erkennbar, somit eine friedliche Punkteteilung und die war die einzige an diesem Spieltag. Im Mittelspiel bei Nikolas Mooser (2) ein hoffnungsvoller Qualitätsvorteil für den jungen Ergoldinger, doch es folgte später ein doch überraschender feindlicher Figurengewinn und der brachte sein Gehäuse zum Einsturz, somit voller Punkt für den Gastgeber. Daniel Lichtmannecker (3) probierte es mit einem Damengambit, doch im Endspiel gingen mittels Bauern- und Figurenverlust die Lichter aus, keine Chance mehr für Ergolding's Nachwuchshoffnung. Am Spitzenbrett hatte FM Stefan Mooser das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Material und Stellung waren im Endspiel im Gleichstand, doch der Heimspieler übersah den 40. Zug der Zeitkontrolle, daher Punkt für Ergolding. Bei Vladimir Simin (8) ging sein Königsinder voll in die Hose, Stellungsnachteile zuguterletzt mit Bauern- und Figurenverlust brachten den Partientod auf Ergoldinger Seite. Markus Mock (5) konnte im Endspiel eine sich ergebende aufgabenreife Stellung in wenigen Zügen nicht verhindern, die Alternative lautete Damenverlust oder Matt, somit ganzer Punkt für Starnberg. Erich Kreilinger (6) hatte Stellungsnachteile und Probleme im Mittelspiel auch mit seinem eingesperrten Läufer, dessen Opfer für zwei Bauern halfen auch nicht. Nach einem Springer Schachgebot mit Damenverlust war die Vorstellung zu Gunsten des Starnbergers beendet. Seinen zweiten Sieg in der neuen Saison feierte und damit Ergebniskosmetik betrieb der erst 15-jährige Maximilian Lohr (4). Der wohlüberlegter Weg ging über Qualitätsgewinn im Mittelspiel und dazu ein Freibauer im Endspiel, sein Kontrahent konnte nur noch die weisse Fahne hissen. ak
Keine Chance für die Straubinger Gäste
Bezirksliga-WestFC Ergolding2 - SC Straubing2  7:1
Die Ergoldinger Zweite errang in der 2. Runde der BZL-West zu Hause gegen einen überforderten SC Straubing2 mit 7:1 einen ungefährdeten Kantersieg, ließ ihren Gegnern nach einer wohlüberlegten Gesamtleistung nicht den Hauch einer Chance. Leicht war es meist trotzdem nicht, kein Duell ging über Remis. Die Partien kurz im Detail nach Zieleinlauf:
Rafael Sowka (8) - Sven Dillmann 0:1 Italienisch, 31 Züge, 1.23 Std. Völlig überraschend gingen die Straubinger mit 1:0 in Führung. Rafael spielte ungewohnt Harakiri, unterschätzte seinen viel DWZ-schwächeren Gegner vollends und musste im Endspiel mit einem Turm weniger die Segel streichen. Da die restlichen Partien alle gewonnen wurden, war es nicht so tragisch.

Ronald Kühne (6) - Viktor Alwendinger 1:0 Damengambit, 26 Züge. Kurios das zweite Ergebnis, beim Gegner bimmelte das Handy und schon war der Ausgleich geschafft. Am Rande sei vermerkt, Ronald stand stellungsgemäß total vor dem Punktgewinn, so ging es halt etwas schneller.
Patrick Sowka (2) - Siegfried Foierl 1:0 Damengambit, 22 Züge, 2.50 Std. Patrick spielte gegen den Straubinger Routinier voll konzentriert mit viel Übersicht, schaffte zuguterletzt entscheidenden Qualigewinn. Vorm anstehenden Figurengewinn unterschrieb sein Gegenüber die Kapitulation.
Daniel Schied - Tobias Denk (3) 0:1 Grünfeld-Verteidigung, 27 Züge, 3.13 Std. Tobias lieferte wieder eine sehenswerte Partie ab. Im Endspiel wurde sein Gegenüber trotz Qualiminus mit seinen restlichen Figuren siegbringend regelrecht überrollt, dieser konnte nur noch kopfschüttelnd gratulieren.
Ronny Rahman (4) - Rainer Kutheil 1:0 Nimzoindisch, 32 Züge, 3.15 Std. Auch Ronny konnte seinen Kontrahenten massiv unter Druck setzen, ließ ihm in dessen Stellung keine Zeit zum atmen. Nach urplötzlichem Bauern- und Figurengewinn war der volle Punkt sehenswert eingefahren.
Johann Feldmayer - Dimitri Alexandrov (5) 0:1 Vierspringerspiel, 43 Züge, 3.18 Std. Dimitri verstand es mit viel Übersicht, seinem Nachbarn jegliche Chance zum Gegenspiel zu nehmen. Doch erst im Endspiel entschied ein Freibauer die Partie zu seinen Gunsten.
Ralf Dillmann - Anton Königl (7) 0:1 Sizilianisch, 45 Züge, 3.24 Std. Mein junger Brettnachbar verteidigte sich bis zum bitteren Ende recht zäh, ich konnte nur einen kleinen Mehrbauern vorweisen. Nach weiterem Bauern- und anschließendem Figurenverlust im Endspiel war natürlich die Messe gelesen.
Hans-Peter Gerl - Jonas Hammerl (1) 0:1 Englisch, 41 Züge, 3.53 Std. Als Letzter hechelte Jonas nach zähem und spannendem Ringen siegreich ins Ziel. Der Vorteil eines Mehrbauern im Zentrum brachte beim Finale die Entscheidung. ak

Vereinsmeisterschaft - Rd2

Titelverteidiger Jonas Hammerl gewinnt gegen Erich Kreilinger
Diesmal wurden alle acht Partien gespielt
09.11.2019  Bürgerhaus   VMS
Na also, geht doch, volles Programm mit acht Partien in der 2. Runde unserer VMS. Spannende und interessante Duelle mit nicht immer erwarteten Ergebnissen.
Kürzlich begannen wieder die alljährlichen Vereinsmeisterschaften mit diesmal 16 Teilnehmern in zwei Gruppen als Rundenturnier jeder gegen jeden. So mancher junge und auch ältere Spieler kann hie und da so seine Schwierigkeiten mit einem erfolgshungrigen Gegner oder mit der unerbittlich tickenden Schachuhr speziell in Zeitnot haben. Es werden sicher wieder spannende und interessante Partien über die Bühne gehen, besonders zu beachten sind natürlich wieder die erfreulicherweise sieben teilnehmenden Jugendlichen. Auch Jonas Hammerl als junger unerwarteter Meister der letzten Saison ist wiederum am Start, will seinen eroberten Meistertitel selbstverständlich verteidigen. Ob ihm das wirklich gelingt, werden auch seine brotneidgen Kollegen mit entscheiden, darunter nicht weniger als vier Ex-Meister. Erst im April 2020 kann nach insgesamt 60 Partien der alte oder neue Meister des Brettes mit den 64 Feldern und der 32 Figuren gekürt werden. ak
Schwarzer Freitag für die Schwarzspieler
Dimitri Alexandrov - Dominik Lieder 1:0 Spanisch, 20 Züge, 1.03 Std. Dimitri hatte mit Dominik's Spielaufbau in der Eröffnung keine Schwierigkeiten, ein falscher Figurenabtausch im 16. Zug kostete einen Turm und das war natürlich das Ende.
Borys Bilyavskyy - Anton Königl 1:0 Sizilianisch, 40 Züge, 2.56 Std. Bis ins Mittelspiel klare Stellungsvorteile meinerseits, dann folgten einige unverständliche nicht optimale Zuge mit Bauern- und Qualiverlust, der Rest war für Borys einfach.
Vladimir Simin - Anton Kosinoga 1:0 Englisch, 56 Züge, 4.59 Std. Vladimir opferte im 22. Zug die Quali, als Gegenleistung zwei verbundene Zentrums-Freibauern. Im Zeitnotduell dann keine Chance mehr für Anton, der Favorit musste sich anstrengen.
Sebastian Astner - Johann Kollmeder 1/2 geschl.Sizilianer, 17 Züge, 1.32 Std. Ein doch überraschendes Remis konnte Johann gegen Ex-Meister Sebastian einfahren. Er nahm das Remisangebot an, obwohl er lt. Fritz vor Figurengewinn stand.
Jonas Hammerl - Erich Kreilinger 1:0 Königs-Indisch, 44 Züge, 4.15 Std. Eine souveräne und wohlüberlegte Vorstellung von Junior und Vereinsmeister Jonas. Seine aktivere Stellung konnte er im Endspiel nach übersehenem Qualitätsgewinn siegreich ummünzen.
Martin Meier - Martin Vladimirov 1:0 Englisch, 41 Züge, 2.01 Std. Der ältere Martin eroberte gegen Nachwuchsspieler Martin im 15. Zug nach mißglückter Eröffnungsbehandlung einen ganzen Turm. Mit diesem Riesenvorteil war der volle Punktgewinn nicht mehr allzu schwer.
Laura Huber - Tobias Arnold 1:0 Italienisch, 45 Züge, 2.08 Std. Tobias hielt sich während der Partie recht wacker, doch Laura konnte im Verlauf des Gefechtes bis ins Endspiel glatte vier Bauern einkassieren und das reichte locker zum Punkt für die Habenseite.
Paul Helmbrecht - Maxim Klein 1/2 Englisch, 26 Züge, 1.14 Std. Paul stand bis zum Endspiel mit einer Mehrfigur vor dem Gewinn, doch es fehlte die Übersicht. Maxim konnte sich mit einem raffinierten Manöver noch ins Dauerschach zur Punkteteilung retten. ak
Vorgezogene Partie der 4. Runde am 13.11.:
Laura Huber - Paul Helmbrecht 1/2. Laura spielte diesmal nicht so gut, wie in der zweiten Runde. Nach zwei Fehlern lag sie nach 13 Zügen eine Figur hinten und nach 29 Zügen lt. Fritz gar um 7,3 Punkte. Dann passierte Paul ein "Fingerfehler" und verlor nach der "berührt-geführt"-Regel einen Turm. Im Endspiel mit Springer und zwei Bauern bot Laura gegen die vier Bauern Paul's Remis, was dieser zum doch gerechten Remis nach 1:10 Std. und 38 Zügen annahm.

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