Schach-Ereignisse unserer Jugend in den letzten Monaten (in umgekehrter chronologischen Reihenfolge)

"Mein Sohn (6 Jahre) im Kampf gegen den Großmeister Thomas Luther" von Elfi Fesl
Lesen Sie bitte diesen Bericht und freuen Sie sich, wie geschildert wird, wie ein 6-Jähriger (zusammen mit seinem Trainer) dem Großmeister Paroli bietet.

04.12.11 Niederbayerische Jugend-Mannschaftsmeisterschaften 2. Runde im Bürgerhaus  
Klare Wunschsiege für die Zweite und die Dritte
Jgd-Niederbayernliga: TSV Aidenbach - FC Ergolding2   0:4
rechts die EroldingerUnsere Zweite war zwar (DWZ-mäßig) klarer Favorit, aber die Aidenbacher wehrten sich hervorragend und hielten lange dagegen. Ein Spaziergang nach Vilshofen (dort haben die Gastgeber ihr Spiellokal) war es beileibe nicht. Am Ende behielt aber dann doch unser Team mit 4:0 klar die Oberhand. Für das 1:0 sorgte Henrik Fesl an Brett2 schon nach 1:35 Std. Der Aidenbacher nützte in der Eröffnungsphase einige gute Möglichkeiten nicht, ab dem 33. Zug gewann Henrik zunächst zwei Bauern und ließ dann einen eigenen zur Dame durchmarschieren. An Brett 3 übersah Johann Kollmeder schon im 7. Zug einen Bauerngewinn seines Gegners, der dann bis zum 29. Zug leichte Vorteile hatte. Dann verschaffte sich Johann mit einer netten Kombination einen starken Freibauer, der schließlich nach einem schweren Endspielfehler des Aidenbachers nach 2:40 Std. und 64 Zügen zum sicheren Sieg ausreichte. Ronny Rahman schnürte am Spitzenbrett seinen Gegner mächtig in die Defensive, gewann dadurch nacheinander drei Bauern und konnte seinen Vorsprung nach über 60 Zügen und 3:21 Std. in den Sieg zum 4:0 verwerten. Der Bericht über das Brett 4 von Cora Klinkenberg wird nachgereicht.
Jgd-Bezirksliga-West: FC Ergolding3 - FC Ergolding4   4:
0
Jenny Pietzuch gegen Aditya TaradeChristoph Fronhöfer gegen Michelle ReifAn Brett 3 hatte Lukas Stessun gegen Jakob Klein keine Chance. Lukas verschenkte einen Bauer, dann gewann Jakob einen Springer und nach 34. Zügen hieß es 1:0 für die Dritte. An den anderen Brettern sah es zunächst besser für die Vierte aus. Michelle Reif hielt sich an Brett 1 gegen Christoph Fronhöfer wacker bis zum 18. Zug, als Christoph einen Läufer opfern musste um nicht die Dame zu verlieren. Danach spielte er aber gut weiter, gewann eine Figur und zwei Bauern und nach 31 Zügen und 43 Minuten die Partie. Jenny Pietzuch hatte an Brett 4 gegen Aditya Tarade mehrmals gute Chancen, aber zum Schluss gewann Adi doch noch sicher nach 46 Zügen und 56 Minuten. An Brett 2 hatte Maria Kühne gegen Matthias Schoepe zunächst einen Bauer, dann nach 9 Zügen einen Läufer und im 17. Zug beinahe auch noch einen Springer gewonnen, wenn sie ihn genommen hätte. Aber bei einem Mattangriff stolperte sie in eine Falle und verlor die Dame. Nach 25 Zügen hatte der Favorit doch noch das bessere Ende und stellte den erwarteten 4:0-Sieg sicher.

03.12.11 U20-Bayernliga 2.+3. Runde in Hohenbrunn
In der Bayernliga-Tabelle jetzt auf Platz 3
Unentschieden gegen München Südost und der erwartete Sieg gegen Klosterlechfeld

Nach dem erfreulichen Auftakt in der ersten Runde gegen Titelverteidiger SC Vaterstetten (DWZ-Schnitt 1852, FCE: 1798) fuhr unsere Mannschaft zu einem weiteren Auswärtsspiel zur ersten Doppelrunde in den Münchner Raum nach Hohenbrunn.
FC Ergolding - SK München Südost 3:3
Franziskus Wiesnet, hinten Katharina OberprillerWieder konnten wir in Bestbesetzung antreten und wieder erzielte unser Sextett auch gegen die starken Südostler (Schnitt 1863) die gleichen Einzel-Ergebnisse, wie in Runde 1 gegen Vaterstetten. Tobias Schindlbeck (2132) gewann am Spitzenbrett gegen Lukas Eicher (1915) in einer äußerst spannenden und ungewöhnlichen Partie. Tobias hatte einen Turm gegen drei Bauern und übersah in Zeitnot im 23. Zug den Gewinn. Aber vier Züge später gewann er mit einem herrlichen Läuferzug einen weiteren Bauer und befreite damit seinen bis dato eingesperrten Turm, was den Münchner zur Aufgabe nach 3:12 Std. zwang. Auch Johannes Oberpriller (1843) lieferte an Brett 2 gegen den starken Constantin Müller (1985) eine sehr gute Partie ab. Er musste zwar im 13. Zug einen gegnerischen Freibauer zulassen, konnte sich selbst im 19. Zug aber auch einen solchen beschaffen. Johannes besetzte dann die freie a-Linie und bot im 33. Zug in ausgeglichener Stellung (0,0) Remis. Tobias Schoepe (1809) durfte an Brett 3 gegen Noam Bergauz (1877) antreten, da die Münchner gegen Ergolding auf einen ihrer Superstars, Arshak Ovsepyan (1977), verzichten mussten. Zunächst leichte Vorteile für Noam, aber im 27. Zug schnappte sich Tobias einen Bauer, den er dann im 32. Zug "vergiftet" zurückgab und einen Zug später mit einem schönen Springerzug den vollen Punkt errang. Tobias Laimer (1801) spielte wohl etwas zu schnell und konnte an Brett 4 gegen Sebastian Franz (1776) in schon schlechterer Stellung einen Bauernraub im 24. Zug nicht mehr verhindern. Ein Fehler im nächsten Zug kostete dann sogar die Dame gegen Turm und Springer. Nach 41 Zügen und 2:27 Std. stand er aussichtslos und musste kapitulieren. Franziskus Wiesnet (1656) war an Brett 5 bis zum 20. Zug gegen Andreas Stadler (1870) leicht in Bedrängnis. Gutes Gegenspiel von Franziskus und weil der Münchner seinen König in die Mitte wandern ließ, brachte den Mirskofener sogar in eine Gewinnstellung. Aber anstatt den starken Angriff fortzusetzen, zog sich Franziskus in starker Zeitnot wieder zurück. Im 40. Zug hatte er noch mal eine gute Gewinnchance, aber Andreas bot dann mit Zugwiederholung Remis an. Ein Damenzug mit Blick auf a1 hätte vermutlich (lt. Fritz") den Sieg gebracht. Katharina Oberpriller (1549) war an Brett 6 gegen Neofytos Tsandekidis (1759) dem Remis sehr nahe, aber dann vergaloppierte sie sich mit ihrem Springer im Endspiel. Der Springer wurde gegen einen Bauer kassiert. Im 57. Zug war noch mal die Remischance da, die aber dann leider in Zeitnot nicht gesehen wurde. Man kann also sagen, die Münchner dürften am Ende um das 3:3 sogar froh gewesen sein!
SK Klosterlechfeld - FC Ergolding 1,5:4,5
Die zweite Tagesaufgabe um 15°° war deutlich leichter, wie die am Vormittag. Erstens besetzten die Klosterlechfelder nur fünf Bretter und zweitens mussten sie ihre Nummer 2 und 6 ersetzen. Dadurch erreichten sie nur einen DWZ-Schnitt von 1402 gegenüber unseren 1798, der Sieg war also nahezu vorprogrammiert und das Match ging ohne Ergoldinger Niederlage über die Bühne. Tobias Schindlbeck spielte gegen Jonathan Kölbl (1811) wieder gut auf und hatte Stellungsvorteile. Aber im 30. Zug verpasste er einen Turmgewinn und im 32. Zug nahm er einen vergifteten Bauer. Jonathan holte sich den Bauer zurück und hätte im 34. Zug sogar einen Springer gewinnen können. Er zog es aber vor, zum Glück für Tobias, in eine Stellungswiederholung einzulenken. Johannes Oberpriller hatte es mit Jonathans Schwester Ines (1650) zu tun, die im 25. Zug eine Bauerngabel übersah. Sie hätte dabei einen Springer verloren und sofort aufgab. Tobias Schoepe eroberte im 22. Zug gegen Manuel Milling (1649) einen Bauer, übersah aber im 28. Zug eine schöne Kombination, die zwei Figuren für einen Turm eingebracht hätte. Im 33. Zug holte er sich zwar erneut einen Bauer, bot aber zwei Züge später in unklarer Stellung Remis. Das selbe Ergebnis dann auch für Tobias Laimer gegen Georg Müller (1664). Tobias kam bald nach der Eröffnung in arge Bedrängnis und verlor im 16. Zug einen Bauer. Der Klosterlechfelder versäumte es nachzusetzen und hätte im 33. Zug die Qualität gewinnen können. Müller erreichte aber trotzdem bis zum 39. Zug eine klare Gewinnstellung, aus der sich Tobias gerade noch herauswuseln konnte. Im Doppelturmendspiel gewann Laimer dann sogar noch zwei Bauern, aber der Klosterlechfelder konnte sich mit einer Zugwiederholung ins Remis retten. Franziskus Wiesnet hatte gegen Joshua Nebel (855) leichte Spiel. Bereits im 12. Zug verlor der überforderte Klosterlechfelder Ersatzmann mit einem Läuferschach auf h7 seine Dame. Es war dann für Franziskus im 20. Zug nicht schwierig, mit einem Qualitätsopfer ein dreizügiges Matt zu erzwingen. Weil die Gegner leider Brett 6 freilassen mussten, kassierte Katharina Oberpriller den Punkt kampflos zum klaren 4,5:1,5-Sieg. Die nächste Doppelrunde (4 und 5) findet am 21.01.2012 in Büchenbach statt. Die Gegner dort sind zuerst der SV Lauf, momentan mit noch 0 Punkten an 8. und letzter Stelle der Bayernliga, und nachmittags gehts gegen den Tabellenführer SC Forchheim. Die Finalrunde findet dann am 10.03. wieder in Ergolding statt.

27.11.11 Niederbayerische Jugend-Schnellschach-MS im Bürgerhaus
Tobias Laimer verteidigt seinen Titel
Henrik Fesl Dritter - Ronny Rahman Fünfter - Cora Klinkenberg Siebte und bestes Mädchen
Philipp Sadlo, der neue Bezirksjugendleiter waltet seines AmtesZum ersten Mal fanden diese Niederbayerischen Meisterschaften bei uns im Bürgerhaus statt. Jugendleiter Helmut Gmeinwieser begrüßte 23 Teilnehmer (in den letzten drei Jahren waren es in Dingolfing jeweils 17), aber aus leider nur vier Vereinen, wobei der ausrichtende FC Ergolding natürlich mit 15 Teilnehmern am stärksten vertreten war. Immerhin fünf Teilnehmer stellte der TV Geiselhörung, zwei der SV Deggendorf und einen der SK Landshut. Der neue Niederbayerische Jugendleiter, Philipp Sadlo vom SK Landshut, leitete sein erstes Turnier umsichtig und perfekt wie ein alter Hase und wie vorgesehen um 14:45 wurde bereits zur Siegerehrung gebeten. Es wurden 7 Runden im Schweizersystem mit 15 Minuten Bedenkzeit und der 3-Punkteregel gespielt. Die sechs Remispartien waren alle durchwegs ausgekämpft und nicht "geschoben", so soll es sein! Für die ersten Drei und das beste Mädchen überreichte Sadlo Pokale und für die jeweils ersten Drei jeder Alterklasse von U10 bis U16 gab es erstmals Urkunden. Es herrschte durchwegs eine angenehme Atmosphäre und der neue Niederbayerische Jugendleiter bestand seine "Feuerprobe" mit Bravour! Die Niederbayerischen Vereine sollten sich den Termin (Ende November/Anfang Dezember) für das nächste Jahr fest im Terminplan vormerken.
Spannende Schlussrunde, vorne Tobias Laimer gegen Ronny Rahman, dahinter Henrik Fesl gegen Thomas WeißTitelverteidiger Tobias Laimer (1801) schaffte es erneut ganz oben aufs "Treppchen". Aber die Sache war nicht so einfach, denn bereits in der 3. Runde büßte er zwei Punkte ein. Gegen seinem 12-jährigen Vereinskameraden Henrik Fesl (1411) startete Laimer einen schönen Mattangriff, aber mit einem herrlichen Springeropfer gelang Fesl die Rettung ins Dauerschach, also Punkteteilung! Laimer war danach hinter Thomas Weiß (SV Deggendorf, 1603) und Ronny Rahman (1502) Dritter. Es folgte ein weiteres Remis und der DWZ-Favorit war mit 8 Punkten nur noch Siebter. Weiß, Rahman und Fesl führten mit je 10 Punkten vor Eric Gabler (TV Geiselhöring, 932), Cora Klinkenberg (1020) und Christoph Fronhöfer (785) mit je 9 Punkten. Der Vorjahreszweite und an Nummer 4 gesetzte Bernhard Trost (TV Geiselhöring, 1436) kam auch noch nicht richtig in Tritt und lag hinter Laimer auf Rang 8. Nach der Mittagspause (es wurden Pizzas angeliefert) wurde pünktlich um 13°° fortgesetzt und nach 5 Runden ergab sich folgender Zwischenstand: 1. Weiß 13 Pkt., 2. Gabler 12 Pkt., 3. Laimer vor Rahman und Fesl, alle je 11 Punkte. 6. dann Trost mit 10 Pkt. Vor der Schlussrunde waren drei Ergoldinger in Führung, alle mit je 14 Punkten: Laimer vor Rahman und Fesl. 4. danach Weiß mit 13 Pkt. vor Gabler 12. Pkt. Laimer besiegte in der letzten Runde Rahman und gewann damit doch noch den Titel mit 17 Punkten, 5 Siege und 2 Remis. Die Pokalgewinner: Cora Klinkenberg (U12) und bestes Mädchen, Eric Gabler (Zweiter und bester U14), Tobias Laimer (Gesamtsieger) und Henrik Fesl (Dritter)Philipp Sadlo und der alte und neue Jugendschnellschach-Meister Tobias LaimerHelmut Gmeinwieser, Philipp Sadlo und der beste U10-Spieler Jakob KleinGabler bezwang seine Vereinskameradin Christina Ertl (984) souverän und wurde somit bei Punktgleichheit mit dem Dritten mit einen Buchholzpunkt Vorsprung überraschend Zweiter und war damit auch bester U14-Spieler. Fesl und Weiß trennten sich Remis, in das Weiß in besserer Stellung, aber mit weniger Restzeit, einwilligte. Fesl also Dritter mit 15 Punkten, 4. Weiß und 5. Rahman, je 14 Pkt., 6. Trost und 7. und bestes Mädchen Cora Klinkenberg (Sieger der U12), je 13 Punkte. 8. und 9. dann die Geschwister Ertl (Christina und Sebastian) je 12 Punkte. Dann die vier Ergoldinger 10. Jakob Klein (Bester der U10), 11. Fronhöfer, 12. Aditya Tarade (alle 12 Punkte) und 13. Johann Kollmeder 10 Punkte. 14. wurde der Landshuter Markus Englberger vor Simon Pusl, beide je 9 Punkte.

13.11.11 Niederbayerische Jugend-Mannschaftsmeisterschaften
Auftakt mit einem Sieg und zwei Unentschieden - Cora Klinkenberg überraschte
Die Niederbayerischen Jugend-Ligen (nur eine Klasse U20) spielen heuer in der Niederbayernliga mit acht und in beiden Bezirksligen (West und Ost) mit sieben, bzw. acht Mannschaften. Der FC Ergolding stellt dabei neben seiner 1. Mannschaft in der Bayernliga, mit Ergolding2 in der Niederbayernliga und drei weiteren Mannschaften in der Bezirksliga West mit 5 Mannschaften die meisten in Niederbayerns, gefolgt vom SC Ortenburg, der eine Mannschaft in der Landesliga und zwei weitere in der Bezirksliga Ost vertreten hat.
Jgd-Niederbayernliga: FC Ergolding2 - SK Landau-Dingolfing   2:2
Cora Klinkenberg in prima Form!Ronny Rahman gewann gegen Florian HuberGleich zum Auftakt traf unsere Zweite auf den Titelverteidiger SK Landau-Dingolfing. Verlor man im Vorjahr noch knapp mit 1,5:2,5, konnte diesmal erfreulicherweise gegen die klaren Favoriten ein achtbares 2:2 Unentschieden erreicht werden. Schade dass Henrik Fesl (1411) an Brett 2 nicht mehr Zeit und Geduld aufbrachte. Er investierte nur 19 Minuten eigene Bedenkzeit, sein Gegner Niklas Rohne (1471) aber 1:57 Std. deutlich mehr. Henrik verlor im 20. Zug die Qualität und nach insgesamt 56 Zügen und 2:16 Std. hieß es leider schon 1:0 für die Gäste. Eine vorzügliche Leistung bot an Brett 4 die erst 11-jährige Cora Klinkenberg (1020) gegen den Routinier Manfred Pöschl (1455). Cora war schon ab dem 25. Zug durch Raumvorteil klar auf der Gewinnerstraße und dann beachtlich, wie die Dritte der Bayerischen Mädchenmeisterschaften U12, schon das Endspiel beherrscht. In materieller Ausgeglichenheit brachte sie den Landau-Dingolfinger in Zugzwang und setzte ihn nach 2:40 Std. im 50. Zug Schachmatt zum 1:1-Ausgleich. Ronny Rahman (1502) spielte am Spitzenbrett sehr zuverlässig. Er verpasste Florian Huber (1448) im Mittelspiel eine schlechte Bauernstruktur und sich selbst im 30. Zug einen Freibauer, der leicht zum Sieg nach 3 Stunden und 34 Zügen zum 2:1 für Ergolding ausreichte. Johann Kollmeder (1086) hatte an Brett 3 überraschend die Chance auf einen vollen Punktgewinn, als er im 19. Zug einen Bauer gewann. Aber leider geriet er im 23. Zug in eine fatale Fesselung und musste nach 39 Zügen und 3:13 Std. Felix Durmaier (1386) zum 2:2-Enstand gratulieren. Trotzdem ein guter Auftakt für unsere Zweite!
Jgd-Bezirksliga-West: ESK Plattling - FC Ergolding3   1:3
Jakob Klein und Aditya TaradeChristoph Fronhöfer und Matthias SchoepeUnsere 3. Mannschaft, durchwegs besetzt mit sehr jungen Nachwuchsspielern, musste zum Auftakt nach Plattling reisen. Sie machten ihre Sache sehr gut und holten mit einem 3:1-Sieg beide Mannschaftspunkte nach Hause. Die einzige Niederlage ging auf das Konto von Aditya Tarade (747), dem schon im 7. Zug ein kapitaler Eröffnungsfehler passierte und der zurecht nach 19 Zügen, mit einem Turm weniger, kurz vor dem Matt aufgab. Jakob Klein (759) beherrschte an Brett 3 seinen Gegner nach belieben, gewann im 12. Zug eine Figur und setzte ihn schon im 18. Zug Matt. Matthias Schoepe (779) inszenierte bereits nach 12 Zügen einen unwiderstehlichen Mattangriff am Königsflügel, der zunächst zwei Bauern und die Qualität einbrachte, und im 30. Zug nach 1:10 Std. mit einem schönen Matt endete. Am Spitzenbrett hatte Christoph Fronhöfer (785) Glück, dass sein Gegner seinen schwachen Zug in der Eröffnung übersah. Aber dann spielte Christoph gut weiter, gewann im 12. Zug eine Figur, im 22.igsten eine weitere und nach 58 Zügen und 1:57 Std. streckte der Plattlinger die Waffen.
Jgd-Bezirksliga-West: FC Ergolding4 - FC Ergolding5   2:2
Daniel LichtmanneckerLisa-Marie Wernthaler besiegte Simon PuslUnsere 4. Mannschaft wurde heuer aus vier Mädchen gebildet, und unsere Fünfte meist mit Anfängern, die Spielpraxis gewinnen sollen. Die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften endete mit einem gerechten 2:2 Unentschieden. Michelle Reif verlor bereits nach 17 Minuten (3 Stunden wären Zeit gewesen!) in 24 Zügen gegen Daniel Lichtmannecker. Lisa-Marie Wernthaler (1055) gewann am Spitzenbrett den ungleichen Kampf klar nach 51 Zügen in 48 Minuten gegen Simon Pusl. In einer wechselvollen Partie behielt Sebastian Astner gegen Anni Zhang nach 41 Zügen und 1:33 Std. die Oberhand. Den 2:2-Ausgleich schaffte Maria Kühne eine Minute später gegen Tim Michaelsen im 44 Zug.

12.11.11 U20-Bayernliga 1. Runde in Vaterstetten
Ein achtbares Unentschieden beim Bayernliga-Meister
SC Vaterstetten - FC Ergolding 3:3
links: Katharina Oberpriller, Franziskus Wiesnet und Tobias Laimerlinks: Tobias Schoepe, Johannes Oberpriller und Tobias SchindlbeckGleich in der ersten Runde musste unser neuformiertes Bayernligateam, für Christian Schnurr kam Franziskus Wiesnet in die Mannschaft, beim Titelverteidiger SC Vaterstetten antreten. Im Vorjahr verlor man noch mit 1,5:4:5 eine klare Niederlage einstecken, diesmal reichten zwei Siege und zwei Remis zum erfreulichen Unentschieden! Tobias Schindlbeck (2132) brauchte am Spitzenbrett nur 15 Züge um den ersten Punkt einzufahren. Dominik Arndt (1964) kam nach einem Eröffnungsfehler bereits nach dem 6. Zug klar in Nachteil, als Tobais mit einem Springerausritt den Damenturm ergatterte. Als dann anzusehen war, dass Tobias seinen ausgebüchsten Springer zurückholen könnte, musste der Vaterstettener mit einem Turm weniger aufgeben. Johannes Oberpriller (1843) spielte eine solide Partie gegen Finn Borchert (1905), hielt alles im Gleichgewicht und man einigte sich zurecht im 27. Zug aufs Remis. Eine vorzügliche Partie gelang an Brett 3 Tobias Schoepe (1809) gegen Raphael Nitsche-Hahn (1853). Nach ausgeglichener Eröffnung inszenierte Tobias mit beiden Springern und Dame einen Mattangriff. Raphael opferte in starker Bedrängnis im 25. Zug die Qualität, Tobias setzte noch einen herrlichen Springerzug und nach dem 34. Zug war für den Vaterstettener keine Rettung mehr möglich. 2,5:0,5, es sah gut aus für unsere Mannschaft! An Brett 4 hatte es Tobias Laimer (1801) mit dem wie immer sehr starken Ferdinand Xiong (1917) zu tun. Nach Abtäuschen hatte Ferdinand nach 13 Zügen zwei Figuren für einen Turm ergattert. Im 23. Zug musste sich Tobias einen Turm selbst einsperren, aber im 42. Zug gewann er wegen einer Fesselung einen Springer zurück, die Stellung war wieder (fast) ausgeglichen! Im 45. Zug versäumte es Tobias seine bedrohte b-Linie abzusichern und übersah den Gewinnzug des Vaterstetteners. Im 51. Zug konnte Tobias nur noch die Hand zur Gratulation reichen. Nach einigen Geplänkel im Mittelspiel verblieben Franziskus Wiesnet (1656) und Moritz Heimbächer (1741) noch je die Damen und 7 Bauern. Die Stellung war Todremis. Katharina Oberpriller (1549) musste an Brett 6 gegen Oliver Schackmann (1735) antreten und geriet gegen den bärenstarken 12-Jährigen schon in der Eröffnungsphase im 8. Zug leicht in Nachteil. Im 13. Zug übersah sie eine Fesselung, was sie einen Bauer kostete. Diesen holte sie sich zwar wieder zurück, aber bereits in arger Zeitnot musste sie nach einem weiteren Fehler im 39. Zug einen Zug vor dem Matt aufgeben.

30.10.11 4. Höhenkirchner Jugendeinzelturnier
Ronny Rahman gewinnt die U16/U18
Henrik Fesl (U14) und Jakob Klein (U10) jeweils Achte
Aditya TaradeJakob KleinTim MichaelsenHenrik Fesl gegen Ali Demir in der 6. RundeSouveräner Sieger Ronny RahmanDie 6. Runde der U16/U18, vorne Oleksandr Chernilovskyy gegen Ronny RahmanBeim Höhenkirchner Jugendopen waren diesmal 114 (im Vorjahr über 140) Teilnehmer am Start, darunter fünf Ergoldinger. Leider passierte dem Veranstalter der Lapsus, dass die erste Runde nicht nach DWZ gesetzt wurde und somit schon zu Beginn einige Favoriten aufeinander trafen. Okay, am Ende setzten sich sicher die Besten durch, aber so was sollte künftig vermieden werden. Dessen ungeachtet bot Ronny Rahman (1502) eine vorzügliche Leistung und gewann die U16/U18-Klasse. Die insgesamt 20 Teilnehmer spielten gemeinsam und wurden getrennt gewertet. Ronny war nach DWZ der Drittbeste, gewann 6 Partien und leistete sich nur in der dritten Runde ein Remis. Schön seine Siege gegen die beiden Favoriten Alexander Eichler (1572) und Oleksandr Chernilovskyy (1650), beide SC Tarrasch München) in der 5. und 6. Runde. Nicht ganz zufrieden dürfte Henrik Fesl (1411) gewesen sein, der mit Startrang 5 auf den 8. Platz zurück fiel. Er verlor in der ersten Runde gegen Matthias Reimann (SK Göggingen, 1476), gewann dann dreimal, u. a. auch gegen Sebastian Reimann (SK Göggingen, 1516), spielte zweimal Remis, gegen Pierre Hirtreiter (TSV Forstenried, 1302) und Ali Demir (SC Unterhaching, 1421). In der letzten Runde übersah er einen Abzug mit Damenverlust von Jan Kessler (SC Unterhaching, 1106). Mit einem Sieg wäre Henrik Zweiter hinter dem überlegenen Sieger Tobias Walter (SC Gröbenzell, 1497) geworden. Bei der U12 waren 32 Teilnehmer am Start. Tim Michaelsen belegte mit für ihn guten 3,5 Punkten den 16. Rang. Auf den vorderen Plätzen Lorenz Gauchel (SC Unterpfaffenhofen, 1434) vor Josef Sebastian Ott (SG Traunstein/Traunreut, 1440) und Marcel Daoud (SK Freising, 1304). Ebenfalls 32 Teilnehmer waren es bei der U10. Die Ergoldinger Jakob Klein (759) und Aditya Tarade (747), beide am selben Tag geboren, kämpften verbissen um die bessere Platzierung. Und obwohl Adi in der 6. Runde Jakob besiegte, war er im Endklassement mit 4 Punkten Zehnter und Jakob mit 4,5 Punkten Achter, beide also mit einer guten Leistung. Sieger wurde Lorenz Schilay (SK Neumarkt, 880) vor Abhinav Senthil (MSA Zugzwang) und Samuel Weber (SC Flörsheim, 1111).

25.10.11 12. Schachkurs in der Realschule Ergolding
Der neue Schachkurs hat begonnen
Schachkurskinder mit Helmut GmeinwieserUnsere Schachabteilung veranstaltet nun schon zum 12. Mal einen Schachkurs für Kinder und Jugendliche in der Realschule Ergolding. 21 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 12 Jahren hatten sich angemeldet. Jugendleiter Helmut Gmeinwieser begrüßte zum Auftakt aber nur 13 Teilnehmer, da noch einige verhindert waren (Schulausflug, Fußballturnier), die aber sicher nach den Ferien, beim nächsten Termin am 08.11. dabei sein werden. Der Kurs dauert bis Ostern und kostet nur 5 Euro. Dabei wird auch die Möglichkeit geboten, das Bauerndiplom zu erwerben. Infos unter Telefon 0871-77800.