Aktuelle Berichte des letzten Monats

Deutsche Jugend-MM - FC Ergolding

Alle Ergoldinger bei den Deutschen Jugend-MM (Rangfolge nach bester Platzierung)

Rg Platz Klasse Team TWZ MaPkt BrPkt Jahr
1 2 U16 FC Ergolding 1856 10 18,5 2010
      Schindlbeck Tobias 2052   5,5  
      Oberpriller Johannes 1801   3,5  
      Schnurr Christian 1830   5,5  
      Schoepe Tobias 1739   4  
2 5 U14 FC Ergolding 1743 9 16 2018
      Astner Sebastian 1928   2,5  
      Lohr Maxi 1933   4,5  
      Sowka Patrick 1609   4,5  
      Handschuh Felix 1500   4,5  
3 5 U20w FC Ergolding 1422 5 11,5 2008
      Billing Tanja (Gastspielerin SC Schwabmünchen) 1833   1,5  
      Farokhpey Sarah 1612   2,5  
      Oberpriller Katharina 1333   1  
      Wernthaler Lisa-Marie 909   2,5  
4 6 U14 FC Ergolding 1697 8 17 2009
      Oberpriller Johannes 1735   3,5  
      Schnurr Christian 1709   5  
      Schoepe Tobias 1696   4,5  
      Laimer Tobias 1646   2  
      Wanninger Carl 1597   2  
5 7 U14 FC Ergolding 1635 8 16 2008
      Schindlbeck Tobias 1839   4,5  
      Wanninger Carl 1586   3  
      Oberpriller Johannes 1574   5,5  
      Schoepe Tobias 1539   1,5  
      Schnurr Christian 1480   1,5  
6 9 U12 FC Ergolding 1427 7 15 2015
      Astner Sebastian 1678   4,5  
      Kühne Maria 1464   4  
      Sowka Patrick 1418   4  
      Handschuh Felix 1148   2,5  
7 12 U12 FC Ergolding 1316 7 14 2014
      Lichtmannecker Daniel 1518   3,5  
      Astner Sebastian 1437   2,5  
      Kühne Maria 1204   4,5  
      Ottmair Clemens 1105   3,5  
8 13 U14 FC Ergolding 1716 7 13 2016
      Lichtmmannecker Daniel 1791   4,5  
      Astner Sebastian 1753   4  
      Sowka Patrick 1686   3  
      Kühne Maria 1632   1,5  
9 16 U12 FC Ergolding 1365 5 12 2006
      Schindlbeck Tobias 1684   4,5  
      Oberpriller Johannes 1309   0,5  
      Laimer Tobias 1346   3  
      Schoepe Tobias 1122   4  
n.a.   U20 FC Ergolding       2011
      Schindlbeck Tobias 2052      
      Oberpriller Johannes 1843      
      Schnurr Christian 1830      
      Schoepe Tobias 1809      
      Laimer Tobias 1801      
      Oberpriller Katharina 1556      
      qualifiziert, aber nicht angetreten        

Deutsche Vereinsmeisterschaften - FC Ergolding

Alle Ergoldinger Mannschaften bei Deutschen Meisterschaften (chronol.)
Nr. Jahr   Klasse TN StNr Platz Mannschaft Pkt BrPkt Rd
10 2018   U14 20 7 5 Astner, Lohr, Sowka, Handschuh 9 16 7
9 2016   U14 20 8 13 Lichtmannecker, Astner, Sowka, Kühne 7 13 7
8 2015   U12 20 11 9 Astner, Kühne, Sowka, Handschuh 7 15 7
7 2015   WK IV 34 20 15 Astner, Kühne, Tarade, Stessun 7 14 7
6 2014   U12 20 14 12 Lichtmannecker, Astner, Kühne, Ottmair 7 14 7
5 2010   U16 19 4 2 Schindlbeck, Oberpriller, Schnurr, Schoepe 10 18,5 7
4 2009   U14 20 5 6 Oberpriller, Schnurr, Schoepe, Laimer, Wanninger 8 17 7
3 2008   U14 20 5 7 Schindlbeck, Wanninger, Oberpriller, Schoepe, Schnurr 8 16 7
2 2008   U20w 9 7 5 Billing, Farokhpey, Oberpriller K., Wernthaler 5 11,5 5
1 2006   U12 20 9 16 Schindlbeck, Oberpriller, Laimer, Schoepe 5 12 7

DVM U14 - 2018 in Magdeburg

Von Startplatz 7 auf Rang 5 verbessert
Nach sieben Runden AktuelleTabelle FCE von StPl 7 auf Rang 5

26.-30.12.2018  Magdeburg   DVM U14
Auf chess24 werden fünf Tische LIVE übertragen.
Unsere U14-Mannschaft qualifizierte sich heuer als Bayerischer Vizemeister erneut für die "Deutschen". Insgesamt treten die besten 20 Mannschaften Deutschlands zum Kampf um den Titel an. Das Hotel Maritim wird sicher wieder einen geeigneten Rahmen für dieses große Sportereignis bieten. Wir danken unseren Sponsoren die diese Reise ermöglichten: Der Marktgemeinde Ergolding mit 1. Bürgermeister Andreas Strauß, der Bayerischen Schachjugend, dem Schachverband Niederbayern und dem FC Ergolding.
Anreise: Am zweiten Weihnachtsfeiertag machte sich Betreuer Werner Lohr, unterstützt durch Fahrer Christian Handschuh, mit der dreiviertelten Mannschaft (Sebastian Astner, Maxi Lohr und Felix Handschuh) mit dem Auto auf den Weg in Richtung Magdeburg. Patrick Sowka wird von Rafael aus dem Weihnachtsurlaub in Polen direkt zum Spielort gebracht. Die Anreise verlief ohne Probleme.
Zum Auftakt als klarer Favorit ein knapper Sieg
1. Rd  FC Ergolding (1743) - FVS ASP Hoyerswerda (Sachsen, 1458)  2,5:1,5
Maxi bringt unser Team mit 1:0 souverän in Führung, aber an Brett 4 hatte Felix keine Chance. Patrick war an Brett 3 schon eine Figur hinten, hat aber dann gut weitergespielt und doch noch gewonnen. Sebastian erzielte am Spitzenbrett für den Mannschaftssieg ein Remis.
Hart umkämpft - knapp verloren
2. Rd  SF 59 Kornwestheim (Württemberg, 1827) - FC Ergolding  2,5:1,5
Patrick, Felix und Maxi spielten Remis, Sebastian verlor nach gutem Spiel.
Das Lokalderby gegen den Bayerischen Meister gewonnen
3. Rd  FC Ergolding - SC Erlangen (Bayern, 1674)  3:1
Bei den "Bayerischen" hat unser Team noch 0,5:3,5 verloren, diesmal ist die Revanche mit einem klaren 3:1-Sieg geglückt. Nur Sebastian verlor gegen den Bayerischen Meister, die anderen Drei gewannen!
Auch gegen Münster siegreich
4. Rd   SK Münster (Nordrhein-Westfalen, 1737) - FC Ergolding  1,5:2,5
Nach drei Remisen von Sebastian, Maxi und Patrick war diesmal unser Felix mit seinem Sieg nach langem Kampf der Matchwinner. Felix, der Glückliche! Auch Maxi und Patrick waren vorübergehend auf der Gewinnerstraße.
Und gegen Erfurt ebenfalls ein Sieg und jetzt Dritter
5. Rd  FC Ergolding - Erfurter SK (Thüringen, 1732)  3:1
Sebastian und Felix Remis, Maxi und Patrick gewannen.
Gegen den Topfavoriten am Tisch 1 ein Unentschieden
6.Rd  FC Ergolding - Hamburger SK (Hamburg, 1970)  2:2
Maxi gab ein frühes Remis, Patrick verlor, Felix holte ein Remis und Sebastian setzte Jakob Weihrauch (2099 DWZ) matt.
Die letzt Runde ging knapp verloren
7. Rd  SV Empor Berlin (Berlin, 1757) - FC Ergolding  2,5:1,5
Sebastian verlor, Felix gewann zum 1:1, dann spielte Patrick noch Remis, aber Maxi verlor seine Partie. Mit einem Sieg in der letzten Runde hätte es sogar zum 3. Platz gereicht. Na ja, trotzdem gut, von Startplatz 7 auf 5 verbessert. Das beste je erzielte Ergebnis einer FCE-U14-Mannschaft bei den "Deutschen", herzlichen Glückwunsch!
Hier die DWZ-Veränderungen: Sebastian - 32 auf jetzt 1896, Maxi + 5 auf jetzt 1938, Patrick + 76 auf jetzt 1685 und Felix + 66 auf jetzt 1566.

28. Erfurter Schachfestival

Beide Moosers gut platziert
Nicolas verbessert sich um 29 Plätze
26.-30.12.2018  Erfurt   Turnierseite
FM Stefan Mooser (2255 ELO) mit 5 aus 8 und StPl 19 auf dem 22. Rang
Stefan besiegte in der vierten Runde die bekannte chess24-Moderatorin WGM Melanie Lubbe (SF Neuberg, 2345 ELO) und spielte in der fünften Runde gegen FM Hans Möhn (USV TU Dresden, 2364 ELO) Remis. Insgesamt ein DWZ-Plus von 10 Punkten auf jetzt 2229.
Nicolas Mooser (2032 ELO) mit 4 aus 8 und StPl 59 auf dem guten 50. Rang
Nicolas besiegte u.a. Andi Walther (TSG Apolda, 2218 ELO) und hat seine DWZ um + 40 auf insgesamt 2025 erheblich verbessernt.

7. Wittelsbacher Weihnachts-Open

Paul Helmbrecht verbessert sich um einen Platz
27.-30.12.2018  Kelheim   Turnierseite   Begleitturnier
Paul Helmbrecht nahm im Begleitturnier teil. Mit 1002 DWZ war er unter den 25 Teilnehmern auf StPl 11 gesetzt. Mit 3,5 Punkten aus 7 Partien belegte er am Ende den 10. Rang. 

Ndb-MM 4. Runde

Erste gewinnt klar und verteidigt die Spitze
Auch die Zweite siegt souverän
Dritte schlägt Landshut2 und ist ebenfalls Tabellenführer

16.12.2018  Bürgerhaus und Simbach   Ligamanager
NiederbayernligaFC Ergolding - SV Deggendorf2   6:2
Die Ergoldinger Denksportler reiten gegenwärtig auf einer Erfolgswelle. In der Niederbayernliga empfing in der 4. Runde die "Erste" den SV Deggendorf2 zum fälligen Punkteduell an den acht Brettern. Mit einem deutlichen 6:2-Erfolg wurde Deggendorf wieder nach Hause geschickt, mit 8:0 Pkt. steht sie weiterhin an der Spitze der Tabelle, punktgleich mit dem Meisterschaftsfavoriten SC Ortenburg. Wiederum erfreuliche drei Brettpunkte für die teilnehmenden vier Nachwuchskräfte.
Gleich zu Beginn ein kampfloser Punkt an Erich Kreilinger (Brett 4), es stand kein Gegner für ihn zur Verügung. Sebastian Astner (3) ist wieder in der Erfolgsspur. Seine Caro-Kann-Verteidigung behagte seinem Brettnachbarn nicht ganz, der Gewinn eines Zentrumsbauern brachte bis zum Endspiel siegbringende Stellungsvorteile. Keinen guten Tag erwischte Dimitri Alexandrov (7) als Nachziehender bei der Variante Damenbauernspiel mit fehlender Rochade. Im Endspiel ohne Chance gegen seinen Gegenüber, seine Stellung brach wie ein Kartenhaus zusammen. Ronald Kühne (6) konnte im Wolga-Gambit ohne Mühe Paroli bieten, im Endspiel garantierten Turm, Springer und ein Mehrbauer gegen die feindliche Dame eine friedliche Punkteteilung. Nicolas Mooser (2) musste seltene Antworten auf seine Eröffnungwahl parieren. Zuguterletzt brachten seine zwei Mehrbauern souverän den vollen Punktgewinn. Papa FM Stefan Mooser am Spitzenbrett servierte seinem Gegner einen Sizilianer/Paulsen. Das Geschehen wogte hin und her ohne groß Land zu sehen, erst zum Schluss konnte er einen Freibauern zur Dame umwandeln und das bedeutete gleichzeitig Sieg und Punkt für Ergolding, der Mannschaftskampf war vorzeitig entschieden. Vladimir Simin (5) und sein Kontrahent trafen sich bei einer Englischen Partie. Mit Ach und Krach konnte Vladimir das rettende Ufer mittels Remis noch erklimmen. Als Letzte kam Ergolding's Schachdame Maria Kühne (8) mit vorzeitigem Weihnachsgeschenk, bzw. vollem Punktgewinn, ins Ziel. Das vorgesetzte Thema lautete Sizilianisch. In einer sehenswerten wohlüberlegten Angriffspartie musste ihr Gegenüber im Finale den Qualitäts- und Partieverlust quittieren. ak

Bezirksliga-West:  SC Rottal-Inn3 - FC Ergolding2   2,5:5,5
Rafael Sowka (7) - Jakob Schäfer 1:0
Sizilianisch, 16 Züge, 44 Min. Rafael's Gegner misshandelte seine Eröffnung gründlich, leichtes Spiel somit für den Ergoldinger. Über Figurengewinn bis zum lustigen Matt mitten im Brett brauchte er nur 13 Minuten der Gesamtbedenkzeit.
Paul Hofmann (5) - Hans-Ulrich Rueß 1:0 Französisch, 23 Züge. Paul spielte mit Übersicht und viel Geduld, die schließlich belohnt wurde. Als sein Gegenüber im Mittelspiel seinen Isolani als vermeintlich leichte Beute verschlang, kostete ihn das eine ganze Figur bzw. konnte die Partie chancenlos aufgeben.
Franz Gisnapp - Wilfried Jagst (6) 1/2 Skandinavisch/Aljechin, 15 Züge. Beide Parteien brachten sich im Mittelspiel in Stellung bei ausgeglichenem Material. Doch angesichts des positiven Spielstandes für Ergolding wurde sicherheitshalber mit Remis die Friedenspfeife geraucht.
Andreas Jungwirth - Simon Lichtinger (8) 1/2 Französisch, 23 Züge, 1.48 Std. Erfolgreiches Debut vom 11-jährigen Simon in der Zweiten. Mit dem 23. Zug kam er zwar eigentlich klar in Nachteil, doch hier bot ihm sein Gegner überraschend Remis, was Simon natürlich dankend annahm.
Anton Kosinoga (3) - Stefan Jungwirth 1:0 Damengambit, 26 Züge, 2.38 Std. Erst im 16. Zug wurde eine Figur abgetauscht, die Stellung wurde für den Rottaler durch alle anwesenden Bauern sehr beengt. Anton hatte dann keine Mühe, die gegnerische Festung siegreich zu stürmen, vor Materialverlust hisste sein Gegenüber die weisse Fahne.
Andreas Putz - Patrick Sowka (2) 1:0 Italienische Partie, 29 Züge, 3.36 Std. Patrick kam während der Partie nicht richtig in die Spur, ihm erging es wie Anton's Gegner. Im Endspiel auf Grund seiner passiven Stellung dann schwer unter Druck. Als er im 26. Zug die h-Linie freigab, war's passiert. Sein Widersacher konnte eine Figur für zwei Bauern opfern, drei Züge später war der Spuk verlustig vorbei.
Christian Putz - Johann Kollmeder (4) 0:1 Italienische Partie, 38 Züge, 3.50 Std. Durch seine entgegengesetzte lange Rochade war Johann hefigen Attacken ausgesetzt, die jedoch alle mit Bauerngewinnen pariert werden konnten. Als sich der Rauch verzogen hatte, entschied ein siegbringender Zentrumsfreibauer die Partie zu seinen Gunsten.
Anton Königl (1) - Georg Putz 1/2 Französisch, 62 Züge, 4.26 Std. Ich verlor dummerweise im 6. Zug einen Zentrumsbauern. Mit diesem Vorteil in der Tasche und das bis zum Schluss, wollte mich mein Gegner um die Ecke bringen. Erst im 62. Zug stand ich vor der Rückgewinnung dieses Bäuerleins, das Teamduell war entschieden, so musste er sich bei jeweils Turm mit Bauer mit einem Remis begnügen. ak

Kreisklasse West FC Ergolding3 - SK Landshut2   4:0
Landshut reiste nur mit drei Spielern an. Dadurch ließen sie Brett 4 unbesetzt und ich hatte den ersten Punkt schon zu Spielbeginn kampflos. An Brett 3 spielte Dominik Lieder gegen einen Landshuter Ersatzmann nur 20 Minuten und 31 Züge, Sizilianisch. Im 27. Zug erzwang Dominik einen Damenabtausch und bekam dadurch eine klare Gewinnstellung. Nur vier Züge später gab sein Gegner zum 2:0 auf.
An Brett 2  spielte Christoph Frohnhöfer gegen den gegnerischen Mannschaftsführer. Nach einem Königsgambit stand es  lange ausgeglichen, bis im 20. Zug Christoph ein Abzugsschach mit Leichtfigurengewinn gelang. Sechs Züge später gab sein Gegner auf, 3:0.
An Brett 1 lieferte sich Felix Hanschuh mit einem gut bekannten Gegner ein heißes Duell. Nach einer französischen Eröffnung war diese Partie sehr sehenswert und unter Ausnutzung der kompletten Spielzeit kam es nur zu 36 Zügen. Felix probierte immer wieder Opferangebote die sein Gegner aber nicht annahm. Beide Spieler gerieten in Zeitnot und Felix hatte Glück, dass zuerst das Blättchen seines Gegners fiel. Eine anschliessende Analyse ergab, das Felix wahrscheinlich verloren hätte. Aber es stand zum Schluss 4:0 und wir sind damit Tabellenführer. tl

Braunau Open

Hervorragend: Daniel wurde Vierter - Jonas Neunter
Laura bei der Jugend Sechste

14.-16.12.2018  Braunau/Ranshofen   Turnierseite
Die Anreise begann für mich mit dem Zug von Landshut nach Passau, wo ich von meinem guten Freund Gotty vom DJK-SV Schaibing und seinem Betreuer im Auto mitgenommen wurde, danke dafür! Gespielt wurde in der Nähe vom österreichischen Braunau, welches mir vor allem durch seinen riesigen Christkindlmarkt und sein super leckeres Essen  aufgefallen ist. Auch Laura Huber mitsamt Eltern und Jonas Hammerl waren von unserem Verein dabei. Jonas und ich traten im B-Open an und für uns beide verlief das Turnier sehr erfolgreich: 
1. Partie Loibl Johann - Daniel Lichtmannecker 0:1; 38 Züge
Nach einer kurzen Vorbereitung sah ich, dass mein Gegner auf mein geliebtes Französisch die Abtauschvariante ohne große Theoriekenntnisse spielte. Ich beschloss, einen Aufbau zu erproben, gegen welchen Dimitri vor kurzem eine Niederlage einstecken musste und welcher mir sehr zusprach. Der Plan ging auf, mein Gegner wusste nicht wirklich, was er zu tun hatte und nach einem taktischen Schlag im zehnten Zug war ich bereits einen Bauern in Front. Als mein Gegner in der Folge in Zeitnot geriet, schickte ich meine Dame mitten in das feindliche Lager und eroberte dadurch noch einen Bauern. Dies war jedoch zu gierig und mein Gegner übersah nun glücklicherweise einen für ihn gewinnbringenden Zug. In der Folge verteidigte ich mich und setzte ihn, nach einem Qualitätsgewinn und während er sich in akuter Zeitnot befand, nach ca. 3h 40min Schachmatt. 
2. Partie Daniel Lichtmannecker - Staller Josef 1:0; 83 Züge
Auch vor dieser Runde  konnte ich dank einer kurzen Gegneranalyse feststellen, dass er auf 1. d4 mit Tschigorin antwortet. Glücklicherweise schlägt mein Eröffnungsbuch hiergegen eine eher unbekannte, jedoch brandgefährliche Variane vor, welche in der Partie perfekt funktionierte: Nach einigen passiven Zügen seinerseits fand ich mich in einer fantastischen Angriffsstellung wieder, konnte jedoch keinen gewinnbringenden Zug finden. Somit beschloss ich, „nur“ eine Leichtfigur gegen drei Bauern zu erobern, da ich mir sicher war, dass ich das Endspiel leicht verwerten würde. Tatsächlich kämpfte mein Gegner noch eine ganze Weile lang und musste sich erst nach 83 Zügen und über 4h geschlagen geben. 
3. Partie Schmidt Florian - Daniel Lichtmannecker 1:0; 31 Züge
Nun musste ich gegen den späteren Turnierzweiten, einen österreichischem Jungspund, antreten. Meine Vorbereitung erwies sich als falsch, als er mich mit einer seltenen Variante im Abtauschfranzosen überraschte. Dennoch kam ich gut aus der Eröffnung und nach 14 Zügen standen wir ausgeglichen, bis ich ein einfaches taktisches Motiv übersah und einen Bauern verlor. Nun wurde es schwierig, denn im Hinblick auf das theoretisch verlorene Bauernendspiel wollte ich die Türme lieber am Brett behalten, musste dadurch aber seine extrem aktiven Türme auf meiner siebten Reihe zulassen. Gerade als ich etwas Gegenspiel kreieren wollte, fing mich mein Gegner in einem schönen Mattnetz und zwang mich nach 31 Zügen zur Aufgabe. 
4. Partie Daniel Lichtmannecker - Holschke Christian 1:0; 21 Züge
Da ich zu meinem Gegner eine Partien finden konnte, musste ich mich für diese Partie auf mein Eröffnungswissen verlassen. Als ich merkte, dass mein Gegner in das Wolga-Gambit einlenken wollte, weigerte ich mich und ging lieber in eine Marotschi-Struktur über, in welcher ich mich recht passabel auskannte. Anders als mein Gegner, der die grundlegenden schwarzen Pläne nicht erkannte und bereits im elften Zug nach einem katastrophalen Fehler so gut wie verloren hatte. Alle meine Figuren entfalteten nun ihre gesamte Stärke und nach einer Springergabel im 21. Zug musste mein Gegner, der sich zu diesem Zeitpunkt schon in Zeitnot befand, die weiße Fahne hissen. 
5. Partie Daniel Lichtmannecker - Hackbarth Christa 1:0; 29 Züge
Jetzt galt es die letzte Runde unbedingt siegreich zu gestalten. Es fiel mir nicht schwer, den Aufbau meiner Gegnerin mit einem Königsinder zu befragen und tatsächlich gefiel mir meine Stellung nach neun Zügen bereits deutlich besser als ihre. Als sie im 15. Zug ihren Springer ganz nach dem Motto „Springer am Rand ist des Schachspielers Schand“ verlor, weil diesem die Felder ausgingen, war die Partie bereits entschieden. Nach einem hübschen Damengewinn im 29 Zug, gab sie endlich auf, mit nur kanppen 2h eine echte Kurzpartie. 
Nach diesem Sieg durfte ich mich auf die Siegerehrung freuen, wobei ich bis zum Schluss nicht wusste, welchen Rang ich denn nun belegt hatte. Als ich hörte, dass es dank guter Zweitwertung für den vierten Platz und den damit verbundenen 100 Euro gereicht hat, fiel mir ein Stein vom Herzen. Wie bereits letztes Jahr was das Turnier erneut super organsiert und zeichnet sich durch sein schönes Ambiente aus. Die Teilnahme kann ich jedem nur empfehlen. dl
 
1. Runde: Jonas Hammerl - Adrian Pirvulescu (1879), Englische Eröffnung, 46 Züge 1:0
Mein Gegner schwächte in der Eröffnung seine Felder am Damenflügel, was es mir erlaubte dort einen aktiven Springer zu installieren, im Gegenzug suchte er nach Spiel am Königsflügel und manövrierte dazu seine Figuren. Noch bevor er diese ideal positionieren konnte, drohte ich die Stellung zu meinen Gunsten zu öffnen, was er zu meiner Überraschung nicht verhinderte. Nach folgendem Qualtitätsopfer und Figurengewinn verwertete ich meinen Materialvorteil im Endspiel. 
2. Runde: Stanko Dumancic (1834) - Jonas Hammerl, Caro-Kann Abtauschvariante, 31 Züge 0:1
Mein Gegner spielte in der Eröffnung einige merkwürdige Züge die mir bald eine bessere Stellung verschafften. Also versuchte er die Stellung zu verschärfen, um sich Chancen zu eröffnen, und schob seine Bauern am Königsflügel nach vorne, woraufhin ich beschloss das Zentrum zu öffnen. Im anschließenden Blitzduell gelang es mir ihn aufgrund seiner geschwächten Königsstellung in ein Mattnetz zu zwingen, was ihn zur Aufgabe brachte. 
3. Runde: Jonas Hammerl - Ing. Bernhard Hölzl (1846), Reti-Eröffnung, 44 Züge 0:1
Nach der Eröffnung fanden wir uns in einer fast symmetrischen, geschlossenen Stellung, in der jeder aktive Plan mit Schwächungen der eigenen Stellung verbunden gewesen wäre. Keiner von uns wollte aufgrund der aktuellen Turniersituation die Stellung verlieren und so manövrierten wir unsere Figuren in der Erwartung auf einen baldigen Remisschluss umher, bis ich zu meinem Pech einen einfachen taktischen Schlag meines Gegners übersah, der mich einen Bauern kostete. Diesen verwertete er nach langer Verteidigung meinerseits sicher im Endspiel. 
4. Runde: Mario Kristovic (1895) - Jonas Hammerl, Reti-Eröffnung Tennison-Gambit, 20 Züge 0,5:0,5
Von der ungewöhnlichen Eröffnung meines Gegners überrascht spielte ich in der unausgewogenen Stellung sehr bedacht, leider aber auch zu passiv, was ihm, der sich in der Variante sehr gut auskannte, die Möglichkeit auf einen aussichtsreichen Königsangriff gab. Nach einem starken Läuferopfer von Weiß, überlegte ich 48min!, wie ich die Stellung halten könnte und kam zu dem Schluss, dass ich bereits auf verlorenem Posten stand (Der Computer gibt eine einzige Remisvariante an). Ich pokerte daher und spielte den Zug, den ich für am besten erachtete, wonach mein Gegner überraschend Dauerschach gab, nicht erkennend, dass sein Angriff gewinnbringend war. Also hier ein glückliches Remis. 
5. Runde: Jonas Hammerl - Daniel Karner (1424), Englische Eröffnung, 48 Züge 1:0 
In der letzten Runde traf ich auf einen starken Spieler der österreichischen Jugend, der bereits in den vorigen Runden mehrfach Spieler über meiner ELO-Wertung schlug und deutlich über seiner Wertung spielte. Einen Königsangriff von Schwarz konnte ich abwehren und in ein Endspiel überleiten, in dem ich die schwachen Bauern meines Gegenübers langsam gewann und einen Freibauern nach Turmopfer auf die achte Reihe bringen konnte. Sehr frustriert gab mein Gegner, der bis zum Schluss clevere taktische Gewinnschläge vorbereitet und auf deren Verwirklichung gehofft hatte, auf.
Bis zur fünften Runde hatte ich einen der höchsten Gegnerschnitte aller Spieler, demzufolge eine sehr gute Zweitwertung, leider nicht mehr nach der letzten Runde. Mit 3.5/5 Punkten verbesserte ich meinen Setzplatz von 38 auf Rang 9 und gewann 64 Elo-Punkte, womit ich sehr zufrieden war. Unterm Strich ein sehr schönes und gut organisiertes Open, bei dem ich nächstes Jahr gerne wieder mitspielen werde. jh

B-Open (53 TN):
Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 Pkt. DWZ
4 3 Lichtmannecker Daniel 1987 1 1 0 1 1 4 +35
9 38 Hammerl Jonas 1688 1 1 0 = 1

3,5

+86

Jugend (22 TN):
Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Pkt. DWZ
6 15 Huber Laura (924) 1 0 1 0 1 0 1 1 0 1 6 +22

Am dritten Adventswochenende hat das 13. Braunau Open im Schloss Ranshofen stattgefunden. Teilgenommen haben insgesamt 152 Schachspieler aus 16 Nationen. Gespielt wurde in vier Kategorien (A, B, C und Jugend-U14). Die Erwachsenen spielten im Obergeschoss und die Jugendlichen im hinteren Bereich des Erdgeschosses im Durchgang zu den Toiletten und zum Essensbereich. Ein Vorteil war die Möglichkeit des Zuschauens der mitgereisten Eltern. Der Nachteil war die größere Unruhe und die niedrigeren Temperaturen durch die hohen und langgezogenen Gänge und den zu nah am Jugendturnier befindlichen Verpflegungsbereich.
P
artie 1: Laura - Harald Hersel 1:0 Am Freitag begann das Turnier um 18.15 Uhr mit kurzen Begrüßungsreden. Der Start der ersten Runde war um 18.30 Uhr. Diese Partie endete aber bereits nach 10 Minuten in nur 10 Zügen. Laura hat mit einer Dame/Läufer-Batterie auf der 7. Reihe ein Matt gesetzt.
Partie 2: Philipp Schurr - Laura 1:0 Der Beginn der zweiten Runde am Freitagabend um 20 Uhr war für die Jugendlichen spät, für die Kleinsten im U 10-Bereich schon sehr spät. Darunter litt die Konzentration, so dass Laura mit einer misslungenen Rochade ein schwerer Fehler passierte. So konnte nur der König um ein Feld zu Seite gezogen werden und der Turm musste in der Ecke stehen bleiben. Dieser erste unmögliche Zug verunsicherte Laura so sehr, so dass diese Partie leider verloren ging.
Partie 3: Laura - Derenick Gewogyan 1:0 Der Samstag begann wieder erfolgreich. Nach 39 Zügen konnte Laura Matt setzen.
Partie 4: Alexander Lukes - Laura 1:0 Diese Partie hatte es in sich. Alexander begann mit einer für Laura ungewöhnlichen Eröffnung. So verlor Laura schon zu Beginn einen Turm. Diesen Vorteil ließ sich der spätere Gesamtsieger nicht mehr nehmen und gewann nach 28 Zügen.
Partie 5: Laura - Daniel Huss 1:0 Hier war Ausdauer gefragt. Nach einer langen Partie konnte Laura erst nach 51 Zügen knapp gewinnen.
Partie 6: Christoph Fenzl - Laura 1:0 Der Samstag endete leider wieder mit einer Niederlage. Gegen den 13-jährigen hatte Laura keine Chance.
Partie 7: Laura - Fritz Ribitsch 1:0 Der Sonntag war der erfolgreichste Tag. Hier konnte Laura drei von vier Partien siegreich beenden. Den Auftakt machte die gewonnene Partie gegen den 10-jährigen Fritz.
Partie 8: Mate Timar - Laura 0:1 Laura favorisiert eigentlich die Farbe Schwarz. Bei diesem Turnier gelang ihr aber nur ein einziges Mal ein Sieg mit Schwarz. Obwohl Mate erst 7 Jahre alt ist, spielte er eine ungewöhnliche Eröffnung. Dadurch war Laura anfangs im Rückstand. Mate spielte sehr schnell und musste nicht mitschreiben, da er dies nicht konnte. Laura spielte konzentriert weiter und nutzte ihre Zeit gut aus. So gelang ihr letztendlich ein Sieg. 
Partie 9: Barbara Gabula - Laura 1:0 Hier haben beide Spielerinnen die ihnen zustehende Bedenkzeit sehr gut ausgenützt. Am Ende hatte Laura gegen die auf Startrang 1 platzierte Ungarin mit einer ELO von 1134 keine Chance.
Partie 10: Laura - Dora Hagyal 1:0 Zum Abschluss des Turniers gelang Laura noch mal ein Sieg. Auch hier nutzte Laura die Bedenkzeit sehr gut aus.
Die erst 8-jährige Laura hat insgesamt gut gespielt und musste bei diesem Turnier auch gegen 13-jährige antreten. Sie ist mit dem 6. Platz von 22 Teilnehmern sehr zufrieden und wurde mit einer Medaille geehrt. Bei diesem Turnier hat sie aber leidvoll erfahren müssen, dass es sehr wichtig ist, mehrere Eröffnungen zu kennen und parieren zu können. Daran wird sie noch arbeiten müssen. Nach der Siegerehrung am Sonntagabend fuhren die drei Ergoldinger zusammen nach Hause und freuten sich über ein rundum gelungenes Turnier. th

Vereinsmeisterschaft - Rd4

Sebastian Astner bleibt trotz Remis vorne
In der B-Gruppe übernimmt Dominik Lieder die Spitze
14.12.2018  Bürgerhaus   VMS
Johann Kollmeder - Rafael Sowka 1:0 Schottische Partie, 25 Züge, 1.20 Std. Rafael musste ab Zug 12 seine gefangene Dame für zwei Leichtmatrosen opfern und das war natürlich ein Riesennachteil für ihn. Als dann Johann im 19. Zug clever seine Dame rückopfern konnte, blieb eine glatte Mehrfigur auf dem Konto, nach 25 Zügen war die hoffnungslose Vorstellung für Rafael schließlich beendet.
Sebastian Astner - Dimitri Alexandrov 1/2 Italienische Partie, 39 Züge, 2.59 Std. Sebastian musste die Partie nach der Eröffnung mit einem Minusbauern fortsetzen. Als er im 29. Zug das fehlende Bäuerlein zurückerobern konnte, war der Remisgrad bei Material- und Stellungsgleichstand erreicht, keine Gewinnmöglichkeiten mehr für beide Seiten. Dimitri mit seiner dritten Punkteteilung auf dem Wege zum Remiskönig.
Martin Meier - Tobias Arnold 0:1 Vierspringerspiel, 44 Züge, 2.11 Std. Tobias eroberte nach der Eröffnung einen Zentrumsbauern, als er im 29. Zug einen zweiten Bauern vereinnahmen konnte, war das Schicksal von Martin besiegelt. Im Endspiel keine Chance mehr für ihn und somit der erste Sieg von Tobias in der VMS.
Maxim Klein - Thomas Lieder 1/2 Moderne Verteidigung, 73 Züge, 3.21 Std. Nach wechselseitiger Rochade opferte Thomas im 17. Zug auf Verdacht einen Läufer für zwei Bauern. Als Maxim seinen Stellungsvorteil durch einstellen seines Läufers im Mittelspiel verlor, schien die Niederlage bei dann vier Minderbauern vorprogrammiert. Am Ende wurde der Kampfgeist von Maxim belohnt, Thomas ließ sich diverse Bauern wieder abluchsen. Als am Ende nur noch der Randbauer als Sieghoffnung übrig blieb, musste der Punkt friedlich geteilt werden.
Lukas Stessun - Dominik Lieder 0:1 Sizilianisch, 49 Züge, 56 Min. Lukas spielte die Eröffnung nicht optimal, verlor bis zum Mittelspiel zwei Bauern. Im Endspiel servierte dann Dominik auf der Damenseite zwei tödliche nicht zu stoppende Freibauern. In den letzten 12 Zügen hoffte Lukas vergeblich auf ein eventuelles patt, doch er wurde von Dominik wohlüberlegt mattiert.
Nachholspiel am 04.01.: Erich Kreilinger - Vladimir Simin 1:0  Damenbauernspiel, 32 Züge, 3.35 Std. Dieses Spitzenduell sah Vladimir ab dem 9. Zug leicht im Vorteil, nach dem unverhofften 19. Zug von Erich mit Zentrums-Bauerngewinn wendete sich das Blatt. Vladimir's 32. und letzter Zug als Nachziehender, bedeutete Figuren- und somit Partieverlust. Den nicht leicht zu sehenden Rettungszug 32. De1! hatte er im Eifer des Gefechtes übersehen, Erich beschehrte es damit die alleinige Tabellenführung. ak

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