Ndb-MM - 6. Runde

te gewinnt nur denkbar knapp gegen Zweite
Dritte unterliegt ebenso knapp gegen Landshut2
04.02.2018  Bürgerhaus   Ligamanager
Niederbayernliga:  FC Ergolding - FC Ergolding2  4,5:3,5
Das gab es in der Ergoldinger Schachabteilung noch nie. Nach dem Aufstieg der Zweiten in die Niederbayernliga trafen sich die Erste und die Zweite in der 6. Runde zum fälligen Punktematch. Ein gewolltes Mega-Event für die Geschichtsbücher im Ergoldinger Bürgerhaus über diverse Stunden mit knisternder Spannung und einem ungewöhnlichen Ausgang. Für die Erste war es als klarer Favorit kein Selbstläufer, am Ende stand ein denkbar knapper 4,5:3,5-Erfolg zu Buche. Mit 8:4 Punkten sind sie in der Spitzengruppe platziert, während die Zweite wieder einmal fleissig Brettpunkte und Erfahrung sammelte, jedoch ohne Punkte das Tabellenende ziehrt.
Das erste überraschende Ergebnis für die Zweite meldete Nachwuchsspieler Gabriel Mock (Brett 7) mit seinem Sieg über Wilfried Jagst. Ihm wurde eine Skandinavische Verteidigung vorgesetzt, nach urplötzlichem Damengewinn mitten im Brett war der Punkt für den Junior in trockenen Tüchern. Ein weiterer Nachwuchs, diesmal für die Erste, mit Sebastian Astner (5), er beschäftigte mit seinem Sizilianer erfolgreich Anton Königl, der Vorteil von zwei abhanden gekommenen Bauern genügten ihm zum Erfolg. Eine astreine Nachwuchspaarung dann zwischen Maria Kühne (8) und Dimitri Alexandrov auf der Basis Damenbauernspiel. Eigentlich hätte die einzige Schachdame an den acht Brettern mit drei Mehrbauern zuguterletzt gewinnen können, doch den Schluss bildete nach Zugwiderholung eine friedliche Punkteteilung. Einen unerwarteten Coup gelang am Spitzenbrett Tobias Denk gegen Markus Mock und dessen Damengambit. Trotz Figurenverlust zu Beginn gegen zwei Bauern kam er nach Figurenrückgewinnung spektakulär als Erster ins Ziel, nach vier gespielten Partien führte die Zweite mit 2,5:1,5. Fortan jedoch neigte sich das Pendel auf die Seite der Ersten. Vladimir Simin (3) bezwang als Nachziehender mit seinem Königsinder in sicherer Manier Ronald Kühne, seine angriffslustige Spielweise brachte im Endspiel Figuren- und Punktgewinn. Auch Erich Kreilinger (2) ließ gegen Nachwuchs Jonas Hammerl (Minus 220 DWZ) und dessen Damengambit nichts anbrennen, ein Mehrbauer mit Stellungsvorteilen im Endspiel gaben den Ausschlag, brachten die Erste in Führung. Anton Kosinoga (6) wählte Französisch gegen Kollege Borys Bilyavskyy, mit Figurengewinn als Plus konnte er sich ab dem Mittelspiel souverän durchsetzen, Spannung pur nach dem Ausgleich zum 3,5:3,5. Ein weiteres Nachwuchsduell dann beim Finale zwischen Daniel Lichtmannecker (4) und Patrick Sowka und dessen Damenindisch. Ein kleiner Freibauer im Endspiel brachte nach über 5 Stunden statt Remis doch noch vollen Punktgewinn für den Favoriten, verhinderte haarscharf eine mögliche Sensation zum Gesamtremis. ak
Es sollte allerdings noch vermerkt werden, dass es in der Ersten vier Absagen gab und dass aus taktischen Gründen (wegen Festspielens in der Ersten) diesmal nicht die besten acht Spieler in der Ersten eingesetzt wurden. Beinahe ging das in die Hose, weil alle Spieler der Zweiten "ungebremst" aufspielen durften... gw

Kreisklasse West:  FC Ergolding3 - SK Landshut  1,5:2,5
An Brett 3 durfte ich mit meinen 1256 DWZ gegen Herbert Schuster (1634) spielen. Bis zum 15. Zug hielt ich mich ganz gut, dann war ich anscheinend mit meinen Gedanken ganz woanders, weil ein Krankheitsfall meine Familie belastet. Ich stellte eine Figur ein und verlor die Partie. Eine anschließende Analyse ergab, dass ich bei richtigem Weiterspiel eventuell hätte gewinnen können. Simon Lichtinger (1327) kämpfte an Brett 4 gegen Johann Vogl (1395) und zeigte eine Spitzenleistung. Es dauerte gerade mal 22 Züge bis sein Gegner nach einem schönen Angriff auf dem Königsflügel genervt zum 1:1 aufgab. 
Felix Handschuh (1340) spielte auf Brett 2 gegen Enno Uhl (1464) und überlegte genau wie sein Gegner sehr lange. Nach insgesamt 3:10 Stunden, in denen erst 15 Züge gemacht wurden, bot der Landshuter Remis und da beide in massive Zeitnot gekommen wären, einigte man sich darauf. Rafael Sowka (1362) hatte es am Spitzenbrett mit Reiner Huber (1513) zu tun. Auch hier dauerte die Partie über drei Stunden. Im 10. Zug musste Rafael seinen Turm gegen einen Springer und einen Bauer tauschen. Er kämpfte verbissen weiter, musste sich dann aber nach 38 Zügen mit Damenverlust geschlagen geben. tl

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